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Leserbrief: Friedliches Zusammenleben – Beitrag der Italiener

Cristian_Kollmann_Wahl_2008.jpgDass der Protestmarsch der Schützen gegen Faschismus und für Tirol für Diskussionen sorgen würde, war zu erwarten – und das ist gut so! Doch vielfach, besonders von den italienischen rechten wie linken Parteien und freilich auch von den Verdi-Grünen-Vërc, kam die Bemerkung, dass die Schützenkundgebung nicht gerade ein Beitrag für das friedliche Zusammenleben der Volksgruppen war.

Wenn es nach den italienischen Parteien und den Verdi-Grünen-Vërc geht,
sollten die faschistischen Symbole und die faschistisch belastete
Toponomastik nicht als kulturelle Nötigung und als Zwangsbeglückung
empfunden, sondern quasi als Bereicherung reinterpretiert werden! Was
jedoch der Beitrag der Italiener für ein friedliches Zusammenleben sein
sollte, fragt wieder niemand. Darf man von unseren italienischen
Mitbürgern nicht verlangen, dass auch sie einen Beitrag leisten, und
zwar indem sie auf die faschistischen Symbole, angefangen bei "Alto
Adige", verzichten? Wie lange noch will man mit einer
pseudoitalienischen Kultur und Toponomastik die Italiener in einem
Irrglauben und "disagio" lassen, der nur dazu beiträgt, dass sie bis
heute im "Alto Adige" verharren, statt endlich im "Sudtirolo"
anzukommen?

Cristian Kollmann, SÜD-TIROLER FREIHEIT, München/Laurein

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5 Kommentar(e)

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1
Mag. David Nagiller

"Friedliches Zusammenleben?"

Wenn ein friedlicher Demonstrationszug jetzt verunglimpft und als Bedrohung für ein friedliches Zusammenleben gewertet wird, dann frage ich mich, ob hier die Wertigkeiten schon noch stimmen.

Wenn man sieht, was sich italienische politische Gruppierungen und sogar Italiener in Behörden auf (Süd)Tiroler Boden herausnehmen, kann man schon die Frage stellen, ob die Bedrohung eines friedlichen Zusammenlebens nicht eher von dieser Seite kommt.

2

anche tanti della sinistra italiana sono contro la proporzionale, non sono bilingui, ed é noto che in tante riunioni si applaude subito, nonappena un politico alza la voce dicendo "siamo in italia". se a un tibetano si dicesse che la sinistra cinese é protibet, non gli servirebbe a nulla. per fortuna in altoadige tantissimi italiani sbandierano FREE TIBET (sopratutto la sinistra!), scordandosi che continua ad occupare un bottino di guerra.

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Definition
Der Faschimus ist keine politische oder kulturelle Leistung, bzw. eine Episode der Geschichte, sondern ein Verbrechen gegen unsere Zivilisation der Demokratie und Menschenrechte, genauso wie Nazismus, Stalinismus, Maoismus, Kolonialismus, Militarismus, Kommunismus, und alle bekannten Arten der Totalitarismes, die in ihrer Ausrichtung im Inhalt und Form den Idealen der Aufklärung, der Toleranz, des Humanismus und der Freiheit im allgemeinen in unserem abendländischen Kultukreis klar widersprechen und eine Gesellschaft ohne diese Werte anstreben. Die meisten von diesen oben genannten Totalitarismen sind früher oder später historisch restlos gescheitert. In manchen Regionen Europas, so in Italien in der AP Bozen, gibt es aber sehr wohl lebendige Relikte davon, die in einer demokratischen Gesellschaft auch dringend abgeschafft werden müssten.

4

Sono italiano, antifascista da 4 generazioni, ed ho partecipato alla manifestazione. Stavo proprio davanti alla compagnia di Gargazzone insieme ad altri "Zivilisten".. Non credo affatto di essere stato l'unico, e se la manifestazione è stata fatta per uno scopo, questo è, come dice lei, certamente quello di sensibilizzare un sano dibattito sui simboli del fascismo ancora presenti nella nostra terra.

E' abbastanza scontato che i Verdi e i partiti della sinistra si siano distanziati dagli Schuetzen, perchè sono forze politiche che rispondono a logiche profondamente diverse.

Però questa manifestazione, come tutti hanno notato, è stata contrassegnata da un clima nuovo, con molto più rispetto reciproco di un tempo. Dov'era lei quando gli Schuetzen venivano spinti, sbeffeggiati e bersagliati di sputi??? o quando la loro manifestazione non venne nemmeno autorizzata??? A studiare sulla toponomastica???
Non c'è peggior sordo di chi non vuol sentire, dice un proverbio. E nel suo caso questo è quanto mai vero: la novità di questa manifestazione è stata proprio il fatto che ci siano stati molti italiani d'accordo con essa... se lei vuole continuare a sostenere che siamo tutti neofascisti, in particolar modo i partiti della sinistra, solo perchè in pochissimi abbiamo marciato, faccia pure come crede...

Fabio

5

Ewiggestrige Geisteshaltung
Wann man die Beiträge der Italiener auf der Webseite der Alto Adige zu diesem Thema liest,
dann kommt man zu der erschreckenden Einsicht, dass Italien und die Italiener diese faschistischen Relikte, wie Siegesdenkmal als ihre Kultur betrachten.

Ich frage mich, was ist das für eine Geisteshaltung dieser Leute? Im 3. Reich war es für die Nazis ganz normal, dass man Menschen in Konzentrationslagern einsperrt und sie dann auf brutale Weise beseitigt.

Eine ähnlich perverse "Normalität" kann ich bei den Italienern und einigen Deutschen in Südtirol feststellen.
Diese Leute finden nichts dabei, wenn sie Relikte eines totalitären, menschenverachtenden und völkerfeindlichen Regimes verteidigen oder gar verherrlichen.

Faschismus ist keine Kultur, sondern ein Verbrechen.