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Museion: Frage der Mitverantwortlichkeit nicht verdrängen- Arbeit und Auswahl der Direktorin prüfen

eva_500_ehrenburg.jpgZur Entscheidung des Striftungsrates betreffend den Kippenberger- Frosch im Museion ist aus Sicht der Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, folgendes festzuhalten: Die Frosch- Diskussion hat die Diskussion über die Mängel der Satzung des Museion und die Verantwortung für die Abläufe dort völlig verdrängt. Aber genau das ist für die Zukunft der Punkt. Die Hauptfrage ist: wie kommt ein solches Werk ins Museion? LR Kasslatter – Mur hat dies auf entsprechende Anfrage der Abgeordneten Eva Klotz (siehe Fragestunde Juli 2008, Anfrage Nr. 1) genau erklärt: die Direktorin erstellt das Jahresprogramm, trifft somit die Auswahl der auszustellenden Stücke.

Der 5köpfige Stiftungsausschuss genehmigt das von der Direktorin
erstellte Jahresprogramm und trägt die Verantwortung für die
Genehmigung, damit letztlich auch dafür, dass der Kippenberger- Frosch
ausgestellt wurde. Die Mitglieder des derzeitigen Ausschusses sind:
Präsident Alois Lageder, Vizepräsident Antonio Lampis, Maria
Niederstätter, Berta Linter und Heinrich Gasser.

Diese Mitglieder des Ausschusses und die Direktorin ihrerseits werden
gemäß Satzung vom Stiftungsrat ernannt, dieser kann sie auch
widerrufen. Es obliegt dem Stiftungsrat auch, das mehrjährige
Arbeitsprogramm zu erstellen, den Haushaltsvoranschlag, die
Jahresabschlussrechnung sowie den Tätigkeitsbericht zu genehmigen. Er
hat die Geschäftsordnung der Stiftung zu genehmigen.

Damit zeigt sich, dass der Ausschuss der Direktorin entweder blind
vertraut oder dass er sich mit dem von ihr vorgelegten Jahresprogramm
zu wenig sorgfältig befasst hat. Dass die aus Genf herbeigeholte
Direktorin die religiösen Gefühle der Südtiroler nicht kennt und
deshalb nicht berücksichtigt, hat sich mittlerweile mehr als deutlich
gezeigt. Deshalb ist der Ausschuss gefordert, er wird in Zukunft die
Vorschläge der Direktorin mit größter Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu
prüfen haben. Für das Land und somit für die Politik sieht die Satzung
nämlich keinerlei Einfluss auf die Ausstellungstätigkeit vor!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
29. 8. 08

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2 Kommentar(e)

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1

frau Klotz, lassen Sie doch den Frosch in Ruhe, Kunst ist frei und soll frei bleiben

2

...
man muss schon echt ignorant und zukunftsverschlossen sein, um sich gegen einen "frosch" aufzuregen. der künstler ist international bekannt und hat ausstellungen überall auf der welt. nirgendwo gab es solche probleme.
wir südtiroler sind schon selber schuld dass uns alle für bescheuert halten!!
allen voran dr.pahl und all die anderen die nichts besseres zu tun haben um sich in die kunst einzumischen!