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Landtagswahl 2008: Nr. 5 – Hartmuth Staffler

h._staffler.jpgHartmuth Staffler ist Kandidat des Bezirkes Eisacktal/Wipptal und belegt Platz 5 der Liste der SÜD-TIROLER FREIHEIT.
Er ist am 31.08.1948 in Brixen geboren, besuchte die Grundschule, Mittelschule und das Realgymnasium in Brixen und maturierte dort im Jahre 1967. Bereits als Oberschüler war er ab 1966 freier Mitarbeiter bei der Tageszeitung „Dolomiten“.
1967-70 folgte das Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Innsbruck und zur gleichen Zeit Supplenzen als Lehrer für Mathematik und Naturkunde an der Mittelschule. Er arbeitete von 1968-1970 als Pressereferent der SH und war Redakteur der Zeitschrift „Skolast“. 1968 führte er das Interview mit Außenminister Kurt Waldheim zum Thema Geheimverhandlungen über Süd-Tirol.

Hartmuth Staffler war von 1970-1980 in der „Dolomiten“-Redaktion Bozen der Reihe nach als Praktikant, Redakteur, Leiter der Lokalredaktion und Leiter der politischen Redaktion tätig.
Von 1980-1983 arbeitete er als Journalist im Landespresseamt. Später leitete er von 1983-2006 die „Dolomiten“-Außenredaktion in Brixen; in dieser Zeit unternahm er zahlreiche Fahrten in humanitärer Mission und zum Studium der Minderheitenfragen nach Rumänien (Siebenbürgen, Banat), Mazedonien, Bosnien, Kosovo usw. Er berichtete über diese Fahrten in Sonderseiten, z. B. über die dramatische Lage der Roma in Mazedonien.

Seit 2006 ist Hartmuth Staffler in Pension und freiberuflich mit Übersetzungen wissenschaftlicher Werke, Redaktion und Lektorat von Büchern, sowie als Autor von Festschriften und Büchern (besonders hervorzuheben das Buch „Krummstab und Krummnase“ über den Antisemitismus in der christlichsozialen Presse) tätig. Seit 1993 ist er Präsident des Brixner Geschichtsvereins und als solcher Mitgestalter zahlreicher historischer Ausstellungen. Er fungiert auch als Aufsichtsperson und Führer im Brixner Pharmaziemuseum, ist Mitglied des Ensembleschutzbeirates, sowie des Kulturbeirates der Gemeinde Brixen und Präsident des Kuratoriums Jakob Philipp Fallmerayer.

Hartmuth Staffler ist in zweiter Ehe mit der Tierärztin Dr. Elena Bonetti verheiratet, hat drei Kinder aus erster Ehe und drei Enkelkinder.
 
Als Journalist hat Hartmuth Staffler über 40 Jahre die politische Entwicklung in Südtirol und die Minderheitenfragen in ganz Europa aufmerksam verfolgt. Er sagt, dass Süd-Tirol in dieser Zeit wirtschaftlich reicher, aber geistig-kulturell ärmer geworden ist. Das Geschichts- und Identitätsbewusstsein der Tiroler südlich des Brenner schwindet, die Bindung an unseren deutschen Sprach- und Kulturraum, an unser Land Tirol und unser Vaterland Österreich wird immer schwächer. Damit befindet sich Süd-Tirol auf dem Wege der Verelsässerung, der damit endet, dass sich die Süd-Tiroler als Italiener empfinden. Von unserer Sprache bleibt, wie im Elsaß geschehen, nur etwas Dialekt übrig, von unserer Kultur nur etwas Folklore.
Dieser Entwicklung möchte Hartmuth Staffler entgegensteuern. Sein wichtigstes Ziel bleibt natürlich die Abtrennung von Italien. Auf dem Weg dorthin darf man aber nicht untätig sein.

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1 Kommentar

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Mario-Liebhardt

Wer hat das Copyright auf den Namen Tirol? Kommentar zu Ihrem Leserbrief an die TT.
Die Geschichte wird zwar dauernd wiederholt, wird aber deshalb nicht wahrer!
Tirol als unabhängiges Territorium gibt es schon seit 1128, Hauptstadt von Tirol war Meran und Namensgeber für das Land war das Schloss Tirol. Große Teile des heutigen Bundeslandes Tirol waren bayerisch. 1363 verlor Tirol seine Eigenständigkeit an die Habsburger. Von da an gab es kein eigenständiges Tiroler Herrschergeschlecht mehr. Innsbruck wurde trotzdem erst ab 1420 Residenzstadt. Offiziell war Meran bis 1849 (!) Haupstadt von Tirol. Nach dem ersten Weltkrieg beanspruchte Innsbruck plötzlich den Namen von ganz Tirol für sich. Plötzlich war Nord- und Ost-Tirol Gesamttirol. Nicht Bundesland Nord-Tirol, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass erst Nor- und Süd-Tirol das ganze Tirol ausmachen, sondern Namensdiebstahl, heute würde man sagen eine Copyright-Verletzung. Nicht wie West- und Ostdeutschland, nicht wie Nord und Südvietnam, nicht wie Nord- und Südkorea, die irgendwann wieder zusammenfinden ... Nein, das Copyright auf den Namen Tirol hatte plötzlich ausschließlich Nordtirol, das mit allen Mittel den Alleinvertretungsanspruch stellt, und das eigentliche Stammland versucht zu marginalisieren.