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Mehr Sicherheit auf der Pustertaler Straße gefordert!

lkw_italien_200.jpgDie SÜD-TIROLER FREIHEIT – Bezirk Pustertal, fordert in einer Stellungnahme die zuständigen Landespolitiker in Süd- und Ost-Tirol auf, endlich  in Sachen Verkehrssicherheit auf der Pustertaler Straße, besonders im kurvenreichen Abschnitt zwischen Percha und Welsberg, etwas zu unternehmen.

Gerade der jüngste tragische Verkehrsunfall bei Olang, bei dem ein Sattelschlepper 2 Autos unter sich begrub und ein Todesopfer sowie einen Schwerverletzten forderte, aber auch  die unzähligen anderen tödlichen Unfälle der vergangen Jahre, bei denen Pkw’s und Lkw’s mit über 7 Tonnen verwickelt waren, sollten die Politik aufhorchen lassen. Das größte Problem besteht im permanent steigenden Schwerverkehr im gesamten Pustertal.

Laut einer Verkehrszählung in Lienz letzten Sommers, wurden laut der Lienzer Gemeinderätin Blanik 86 Prozent mehr überlange Sattelschlepper als 1997 registriert: Das beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer massiv, sondern stellt auch ein unverantwortlich hohes Sicherheitsrisiko dar, da die Pustertaler Straße nicht für derartige Belastungen ausgelegt ist. Die Lkw mit Anhänger quälen sich durch enge Dorfzentren und haben Mühe, den Lienzer Kreisverkehr zu überwinden. Gleiches gilt für das gesamte Pustertal, und gerade dort, wo die Pustertaler Straße bisher nicht erneuert wurde, wie  beispielsweise zwischen Toblach und Niederdorf, häufen sich Staus und Unfälle. So konnte ein Rettungstransport letzten Sommer zwischen Innichen und Bruneck einem Schwerverletzten nicht helfen, da er aufgrund des Staus zu spät ins Krankenhaus gelangte. So manchem Autofahrer begegnen Sattelschlepper, welche in den Kurven mit ihren Anhängern die Gegenfahrbahn gefährlich verengen oder gar blockieren. So etwas endete vor gut 16 Jahren mit einem schlimmen Verkehrsunfall mit mehreren Toten und Verletzten, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Ein weiteres Problem ist der zunehmend ansteigende Nachttransit zwischen Lienz und der Brennerautobahn: So hat die Pustertaler Straße in den letzten Jahren immer mehr Ausweichverkehr und  Durchfahrtsverkehr, gerade aus dem Kärntner Raum in Richtung Brennerautobahn zu verzeichnen. Ein Mitgrund für den steigenden Transit ist die immer noch bestehende Europastraße E66, welche durch das Pustertal führt, und damit den Transit anlockt.

Die eklatanten Versäumnisse in der Verkehrspolitik der letzten Jahre, sowie das Fehlen eines Gesamtpustertaler Verkehrskonzeptes, welches besonders einen Ausbau der Bahnlinie vorsehen müsste, führen nun zu einem unkontrollierten Anstieg des Schwerverkehrs, der bereits jetzt den Rahmen der Erträglichkeit gesprengt hat.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert daher:

–        Die Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes von der Grenze Osttirols zu Kärnten bis zur Autobahneinfahrt in Vahrn

–       Nachtfahrverbot für Lkw’s über 7 Tonnen

–       Durchfahrtsverbot  für Schwertransporte ohne Lieferziel in den Bezirken Bruneck und Lienz

–       Modernisierung und Optimierung der bestehenden Bahnlinie, sowie die Einführung der Rollenden Landstraße (Lkw auf die Bahn) im Pustertal

–       Entschärfung der Gefahrenstellen auf der Strecke zwischen Percha und Welsberg, sowie zwischen Innichen und Sillian

–       Umfahrung von Sillian und Percha

–       Streichung der E66 Route im Pustertal
 
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT – Bezirk Pustertal

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Dem kann ich nur zustimmen! Der Verkehr auf der Pustertaler Straße wird immer mehr, jedoch nimmt nicht nur der Schwerverkehr zu sondern auch der Personenverkehr. So gibt es im August täglich Kilometerlange Staus ...