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Militärübungen im Naturpark Sennes-Fanes-Prags: Ohnmacht Südtirols

Eva_Klotz_200.jpgDie Lt. Abg. der Bewegung "SÜD-TIROLER FREIHEIT", Dr. Eva Klotz nennt es ein Zeichen der Ohnmacht des Landes Südtirol, dass strenge Naturschutz- Bestimmungen für das italienische Heer nicht gelten.

Auf entsprechende Anfrage in der aktuellen Fragestunde hat LR Dr. Laimer der Abgeordneten Klotz geantwortet, dass in Brüggele/Prags weiterhin jährlich Artillerieübungen abgehalten werden, obwohl es sich um ein Natura- 2000- Gebiet handelt und obwohl das Land Südtirol sich seit Jahren bemüht, diese grobe Missachtung des Naturschutzes einstellen zu lassen. Es hat laut LR Dr. Laimer auch die EU darüber in Kenntnis gestzt.

LR Laimer teilte der Abgeordneten Klotz außerdem mit, dass das Gebiet Strudelkopf im Naturpark- Gebiet Sennes- Fanes- Prags noch nicht von der gefährlichen Hinterlassenschaft des italienischen Militärs gesäubert worden ist. Bis Ende der 70er Jahre hatten in diesem Naturschutzgebiet Militärübungen auch mit Haubitzen und Mörsern stattgefunden.

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
04.12.2007 

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7 Kommentar(e)

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1

An Paolo
Natürlich kann jedes Militär Schießübungen abhalten. Dies ist besonders beim italienischen Militär wichtig, denn wenn ich mich an deren Schießkünste erinnere, bin ich heute noch Gott dankbar, das die so schlecht treffen.
In den sechziger Jahren wurde ich von denen im Gebiet des Similaun unter Feuer genommen. Das ich noch weit auf österreichischem Staatsgebiet war hat die überhaupt nicht interessiert.
Deshalb sollen sie ruhig üben, aber nicht auf Tiroler Boden! In Italien gibt es wahrlich genug Platz für ihre Spielereien, denn es sollte langsam allen klar werden - SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN !

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@paul
Che cosa c' entra El Alamein con la presenza militare italiana in ALto Adige/Südtirol, me lo spieghi?
Fino alla fine degli anni '60 l' esercito italiano si è comportato come un esercito di occupazione in quelle terre, informati meglio.
La popolazione era tutt' altro che entusiasta nel dover sopportare 25.000 soldati armati fino ai denti alla porta di casa.
L' esercito italiano ha una grande ma anche movimentata storia dietro di se.
Spesso gli è mancata la fortuna, non il valore.
è sempre (o quasi) stato guidato da generali inetti e sanguinari (vedi Cadorna, 1915-1917) e ha sofferto (fino al secondo dopoguerra) di una cronica disorganizzazione e mancanza di materiale.
Ciò non toglie nulla al valore dei caduti, sia di El Alamein che ai martiri di Cefalonia per fare un esempio.
Ti consiglio di leggere il libro "Grande guerra, piccoli generali".

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Achtung, die Schützen kommen !
@ Paul. Sie beherrschen anscheinend nicht ausreichend die Deutsche Sprache, wenn Sie mir unterstellen wollen, ich hätte im Zusammenhang von Übungen des heutigen italienischen Militärs von "Feinden" geschrieben. Lesen Sie bitte meinen Beitag, auf den Sie sich beziehen, noch einmal! Mit diesen fremden Streitkräften in der Zeit des Faschismus und mit der Dt. Wehrmacht in Nord-Afrika während des Krieges wollten damals wie heute die meisten Süd-Tiroler nicht zu tun haben. Das ist nicht UNSERE Geschichte in Süd-Nord-Ost-Tirol und in Österreich. Diese Geschichte gehört Italien und auch Deutschland, da beide bekanntlich nicht das Vaterland der Süd-Tiroler sein können. Nach immerwieder kommenden Aussagen des Landeshauptmannes der AP Bozen Südtirol und von anderen Spitzenpolitiker der im Bozner Landtag vertretenen politischen Parteien der Süd-Tiroler, würde dieses Vaterland in Österreich liegen, das von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges als das Erste Opferland der nazistischen Agression in der ganzen Geschichte seit 1938 und vor der ganzen Welt bis heute bezeichnet wird, was viele Mitläufer des NS-Regimes aus unserem Vaterland aber auch aus Süd-Tirol, aus ihrer persönlichen moralischen und politischen Verantwortung nicht entlassen kann. Das ist aber bereits Geschichte, mit der man sich nach so vielen Jahren endlich einmal versöhnen müsste. Die vielen Generationen, die nach dem Krieg geboren wurden haben die Gnade der späteren Geburt. Was das u.U. auch in unserem westlichen Kulturkreis für einfache Soldaten bedeuten kann, sieht man gerade in manchen exotischen Ländern, wo die Amerikaner nach den Drahtziehern "des Reiches des Bösen" suchen. Der Verursacher und Agressor des Zweiten Weltkrieges waren nicht die Süd-Tiroler, die Tiroler oder die Österreicher, sondern das Königreich Italien und das Dritte Reich mit seiner Kriegserklärung an Frankreich und Grossbritanien. In seinem Grössenwahn wollte bekanntlich der Duce halb Süd-Frankreich besetzen und für Italia dauerhaft gewinnen. Diese unerwünschte Herrschaft hat in der Gegend um die Stadt Menton bei Nizza nicht einmal 48 Stunden gedauert, bis die wenigen überraschten französischen Soldaten vorort und die patriotischen Franzosen im Handumdrehen eine ganze Armee aus eigenem Land vertrieben haben. Andere "Siege" aus dieser glorreichen Zeit der italienischen Armee in Albanien, Griechenland und Afrika sind vieleicht den meisten gebildeten Menschen einigermassen bekannt. Umso schmerzhafter muss es einem Demokraten erscheinen, dass seinerzeit das aus den Ruinen des Krieges neu-auferstandene Vaterland Österreich mit den italienischen Politikern und Diplomaten aus der alten Zeit vor 1945 im Jahre 1946 über die Autonomie für Süd-Tirol verhandeln musste. Was diese Zusagen im Pariser Vertrag gegenüber unserem Vaterland wert waren, davon haben sich die Menschen gleich nach dem Krieg überzeugen können. Eines möchte ich noch anmerken, Sie werden ganz sicher niergends irgendeinen Satz von mir finden, wo ich die Italiener als "böse" bezeichnet hätte oder würde. Nicht die Menschen oder Völker sind gut oder böse, sondern wenn überhaupt, dann manche Politiker, die mit ihren Methoden das Land ins Verderben führen. Die Italiener sind ein grossartiges Volk mit ihrer Sprache und Kultur, die in ihrer historisch gewachsenen Form als eine der wertvollsten Blüten des Abendlandes und damit der ganzen Menschheit betrachtet werden kann. Die Süd-Tiroler sind aber in erster Linie Tiroler und keine Italiener und warum die Menschen hier, in der allerbesten der Autonomien so sind, wie sie sind, oder so denken, wie sie denken, diese Antwort müsste allen hier doch längst bekannt sein.

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Es ist beschämend und lächerlich daß das italienische Militär ausgerechnet in einem Naturschutzgebiet solche Übungen organisieren läßt.
Lieber sollte die Regierung Prodi sich drum bemühen, sich endlcih aus Afghanistan und Irak zurückzuziehen.
Man sollte endlich weg vom alten gedanke, der nationalen Wehrübungen und sich Gedanken über eine gemeinsame europäische Verteidigungsorganisation machen.
Ich nehme aber an, daß es den Militärbehörden ziemlich egal sein wird, und daß sie weiterhin mit Kanonen durch die Gegend schießen werden.

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jeder staat macht militärubungen herr Markus A.,ich glaube kaum das sie darüber nichts wissen.ach verzeihung ich vergas,italiener sind alle böse.es ist eine frechheit und eine zumutung ein so ehrenvolles und geschichtsreiches heer wie das esercito italiano mit solchen lapalien als "feind" darzustellen.forschen sie in der geschichte und sehen sie was z.b. ihre deutschen und össterreichischen landsleute dem EI schulden (kleiner hinweis -El alamein-)

ARIETE COMBATTE!! W`Lesercito e W`Litalia

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Das Militaer koennte ja seine Uebungen auf dem Siegesplatz machen und das Denkmal als Ziel waehlen...

7

Achtung, die Schützen kommen!
Sind vieleicht irgendwo am Horizont die Feinde Italiens zu sehen? Die Tiroler Schützen vieleicht mit ihren altmodischen musealen Säbeln und Büchsen? Wem sollte mit diesen Drohgebärden des Militärts imponiert werden? Jeder kann sich diese Fragen selbst beantworten wie er/sie will.