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Italienische Transit-Lobby gefährdet Gesundheit der Bevölkerung: Warum schweigt die Landesregierung?

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Haltung der italienischen Transit-Lobby, welche die italienische Regierung auffordert, mit rechtlichen Schritten gegen die Blockabfertigungen und LKW-Fahrverbote in Nord-Tirol vorzugehen, als empörend. Anstatt sich auf die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene zu konzentrieren, wollen die italienischen Frächter noch mehr LKW über die Brennerautobahn donnern lassen und nehmen dabei die massive Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung billigend in Kauf.

Es ist beschämend genug, dass sich ausgerechnet ein Süd-Tiroler Frächter-Unternehmer an die Spitze der italienischen Transit-Lobby stellt und somit der eigenen Bevölkerung Schaden zufügt, nicht minder verwerflich ist aber das ostentative Schweigen der Süd-Tiroler Landesregierung, die zu alledem offenbar gar nichts zu sagen hat. Während der Tiroler Landeshauptmann umgehend protestiert hat, hört man von Kompatscher kein Wort.

Im Gegensatz zur SVP-Landesregierung spricht die Süd-Tiroler Freiheit dem Bundesland Tirol und der österreichischen Regierung die volle Zustimmung zur Einschränkung des LKW-Verkehrs aus, da damit auch die Bevölkerung in Süd-Tirol entlastet wird.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird die Untätigkeit der Süd-Tiroler Landesregierung nicht hinnehmen und weitere Schritte im Landtag und Regionalrat setzen, um die Bevölkerung aufzuklären und politische Maßnahmen zur Reduzierung des LKW-Verkehrs über den Brenner einzufordern.

Bereits diesen Mittwoch, den 18. April, wird die Regionalratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit ― in Zusammenarbeit mit dem Transitforum Austria und Fritz Gurgiser ― in Trens im Wipptal einen Informations-Abend abhalten, bei welchem die Bevölkerung umfassend über die schwerwiegenden Folgen des LKW-Terrors informiert wird.

 

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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