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Lipari: Überlegungen

Roland_Lang_Wahl_2008.jpgNun haben auch die Bewohner der Liparischen Inseln die Schnauze voll von Italien und wollen zu Südtirol. Schade, dass diese guten Leute nicht sehen, dass Südtirol zwar nach Meinung der SVP eine Musterautonomie hat, aber in Wirklichkeit bei jedem Knurren aus Rom um seine Autonomie zittert wie Espenlaub.

Der Anschluss der Liparischen Inseln  kann aber der SVP nur Vorteile bringen:
Neue Politikerposten könnten geschaffen werden. Der Fährdienst könnte für Tommy neue Kompetenzen bringen. Halb- Stunden Takt, sonst Blubb- Blubb.
Der auf den Inseln gewonnene Bimsstein könnte zur Verschönerung der Altpolitiker eingesetzt werden, er entfernt alte, hartgewordene Politikerhaut. Aufmüpfige Jungpolitiker könnten zu einem Zwangsurlaub auf eine Insel verbannt werden. Laut Silvio machten das ja schon die Faschisten ( Josef  Noldin- Lipari) so.
Die kleinste der Inseln, Panarea, etwa dreieinhalb Quadratkilometer groß, ist der Treffpunkt der Schönen und  reichen Italiener.

Ein idealer Altersitz für ehemalige Landeshauptmänner. Die Fischer der Inseln orientieren sich an den Sternen. Welche Ähnlichkeit, auch in Südtirol sucht man nach Sternen …

Roland Lang, Terlan

 

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Anmerkungen
Im Hinblick auf zukünftige Abstimmungen sollten so wenige Gebiete wie möglich dazugenommen werden.

Slowenien beging nämlich 1918/1919 bei den Kärntner Volksabstimmungen einen großen Fehler: Man war sich sicher, dass alle Slowenen für die Zugehörigkeit zu Slowenien stimmen würden. Daher strebte man danach, die Abstimmungsgebiete auch auf mehrheitlich deutsch besiedeltes Gebiet auszuweiten, in der Hoffnung, diese als Abstimmungsbeute einzuheimsen, da man insgesamt immer noch eine bevölkerungsmäßige Mehrheit erwartete.

Die Abstimmung ging dann knapp für Österreich aus. Von den 70% Slowenen hatte etwa ein Drittel für Österreich gestimmt, die 30% Österreicher natürlich geschlossen für die österr. Heimat, insgesamt dann also knapp über 50% für Österreich.

Durnwalder ist ein verwöhnter Bergbauernbub. Er wurde in eine 13-köpfige Familie hineingeboren. Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat er so sehr stark bereits in seiner eigenen Familie aus der Muttermilch erfahren. Der würde sich wundern und sehr sehr einsam fühlen, wenn die Mehrheit in einem Gebiet einmal keine deutsche mehr wäre. Dann wacht Freund Alois auf, und es ist zu spät. Keine Ahnung, was er dann wirklich macht. Innere Einkehr/Immigration???