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Militärareale: Land lässt sich über den Tisch ziehen

sven_knoll_200_05.jpgAls schlechten Tausch bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, das Tauschgeschäft zwischen Land und Militär, da damit nicht nur die rechtmäßigen Besitzer dieser enteigneten Areale durch die Finger schauen, sondern das Land auch noch Unsummen für den Bau von Wohnungen ausgeben muss, die nicht der einheimischen Bevölkerung, sondern Beamten des Militärs zugute kommen.

 

Das Land hat sich hier sprichwörtlich über den Tisch ziehen lassen, da diese Grundstücke seit Jahren brach liegen und keine militärische Bedeutung mehr haben. Sie hätten somit unentgeltlich zurückgegeben werden müssen.
Es ist daher unverständlich, weshalb das Land nicht auf sein Recht pocht, sondern mit Süd-Tiroler Steuergeldern auch noch das italienische Militär finanziert, indem 60 Dienstwohnungen gebaut und marode Kasernen saniert werden.

Als bedenklich bezeichnet Sven Knoll auch die Vorgehensweise des Landes, welches die Militärgrundstücke nicht den rechtmäßigen Besitzern zurückgibt, denen diese für ein Butterbrot zwangsenteignet wurden, sondern diese Areale, gegen Geld, einfach an die Gemeinden überträgt.
Weder das Land, noch die Gemeinden haben das Recht, sich auf Kosten der rechtmäßigen Grundeigentümer zu bereichern, da es sich bei diesen Grundstücken um politisch motivierte Zwangsenteignungen handelt, die somit als unrechtmäßig zu bezeichnen sind.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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2 Kommentar(e)

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1

Recht der Süd-Tiroler auf Wohnungen
Die Landesregierung verkauft etwas was ihr gar nicht gehört. Die Grundstücke gehören den damaligen Besitzern und müssen zurückgegeben und nicht verkauft werden.
Dafür sollen noch Wohnungen für das ital. Militär gebaut werden, das uns 1915 den Krieg erklärt und annektiert hat.

2

Schande
Ja die SVP oder eben das Land Südtirol leisten wieder einmal dem italienischen Staat eine Hilfestellung bei der Kolonialisierung Südtirols durch italienische Siedler. Es liegt an uns Südtirolern diese altoatesinierte Landesregierung im Herbst durch Südtiroler zu ersetzen.