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Kahlschlägerungen in Sextner Hochwäldern Einhalt gebieten

sven_knoll_eva_klotz_landtag.jpgDie Landtagsabgeordneten der Bewegung  SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll werfen in einer Anfrage die Problematik der geplanten neuen Skianlagen in Sexten auf und verweisen auf die eindringlichen Warnungen von bekannten Forstexperten und Naturschützern in Zusammenhang mit den Folgen von Kahlschlägen in Hochwäldern.

Die beiden Landtagsabgeordneten fordern die zuständigen Behörden auf,
diese Warnungen ernst zu nehmen und weitere geplante Kahlschläge zwecks
Erweiterung von Skipisten und Aufstiegsanlagen in Sexten zu verhindern.

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
19.01.09

 

Wortlaut der Anfrage:

Für die Skianlage Signaue- Rotwandwiesen wurden über 10 ha Bergwald
brutal kahl geschlagen, und ein ökologisch-  hydrogeologisch wertvoller
Waldboden für immer zerstört. Nicht nur bekannte Forstexperten haben
energisch protestiert, sondern auch viele Naturfreunde im ganzen Land.

Warum reichte in diesem Fall zur endgültigen Genehmigung seitens der
Landesregierung statt des gesetzlich vorgesehenen U. V. P. – Gutachtens
das Gutachten der Direktorenkonferenz aus?

Laut D.L.H. Nr.27 vom 7. 8. 02 liegt der Schwellenwert des U.V.P. für
Skipisten bei mehr als 5 ha Fläche. Laut technischem Bericht des von
der Gemeinde Sexten genehmigten Projekts (Protokoll-Nr. 2776, 28. 8.
02) werden für die Verwirklichung des gesamten Vorhabens, also
Aufstiegsanlage und Skipiste, insgesamt ca. 7, 4 ha gerodet, davon ca.
5, 80! ha für die Skipiste und 1, 5 ha für den Bau der Aufstiegsanlage.
Ist das Ganze damit nicht auf ungesetzliche Art zustande gekommen und
müsste die Anlage dann nicht für den Skibetrieb geschlossen werden?

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
Lt. Abg. Sven Knoll
15.01.09

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