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Leserbrief: Radarfallen Neumarkt – Abzocke geht weiter

Stefan_Zelger_Wahl_2008.jpgDie Gemeinde Neumarkt im Unterland baute Anfang Oktober ihr Radarsystem aus. Die Gemeindeverwaltung geriet schon des Öfteren wegen ihres restriktiven Vorgehens gegen Verkehrssünder in die Schlagzeilen. Die bestehende Radarstation, errichtet auf einer geraden und breiten Strecke, rief erhebliche Proteste hervor und führte sogar zur Gründung eines Bürgerkomitees. Diese Anlage brachte der Gemeinde im letzten Jahr einen Geldsegen von rund zwei Millionen Euro. Doch der Gemeindeverwaltung reichten ihre fix montieren Geräte nicht aus und so wird seit kurzem sogar aus unauffälligen Privatautos geblitzt. Dabei drängt sich unweigerlich eine Frage auf: Ist es opportun unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit die Bürger/Innen abzuzocken?

Raserei ist natürlich in keinem Fall tolerierbar und gehört auch
geahndet, doch geht der Eifer in Neumarkt entschieden zu weit. Die
Gemeinde errichtet Radarstationen an ungefährlichen Stellen und benutzt
die überzogenen Strafmandate zur Verbesserung ihres Haushaltes. Unter
dem Deckmantel der Verkehrssicherheit wurden hunderte Bürger/Innen
abgezockt und damit diese lukrative Einnahmequelle weiter sprudelt
wurde seit dem 1. Oktober noch einer draufgesetzt. Nun wird in Neumarkt
sogar aus Privatautos geblitzt um den Verkehrsteilnehmern noch tiefer
in die Tasche greifen zu können. In den nächsten Wochen werden wieder
dutzende Strafbescheide in die Unterlandler Haushalte flattern. Aber
auch für den Neumarkter Bürgermeister Vedovelli wird einer dabei sein
und spätestens bei den nächsten Gemeinderatswahlen in zwei Jahren
ankommen!

Stefan Zelger,
Landtagskandidat und Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin

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2 Kommentar(e)

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1

Richtig, aber...
@Simon,

dass uns die Carabinieri oftmals nicht wohlgesonnen sind ist ja bekannt, aber hier benutzt die Gemeinde Neumarkt ihre Dorfpolizisten um die Bürger/Innen abzuzocken. Ich bin selbst Gemeinderat in Tramin und habe deshalb eine Ahnung davon wieviel 2 Millionen jährlich für eine kleine Gemeinde bedeuten. Neumarkts SVP-Bürgermeister soll endlich aufhören über Verkehrssicherheit zu labern, denn hier geht es allein ums Geld!

Schöne Grüße und schönes Wochenende allerseits

2

...
jeder weiß wie die polizei hier bei uns arbeitet. es geht nicht um sicherheit, um regeln beachten, sondern nur darum, wie man am meisten strafen verteilen kann.