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Kundgebung 89 Jahre Unrechtsgrenze

teilnehmer_16.jpgTrotz widrigster Wetterverhältnisse sind am Sonntag, den 11. November 2007, mehr als 200 Tirolerinnen und Tiroler dem Aufruf zur Kundgebung auf dem Brenner gefolgt, welche unter dem Motto stand: „89 Jahre Unrechtsgrenze – wie lange wollen wir dieses Unrecht noch dulden?" Aus allen Teilen Tirols strömten Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, mit Transparenten, Schildern und Tiroler- bzw. Österreichischen Fahnen auf den Brenner, um gegen die nun schon seit 89 Jahren währende Unrechtsgrenze und die damit verbundene Teilung unserer Tiroler Heimat zu demonstrieren. 

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Grußworte des seit 46 Jahren im Zwangsexil lebenden Süd-Tiroler Freiheitskämpfers Siegfried Steger verlesen, der gerne zu der Kundgebung gekommen wäre, jedoch aufgrund der Gefahr, am Brenner von italienischen Beamten verschleppt zu werden, der Veranstaltung fernbleiben musste. In seinen Worten appellierte er an alle Tiroler, sich für das vereinte Heimatland von Kufstein bis Salurn einzusetzen, und somit endlich eine Wende herbeizuführen.

Der Obmann des Südtiroler Heimatbundes Sepp Mitterhofer, sprach von der schleichenden Assimilierung Süd-Tirols, die bereits heute durch Forderungen nach gemischtsprachigen Schulen und Kindergärten, sowie durch die Identifikation mit italienischen Sportlern, spürbar sei. Er unterstrich dabei, dass es aufgrund dieser Entwicklungen notwendiger denn je sei, eine Selbstbestimmung in Süd-Tirol durchzuführen, damit die Opfer der Freiheitskämpfer der 60er Jahre, nicht vergebens waren.

Der Obmann des Andreas Hofer Bundes für Tirol Ing. Josef Felder, unterstrich in seiner Ansprache, dass Süd-Tirol für die Tiroler im freien Teil der Heimat, noch nicht aufgegeben sei und es immer mehr Menschen gibt, die sich für die Wiedervereinigung aussprechen.

Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT Dr. Eva Klotz, zeigte sich besonders erfreut über die Teilnahme von so vielen jungen Menschen an der Kundgebung und sprach davon, dass die Zukunft Tirols der Jugend gehört, die in Süd-Tirol immer selbstbewusster wird.

Angesichts dieser Entwicklungen sei es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die große Stunde der Freiheit auch für Süd-Tirol komme.

Der Landesjugendsprecher der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT Sven Knoll, sprach in seiner Rede davon, dass es in der Verantwortung jedes Einzelnen, aber vor allem in der Bereitschaft zum aktiven Einsatz aller liege, ob Süd-Tirol einer freien Zukunft entgegenblicken kann, oder nicht. Der Fall der Berliner Mauer hat gezeigt, dass selbst das Unmöglichste möglich wird, wenn das Volk es nur will. Die Berliner Mauer ist nämlich nicht gefallen, weil die Politiker das Unrecht eingesehen haben, sondern weil das Volk nicht mehr bereit war, dieses Unrecht noch länger zu dulden.

In diesem Sinne wird die Unrechtsgrenze am Brenner auch nur so lange bestehen, wie lange wir Süd-Tiroler sie noch dulden.

Als Höhepunkt der Kundgebung wurden zwei Tafeln enthüllt, die direkt neben dem Grenzstein an der Unrechtsgrenze fixiert wurden.

Es ist dabei besonders zu betonen, dass diese Tafeln auf Wunsch vieler Österreicher dort aufgestellt wurden und auch ausschließlich mit unzähligen Spendengeldern aus Österreich finanziert werden.

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Auf der großen 2m breiten und 1,40m hohen Tafeln steht auf rot weiß rotem Hintergrund „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!", auf einer kleiner Tafel darunter wird in 6 Sprachen (Deutsch, Ladinisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch) kurz die Geschichte der Brennergrenze erläutert und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass Italien kein Anrecht auf Süd-Tirol hat.

Der Text der mehrsprachigen Tafel lautet:

 


U N R E C H T S G R E N Z E

Am 11. November 1918 erreichten italienische Truppen den Brenner. Süd-Tirol, das nie zuvor zu Italien gehört hatte und dessen Sprache und Kultur nicht italienisch war, wurde gewaltsam von Italien besetzt und vom Vaterland Österreich abgetrennt.

Willkürlich wurde eine Unrechtsgrenze mitten durch Tirol gezogen, Familien auseinander gerissen und Dörfer wie der Brenner in zwei Teile geteilt.

Seit diesem Tag hat Italien keine Gelegenheit ausgelassen, die österreichische Bevölkerung zu unterdrücken, die deutsche Sprache und Kultur auszumerzen und das Land gewaltsam zu italienisieren.

Obwohl Italien keinerlei Anspruch auf Süd-Tirol hat, hält es diesen Teil Österreichs bis heute besetzt, und weigert sich, dem Volk das Recht auf Selbstbestimmung und somit die Freiheit zuzugestehen.

Doch kein Unrecht währt ewig!

Wir Süd-Tiroler sind bestrebt, uns mit friedlichen Mitteln von der italienischen Besatzung zu befreien und die Wiedervereinigung Tirols anzustreben.

Denn Süd-Tirol ist nicht Italien, war nie Italien, und soll auch nie Italien werden!

 

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40 Kommentar(e)

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1

Ungarn - ein Land mit mindestens 4 "Süd
Hier sollte auch die Unrechtsgrenze von _Ungarn_ erwähnt werden. Oft wird gesagt, dass Ungarn der einzige Staat der Welt ist, der nur von sich selbst benachbart ist. Im Vertrag von Trianon wurde 72% des ungarischen Staatsgebietes (mit ca. 2,5-3 Millionen Magyaren) abgetrennt. Später waren die meisten ungarisch sprechenden Teile der abgetrennten Gebiete zurückerobert worden (1938-44), doch nur für kurze Zeit. Die Probleme der "Auslands"-Ungarn in der Südslowakei, Siebenbürgen und Serbien sind noch größer als die der Südtiroler. Die Szekler im Osten Siebenbürgens wollen Autonomie, aber die ungarfeindliche rumänische Verfassung deklariert Rumänien als ein "einheitlicher und unteilbarer Nationalstaat". Deswegen sagen viele rumänische Politiker, wenn die Ungarn sich um die Autonomie kümmern, immer wieder "nein". Auch in der Slowakei gilt das Wort "Autonomie" immer noch als Schimpfwort... Und dazu kommt noch das Sprachgesetz und das Staatsbürgerschaftsgesetz.
In Serbien hat das Restitutionsgesetz eine Klausel, die praktisch alle dortige Ungarn als Kriegsverbrecher betrachtet. Somit seien sie aus der Restitution ausgeschlossen.
Das Problem der Ungarn ist noch schwerer zu lösen, da die ehemaligen Gebiete Ungarns zu 8 heutigen Staaten gehören.

2

Cari signori purtroppo non parlo il tedesco però vorrei dirvi che fosse per me vi lascerei senz'altro tornare in Austria. L'appartenenza all'Italia è una costrizione che non ha motivo di perdurare.

3

Wenn es nun nur um die Wiedervereinigung geht, warum bewirbt sich dann Innsbruck nicht in Rom um die Aufnahme nach Italien?
Vielleicht klappt's dann eher.
Herzliche Grüße

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"Und nach der Wiedervereinigung können sich die Südtiroler bei der Telekom Österreich anmelden."
jep... DANACH lasst uns alle streben^^

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Was soll das?
Die IP-Adressen sind Sache des Forumbetreibers!
Es gibt sicher auch Italiener, die bei der BrennerCom ein Internet haben.
Und nach der Wiedervereinigung können sich die Südtiroler bei der Telekom Österreich anmelden.

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Beh, non mi sembra granché come manifestazione: nelle foto vedo solo gente in giacca a vento!!

Era una bella manifestazione solo se c'era qualcuno colla Burggraefler Tracht e le Lederhose corte in mezzo alla neve a far vedere alla gente di passaggio che gente tosta che sono i Tirolesi.

🙂

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IP adressen der Provozierer
an Lorenz:

wieso verwendest du dann einen anschluss der Telecom ITALIA?
mit sitz Via Val Cannuta, 250
address: I-00100 Roma
address: Italy

na ja, recht konsequent scheinst du ja nicht zu sein, gell, die Südtiroler Brennercom ist halt doch ein stück teurer als die ITALIENISCHE telecom.und bei der brieftasche hört die heimatliebe dann auf, oder wie??

8
Großelternwarensüdtiroler

Tiroler Einheit stell ich in Frage
Tiroler Einheit? Wenn Südtirol wieder zu Österreich kommen würde (was ich übrigens stark bezweifle, dass dies jemals wieder der Fall ist) Dann würde ich für ein 10. Bundesland Südtirol plädieren mit einer weitreichenden Autonomie innerhalb der Republik Österreich! Dieses Land hat in seiner Geschichte seit es bei Italien ist eine weitreichende Veränderung - meiner Meinung - mitgemacht... Es ist dreisprachig geworden und eine bedeutende italienische Minderheit lebt nun im Land... Wenn Südtirol wieder zu Österreich kommen würde, würde das Land weiter dreisprachig beschildert bleiben... Südtirol währe vor neue Aufgaben gestellt: was nun mit den Italienern?

Weiters bezweifle ich dass eine Mehrheit der Südtiroler eine Vereinigung mit Österreich will, bzw. ich habe es in Südtirol bei meinen Besuchen dort nie so erlebt. Ich bin Teilweise auf große Ablehnung gestoßen, Südtiroler als Österreicher zu bezeichnen, obwohl wir meiner Meinung noch immer ein Volk sind, d.h. Österreicher.

Weiters: was würde mit den Ladinern außerhalb Südtirols passieren? Die Restladiner währen dann noch immer bei Italien und somit währe ein Teil der Tiroler wieder außerhalb der Heimat... Zur Zeit hätten die Ladiner in Österreich auch keine Chance... sie währen - mit unserer derzeitigen Minderheitenpolitik im Land - in spätestens 50 jahren vollständig assimiliert... Mann braucht sich nur Kärnten anschauen wo sich ein slowenischer Kärnter heutzutage nicht mehr traut zu seiner Volksgruppe zu stehen.

Es währe - und ich spreche für einen großteil aller im "derzeitigen" Österreich (meines Wissens würde es eine große Mehrheit im Land begrüßen Südtirol wieder bei Österreich zu sehen) - mein größter Wunsch wenn eine Vereinigung mit Österreich zustande käme; ich bin demgegenüber aber sehr sehr skeptisch dass dies funktioniert.

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Eine Podiumsdiskussion in Bruneck
"Süd-Tirol Wohin? ist der Name einer Podiumsdiskussion, die am kommenden Freitag, den 23.11.2007 um 20 Uhr, M. Pacher Haus in Bruneck stattfinden sollte. "Unkontrollierte Zuwanderung, schleichende Italienisierung oder Selbstbestimmung? Hat unsere Wirtschaft in Italien eine Zukunft?" Am Podiumstisch werden diskutieren: Sven Knoll, Pius Leitner, Harald Stauder als Wirtschaftsexperte und Egon Kühebacher. Es ist eine Veranstallung der Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung Süd-Tirols. Kommt zahlreich und diskutiert mit!!!

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Frage an die Redaktion
Was ist mit dieser Seite nur los, dass diese bereits seit einer Woche nicht mehr von euch laufend aktualisiert wird" Technische Probleme, Sabotage, andere Probleme???? Die Süd-Tiroler Freiheit ist wegen eben ihrer konsequenten tirol-patriotischen Haltung und aufgrund der Aktionen der letzten Wochen nicht nur in Südtirol, sondern in Italien umstritten. Als Freund eurer Bewegung und als interessierter Leser eurer Seite muss man sich daher schon Sorgen machen, wenn man längere Zeit nichts mehr von euch hört oder liest, daher bitte um Aufklärung. Ich habe gehört, in Brunneck findet diese Woche eine Veranstaltung der SF zum Thema der Selbstbestimmung mit Sven Knoll statt. Kann man auf eurer Seite etwas näheres dazu in Erfahrung bringen? Vielen Dank!

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Jaja... immer in den größten Ausdehnungen denken, gell;-)
Das hier ist leider kein Strategiespiel am Computer. Es geht hier ums Aussterben oder um das Überleben eines Volkes. Was interessiert mich da ein Zipfel vom Gardasee?...

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Aw: Vergogna ?
Es mag ja sein, dass manche Italiener Alto Adige politisch Italien zuordnen. Süd-Tirol gehört und gehörte politisch nie zu Italien! Seit 1363 gehörte es durch die Übergabe von Margarete Maultasch offiziel zum Hause Habsburg. Tirol regelte im Laufe der Jahrhunderte seine Angelegenheiten in freier Selbstbestimmung.
Die Schande liegt bei Italien, die das Land Süd-Tirol als Lohn für ihren Vertragsbruch erhalten haben, denn militärisch besiegen konnten sie die Tiroler nie!
Wieso nun Süd-Tirol auch noch geographisch zu Italien gehören sollte kann niemand ernsthaft behaupten wollen: Wenn mir ein Geographiestudent in den ersten Semestern diese Behauptung aufstellen würde, so würde ich im raten, ganz schnell das Studienfach zu wechseln. Selbst wenn er das Fach Geschichte wählen würde, müsste er sich intensiv mit der Geschichte der Besiedelung Süd-Tirols auseinandersetzen - baierische Siedler an allen Orten! Italiener würde er aber nur eine Handvoll finden.
Aber in Italien ist ja vieles möglich. Vielleicht gibt es neben der tolomeischen Toponomastik auch eine tolomeische Geographie. Aufklärung tut hier Not !

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Über 1000 Ansichten
Das schönste derzeit für mich ist, dass sich über 1000 Leute bislang diesen Beitrag angesehen haben.
Mögen da auch ein paar ablehnende Meinungen dabei sein, würdigt allein das Ansehen der Seite Eure, unsere, Idee.

Bei der nächsten Veranstaltung sind es vielleicht schon 1500 Seitenbesucher!
Usw usw

Jede Bewegung fängt klein an. Jesus Apostel waren nur zu zwölft und beherrschen nun eine Milliarde Menschen.

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Neue Politik
- geograficamente.
Es gibt kein geographisches Recht, auf der ganzen Welt nicht und auch nicht für Italien.
- politisch wurde Tirol von den Engländern an Italien verkauft. Doch die Bevölkerung wurde nie gefragt.

Nun dulden wir dieses Unrecht nicht mehr, ob die Politiker das einsehen oder nicht.

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IP Adressen der Provozierer
Die IP 83.189.211.233 kommt aus Civita Castellana Provinz VT Region Lazio.

Die IP: 80.180.26.43 aus Bozen
Die IP: 84.18.148.119 aus Bozen
Die IP: 213.21.136.100 aus Trient
Die IP: 195.254.224.73 aus Eppan
Die IP: 217.199.27.66 aus Bozen
Die IP: 138.232.252.156 aus Innsbruck

Interessant wurde es als ich die Adressen der Anschlüsse nachging... zumindest dem Besitzer des jeweiligen Telefonanschlusses las...
Ja, Ja, ..isch schun toll des Internet.

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Die IP 80.180.26.43 kommt aus Bozen/Tirol
(Namen und Adresse darf ich laut Datenschutz leider nicht veröffentlichen)
Die IP 83.189.211.233 kommt aus Civita Castellana (Provinz VT / Italien) und sollte doch seine eigene Geschichte lesen, denn seine Vorfahren hatten gegen Rom gekämpft:
Civita Castellana ist eine Stadt am Fluss Treia in der Provinz Viterbo (VT; Region Latium, Entfernung zur Provinzhauptstadt ca. 37 km). Es entstand an der Stelle der alten Falerii Veteres, der Hauptstadt der Falisker, einem Stamm, der dem etrurischen Bund gegen Rom angehörte. Civita Castellana hat etwa 16.131 Einwohner (Stand am 30. Juni 2005).
Ja, Ja was man heutzutage doch auf legaler Weise alles aus dem Netz ziehen kann.

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Da http://www.agvipiteno.it
Azione Giovani, movimento giovanile di Alleanza Nazionale, condanna duramente la manifestazione secessionista tenutasi al confine tra l’Italia e l’Austria al Brennero l’ 11 novembre 2007 e organizzata dal partito della Klotz, ovvero dalla Suedtiroler Freiheit.
“Dispiace la partecipazione a tale manifestazione da parte di molti giovani di lingua tedesca dell’Alto Adige - dichiara il presidente del circolo vipitenese di Azione Giovani, Davide Orfino - perchè è la prova di quanto è radicato purtroppo il pensiero anti-italiano tra i giovani tedeschi”
Alla manifestazione da parte del partito della Klotz è stato ancora una volta ribadito che l’Alto Adige non farebbe parte dell’Italia.
“Manifestazioni come queste, nonché le prese di posizione anti-italiane da parte del partito della Klotz, non favoriscono certo la pacifica convivenza in Alto Adige, ma – continua Davide Orfino - alimentano soltanto i contrasti tra tedeschi e italiani. Occorre invece una politica che unisce e non divide, altrimenti si torna indietro e non avanti”.
Azione Giovani condanna anche il fatto che la corona depositata da Alleanza Nazionale il 4 novembre scorso è sparita poco prima della manifestazione del partito della Klotz.
“Speriamo che la maggior parte dei cittadini di lingua tedesca non condivide ciò che dice la Klotz – conclude Davide Orfino – perché quest’ultima è soltanto un cattivo esempio per i giovani e non fa altro che danneggiare la convivenza tra tedeschi e italiani”.

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Darum
Kann es sein dass sich hinter dem Johann ein kleiner Giovanni versteckt? Und zu Deiner Aussage die
Nord- und Osttiroler wollen uns sowieso nicht, nur so viel:
55% (=die Mehrheit!) der Nord- und Osttiroler wollen laut einer unabhänigen Umfrage die sofortige Wiedervereinigung mit Südtirol!! Wohlgemerkt ist dieses Umfrageergebnis ohne eine einzige Sensibilisierung in den Medien und ohne Wahlkampf oder Ähnliches zustandegekommen! Also bleib bitte bei der Wahrheit!

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Wo bitte sind wir Trient los geworden? Die Autonomie ist immer noch der Region übergestülbt, wenn auch Bozen im Gegensatz zu früher eindeutig mehr Kompetenzen besitzt.
Für Ein Tirol

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si, ce ne andiamo, con il nostro paese, il südtirol!

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vergogna
Signora Eva si vergogni per tutto quello che sta facendo.L'Alto adige è italia, sia politicamente che geograficamente parlando. se ha queste manie secessioniste può anche prendere il suo bel carretto e andarsene in austria , perchè l'italia nn ha bisogno di gente come lei ( mi riferisco anche a tutta la gente che le stà intorno).spero che vengano presi dei seri provvedimenti nei suoi confronti da parte della procura riguardo i cartelli esposti al brennero.
andatevene in austria, anche se li nn vi vogliono.

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Affossatori della Selbstbestimmung
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=986

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Gedenkstunde am 16. November 2007
Übermorgen ist wieder ein guter Tag für die Selbstbestimmung. Wie man überall lesen kann, lädt der Landeshauptman von Südtirol im Namen der Landesregierung alle Bürger am 16. Nobember zu einer Gedenkstunde an die Selbstbestimmung-Grosskundgebung auf Schloss Sigmundkron vor 50 Jahren. Damals haben die Menschen, die spontan in Massen an dieser einmaligen Freiheitskundgebung von 17.November 1957 teilgenommen haben, "Los von Trient" und "Los von Rom" für Südtirol gefordert. "Los von Trient" ist bereits Wirklichkeit geworden, "Los von Rom" noch nicht ganz. Eingeladen ist auf alle Fälle die gesamte Bevölkerung Südtirols, vor allem die Zeitzeugen, so der Landeshauptmann Luis Durnwalder.

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ha ha
wie sagte sven knoll heute so schön: es gibt leute, die wollen noch immer nicht die augen öffnen...
wen meint er damit? sich selbst?

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Also, ich finde das ganze einfach nur lächerlich!!

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Ich finde es sehr bedenklich dass irgendwelche Leute immer wieder provozieren müssen.
Ja wir sind Südtiroler und nicht Italiener, jedoch geht es uns soooo schlecht bei Italien auch wieder nicht. Ich möchte jedenfals NIE zurück zu den Österreichen - denn wer will sich schon im neuen Zuhause von Ausländern als "Ausländer" betiteln lassen
Österreich-nein danke

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Warum?
Ich wohne seit jahren in innsbruck, die Nordtiroler und Österreicher wollen uns gar nicht, nur einzelne möchten das, wie nur einzelne Südtiroler zu Österreich kehren wollen......

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Germanias Geschichtsverständnis
Leider vergleicht Germania in ihren Ausführungen nicht nur Äpfel mit Birnen, sondern diese auch noch mit Kraut und Rüben.
Bereits seit 1271 (Meinhard II)regeln die Tiroler ihre Angelegenheiten selbst. Dies wurde im großen Freiheitsbrief von 1342 nochmals bekräftigt. Auch die Übergabe des Landes an die Habsburger ( 1363,Margarethe Maultasch)änderte daran nichts. Die Landlibell von 1511 machte nochmals deutlich, dass selbst die Verteidigung des Landes in Tiroler Hand liegt und niemand zum Krieg gegen ein anderes Land gezwungen werden kann. So hat das Land Tirol schon immer über sich selbst bestimmen können.
Italien tritt den Willen auf Selbstbestimmung mit Füssen.

Es soll jetzt an dieser Stelle kein Geschichtseminar entstehen. Wenn Germania meint, eine Grenzveränderung müsse das Einverständnis der damaligen Siegermächte haben, so irrt sie in mehreren Punkten:
1. Italien war nie Siegermacht, denn es hat nie siegend Süd-Tiroler Boden betreten. Im Gegenteil, nach der letzten Isonzoschlacht gelang den österreichischen Truppen ein weiter Einbruch nach Italien.
2. Italien hat sämtliche UN-Resolutionen bezüglich der Selbstbestimmung der Völker signatiert, so auch Artikel 1,Nr.2 sowie den Artikel 55 und in denen Das Recht auf Selbstbestimmung und die Sicherung der eigenen Existenz als Volk festgeschrieben ist.

Also brauchts keinerlei Zustimmung der damaligen Siegermächte und mit einer Grenzveränderung wird internationales Recht überhaupt nicht mit Füssen getreten. Was an dieser Stelle der dumme Vergleich mit Hitlerdeutschland soll, kann ich nur erahnen. Das freie Tiroler Volk will niemand seine Willen aufzwingen, sondern nur seine Angelegenheiten selbst regeln, wie seit einem dreiviertel Jahrtausend !

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Gewisse Aeusserungen sind haarstraeubend. Abgesehen von den ladinischen Dolomitengebiete (Ampez, Fodom/Col, Badia, Fascia und Gherdeina), war das Suedtiroler Unterland (Bassa Atesina) schon immer italienisch durchsetzt, also gemischtsprachig. Italienisch war auch als Amtssprache in Gesamttirol anerkannt. Viele Welschtiroler kaempften zudem im 1. Weltkrieg auf Seiten Habsburger fuer die Landeseinheit, wenn ich mich recht erinnere gab es 6.000 Gefallene Welschtiroler. Zu Recht wollen heute deren Nachkommen sie gebuehrend anerkannt und geehrt wissen, siehe laufende Geschichtsdiskussion in Trient. Zudem sind in Welschtirol viele Schuetzenvereine neu entstanden. Die lange friedvolle gemeinsame Geschichte laesst sich eben nicht von heute auf morgen beiseite wischen.
Die Initiative der Suedtiroler Freiheit ist ein Schlag ins Gesicht.
Man kann auch nicht Kaernten mit Suedtirol vergleichen, denn das internationale Recht von damals, hat fuer Suedtirol keine Volksabstimmung vorgesehen, sondern die bestehenden Grenzen als rechtens erklaert, mit Auflage der Autonomie. Ich will beileibe nicht die Politik Italiens und schon gar nicht des Faschismus schoenfaerben, aber man muss dem Werdegang Tirols in all seiner Facetten Rechnung tragen. Tatsaechlich ist der groesste Teil des historischen Tirols heute in Italien. Es ist durchhaus etwas begruessenswertes ein dreisprachiges Land zu sein, ein Mehrwert. Warum will man dies durch solche Aktionen auf Spiel setzten. Der Ruf "Unrechtsgrenze" ist gegen international beurkundete Friedensvertraege seitens der Siegermaechte von damals, das kann man nicht unterschlagen.

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Südtirol ist nicht Italien!
Kein Wunder, dass sich nicht mehr Leute auf den Brenner trauten, bei der dermaßen massiven Polizeipräsenz von seiten der Italiener. Nicht jeder schätzt es, dass bei den Geheimdiensten Akten und Fotos von einem gelagert werden. Doch es werden von Jahr zu Jahr mehr, die sich trauen... Vor 10 Jahren wäre eine solche Aktion noch gar nicht möglich gewesen!
Bravo Südtiroler Freiheit, bravo Eva Klotz & Co!

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Bedenke, liebe Germania,
dass irgendwo Abstriche gemacht werden müssen. Soll es in Italien eine verhältnismäßig große deutsche oder in Österreich/Resttirol eine verhältnismäßig große italienische Minderheit geben?
Die Teilung wird dem Völkerrecht Selbstbestimmung am ehesten gerecht.

In Belgien ist es genauso.

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Man sollte auch nicht ausser Acht lassen das sich das Trentino nach dem
1. Weltkrieg durch nationalistische Strömungen zur Loslösung vom historischen Tirol bekannte, während sich fast die gesamte Süd-Tiroler Bevölkerung (auch die ladinsche Bevölkerungsgruppe) zum Geeinten Tirol und somit auch zum Vaterland Österreich bekannte!!!! Soviel zur geschichtlichen Korrektheit!!Das Tirol von Kufstein bis Salurn hat nichts mit Deutschtümmelei zu tun
sondern sagt nur aus das der Wille der Bevölkerung respektiert werden soll!!

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200 Anwesende? Beeindruckend...^^ davon ziehen wir noch mal 10 Polizeikräfte und 30 Schaulustige ab und übrig bleiben alle Mitglieder eures komischen Vereins... warum kämpft ihr nicht gegen Windmühlen?^^
greetz

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wieso immer provozieren?

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Man kann nicht behaupften, dass das suedliche Tirol (mit Trentino, damals Suedtirol genannnt) Italien unrechtmaessig zugesprochen wurde, denn dies geschah laut Friedensvertrag nach dem I. Weltkrieg. Das Gebiet (mit Trentino) wurde dem italienischen Staat, mit der Auflage der Autonomie, einverleibt. Heute behaupten, es handelt sich um eine Unrechtsgrenze ist also nicht korrekt, denn da setzt man internationales Recht aufs Spiel und tritt es mit Fuessen. Gerade die Union beruft sich ja auch immer auf UN-Recht, also internationales Recht, wenn es um andere Angelegenheiten geht (Toponomastik z.B.). Welche katastrophalen Folgen die Nicht-Anerkennung von internationalem Recht haben kann, hat Hitlerdeutschland beweisen. Es wollte die Grenzen nicht anerkennen, und Deutschland musste nach dem 2. Weltkrieg 25% de Staatsterritoriums abgeben, was 13 Millionen Fluechtlinge zur Folge hatte. Eine staatliche Grenzaenderung wuerde das Einverstaendnis der damaligen Siegermaechte erfordern, um rechtmaessig zu sein.

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Tiroler Landeseinheit
Zum vorhergehenden Kommentar: Wenn der "Vorredner" behauptet, dass Tirol immer schon dreisprachig war wie Südtirol heute, dann stimmt das so nicht. In der Monarchie gab es einen geschlossenen deutschsprachigen Raum bis zur Salurner Klause, welche auch heute noch gerne als Sprachgrenze bezeichnet wird. Nicht zu vergessen der Siedlungsraum der ladinischen Bevölkerung.

Nach dem 1. Weltkrieg sollten eigentlich zumindestens alle deutschsprachigen Gebiete bei Österreich bleiben. Warum es in Südkärnten eine Volksabstimmung gab, im (deutsch-/ladinischsprachigen) Süden Tirols bis Salurn aber nie, weiss ohnehin jeder - Italien bekam Südtirol als Lohn für seinen Kriegseintritt.

Wenn es gerecht zugegangen wäre, dann wäre wahrscheinlich heute Südtirol bis Salurn bei Österreich, Welschtirol wahrscheinlich bei Italien, weil dort immer überwiegend Italiener lebten.

Es ist also durchaus legitim ein Tirol zu fordern, dass von Kufstein bis Salurn reicht.

Wenn die Bevölkerung aus dem Trentino auch eine Wiedervereinigung will, dann finde ich, sollten auch sie in Tirol willkommen sein.

Es kann und darf aber nicht sein, dass über eine Wiedervereinigung mit Tirol die gesamte Bevölkerung von Südtirol und dem Trentino befragt wird, denn dann hätten wir wieder das Problem von vor Siegmundskron.

Zur Kundgebung am Brenner: Das Schild hat einen guten Platz. Ich fürchte nur, dass man es wieder entfernen wird.

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Jeder Tag Süd-Tirols mit Italien ist ein Tag der Schande, deswegen muss jeder einzelne dazu beitragen uns einen Schritt näher zu einer Abstimmung über unsere Zukunft zu bringen, sowohl Parteien wie auch andere patriotische Aktionen.

LOS VON ROM!

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Tiroler Wiedervereinigung
Wer noch in diesem Zusammenhang von Deutschtümelei spricht oder schreibt, der hat von den Zielen der politischen Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit keine Ahnung! Ob das historische Land Tirol auch Trentino umfassen sollte, das müssten zuerst einmal mehrheitlich die Welschtiroler selbst entscheiden. Heute ist es eine (im Gegensatz zu Ladinien) zu vernachlässigende Minderheitenposition. Das deutschsprachige Land Tirol von Salurn bis Kufstein hält Gott sei Dank immer noch an der Idee der Wiederherstellung der Landeseinheit im eigenen Land. Würde man allen Umfragen Glauben schenken, die zu diesem Thema dürchgeführt wurden und das obwohl dieses Thema von den ganz grossen Medien in Südtirol und in Österreich mehr oder weniger verschwiegen wird, so wünschen sich immer noch die meisten Tiroler in Süd Nord und Ost eine gemeinsame Zukunft in einem Land. Wenigstens aber macht man (noch) keine Werbung für die Fortschreibung des Unrechts der Teilung in Tirol und für status quo der heute vorhandenen Autonomie als ultima ratio für alle Zukunft. Diese Autonomie ist natürlich ein Segen für das Land aber man sollte trotzdem über den Tellerrand denken und überlegen, ob die Zeit nicht endlich dafür reif wäre, in einer freien und demokratischen Volksabstimmung zum Thema der Selbstbestimmung Südtirols diese so wichtige Frage zu entscheiden. Sollte es einmal dazu kommen, was sogar der italienische Altpräsident Francesco Cossiga 2006 einmal oder zweimal vorgeschlagen hat, dann müsste man auf der Seite der Befürworter der Landeseinheit in Tirol nicht nur diese Abstimmung gewinnen, sondern das Ergebnis politisch in Italien und international auch umsetzen können und auch verdammt gut aufpassen, dass dieses Votum der Bevölkerung von einer bestimmten Seite nicht gefälscht wird, das man das versuchen würde, das steht für mich so gut wie fest. In einer Woche ist wieder einmal eine gute Möglichkeit das Recht auf Selbstbestimmung für Südtirol einzufordern, wenn am 17. November auf Einladung der Landesregierung und der SVP auf der Burg Sigmundskron die Menschen nicht nur aus ganz Südtirol zusammenkommen werden, um der Ereignisse von 1957 um die Bewegung "Los von Trient und Rom" zu gedenken. Bei dieser für das Zustandekommen und Umsetzung der Autonomie entscheidenden Kundgebung vor 50 Jahren haben die Menschen aus allen politischen Lagern und sozialen Schichten des Landes die Weichen für die weitere Zukunft der Süd-Tiroler bis heute gestellt. Ich glaube, die Landesregierung hat zu dieser Kundgebung auf der Burg Sigmundskron auch viele Politiker aus dem Vaterland Österreich von Rang eingeladen, u.a. den amtierenden Bundeskanzler der Republik. Der Landeshauptmann hat kürzlich gemeint, diesmal werden wohl nicht 35 Tausend kommen, dennoch es ist wieder einmal eine ausgezeichnete Möglichkeit das Recht auf Selbstbestimmung für Südtirol einzufordern. Europa steht politisch nicht still, sondern etwickelt sich weiter. Vor einem Jahr hat das kleine Land Montenegro in einer freien Abstimmung die Frage der eigenen Selbstbestimmung bejaht. Es ist genauso wie das Land Tirol südlich des Brenners einem den Menschen dort fremden Staat nach 1918 angegliedert worden. Die Debatte über die eigene Selbstbestimmung hat in Montenegro nicht einmal zehn Jahre gedauert und das Land hat bereits diese Frage 2006 vor Europa und vor der Welt deutlich mit einem ja beantwortet. In diesen Wochen und Monaten wird es eine weitere Selbstbestimmung der Albaner in Kosovo geben. Auch in Westeuropa zeichnen sich neue Selbstbestimmung ab, In Schottland und Wales ist für 2011 ein Referendum zu dieser Frage geplant, Im Baskenland für 2009, in Katalonien 2014. Auch das Beispiel aus Belgien von heute zeigt, dass man nicht mit äusserster seidener Gewalt zusammenhalten kann und soll, was nicht zusammengehören will. Es ist möglich, dass vor allem die Flamen in Belgien in den nächsten Jahren einen eigenen Staat bekommen, so ähnlich wie bei der "Scheidung" der Tschechoslowakei 1992/93. Daher kann man sich mit Fug und Recht langsam fragen, wo genau befindet sich das Land Südtirol in diesem Prozess der Emanzipation von der seinerzeit den Menschen hier aufgezwungenen Staatsmacht? Eine Volksbefragung zu dieser Frage hat es in Südtirol nie gegeben, obwohl die Bevölkerung bei passenden Gelegenheiten das Recht auf Selbstbestimmung vor der Welt eingefordert hat, so z.B. gleich nach der Teilung Tirols 1918 in der Petition der Südtiroler Gemeinden an den damaligen US-Präsidenten Wilson, in der Petition von 1946 in Innsbruck an den damaligen österreichischen Bundeskanzler Leopold Figl, die fast von allen erwachsenen und mündigen Bürgern Südtirols damals unterschrieben wurde! Nicht zu vergessen die letzte Selbstbestimmung-Petition der Südtiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat in Wien von 2006. Neuerlich hat die Dolomiten-Zeitung den Österr. Bundespräsidenten Fischer zu Südtirolfragen in einem Interview befragt, der bekanntlich seit seiner Jugend ein grosser Südtirolfan ist und dieses Land nach eigenen Angaben bereits über 40 male besuchte. Als junger Student machte auch Fischer im Jahre 1956 damals in Österreich verbotene Propaganda für die Selbstbestimmung der Ungarn. In diesem Gespräch mit der Dolomiten-Zeitung ist dabei u.a. auch um diese Selbstbestimmung-Petition der Südtiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat von 2006 gegangen. Ich habe Fischer so verstanden, dass dem Bundespräsidenten aller Österreicher in der Republik selbst und in Südtirol, im In- und Ausland der weitere Werdegang der Südtiroler Autonmie sehr am Herzen liegt, und dass die Selbstbestimmung im Allgemeinen auch von ihm ideel unterstützt wird, obwohl er an einer Stelle ausdrücklich meinte, dass er nicht an Verschlechterung der Beziehungen zwischen Österreich und Italien interessiert sei und dem Italienischen Staatspräsidenten Napolitano in Südtirol keine Konkurrenz machen will. Nach Fischer würde nur das in der Zukunft zählen, was die Menschen in der Autonomen Provinz Bozen aus freien Stücken an Vorstellungen der weiteren demokratischen Entwicklung der eigenen Autonomie politisch umsetzen werden wollen. Das heisst aber für mich, der Staat Italien müsste diesen Selbstbestimmungspielraum den Südtirolern gewähren, den so viele Menschen in Tirol südlich des Brenners reklamieren und im Gegenzug die Schutzmacht der Interessen Südtirols, das Vaterland Österreich müsste das auch respektieren und anerkennen, was an einer freien und demokratischen Willensbekundung die Menschen in Südtirol in der Selbstbestimmungsfrage einmal vieleicht in einem Referendum Zustande bringen werden.Für mich persönlich ist auch nicht einmal die Frage der real vorhandenen Grenzen am wichtigsten, wenn man nur diese Einheit in ganz Tirol zwischen Salurn und Kufstein auch wirklich leben würde. Bis heute gibt es aber keine institutionelle Form dieser Einheit, die dem Willen der Tiroler nach der Wiederherstellung der Landeseinheit auch wirklich die Rechnung tragen würde. Die bereits in Österreich und Italien vorhandene lose Euroregion Tirol kann diese Aufgabe noch nicht inhaltlich erfüllen. Aus diesem Grund sollte man daher meiner Meinung nach der Idee der Einheit auch einen institutionellen Rahmen verleihen und das geht am ehestem auf dem Weg einer Volksabstimmung als erste Stufe auf dem langen Weg zur Erlangung der vollen Souveränität und Handlungsfreiheit in der so wichtigen Frage über die eigene Selbstbestimmung für Südtiroler in einem Eorpa freier und gleichberechtigter Völker. Andere Beispiele aus der EU zeigen deutlich, dass dies kein Einzelwunsch eines kleinen Süd-tiroler Volkes heute ist, sondern diese Frage gilt für viele noch ungelöste Fragen von mehreren "Minderheiten", die im eigenen Siedlungsgebiet eine absolute Bevölkerungsmehrheit stellen und über eine weitreichende Autonomie von der Zentralmacht verfügen. Die Tiroler Wiedervereinigung und Einheit sind möglich, wenn nicht heute dann morgen, wenn man die Zukunft des Landes in Jahren messen würde. An Willen der Tiroler wird es nicht scheitern, zuerst müsste man aber geschlossen als Österreichische Minderheit in Italien sich über den Weg dorthin im klaren sein. Dass die Süd-Tiroler im eigenen Land eine 3/4 Bevölkerungsmehrheit sind und über weitreichende Autonomie verfügen, darüber ist man sich doch einig. Die Frage, warum dieses "Staatsvolk" Südtirols immer noch das Recht auf Selbstbestimmung nicht bekommen sollte, ist immer noch nicht beantwortet, oder es gibt von allen Seiten nur faule Ausreden, es sei denn die Menschen selbst finden bei passenden Gelegenheiten eine der möglichen Antworten. Am 17. November 2007 auf der Burg Sigmundskron bei Bozen ist wieder eine Möglichkeit dazu!

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Alles Gute zu dem riesigen Erfolg! 200 Leute aus allen Teilen Tirols, Wahnsinn! Habe kurz nachgerechnet: Nordtirol hat ca. 690.000 Einwohner, Südtirol ca. 490.000. An der „Kundgebung“ haben immerhin 0,17 – pardon – 0,017% der Bevölkerung teilgenommen. Ein eindeutiges Zeichen also.

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Wenn man die Landeseinheit Tirols will, kann man nicht sagen von "Kufstein bis Sarlurn" sonder man muss sagen von "Kufstein bis Ala". Tirol war immer dreisprachig, wie heute Suedtirol. Dies ausser Acht lassen,
und Deutschtuemmelei zur Schau stellen, ist geschichtlich nicht korrekt.