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Leserbrief: Die ICH- Listen

eva_klotz_neumarkt_500.jpgDie neue Südtiroler TAGESZEITUNG brachte am 12. August auf der Titelseite neben der großen Überschrift: "Die Ich- Listen" auch mein Bild. Sie macht sich damit eine Bezeichnung des SVP- Obmannes zu Eigen, die dem jahrelangen Einsatz unserer vielen Mitstreiter für ein klares Ziel Hohn spricht. Deshalb weise ich diese Bezeichnung für die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT in aller Entschiedenheit zurück!

Wer außerdem glaubt behaupten zu können, ich hätte in diesen über 30 Jahren politischer Tätigkeit an vorderster Front für mein Ich gearbeitet und persönliche Interessen vertreten, der soll dies offen sagen! Wer sonst von den amtierenden Südtiroler Politikern kämpft seit über 30 Jahren mit Anstand und Geradlinigkeit konsequent für den Erhalt unserer Tiroler Heimat, Kultur und deutschen Sprache?

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
21. 8. 08

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7 Kommentar(e)

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1

ich Liste...
Die Arbeit von Frau Dr. Eva Klotz ist achtvoll und verlangt auch von Gegenparteien und der Presse!!
Ich meine "Qui siamo in Italia, ma si parla anche tedesco, si deve".. Ich find obwohl nicht mit allem einverstanden- als Italiener
im Ausla lebend, dafür- dass die Ortsnamen nur auf deutsch, oder dann korrekt italienischsprachig mit angeschrieben werden!!
Frau Dr. Klotz viel Erfolg, es kommt wie es kommt...

2

nun, auch wenn es nicht verstanden wird: mit einsetzender wirkung der aufklärung mochte sich niemand mehr getrost einen sklaven nennen, aber bereits den keim der freiheit besudeln wir eifrig mit schande.

ich tue alles für mich selbst, so wie ich von meinem kind erwarte, daß es für sich selbst lebt, um meinen erhabenen stolz zu wahren.

3

Galionsfigur
Frau Dr.Klotz ist auch in Triest die Galionsfigur des zivilisierten Kampfes eines Volkes für die eigene Identität. Selbst Mitbürger, die kaum des Deutschen mächtig sind, achten ihre selbstlose Arbeit sehr und würden sich wünschen, eine ähnliche Persönlichkeit in ihren Reihen zu haben.
Hat in Triest nicht unbedingt etwas mit österreichischen Kromosomen zu tun, ist einfach eine Sache der - in der heutigen italienischen Republik vielleicht nicht selbstverständlichen - Einstellung zu Fairness und Idealen, in unseren Breiten vielleicht mit Boris Pahor vergleichbar.

4

Wenn die von der STiroler Freiheit für ihre persönlichen Interessen arbeiten würden oder wollten, dann wären sie zu einer anderen Partei gegangen.
Politker gewisser anderer Parteien gehen halt den Weg des geringsten Widerstandes, reden alles schön und denken dabei nur an sich selbst.
Es darf aber nur Ehrlichkeit und Geradlinigkeit vom Wähler belohnt werden.

@Hannes
Fr.Klotz setzt sich auch für deine Muttersprache ein.

5

Macht & Medien brauchen Kontrolle
Die an der Macht befindliche SVP braucht aus objektiven demokratiepolitischen Überlegungen eine starke deutschsprachige Opposition im Land, gerade in so einem Land wie Süd-Tirol. Ohne diese Kontrollrolle in der Demokratie, auch der STF, ist kein Korrektiv der Entscheidungen in der Landespolitik möglich. Jede Partei und jede politische Bewegung setzt verschiedene Akzente und Prioritäten in der eigenen Politik. Für die vielen Linken und Grünen rund um die ST Tageszeitung ist das de facto die weitere Pflege und Ausbau der Italianità des Alto Adige, auch durch Beteiligung aus den Reihen der eingeborenen deutschsprachigen Süd-Tiroler. Auch wenn sie das offen nicht zugeben, sie handeln langfristig danach. Für die junge gesamt Tirol patriotische politische Bewegung der STF ist hingegen die Selbstbestimmung des Landes in und von Italien eines der wichtigsten Ziele in der eigenen politischen Arbeit. Die Rolle der Südtiroler Tageszeitung beschränkt sich meines Erachtens darauf, seitdem es sie in der Medienlandschaft gibt, den Süd-Tirolern permanent jedes Recht und Willlen zur eigenen Selbstbestimmung in und von Italien mit allen nur möglichen Methoden auszureden. So vielleicht, wie es auch anderswo in Mitteleuropa vor 20 Jahren in einem Nachbarland der Tiroler in der Zeit vor der Landeseinheit gesteuerte Medien gab, die dasselbe getan haben, nämlich der Bevölkerung einreden wollten, man will keine Landeseinheit mehr, wir sind durch die Teilung schon so verschieden geworden, wir wollen daher keine Veränderung, die anderen Mächte der Welt wollen das auch nicht usw. Die Psychologen nennen diese Einstellung "Stockholmsyndrom", wo sich das Opfer einer Agression langfristig mit der Täterseite zu identifizieren versucht. Auch oder vor allem aus solchen Überlegungen heraus werden von diesem Blattl alle Politiker permanent angegriffen und schecht gemacht, die Selbstbestimmung für Süd-Tirol fordern und die sich unbeirrt und konsequent für die Menschenrechte der eigenen Süd-Tiroler Volksgruppe lokal und über die Teilungsgrenze am Brenner erfolgreich einsetzen. Ohne Italien hat diese Tageszeitung und die dort tätigen Schreibkräfte ihre ideologische links-grüne Daseinberechtigung für Süd-Tirol und ihre Geldgeber wohl aus dem Land wo die Zitronen und vieles andere noch blühen verloren, daher gerade im Wahlkampf müßen sie zeigen, dass sie das spendierte Geld wert sind, und zwar im politischen Kampf gegen die erklärten Befürworter der Selbstbestimmung in der Landespolitik der AP Bozen Südtirol, oder wollen diese Herrschaften in dieser Tageszeitung diesen Namen auch nicht mehr hören, dann halt in Italia in Alto Adige.

6

Lieber Hannes, solltest du jemals so viel in deinem Leben mitmachen wie die Frau Eva Klotz, was ich dir nicht wünsche, dann kannst du von dir auch behaupten was geleistet zu haben! Ich finde es zu beneiden, wie jemand der so viel Leid erfahren musste, immer für uns Südtiroler kämpft! Und denke mal nach, ohne Menschen wie dem Vater von der Eva würden wir hier nicht in dem Wohlstand leben, denn Sie haben uns erst diesen Wohlstand gebracht durch den Freiheitskampf und nicht wie viele glauben das liebe Italien, denn Italien würde uns Südtiroler keinen einzigen Cent umsonst geben!

7

Dauernd nur andere zu kritisieren und schlecht machen ist für mich kein Anstand.