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Leserbrief: Landtagswahl – Dank und Klage

Hartmuth_Staffler_Wahl_2008.jpgEinerseits möchte ich der „Dolomiten“-Redaktion dafür danken, dass sie mich nach der Wahl zumindest wieder zur Kenntnis genommen hat, nachdem es mir vor der Wahl verwehrt wurde, sogar krasse Falschmeldungen, die mich persönlich betrafen (Stichwort Erdbebenhilfe für Ricigliano) richtigzustellen. Andererseits muss ich beklagen, dass man mir im Kurzinterview in den „Dolomiten vom 28. Oktober, Seite 23, das Wort im Mund umgedreht hat.

Ich habe mich natürlich nicht gefreut, „dass die SVP die Mehrheit
verloren hat“, sondern zutiefst bedauert, dass dies nicht eingetreten
ist. Ich habe weiters versucht, die von der SVP verbreitete Lüge zu
dementieren, wonach sie bei Verlust der Mehrheit durch die
italienischen Parteien erpressbar sei, da sie jederzeit auch mit den
volkstumsbewussten deutschen Parteien zusammenarbeiten könnte. Von
einer Ideologie der Süd-Tiroler Freiheit habe ich nicht gesprochen, da
wir keine Ideologie, sondern ein Ideal haben – nämlich die
Unabhängigkeit von Italien. 

Hartmuth Staffler, Brixen, Landtagskandidat der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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1 Kommentar

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Nur ein SVP-Blatt?
Das ist nicht das erste Mal, dass die Dolomiten den deutschen Oppositionspolitikern das Wort im Mund umdreht.
Bei einem Interview von Ulli Mair (Freiheitliche) soll die Dolomiten ebenfalls eine Aussage schwer verdreht haben.

Da fällt mir der Kommentar eines sehr bekannten Südtirolers ein:
"Südtirol ist ein Einparteisystem mit angeschlossener Medienmaschine".