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Dr. Eva Klotz

Italienischer Star-Journalist greift Eva Klotz an – Diese wehrt sich so …

Zu Stellas Aussage in der Tageszeitung Dolomiten vom 14./15. April 2018: „… Eva Klotz … Sie ist imstande, ein 300 Seiten starkes Buch zu schreiben, ohne je einen toten Italiener …zu nennen.“ Folgendes:

Warum verschweigt Stella den Titel meines Buches, welches 2002 erstmals im Wiener Molden- Verlag, und 2012 im Neumarkter Effekt!- Verlag in italienischer Sprache erschienen ist? Er lautet: „GEORG KLOTZ Freiheitskämpfer für die Einheit Tirols Eine Biographie“. Der italienische Titel: „GEORG KLOTZ UNA VITA PER IL TIROLO Biografia“. Auf der Rückseite steht: „Ein Schicksal, das bewegt – der Freiheitskampf des Schmiedes vom Passeier gegen die Fremdherrschaft“, Italienisch: „Un destino commovente La lotta del fabbro della Valle Passiria per la libertà dagli eccessi di una dominazione.“

Aus dem Titel geht klar hervor, dass es nicht die „Geschichte Tirols oder Süd- Tirols in den 60er Jahren“ heisst, sondern die Lebensgeschichte, Biographie, meines Vaters ist. Da er im Freiheitskampf der 60er Jahre keinen Menschen getötet und mit Ereignissen, in denen es tote Italiener gegeben hat, nichts zu tun hatte, sind sie in meinem Buch nicht genannt. Wer ein solches vertiefen will, lese das Buch von Hubert Speckner: „Zwischen Porze und Roßkarspitz…“ Der „Vorfall“ vom 25. Juni 1967 in den österreichischen sicherheitsdienstlichen Akten“. Auch in Italienisch verfügbar!

Stellas Vorwurf geht damit ins Leere. Hätte er den Titel meines Buches genau gelesen, wüsste er das! Es umfasst übrigens nicht 300, sondern 351 Seiten, die italienische Version 360! Auch von da her konnte ich auf Ereignisse, mit denen mein Vater nichts zu tun hatte, nicht näher eingehen!

Dr. Eva Klotz, Bozen

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Stellt man einmal gegenüber wie die andere Seite vorgeht, dann kann man nicht umhin festzustellen, daß sich die Südtiroler Freiheitskämpfer sofort mit dem Vorwurf des "Anrichtung eines Blutbads" konfrontiert sahen, was von vorne herein eine bedingte, vorzeitige Entlassung ausschloß. Man hat also bei den Freiheitskämpfern der 60-er Jahre eine mögliche Opferzahl vorangestellt, die jeden Angeschuldigten sofort auf's Schwerste kriminalisieren mußte. Dieses Schema, aus dem alten Rom übernommen, wird dem Jörg und seinen Nachkommen zum Vorwurf gemacht: Wo bleibt euer Bedauern über all diejenigen, die unter Umständen hätten umkommen können?