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Leserbrief Schullian – Faschistische Relikte

eva_klotz_neumarkt_500.jpgGeorg Schullian aus Kaltern möchte mich von der Sinnhaftigkeit der Erhaltung faschistischer Denkmäler überzeugen. Ich halte dagegen: 1. Demokratisch gesinnte Italiener sind für Abtragung, weil es sie beleidigt, die italienische Kultur in Südtirol auf diese Protzbauten reduziert zu sehen. Sie hätten lieber eine Statue mit Dante oder Michelangelo als diesen "Siegestempel".

2. Angesichts der Tatsache, dass die Umbenennung des Siegesplatzes in
Friedensplatz nicht "drin" ist, kann man mir nicht weismachen,
"Bauwerke" wie das Siegesdenkmal würden "eine kostenlose Lehrstunde in
Geschichte" geben. Seit dessen Errichtung sind bereits Tausende von
Stunden vergangen, als Lehrstunden haben sie sich bis heute aber nicht
erwiesen!

3. Angesichts der Tatsache, dass vor diesem Denkmal große Feiern
abgehalten werden, kann man nicht behaupten, diese "Bauwerke" seien
"eindrucksvoller und beklemmender als jedes Schulbuch". Für wen ist es
beklemmend, dort vorbeizugehen, wer hat den "disagio"? Für uns
Südtiroler ist es Symbol fortgesetzter kultureller Nötigung und
Geschichtsfälschung!

Folgen wir der Ausrichtung kulturbewusster und demokratisch gesinnter Italiener, tragen wir es ab!Lt.-Abg. Dr. Eva Klotz, SÜD-TIROLER FREIHEIT, Bozen

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1 Kommentar

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Ja, richtig,
...das Frage ich mich auch: haben die Italiener nicht mehr Kultur, als ihre faschistische Ideologie?

Die Italiener, die das Siegesdenkmal wollen, sind fanatische Imperialisten, die die Zwangsangliederung Süd-Tirols an Italien verteidigen wollen.

Das sind die Ewiggestrigen mit ihren diktatorischen Moralvorstellungen. Das sind die, die nicht einsehen wollen, dass sie keine Recht haben die Südtiroler auf ewig zu unterdrücken und zu beleidigen.