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„Italyarmy go Home“

roland_lang_500.jpgNach den brutalen Morden in Duisburg (Deutschland) an den sechs Italienern, die echte Lynch- bzw. Hinrichtungen waren, fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT den italienischen Innenminister Giuliano Amato auf, die übergroße Polizeipräsenz in Süd-Tirol zu überdenken. Gerade die tragischen Ereignisse in Duisburg zeigen, dass in Süditalien die Mafia und die Camorra sich immer weiter ausbreiten und auch vor Mord und Hinrichtungen nicht zurückschrecken.
 

35 Milliarden Umschlag mit Kokain-Geschäft jährlich, das ist ein Drittel des weltweiten Kokainhandels, wird von der Ndrangheta kontrolliert. Weitere Geschäfte der Mafia sind Schutzgelderpressungen, Menschenhandel, Raubüberfall, Morde….!

Süd-Tirol, das gelobte Land für jeden italienischen Ordnungshüter: Etwas Kleinkriminalität, einige Einbrüche, aber große Führerscheinkontrollen. Gefährlich und unberechenbar sind in Süd-Tirol nur Leute mit Federn auf dem Hut, eine Dame mit Zopf, bzw. einfach die Austricanti. Sie zu überwachen und zu kontrollieren ist sicher im nationalen Interesse, sind es doch Leute, die in aller Öffentlichkeit für ihre Ziele arbeiten. Deshalb, Herr Ministerpräsident, Herr Innenminister: Schützen sie lieber Italiener vor Italienern in Italien und im Ausland als in Süd-Tirol mit Polizei und Militär italianitá zu demonstrieren.

Süditalien braucht die in Süd-Tirol überflüssig stationierten Ordnungskräfte, um nicht im Chaos zu versinken.

Roland Lang
SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
18. August 2007

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5 Kommentar(e)

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Matteo Gesualdo Corvaja

Armee gegen die Mafia
Grundsätzlich stimme ich dem zu, daß der italienische Staat sich lieber um die Krisenprovinzen, die de facto in der Hand des organisierten Verbrechens sind, kümmern sollte, als unzählige Polizisten und Carabinieri in Südtirol zu behalten.

Was die Militärpräsenz betrifft ist einzig und alleine Kompetenz des Verteidigungsministeriums, und auch wenn es heute keinen Eisernen Vorhang mehr gibt, so bleibt doch Südtirol eine Grenzregion, und sommit kann das Militär seine starke Präsenz dort motivieren, auch wenn aus Österreich keine Gefahr mehr ausgeht, und vom furor teutonicus ist heutzutage auch nicht mehr viel zu spüren.

Irak und Afghanistan wurden hier zitiert: Italien zieht sich nciht aus der Verantwortung zurück, sondern hier hält Prodi das was er seinen Wählern versprochen hat: Die italienischen Truppen aus dem Irak und aus Afghanistan zurückzuziehen, da die breite Mehrheit des italienischen Volkes gegen diese sinnlose Einsätze war und ist, wo italienische Soldaten für amerikanische Interessen sterben mußten.

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Italyarmy go home
"Italyarmy go home"

Anglizismen sind das Krebsgeschwür der deutsche Sprache. Nicht dass Fremdspracheneinflüsse generell schlecht seien. Es gibt keine Reinkultur und das gilt ebenso für die Sprache. Eigentlich geht es mir auch nicht um die deutsche Sprache an sich, ob sie sich verändert ist relativ belanglos. Viel mehr geht es um die Leute, die sie benutzen und um die Mentalität, die damit verbunden ist.

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Italyarmy go home
Gerade vor zwei Wochen hat der letzte britische Soldat das Land Nord-Irland verlassen und die Welt steht immer noch. Was wäre wenn Italien diesem guten Beispiel folgen würde? Das werden sie aber sicherlich nicht so bald machen, damit alle hier wissen, dass dieses Land Südtirol damals 1918 ohne Italiener Italia mit Betrug, Verrat und Gewalt bekommen hat und es immer noch, Selbstbestimmung hin oder her behalten will. Damit es weiterhin so bleibt, muss man den Menschen in Südtirol mit der sichtbaren und unsichtbaren Staatsmacht Angst machen. Ein Staat, der auf solchen morschen und moralisch verlotterten Fundamenten steht, der bricht früher oder später zusammen, da fährt die Brennereisenbahn drüber und zwar von Tirol nach Italien, das Land südlich der Salurner Klause!

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Genau ihrer Meinung, Herr Lang. Da wo sie gebraucht werden fehlen sie, wo nicht sind sie im Überfluss (Südtirol)

Italyarmy go home!

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Gut so
Guter Brief! Leider ist der Süden schon längst aufgegeben worden und ist ein Staat im Staat. Südtirol ist halt immer noch der Stachel im faschistischen Fleisch, den man unbedingt kontrollieren und Präsenz zeigen muss. gilt auch für die Militärmanöver im Pustertal. Wofür braucht denn italien ein Militär, wenn sie sich sowieso überall aus der Verantwortung stehlen (Irak, bald Afghanistan). Und will man Al Kaida mit Kampfjets in den Dolomiten fangen??

Fakt ist: Italien hat um Südtirol Angst. Und wer Angst hat muss Stärke demonstrieren. so ist es doch.