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Ladinien macht es vor!

Eva_Klotz_200.jpgEva Klotz von der SÜD-TIROLER FREIHEIT freut sich mit den drei ladinischen Gemeinden in der Provinz Belluno über den großen Erfolg bei der Volksabstimmung und gratuliert den Initiatoren zur ersten Krönung ihres jahrzehntelangen Einsatzes.

Sie freut sich auch über die positive Stimme von Senator Gianclaudio Bressa, welcher nicht die noch zu überwindenden Schwierigkeiten in den Mittelpunkt stellt, sondern die demokratische Zielsetzung und Wirkungskraft wertet: Wenn sich die Mehrheit für die Änderung der politischen Situation ausspricht, so wird sich selbst das italienische Parlament nicht auf Dauer dagegenstellen können!

Eva Klotz wünscht, dass viele der kleinmütigen Südtiroler diese Botschaft hören und verstehen. Wenn die Südtiroler es wirklich wollten, so könnte sich der italienische Staat nicht auf Dauer gegen die Verabschiedung aus dem italienischen Staatsverband sperren!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
29. 10. 07

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11 Kommentar(e)

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1
Matteo Gesualdo Corvaja

@Rainer
Seit wann gibt es in Kalabrien eine Wüste? Ist es schon so schlimm mit der Klimaerwärmung?
Deine Äußerung klingt so'n bißchen nach Confino, aus der Zeit Mussolinis.
Aber in einem hast Du recht: Mussner sollte sein Amt niederlegen und was anderes machen.

2

Schickt Florian Mussner in die Wüste
Nachdem jetzt sogar der LH die Rückkehr der Ladiner freudig begrüßt, wird es an der Zeit, dass er seinen Ladiner Landesrat Florian Mussner ganz schnell aus dem Amt jagt. Dieser Mensch dreht und windet sich und sucht immer noch nach "anderen Lösungen". Was hat dieser Mann noch in der Politik zu suchen? - schickt ihn ganz schnell in die Wüste Kalabriens.

3

Ein Hoch den Ladinern
Auch ich freue mich über die Abstimmung in den 3 Belluneser Gemeinden.Habe aber gehört,dass sehr viele Italiener zur wahl gegangen sind,nicht die Ladiner.Weiß jemand genaueres darüber?

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Es lebe ein freies, vereintes Tirol.
Freiheit fuer unser Heim, Freiheit fuer Tirol!

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@ Matteo + Rainer
Klingt sehr erfreulich und beruhigend, was ihr da schreibt. Unter diesen Umständen würde ich unsere ladinischen Nachbarn natürlich gerne willkommen heißen!

6

Dieser Bericht bestätigt mich in meiner Trentino–freundlichen Einstellung. Mit Belluno, Ampezzo und Veltlin noch dazu wäre Tirol annähernd so groß wie die Schweiz. Ein solcher Komplex würde aber schwerlich zu Österreich passen, zumal die Anschlußfrage sicher weit mehr divergierende Meinungen provoziert als die Idee eines großtirolischen Zusammenschlusses. Was ist denn nun eigentlich das Hauptthema: die Vereinigung Tirols oder der Anschluß an Österreich? Ist der Anschluß Mittel zum Zweck der Vereinigung Tirols oder ist die Vereinigung Tirols Mittel zum Zweck des Anschlusses an Österreich? Darüber sollte man sich einmal klar werden.

7

Volksabstimmung für Südtirol!
Zitat:
[Die Zeiten in Europa hätten sich geändert. Demokratisch herbeigeführte Entscheidungen könnten nicht mehr infrage gestellt werden, meinte der Landeshauptmann.]

Dann gibt es jetzt eine Volksabstimmung für Südtirol!

Die Süd-Tiroler haben das gleich Recht wie die Ladiner.

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Ubi bene ibi patria ?
d.k., es geht den Ladinern primär nicht ums Geld! Sie sind seit 1511 Tiroler und standen seit dieser Zeit immer treu zum Land Tirol! Sie haben im 1. Weltkrieg als treue Tiroler ihre Heimat gegen Italien verteidigt. Nicht umsonst lebt die alte Tradition der Schützen dort heute wieder auf.Die SVP hat sich ja nie so recht um die Belange Ladiniens gekümmert und trotzdem wollen "diese Menschen" wieder sein, was sie immer waren - Tiroler! Ich denke, dass auch eine Rückkehr zu Österreich durchaus von vielen begrüßt wird - Garantien für ihre Sprache und Kultur vorausgesetzt.

9
Matteo Gesualdo Corvaja

Vereintes Ladinien
@D.K.
Natürlich wird auch das Geld eine Rolle gespielt haben!
Wäre Südtirol ein Armenhaus wie Kalabrien, hätten sie sich wohl kaum dafür geäußert.
So, war vielleicht ein etwas harter Vergleich von mir, aber was soll's.....
Ich denke schon, daß es um eine Wiedervereinigung zu südtirol gegangen ist.
Und wenn man bedenkt, daß 70% der Einwohner von Cortina d' Ampezzo Italiener sind, sieht man, daß Südtirol doch nciht so italienerfeindlich ist, wie manche es gerne darstellen.
Und in einem Fall einer Abstimmung Italien/Österreich, glauibe ich nicht, daß die knapp 7.000 Wahlberechtigten der drei neuen Südtiroler Gemeinden ausschlaggebend sein werden, oder daß diese in irgend einer Form eine solche Wahl beeinflussen würden, denn es gäbe sicherlich nicht wenige deutsche Stimmen, die gegen eine Rückgliederung an Österreich stimmen würden.

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Hoffentlich gehts nicht ums Geld!
Sollten diese Stimmen wirklich der Einigung des ladinischen Volkes wegen abgegeben worden sein, dann freue ich mich über das Ergebnis. Allerdings will ich den Gedanken nicht los werden, dass schlussendlich das Geld eine vorherrschende Rolle gespielt hat und die Entscheidung wohl anders ausgegangen wäre, stünde man in Süd-Tirol finanziell schlechter da als in der jetzigen Provinz. Ausserdem befürchte ich, dass diese Menschen nie und nimmer einer Wiedervereinigung mit Österreich zustimmen würden, was die Stimme des TIROLERS in Süd-Tirol im Falle einer Volksabstimmung gefährlich schwächen würde!

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Matteo Gesualdo Corvaja

Amisc dla Ladinia unida!
Ich freue mich sehr über den Ausgang des Referendums und daß die Einheit Ladiniens ein Stückchen weiter näher gerückt ist.
Selbstbestimmung ist ein Grundrecht eines jeden Volkes.