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Landesversammlung der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT – Prof. Dr. Hans Klecatsky hält Gastreferat

logo_stf_500.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT wird am Samstag, 3. November 2007 um 14 Uhr im Lanserhaus in Eppan ihre erste ordentliche Landesversammlung abhalten. Der ehemalige österreichische Justizminister Prof. Dr. Hans Klecatsky wird ein Gastreferat halten und  der Direktor der Europäischen Freien Allianz (EFA), Günther Dauwen, wird Grußworte an die Versammlung richten.
 

Auf der Tagesordnung stehen auch die Wahl der Mitglieder in den neuen Hauptausschuss der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, sowie die Abstimmung über die Satzung.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT freut sich, den ehemaligen österreichischen Justizminister, Prof. Dr. Hans Klecatsky für ein Gastreferat gewonnen zu haben.

Prof. Klecatsky wird über die aktuellen Verhandlungen zur Festschreibung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung sprechen.

Die Tagesordnung der 1. Landesversammlung:

    * Eröffnung, Begrüßung und Grußworte
    * Ernennung Präsidium und StimmzählerInnen
    * Vorstellung der Bewegung
    * Genehmigung der Satzung
    * Wahlen
    * Berichte (Prof. Dr. Hans Klecatsky, Dr. Eva Klotz, Sven Knoll)
    * Diskussion zu den Berichten
    * Bekanntgabe der Ergebnisse
    * Abschluss, Landeshymne

Werner Thaler
SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
24. Oktober 2007

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5 Kommentar(e)

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Matteo Gesualdo Corvaja

@Gast
Italien war seit 1882 im Dreibund, das ist richtig, aber du darfst nicht vergessen, daß gerade auf der Seite der Nationlisten und vieler anderen Kreise (Liberalen, Sozialiten, Republikaner) das Bündnis mit Öserreich-Ungarn alles andere als gut angesehen war.
Es war eine Art Vernunftehe, die mehr schlecht als recht funktionierte, und beide Länder haben nie besonders Vertrauen ineinander gehabt, siehe die Pläne beider Staaten für einen Präventivkrieg.
Dies ist dokumentarisch belegt durch die Generäle Cadorna und Conrad von Hötzendorf.
Italien hatte eine gute Beziehung zum Deutschen Reich, aber nicht zur K.u.K.-Monarchie.
Zudem kamen ständige Reibereien, wie die Benachteiligung der Welschtiroler, die Weigerung Wiens, eine italienischsprachige Universität in Triest zu gründen, die Pläne der Alldeutschen um das Trentino zu "regermanisieren", da diese der Meinung waren, daß die Trentiner eigentlich italianisierte Germanen seien, ähnlich wie bei den italienischen Nationalisten, die glaubten, die Südtiroler seien größtenteils zwangsgermanisierte Italiener.
Dann kamen noch außenpolitische Uneinigkeiten und Streitigkeiten: In den Balkankriegen zeigte sich Österreich-Ungarn mehr bulgarenfreundlich, während Italien eher für Serbien sympathisierte; der Italienisch-Türkischer Krieg von 1911-1912; die Bosnische Krise von 1908, bei der Italien gehofft hatte, italienischsprachige Gebiete der Donaumonarchie zu bekommen, nachdem Wien Bosnien-Herzegowina angeschlossen hatte, wie es eine der Dreibundsklauseln vorschrieben.
Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verursachte schwere Spannungen innerhalb der italienischen Gesellschaft, die mehrheitlich gegen den Krieg war.
Die nationalistische und interventionistische Minderheit konnte die Stimmung polarisieren und durch zahlreiche Gewaltakten konnte sie die Regierung dazu zwingen, sich für einen Kriegseintritt gegen Österreich-Ungarn zu entscheiden.
Es muss vermerkt werden, daß es innerhalb der Interventisten keinerlei Stimmen für einen Krieg auf österreichischer Seite gegeben hat, außer die von Sidney Sonnino ganz am Anfang des Krieges.
Am 23. Mai 1915 erklärte Italien Österreich-Ungarn den Krieg und im Sommer dem Osmanischen Reich (den man auch als natürlichen Feind betrachtete). Im Herbst an Bulgarien.
Die Kriegserklärung an das Deutsche Reich erfolgte erst im späten August 1916 auf Druck Großbritanniens und Frankreichs, die gedroht hatten, versprochene Beuten nicht zu geben, falls Italien weiterhin die Neutralität Deutschland gegenüber behalten hätte.

2

Tiroler Geschichte
Die seinerzeit Gefürstete Grafschaft Tirol, heute ein Bundesland in Österreich gehört schon seit dem Jahr 1363, also seit dem Mittelalter zu Österreich, das sind 644 Jahre. Die Cortina d.A. Gemeinde und Tal gehörte zwischen 1509 -1918 ebenfalls dazu, also über 500 Jahre. Die Grafschaft Görz mit Triest gehörte von 1366 bis 1918 ebenfalls dazu. In der österreichischen Zeit in diesen Gebieten, die seit dem Ende des Ersten Weltkrieges zu Italien gehören, hat es nie Versuche der Überfremdung oder der Verdrängung der italienischen Sprache und Kultur aus ihrem angestammten Gebiet durch die Österreicher deutscher Sprache gegeben. Ganz im Gegenteil, die Triestiner aber auch viele Trentiner schwärmen heute noch von der guten alten Zeit vor 1918. Nicht ohne Grund bemühen sich gerade in diesen Tagen und Monaten mehrere Gemeinden in Italien um einen Provinzwechsel zu Südtirol und viele Südtiroler bestehen auf ihr gutes Recht auf Selbstbestimmung und Einheit mit dem Bundeland Tirol in Österreich, das ihnen Italien von Anfang an in Süd-Tirol bis heute immer noch verweigert. Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht und diese wird auch einmal auch in Süd-Tirol Einzug halten, wenn genug Menschen daran festhalten werden. Die Aufgabe der politischen Parteien in Südtirol ist den Weg dorthin zu ebnen und diesen konsequent weiter zu gehen. Das Ziel ist für fast alle Süd-Tiroler klar, die Möglichkeit der Ausübung der eigenen Selbstbestimmung, später entweder Tiroler Einheit, oder eigener Weg als ein Land, bzw. Bundesland Süd-Tirol.

3

Geschichte
1. Italien war vor dem 1. Weltkrieg mit Österreich 30 Jahre verbündet.
2. Italien hat sich auf die Seite von England und Frankreich geschlagen, weil ihm als Belohnung Gebiete, u.a. ein Teil von Tirol) für seinen Kriegseintritt versprochen wurden.
3. Italien hatte Österreich den Krieg erklärt.
4. Gebiete, Völker und Menschen sind keine Handelsware für Politiker und (Süd) Tiroler keine Kriegsbeute für Italien.
5. Südtiroler sind Tiroler und gehören seit 500 Jahren zu Österreich.

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Matteo Gesualdo Corvaja

@Gast
Und was willst du uns damit sagen?

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Völkerrecht
(Süd) Tiroler sind keine Kriegsbeute!

Artikel 4 des Londoner Geheimvertrages von 1915

The Treaty of London
(Extracts)
26 April, 1915

Great Britain, Parliamentary Papers, London, 1920, LI Cmd. 671, Miscellaneous No. 7, 2-7.
The Treaty of London was signed on April 26, 1915. Its provisions were to cause some difficulty during the Versailles Peace Conference in 1919.

ARTICLE 1. A military convention shall be immediately concluded between the General Staffs of France, Great Britain, Italy, and Russia. This convention shall settle the minimum number of military forces to be employed by Russia against Austria-Hungary in order to prevent that Power from concentrating all its strength against Italy, in the event of Russia deciding to direct her principal effort against Germany....
ARTICLE 2. On her part, Italy undertakes to use her entire resources for the purpose of waging war jointly with France, Great Britain, and Russia against all their enemies.
ARTICLE 3. The French and British fleets shall render active and permanent assistance to Italy....

ARTICLE 4. Under the Treaty of Peace, Italy shall obtain the Trentino, Cisalpine Tyrol with its geographical and natural frontier,

…as well as Trieste, the counties of Gorizia and Gradisca, all Istria as far as the Quarnero and including Volosca and the Istrian islands of
Cherso and Lussin, as well as the small islands of Plavnik, Unie, Canidole, Palazzuoli, San Pietro di Nembi, Asinello, Gruica, and the neighbouring islets....
(…)
ARTICLE 16. The present arrangement shall be held secret.