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Leserbrief Steurer: „Wissenschaftliche Erkenntnisse“

suedtirol_alto_adige_aufkle.jpgDer Historiker Leopold Steurer (Leserbrief vom 25.02.) stellt fest, dass auf einem Foto aus dem Jahr 1958, das in diesem Tagblatt am 21.02. veröffentlicht wurde, der erste Bundesgeschäftsführer des Schützenbundes, August Pardatscher, auf seiner Schützenuniform Kriegsauszeichnungen aus dem Zweiten Weltkrieg trägt.

Herr Steurer möchte zur Aufspürung nationalsozialistischer Symbole in
Südtirol beitragen, was durchaus lobenswert ist. Doch es fällt auf,
dass unsere „linken“ Historiker im Zusammenhang mit Symbolen des
Nationalsozialismus oft gerne mit Kanonen auf Spatzen schießen, zumal
etwa in diesem Fall die Angelegenheit über 50 Jahre her ist, und diese
in keiner Relation zu jenen Symbolen des italienischen Faschismus
steht, die bis heute vom „demokratischen“ Italien hochgehalten werden.

Wenn es, angefangen bei „Alto Adige“, um den lebendigen italienischen
Faschismus geht, üben sich Steurer & Co gerne in
Gegenwartsrelativierung: Es wird so getan, als sei das eigentliche
Problem in Südtirol weniger der italienische Faschismus, sondern der
Nationalsozialismus.

Und wer profitiert von derartigen „wissenschaftlichen Erkenntnissen“? Das „demokratische“ und „Alto-Adige“-freundliche Italien!

Cristian Kollmann, SÜD-TIROLER FREIHEIT, München/Laurein

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