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Leserbrief: Militär-Areale

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Als 1935 die faschistische Verbauungspolitik begann,
wurden den Bauern die schönsten Wiesen enteignet, und
viele mussten um ihre Existenz fürchten.
Nun hat die Landtagsregierung einem Tausch mit dem
Staate Italien zugestimmt, in dem die Areale, die schon
seit Jahren brachliegen, die nächsten Jahre an das Land
übergehen. Im Gegenzug muss das Land aber 200
Wohnungen für das Militär bereitstellen.

 

Ist es nicht
unter aller Würde, sich so billig zu verkaufen? Es wäre
sinnvoller wenn unsere hohen Tiere im Land mehr auf
unsere Heimat schauen würden und diese Areale, die wie
ich schon sagte, grundlos enteignet, den rechtmäßigen
Besitzern zurückerstattet werden, denn sie waren es doch
die um ihren Besitz betrogen wurden. Wieso sollen wir
nun mit unseren Steuergeldern Wohnungen für das
Militär und nicht für unsere Familien errichten, und
somit eine Beihilfe zur voranschreitenden Italianisierung
geben?
Wie kann man den Ausverkauf der Heimat als guten
Tausch bezeichnen?

Fabian Kaser

Jugendbezirkssprecher SÜD-TIROLER FREIHEIT
Eisacktal/Wipptal

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3 Kommentar(e)

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1

ich würde den Militärs und Polizisten Wohnungen in den Gebäuden des Wohnbauinstitutes geben, vielleicht gibt es dann in diesen Häusern auch mehr Ruhe, Ordnung und Disziplin vonseiten gewisser Mitbürger.

2

Was hat das Land davon?
Man kann doch fragen dürfen, welchen direkten Nutzen hat eigentlich das Land Südtirol davon? Die zusammengefallenen Ruinen der ehemaligen Kasernen muss man noch dazu wahrscheinlich zuerst um teures Geld abreissen lassen, damit man etwas neues an dieser Stelle bauen kann. Man könnte es vielleicht verstehen, wenn man dort Wohnungen für zum Beispiel ganz normale Polizisten bauen würde. Sie haben ja keinen einfachen Job und werden bekanntlich schlecht bezahlt im Verhältnis zum real vorhandenen Berufsrisiko. Die Carabinieris und andere Organe sowie Aufgaben der allgemeinen Sicherheit könnte vielleicht einmal das Land übernehmen, daher müsste in dem Fall die Ladesregierung diese Leute gut behandeln, vielleicht damit sie endlich motiviert werden mit den Süd-Tirolern Deutsch zu reden, vor allem die die Zweisprachigkeitzulage bekommen. Aber Militär ist vor allem immer dazu da gewesen, um immer wieder die Süd-Tiroler mit dem Machtgehabe zu demütigen und daran zu erinnern, in Süd-Tirol ist man immer noch in Italien. Dafür muss man doch das Militär von der Seite der Landesregierung nicht noch extra belohnen, ausser auch das Militär in der AP Bozen Südtirol hört eines Tages auf das Kommando der Landesregierung in Bozen.

3

Als Exilsüdiroler kann ich nur sagen:traurig!!!Wieso wird aber all dem zum Trotz diese Partei gewählt???Ich glaube dass noch sehr viele Südtiroler gar nicht aufgewacht sind!!!