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Leserbrief: Wahlanalyse – Hoher Preis

toponomastik_200.jpgNun wissen wir, dass die SVP trotz massiver Wahlbeeinflussung und Stimmenkauf bei den Heimatfernen einen hohen Preis für die letzten fünf Jahre bezahlen musste. Das war die Quittung für Regieren am Volk vorbei, Postenschacher, Protzbauten und geschmacklose Froschkreuzigung. Aber wenn man so die letzten Tage nach der Wahl die Reaktionen vernimmt, so scheint diese Partei noch nicht verstanden zu haben, wo es fehlt!

Die Landesregierung ist aufgefordert, in Zukunft wieder mehr Wert auf
Heimat, Brauchtum, Umwelt und nicht zuletzt den Schutz der deutschen
und ladinischen Volksgruppe zu legen. Dazu gehört eine sehr baldige
Lösung der Toponomastik mit der Abschaffung der faschistischen
Ortsnamen und der faschistischen Relikte, ebenso das Los von Trient,
denn die Region kostet nur Geld, das dem Bürger Südtirols woanders
fehlt.

Hätte Dr. Magnago nicht 1957 auf Sigmundskron das von 35.000
Teilnehmern geforderte "Los von Rom" in ein Los von Trient umgewandelt,
hätten wir heute diese Probleme nicht! Aber dank einer erstarkten
deutschen Opposition sind wir da auf einem guten Weg, und die Zukunft
arbeitet für uns.

Hermann Taber, Schenna,
Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Burggrafenamt

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2 Kommentar(e)

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1

Los von Italien
Auch wenn sich die SVP noch an Autonomie und Italien festhält, die Wahl 2008 hat gezeigt, dass Tirol für die Südtiroler wieder oder noch immer ein Thema ist.

Ein SVPler: „um heimat- und kulturbewusste Südtiroler-innen wieder verstärkt anzusprechen"

Die SVP soll die Menschen nicht ansprechen, sondern für die Süd-Tiroler etwas tun. Das ist konkret, über die Selbstbestimmung zu sprechen. Und nicht wieder ein so tun als ob...

Wenn die SVP das nicht einsieht, wird sie bei den nächsten Wahlen nochmal mindestens 5% verlieren.

2

ich wüsste nicht was passiert wäre wenn er wirklich los von rom gesagt hätte... der staat hätte meiner meinung nach sofort militärisch geantwortet