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Kundgebung: 89 JAHRE UNRECHTSGRENZE diesen Sonntag, 11. November, um 10:00 Uhr, am Brennerpass

Aktion_Brenner_2006_014.jpgAm kommenden Sonntag, 11. November 2007, organisieren die „JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT", der „Südtiroler Heimatbund" und der „Andreas Hofer Bund Tirol", ab 10:00 Uhr, eine Kundgebung am Brenner, um an die Teilung Tirols vor 89 Jahren zu erinnern.
Mit dieser Kundgebung soll ein deutliches Zeichen zur Beseitigung der Unrechtsgrenze am Brenner und für die Wiedervereinigung Tirols gesetzt werden.

 

Die Mitnahme von Transparenten (z.B. „Selbstbestimmung", „Freiheit für Süd-Tirol", „Wiedervereinigung Tirols", „Weg mit der Unrechtsgrenze",…), sowie von Tiroler- und Österreichischen Fahnen, ist ausdrücklich erwünscht.

(Wir ersuchen die Teilnehmer allerdings, auf Partei- und Vereinslogos zu verzichten, da die Beseitigung der Brennergrenze eine Sache des gesamten Tiroler Volkes ist).

Parkmöglichkeiten befinden sich am Eingang des Dorfes (Süd-Tiroler Seite), auf dem großen Marktplatz. Die Mitnahme von warmer Kleidung und festem Schuhwerk wird empfohlen.

Die Kundgebung findet bei jeder Witterung statt!

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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4 Kommentar(e)

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Tiroler Wiedervereinigung
Was die Menschen in ganz Tirol unter Wiedervereinigung verstehen wollen, das bestimmen nur sie und niemand sonnst und ganz bestimmt nicht die Italiener. Das Recht auf Selbstbestimmung ist eines der wichtigsten Menschenrechte. Italien ist als Staatswesen demokratisch ausgerichtet, in der Frage der Selbstbestimmung verweigert man aber dieses Recht den Südtirolern mit faulen Ausreden seit ewigen Zeiten. Der demokratische Wille hier schaut ganz anders aus, als sich das viele Italiener vorstellen wollen und das wissen sie auch ganz genau! Das Recht auf Selbstbestimmung wurde zum letzten mal bei der Konferenz über Zusammenarbeit und Sicherheit in Europa 1975 in Helsinki auch von Italien unterzeichnet und ratifiziert worden. Damals hat auch der greise sowjetische Kommunist und Diktator Leonid Breschniev und der von seinem ostdeutschen Volk ja so heiss geliebte Erich Honecker dieses Völkerrechtdokument unterschreiben. Sie dachten sich damals, das dient nur dazu um die Westler einzulullen und reinzulegen und damit wir eine Verschnaufpause im Wettbewerb der Systeme bekommen. Daran halten werden wir uns natürlich nicht, weil niemand die Macht über uns hat und uns kann auch niemand dazu zwingen. Das hätte uns noch gefehlt, dass die Menschenrechte sogar mit dem Recht auf Selbstbestimmung dazu hier noch, wo alles so perfekt ist im Paradies der Werktätigen, wo alle restlos glücklich und zufrieden sind, Gott bewahre mit der Zeit salonfähig werden. Es hat trotzdem nicht lange gedauert, bis dieses System von alleine zu bröckeln begonnen hat und wegen Unfähigkeit in Demokratiefragen und zivilisatorischen Versagen eher inplodiert als explodiert ist. Die Massendemonstrationen der Bürger, die die Freiheit der Wahl haben wollten, haben diesem verkommenen System der Unterdrückung der glundlegendsten Menschenrechte nur den Rest gegeben. Heute ist das bereits Geschichte einer demokratischen, friedlichen, glücklichen und mehr oder weniger gelungenen Wiedervereinigung der Deutschen, die man seinerzeit mit Gewalt nach dem Zweiten Weltkrieg voneinander getrennt hat. Heute um den 09. November, den 18. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer freuen sich die Menschen in ganz Tirol und Österreich mit den deutschen Nachbarn natürlich mit. Die Teilung Tirols in Nord Süd und Ost ist aber weiterhin eine traurige Realität in Europa und zwar nur deswegen, weil der hier den Südtirolern 1918 aufgezwungene fremde italienische Staat das den Menschen seit ewigen Zeiten schon verweigert. Jede Herrschaft ist aber vergänglich, was aber ganz bestimmt bleibt ist die Schuld und Schande, die kann man nicht so leicht wegwischen und vergessen wird. Das bleibt den Verweigerern der Selbstbestimmung für ein ganzes Volk für immer erhalten, auch wenn sie glauben, dass es nicht so wäre. Noch Wochen und Tage vor dem Zusammenbruch der Ex-DDR haben die Genossen der SED und ihre Helfer in der Stasi geglaubt, sie würden die ersten 40 Jahre der eigenen unvergänglichen Herrschft über die Ostdeutschen feiern. Das Unrecht, das man anderen Menschen ohne Grund und Not antut, kommt zu den Verursachen früher oder später zurück. Es ist wichtig gerade heute am 11. November daran zu denken und weiterhin für die politische Einheit zwischen den geteilten Tiroler Landesteilen mit friedlichen und demokratischen Mitteln zu arbeiten. Alle patriotisch denkenden Tiroler können sich glücklich schätzen und sind zu Dank verpflichtet, dass es wenigstens in der politischen Bewegung der Frau Dr. Ewa Klotz in der Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit unerschrockene Befürworter der Einheit in Tirol ohne wenn und aber gibt. Dieses Land Tirol zwischen Kufstein und Salurn hat ganz bestimmt eine Zukunft nicht nur in Freiheit, sondern auch in Einheit verdient!

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Matteo Gesualdo Corvaja

Wiedervereinigung
Man kann die Teilung und die Wiedervereinigung Deutschlands nicht mit der Teilung Tirols vergleichen.
Die Wiedervereinigung Deutschlands war vom Volke gewollt und wurde vom Bonner und vom Ost-Berliner Parlament bestätigt.
Die DDR war ein totalitäres Regime, hat das Volk eingemauert und ist daran zugrunde gegangen, zum Glück.
Zwischen Nord- und Südtirol ist aber keine Mauer, es gibt nicht mal eine Grenze mehr, seit dem Schengener Abkommen.
Was die deutsche Wiedervereinigung betrifft, meiner Meinung nach ging sie zu schnell: Im Osten gibt es zwar ein paar glückliche, florierende Wirtschaftsinseln, aber noch lange keine blühende Landschaften, wie der naive Helmuth Kohl es gepredigt hat.
Seit der Wende habe 2.000.000 Bürger die neuen Bundesländer verlassen und die Entvölkerung des Ostens scheint sich nicht halten zu wollen.
Zu Südtirol: Die Südtirolfrage wurde zwischen der Bundesrepublik Österreich und der Republik Italien geklärt.
Trotzdem sind auf beiden SEiten in Südtirol viele noch mit dem jetzigen Status Quo unzufrieden, obwohl es, meiner Meinung nach, einer der besten Autonomiestatuten der Welt ist und man euch dafür beneiden könnte.
Die Weiterentwicklung und Durchsetzung der Europaregio Tirol sollte vorangetrieben werden, um ein vereintes, historisches Tirol innerhalb der EU zu erreichen.
Ihr seid nicht die einzigen, denen 1919 ein Unrecht getan wurde.

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Freiheitsämpfer

Freiheit für Südtirol!

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Tiroler Wiedervereinigung
Eine Nachricht von heute aus dem Nachbarland der Tiroler und Österreichs. Der 09. November ist der Tag, an dem man den Fall der Berliner Mauer in Deutschland und in Europa gedenkt und die wiedergewonnene Freiheit und Einheit der Deutschen feiert. An diesem 18. Jahrestag des Falles der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze hat heute der Deutsche Bundestag in Berlin die Errichtung eines Mahnmals "Für Freiheit und Einheit der Deutschen" beschlossen, wahrscheinlich als Standort in Berlin . In einer breiten parlamentarischen Debatte erinnerten viele Redner daran, dass die Einheit eines Volkes ohne die Freiheit damals 1989/1990 nicht möglich war und ist und natürlich die Freiheit ohne Einheit für ein ganzes Volk nicht vollkommen sein kann. Nach bereits 18 Jahren nach diesem einmaligen Ereignis und Glückstunde für die meisten Deutschen ist die Deutsche Teilung für viele bereits eine Fussnote der Geschichte geworden und die Deutschen sind wieder ein Volk, Dank der einmaligen Gunst dieser historischen Stunde und der Weitsicht von damals wirkenden Politikern in der Bundesrepublik und in der Ex-DDR. Diese Selbstbestimmung der Deutschen war notwendig und hat diesem Land sehr gut getan. Für die Tiroler und damit für die Menschen in ganz Österreich hingegen ist dieser 11. November ein Gedenktag der Teilung Tirols und ein Tag der Trauer für all die Menschen, denen die Landeseinheit zwischen Süd Nord und Osttirol ein patriotischer, gerechter und heiliger Auftrag geblieben ist. Wir freuen uns alle mit den deutschen Nachbarn in der Bundesrepublik, dass sie seinerzeit mit friedlichen und demokratischen Mitteln ihre Deutsche Einheit in Freiheit der Wahl erreicht haben aber gleizeitig müssen wir immer noch die Teilung unserer Heimat in Tirol betrauern. Dieses heute bereits in Europa selbstverständlichste Menschenrecht der Selbstbestimmung über eigenen Werdegang der eigenen ethnischen Volksgruppe in der eigenen näheren Heimat ohne die Bevormundung durch einen fremden und seinerzeit mit unmenschlicher und rücksichtsloser Brachialgewalt aufgezwungenen Staat wird den Süd-Tirolern bis heute mit seidener Gewalt von der Staatsmacht dieser ewigen Fremdbestimmung vorenthalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrachteten die Russen Ost-Deutschland als ihre eigene einmalige Kriegsbeute und sie machten auch damit sehr lange Zeit bis zu der bekannten Volkserhebung 1989, was ihnen auch in den Sinn gekommen ist und sie glaubten damit die Kriegsverbrechen des Nazismus sühnen zu müssen. Die Geschichte von Südtirol ist eine andere, auch wenn dieses Land als Kriegsbeute nach dem Ersten Weltkrieg als Lohn an Italien für Verrat und Betrug an Bündnispartner Österreich durch den Beschluss der Siegermächte mit Gewalt gegen den ausdrücklichen Willen der davon betroffenen Bevölkerung 1918 abgetreten werden musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Südtiroler ein zweites mal 1946 von Italien um ihre eigene Selbstbestimmung betrogen. auch wenn in diesem Land abgesehen von der Landeshautstand Bozen sehr wenige Italiener leben, klammert man sich an der unwahren Behauptung fest; Italia fino al Brennero - Italien endet am Brenner. Für die meisten Menschen hier endet Italien bei Salurn, also dort wo das geschlossene italienische Sprach- und Siedlungsgebiet endet. Die erreichte Autonomie mit ihren Segnungen hat dieses Land Tirol südlich des Brenners bis jetzt vor dem Untergang gerettet. Die deutschsprachigen Südtiroler sind aber nur eine kleine 330 Tausend starke Sprachgruppe in einem 57 Millionen Staat. Will man nicht mit der Zeit über Jahrhunderte als Minderheit in diesem fremden Staat aufgehen, oder die absolute Mehrheit im eigenen Siedlungsgebiet verlieren, muss man sich mit allen verfügbaren demokratischen und friedlichen Mitteln um die Wiedergutmachung des historischen Unrechts der Teilung Tirols einsetzten und zwar auf beiden Seiten der Brennergrenze. Am kommenden Trauertag den 11. November ist wieder eine gute Gelegenheit dazu.