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Italien vor dem Staatsbankrott?

staatsbankrott.pngDas Wort Staatsbankrott geisterte in den letzten Tagen immer wieder  durch italienische Medien. Die Mischung aus anhaltender Rezession und einem gewaltigen Schuldenberg könnten dem italienischen Staat finanziell gesehen das Genick brechen, das hätte verheerende Folgen auch für uns Süd-Tiroler. Besonders alarmierend ist, dass der italienische Arbeitsminister Sacconi jüngst verkündet hat, ein Staatsbankrott sei "möglich" .

 Der Grund dafür ist, dass der Staat das öffentliche Defizit nicht ausgleichen kann und es im Falle einer stagnierenden Nachfrage nach italienischen Staatspapieren zu Liquiditätsschwierigkeiten bei der Auszahlung von Gehältern und Pensionen kommen wird. Dies hätte ähnliche Auswirkungen wie der Staatsbankrott in Argentinien im Jahr 2002, eine Entwertung aller Bankguthaben, die Verarmung des Mittelstandes, der Konkurs fast aller Klein- und Mittelbetriebe, das Ausfallen aller sozialen Leistungen inklusive privater Versicherungen u.s.w. wären  die unmittelbaren Folgen dieser Illiquidität des Staates.

 Vor einigen Jahren konnte sich Italien durch die Einführung des Euros und Hilfestellungen anderer Staaten knapp vor einem Staatsbankrott retten, doch jetzt sind wir mitten in einer Weltwirtschaftskrise, das nötige Kleingeld für Unterstützungen ist auch bei unseren Nachbarn zur Zeit nicht vorhanden. Unsere Provinz ist eine der wenigen, die Jahr für Jahr einen Überschuss erwirtschaftet, aber trotzdem müssen wir den Schuldenberg, den sich der italienische Nationalstaat durch jahrelange Misswirtschaft aufgebürdet hat, mit abtragen. Wir leben tagtäglich mit dem Risiko eines Totalausfalls unserer Spareinlagen und Sozialansprüche, diese von der italienischen Politik verharmloste Tatsache sollte uns Süd-Tirolern zu denken geben. Wenn wir uns nicht rechtzeitig von diesem Staat trennen, reisst er uns mit in den finanziellen Abgrund. Wie sagt man so schön: "Mitgehangen-Mitgefangen".

 

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14 Kommentar(e)

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1
Paul aus Schwaben

Georg aus Piemont
Das zeigt mal wieder den Niveau dieser Partei wenn solche Kommentare wie von unserem Adligen Freund aus dem Piemont veröffentlicht werden und ihr beschwerdt euch über die Faschisten und ihren dummen Parolen.

Georg
Wenn der Tiber ganz Süditalien überschwemmen sollte so wie es dein Wunsch wäre dann würde vielleicht mal die ganze Wahrheit über die Mengen an Industriemüll was jenseits von Rom fachgerecht nach ordentlichen Norditalienischen Methoden entsorgt wurden.

2

Notwendiger Paradigmenwechsel
Wann hat die SVP zum letzten mal in der Geschichte die Selbstbestimmung laut und deutlich sowie unmißverständlich für das Land von Rom gefordert? Ich glaube, das war nur in der kurzen Zeit nach der Befreieung von beiden Faschismen im April 1945 bis zum Pariser Vertrag im September 1946, also dann als es auch politisch möglich war, diese Forderung mit Unterstützung aus Wien, London und Paris auch zu erheben. Seitdem hat diese Partei meines Wissens kein einziges mal offiziell die Selbstbestimmung gefordert, bzw. diese nur eher für den politischen Notfall reserviert. Eine theoretische Selbstbestimmung zu fordern ist immer möglich, aber einen klaren politischen Kurs der Selbstbestimmung zu fahren ist gerade in diesem Staat im Süden Europas mit diesem historischen Erbe sehr schwer. Wer hätte Südtirol nach 1946 in diesem Kampf auch aktiv unterstützen wollen? Damals waren zwei beide Staaten der Allierten Frankreich und England für die Selbstbestimmung in Südtirol, die USA waren aber dagegen, wie 1918/19, weil sie bei der Landung ihreer Truppen auf Sizilien 1943 Italien eideutige diesbezügliche Zusagen machten. Das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich konnte sich drum erst seit 1955, also seit dem Staatsvertrag wirklich mit entsprechender diplomatischer Schlagkraft kümmern, als es eben endlich selst von jeder Fremdbestimmung frei geworden ist. In Südtirol forderte die SVP unter Silvius Magnago nach der historischen Kundgebung Sigmundskron von 1957 auch "nur" die Sicherung der Autonomie unter der Parole "Los von Trient" und keine Selbstbestimmung. Damals war nicht einmal die Autonomie möglich, die auch diesen Namen verdiente, wozu sich Italien in Paris ja 1946 aus freien Stücken gegenüber Österreich verpflichtet hat. Erst die Süd-Tirol Politik des österreichischen Außenministers und späteren BK Bruno Kreisky und die Klagen gegen Italien Wiens vor der UNO in Namen der Süd-Tiroler, sowie der damalige Widerstand in Süd-Tirol selbst in den 60er Jahren hat eine nachhaltige Besserung der Lage gebracht. Dadurch hat das Land natürlich unverschuldet Jahrzehnte an wertvollster Zeit für die Politik der Selbstbestimmung verloren. Das Land Tirol südlich des Brenners ist erst jetzt in den letzten 10-15 Jahren in die politisch komfortable Lage gekommen, auch diese Frage aller Fragen langsam und immer deutlicher der eigenen Macht der Fremdbestimmung zu stellen. Dank Europa ist bereits sehr viel an Einheit in ganz Tirol zwischen Salurn und Kufstein realpolitisch möglich geworden, aber das ist nicht genug. Die wirkliche Landeseinheit gibt es noch nicht und gerade das sollte das oberste Ziel der beiden Tiroler Landespolitiken gerade jetzt in diesen Jahren sein, wo diese Perspektive sicherlich keine Utopie mehr ist. Wer soll diese Einheit dem Land näher bringen, wenn nicht gerade die offiziele Politik der Landesregierung der AP Bozen und die des Bundeslandes Tirol. Die Landesregierung in Innsbruck will nur dann wohl verstärkt sich dem Projekt der Landeseinehit widmen, wenn zuerst Bozen das tun will, um sich nicht direkt dem Vorwurf der politischen Abwerbung einer ausländischen Provinz auszusetzen. Die letzten wagen Initiativen in diese Richtung der Einheit aus den Reihen der ÖVP und der SVP sind aber doch interessant. Endlich deutet sich eine Rubikonüberschreitung in dieser Frage an, aber dieser Paradigmenwechsel wird nur sehr langsam Realität und muß erst wirklich einigermaßen vollzogen werden. Wenn die Süd- und Nord/Ost Tiroler in einem vereinten Land zusammen leben wollen, dann müssen sie das auch laut und deutlich gemeisam vor allem von europa der Eu fordern, und sich mehr zutrauen, als sie das gegenwärtig tun. Ich sehe da bis zu einer gewissen Grenze auch keine Hindernisse auf diesem Weg, die das verunmöglichen würden, ganz im Gegenteil. Wo diese Grenze heute unter den Paradigmen der gegenwärtigen geopolitischen Lage liegt, das müssten beide Landespolitiken gemeinsam herausfinden und diese Grenzen auch abstecken. Dazu müssten beide Länder auch von unten noch mehr als bisher zusammen wachsen. Das passiert ohnehin, aber noch viel zu langsam und unkoordiniert. Auch deswegen, weil die Medien auf beiden Seiten der Brennergrenze dieses Thema gewollt oder ungewollt nicht für wichtig genug für das tägliche Leben und die Zukunft in Tirol erachten. Wenn ohne jede propagandistische Vorbereitung und Information aus dem Stand bis 54% der Befragten diesseits und jensetits die Landeseinheit klar befürworten, dann darf man wohl fragen, wie würden diese Ergebnisse ausschauen, wenn man alle deutschsprachigen Tiroler ausreichend über die Möglichkeiten der Tiroler Einheit informiert hätte. Es ist bis jetzt ein wichtiges politisches Projet der Zukunft des Zusammenwachsens, aber es gibt heute kein breites Medium, sei es Radio oder TV, eine auflagenstarke Zeitung, die dieses Thema auch besonderns aufmerksam verfolgen oder aufarbeiten würde. Nach meiner Einschätzung wollen sicher mehr oder weniger bis 60% der Tiroler in der AP Bozen und im BL Tirol die Einheit in der eigenen näheren Heimat, nach einer ausreichenden Vorbereitung wahrscheinlich sicher noch viel mehr. Diesem Wunsch der Tiroler nach der Wiederherstellung der Landeseinheit wird in der Öffentlichkeit bis jetzt in keinster Weise so entsprochen, wie diese so wichtige Zukunftsfrage dies ohne Zweifel auch verdienen würde. Die meisten Politker meinen nur dazu, das war und ist und wird unser Herzenswunsch für immer bleiben, aber hoffentlich nicht bis zum St. Nimmerleinstag. Manchmal hat man das Gefühl, dieses so wichtige Thema wird vorbei am unmißverständlichen Willen der Bevölkerung selbst auf Nebengleise oder in Sackgassen gezielt geleitet. Dennoch, es gibt Gründe für Optimismus, um den Gedanken der Tiroler Einheit war es noch nie in der ganzen Geschichte der Teilung so gut bestellt, wie gerade jetzt. Die nächsten Jahre werden wohl wahrscheinlich weitere wichtige Fortschritte auf diesem Weg bringen. Dieser patriotische Ruck ist in ganz Tirol zu verspüren, aber sicherlich nicht von oben befohlen, sondern er kommt von unten aus der Bevölkerung selbst, die offizielle Politik reagiert nur eher darauf mit der Anküdigung der weiteren Maßnahmen, die ein Zusammenwachen in vielen Bereichen der Gesellschaft möglich machen werden. In dieser Situation würde ich auch die Machtmöglichkeiten des LH Durnwalder nicht überbewerten wollen. Er hätte wahrscheinlich liebend gerne dem Land die Möglichkeit der Klärung der Selbstbestimmungfrage geschenkt, aber diese Möglichkeit oder Machtposition hat er ganz einfach nicht. Eine mögliche Selbstbestimmung der Zukunft kann sich nur im Dreieck Bozen-Insbruck und Wien mit der Einbindung Roms abspielen. Dazu wäre eine seit dem Pariser Vertrag erstmalige politische Übberschreitung der Rubikongrenze notwendig, wenn man schon offiziell in Namen des Landes eine Selbstbestimmung ohne Wenn und Aber fordern wollte. Das erfordert viel Diplomatie, politischen Mut aber auch Risiko. Erst wenn die Aussenbedingungen stimmen werden, wird auch die landesregierung in Bozen eine klare Politik der Selbstbestimmung fahren wollen, es sei den die Bewegung der Bürger von unten würde so ein Handeln beschleunigen. Es bleibt noch zu betonen, dass es sich bei dieser Frage um eine freidliche und demokratisch legitimierte Klärung der Frage der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler handelt, und nicht um eine Sezession. Die deutschsprachigenen Tiroler südlich des Brenners sind nach dem Ersten Weltkrieg gegen ihren ausdrücklichen Willen in diesen Staat mit Gewalt und Betrug hineingezwängt worden und sie versuchten immer wieder, wenn das nur möglich war, von dieser Macht der Fremdbestimmung wegzukommen. Nur so kann man die geschlossene Selbstbestimmung Petition der südtiroler Bürgermeister von 2006 an das Vaterland Österreich interpretieren. Das offizielle Österreich müsste daher endlich darauf sichtbar reagieren, indem z.B. ein baldiger Beschluß der endgültigen Form der Bundesverfassung mit der versprochenen Verankerung der Schutzmachtfunktion für die AP Bozen endlich stattfindet. Das würde womöglich neue legistische Wege auch für die Selbstbestimmung der Zukunft für Südtirol eröffnen. Wenn man genau weiß, was in dieser versprochenen Präambel steht und welche juristische und völkerrechtliche Auswirkung dies für die Selbstbestimmung Südtirols haben kann, dann versteht man, warum die italienische Diplomatie geeen diese Bestimmung seit Jahren Sturm läuft. Östereich kann sicherlich nicht für Südtirol im eigenen Parlament die Selbstbestimmung beschliessen, aber es kann diesen Weg ebnen und wesentlich erleichtern. Wenn jede Seite ihre Aufgaben ernsthaft machen wollte, dann gäbe es jetzt schon viel mehr an Fortschritten auf diesem Wege. Die AP Bozen ist eine von 130 Provinzen dieses Landes, glaube ich, also so wichtig ist Südtirol für Italien auch wieder nicht. Eine mögliche Klärung der ewig aufgeschobenen Frage der Selbstbestimmung ist unter besonderen innen- und aussenpolitischen Umständen dann möglich, wenn beide Seiten das wollen würden, nämlich AP Bozen und vor allem das BL Tirol mit dem Vaterland Österreich. Wo ein klarer Wille ist, da ist sicher auch ein Weg, es kommt dabei oft nur auf den Preis an. Diesen Preis kann Italien schneller brauchen, als man das glauben würde, wenn man sich die heutige finanzielle Lage dieses Landes vergegenwärtigt. Anderswo in Europa vor fast 20 Jahren bei der Deutschen Wiedervereinigung hat es zur richtigen Zeit die richtigen Politiker mit den richtigen Ideen der Wiederherstellung der Einheit gegeben. Man wünschte sich heute und morgen so sehr, das wäre auch jetzt in ganz Tirol auf beiden Seiten des Brenners auch so. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, im Falle der Deutschen Einheit war das anders. BK Helmut Kohl und die Bürger in Ost-Deutschland sind nicht zu spät gekommen. Ost- Deutschland hat damals vor allem den sowjetichen Staatschef Gorbatschow als Fürsprecher der Einheit gehabt, Südtirol hat das heute auch, und zwar den ehemaligen italienischen Staatspräsidenten Cossiga mit seinem Gesetzesentwurf für die Klärung der endgültigen staatlichen Zugehörigkeit der AP Bozen Südtirol von 2006 und 2008. Vom Zeitpunkt der Teilung des Landes Tirol nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Teilung Deutschlands in Friedenszeiten sind 20 Jahre vergangen. Diese Teilung hat dort de facto oder de jure zwischen 1945 und 1990 gedauert. Seit dieser Überwindung der Teilung in diesem Nachbarland der Tiroler und damit Österreicher sind jetzt wieder fast 20 Jahre vergangen. Gerade das kommende Andreas Hofer Jahr 2009 wird in ganz Tirol zwischen Salurn und Kufstein sicherlich auch vieles an neuen Perspektiven der Einheit diesem geteilten Land in Mitteleuropa bringen, so Gott und Vorsehung es will, und die Tiroler mit ihren Landespolitiken in der AP Bozen und im BL Tirol sich für dieses gemeinsame Ziel der Wiederherstellung der Landeseinheit unbeirrt und konsequent auch in allen Bereichen der Gesellschaft und der Politik einsetzen wollen.

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"starke Führung"
Herr Markus A.
Die Zeit der Bewunderung dieses Landeshauptmannes und Verräters Tirols sollte vorbei sein.
Eine "starke Führung" mit einem Landeshauptmann, der nicht will. Wie soll das gehen?
Durnwalder sagte, er will keine Selbstbestimmung zulassen und die SVP ist seit den Wahlen nicht zur Einsicht gekommen. Im Gegenteil, die Partei tritt die Flucht nach hinten an und läuft erst recht zu den Italienern über. Öffnung der Partei, nennen sie das.

Starke Führung, ja, aber die Südtiroler wollen endlich politische Fakten und eine Umsetzung des Gesagten sehen, und nicht langsam in die Abhängigkeit Italiens abrutschen.

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Durnwalder ein Diktator?
Auf unverschämte und kaltschnäuzige Art drückt Durnwalder der SVP und dem Volk seinen persönlichen Willen auf.
"Solange ich etwas in Südtirol zu sagen habe, wird es die Selbstbestimmung nicht geben!"
Durnwalder fährt übers Volk hinweg, als hätte es nicht das Geringste zu melden. Und die ganze SVP sowie ihr Obmann schauen zu und halten brav den Mund.

Wie lange soll das noch so weiter gehen?
Die (Süd) Tiroler brauchen keinen machtbesessenen Landeshauptmann, der ihnen rotzfrech übers Maul fährt und ihnen vorschreibt was Recht und Freiheit ist.
Ob die Südtiroler ein Anrecht auf Völkerrecht und Selbstbestimmung haben, bestimmt nicht der Pfalzener Bauernbube, sondern UNO-Deklarationen,
Völkerrecht und Menschenrecht und das Volk selbst (wie Durnwalder selbst zugibt).

Die Selbstbestimmung ist ein unveräußerliches Recht. Durnwalder ist vom Volk gewählt, und er muss in der Frage der Selbstbestimmung den Willen des Volkes (und seiner Partei) berücksichtigen.
Einfach jegliche Diskussion in dieser für das Volk so wichtigen Frage grundlos abzuwürgen, verletzt die Grundrechte der Südtiroler.

Wenn er weiterhin jede Diskussion um die Selbstbestimmung unterdrückt, dann sollte er zurücktreten.
Es geht hier nicht um ein paar Paragrahpen im Autonomiestatut, sondern um das Selbstbestimmungsrecht einer Volksgruppe, die seit 90 Jahren der Fremdbestimmung lebt.
Da kann Durnwalder nicht einfach sagen: Ich will nicht und basta. Politiker, die das Volk nicht ernst nehmen und nicht einmal bereit sind, sich einer sachlichen Diskussion zu stellen, haben in der Politik nicht verloren.
Werden die Selbstbestimmung und die Menschrechte in Süd-Tirol erst dann ein Thema, wenn Durnwalder nichts mehr zu sagen hat?
Dann wird er wohl als Verhinderer der Selbstbestimmung und politischer Versager in die Geschichte Tirols eingehen.

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Kommt Zeit und Rat kommt Selbstbestimmun
Ich als vermeintlicher Verteidiger und Bewunderer des Landeshauptmanns möchte noch folgens festhalten und anmerken. Das Anliegen der Selbstbestimmung kann nur eine starke Sammelpartei der Süd-Tiroler mit einem unbestrittenen Landeshauptmann vertreten und anführen, also eine Partei, die geschlossen weiß was sie politisch will, dazu mit einer starken Führung. Diese Partei SVP war bis jetzt vor allem mit dem Wahlkamf, mit den Wahlen allgemein und mit der Bildung der neuen Landesregierung beschäftigt. Es könnte sein, dass die SVP Spitze das Thema der Selbstbestimmung in dieser Zeit nicht offen behandeln wollte, und aus dem Wahlkampf heraushalten wollte, damit man nach der Wahl umso mehr glaubwürdig dafür eintreten kann. Eben dann, wenn die richtige Zeit dafür gekommen ist. Man kann doch nicht jede Woche eine neue Art der Selbstbestimmung ankündigen oder aus der Hüfte schiessen, die würde doch niemand ernst nehmen wollen und solche Politik würde ohne nachhaltende Wirkung in der Sache selbst verpuffen. Das Projekt der Selbstbestimmung muß politisch und organisatorisch sehr solide von allen Seiten vorbereitet und auch umgesetzt werden. Gerade die Edelweißpartei hat auch die notwendigen Personen und Kapazitäten, um einmal diese Frage auch öffentlich, laut und unaufgeregt an der richtigen oder mehreren Adressen zu stellen. Der patriotische Flügel in der SVP ist auch stark genug und würde wohl niemals zulassen, dass dieses für die Zukunft des Landes so wichtige Thema bis auf den St. Nimmerleinstag aufgeschoben wird, nur weil ein wichtiger Politiker es so haben wollte. Die Frage der Selbstbestimmung kann der heutigen Staatsmacht nur die frei gewählte legitime politische Vertretung der Süd-Tiroler selbst stellen. In diesem Sinne ist das der Landtag in Bozen oder die heutige gerade gebildete Landesregierung. Aber auch die deutschsprachige Opposition ist auch heute politisch stark genug, um aus dieser Rolle heraus die Selbstbestimmung zu fordern, wenn man nur gemeinsam dieses Ziel vertritt. Es gibt bereits seit Jahren eine Arbeitsgemeinschaft für die Selbstbestimmung Süd-Tirols, aber die ist politisch noch zu wenig schlagkräftig, die müsste man noch personell aufwereten. Auch die Traditionsverbände, wie die Schützen können sehr wertvolle Vorarbeit in diese Richtung leisten, was sie ohnehin in der bestverstandenen patriotischen Tradition des Landes Tirol in ihrer täglichen Arbeit auch unermüdlich tun. Wenn man bedenkt, dass der Schütze Luis aus der SVP und der Schütze Pius aus der FP auch dabei sind, dann müsste man doch solche Unstitmmigkeiten bez. des Selbstbestimmungkurses des Landes unter den Schützen doch ausdiskutieren können. Vor allem dann, wenn auch unsere Frau Eva von der STF dabei wäre, die ich nicht als Markentenderin bezeichnen möchte, da man bei so einem Vergleich bei der für ganz Tirol schon jetzt hervorraganden historischen Bedeutung dieser Parteiobfrau im besten patriotischen Sinne dieses Wortes ganz einfach nicht gerecht wäre. Sie ist daher eher mit einer Landesmutter Tirols zu vegleichen und das sogar auf beiden Seiten der Brennergrenze. Der Landesvater Süd-Tirols der alte und neue Landeshauptmann hat jezt also das Land nach den Wahlen in ruhige politische Gewässer geführt und gelotst. Jetzt kann er und seine Parteifreunde in der SVP in Ruhe auch über die politischen Möglichkeiten der Selbstbestimmung in der eigenen politischen Linie und in der Regierungsarbeit oder in der Zusammenarbeit mit anderen im Landtag vertretenen Parteien nachdenken und auch neue sichtbare Akzente in dieser Frage setzen. Ich glaube fast telepathische Schwingungen vernehmen zu können, die mir klar sagen, auch der Landeshauptmann würde wohl nur noch auf den entsprechenden günstigen und passenden Augenblick mit der Ausrufung des politischen Kampfes um die Selbstbestimmung zuwarten wollen. Er will das womöglich aber aus der bestmöglich politischen Position und Ausgangslage tun, wo er, die Landesregierung und Landespolitik und das Land selbst in der Situation sich befinden würden, auch konkrete wirklich handfeste Aussichen auf möglichen Erfolg dieser Bemühungen zu haben. Eine Selbstbestimmung, die sich wie ein Sturm im Wasserglas abspielen würde, ist dieser Mühe einfach nicht wert und würde der Idee mehr schaden als nutzen. Eines müsste aber auch klar sein, auch das Vaterland der Süd-Tiroler müsste seine Hausaufgaben in dieser Angelegenheit erledigen und nicht mehr so sehr auf die schlechten Zuflüsterer aus der italienischen Diplomatei in Wien hören, d.h. endlich eine neue Bundesverfassung für Österreich beschliessen, wo es auch dabei ausdrücklich um die Möglichkeit der Selbstbestimmung Südtirols an prominentester Stelle in der Präambel der neuen Bundesverfassung geht. Es gab bereits dafür am 21.09.2006 in Wien im Österreichischen Nationalrat eine 4/5 Mehrheit, das man das in endgültiger Form der BV so beschliessen will, seitdem sind mehr als zwei Jahre verstrichen, die neue Verfassung lässt aber immer noch auf sich warten, warum noch also zuwarten? Auch die Tiroler Landesregierung in Innsbruck könnte noch sichtbarer und deutlicher als bisher für ein gemeinsames Land Tirol politisch eintreten. Nichts anderes erwartet auch die EU von ganz Tirol mit ihrer demokratiepolitischen Vorgabe der Zusammenarbeit und Abbau der alten Grenzen. Bis jetzt war dort im Bundesland Tirol die äusserste Zurückhaltung die Devise, was die Selbstbestimmung der AP Bozen Südtirol betrifft. Die Frage der Selbstbestimmung selbst kann aber einzig und allein glaubwürdig nur die Landesregierung in Bouzen stellen, mit einer starken SVP, die in den eigenen Reihen geklärt hat, was sie in den nächsten Jahren auf diesem Weg überhaupt errechen will, und mit einem starken politisch sehr fähigen Landeshauptmann an der Spitze der Partei und des Landes. Zufällig hat das Land wieder einen Spitzenpolitiker, dem man auch die Selbstbestimmung zutrauen würde. Früher oder später wird auch der LH Luis Durnwalder sich in dieser Frage politisch klar positionieren müssen, die Opposition wird sicher nicht locker lassen und sicher dafür sorgen, dass auch in dieser Frage völlige Klarheit herrschen wird. Will die SVP bei kommenden Wahlen noch so geliebt und gewählt werden, wie sie das bis noch vor ein paar Jahren war, dann müsste sie heute auf die richtigen Themen setzen, die die Bevölkerung auch wirklich bewegen. Dazu gehört ohne jeden Zweifel die Frage der Selbstbestimmung, das zeigen alle Umfragen ganz deutlich. Also, bitte habt noch ein wenig Geduld und Nachsicht mit dem Landehauptmann. Er will meiner Meinung nach nur nach dem besten Wissen und Gewissen für das Land das Beste in der Politik erreichen. Die Opposition im Landtag hat jetzt die besten Voraussetzungen dazu, ihn un die SVP nach Kräften für die Selbstbestimmung Südtirols noch mehr zu motivieren und zu begeistern. Die beste Gelegenheit dazu wird auch das Andreas Hofer Jubiläumsjahr 2009 in der Politik diesseits und jenseits der inner Tiroler Brennergrene bieten. Was gerade jetzt noch zusätzlich an den zu berücksichtigenden Faktoren der Politik dazu kam, das ist der drohende Staatsbnakrott im Stiefelstaat der kommenden Monate und Jahre. Wie sich dort die innenpolitische Lage in Anbetracht der kommenden allgemeinen Wirtschaftskrise entwickeln wird, das kann man heute nicht wissen, man müsste aber darauf gerade in Hinblick auf das Ziel der Selbstbestimmung gut vorbereitet sein. Da kann man der STF mit Sicherheit nur voll zustimmen, Staatsbankrott in Italien?, Nein Danke, ohne uns!

6

Nachtrag
Natürlich würde sich unsereins liebend gern von LH Durnwalder eines Besseren belehren lassen. Möge er mit der Selbstbestimmung wirklich was Positives im Schild führen, woran auch Markus Anton erfreulicherweise noch glaubt. Immerhin geht es um ein Ur-Anliegen unseres Landes, von dem man sich ja gar nicht so mir nichts, dir nichts verabschieden kann, denn das wäre überhaupt nicht gut für unser Land. Es gilt daher, nicht locker zu lassen, realistische Szenarien für die selbstbestimmte Zukunft Tirols zu entwerfen und laufend Argumentations- und Überzeugungsarbeit zu leisten (natürlich unter Einbeziehung jener Italiener, die sich als Süd-Tiroler fühlen – nicht alle wettern ja gegen unser Land, die meisten fühlen sich wohl und haben selbst mit den faschistisch Gesinnten keine Freude). Große Hoffnung setzen wir dabei in die beiden LAbg. Eva Klotz und Sven Knoll samt Mitstreitern und darauf, dass sie sich mit Ausdauer und Erfolg weiterhin für unser Anliegen einsetzen können. Möge der Funke auch auf die SVP, in der es Gott sei Dank auch noch Patrioten gibt, überspringen und sich neuer Mut im Hinblick auf die Tiroler Anliegen breitmachen!

7
Giorgio Milanta

Los von Rom
Vorwärts, Tevere!

Georg aus Piemont

8

Rätsel Durni
Als interessierter Beobachter der Situation in Süd-Tirol kann man die Sichtweise von Eva Klotz (siehe unten) nur teilen. Wie es aussieht, hat Durni seine Partei fest im Griff und hält sowohl sich als auch seine Parteifreunde gezielt davon ab, sich ernsthaft mit der Selbstbestimmung zu befassen. Aus welchem rätselhaften Grund auch immer – vielleicht aus Gründen der Rücksichtnahme gegenüber Partnern in Rom oder sonst wo. Warum äußert er sich da bloß nicht? Jedenfalls ist das ungeheuerlich, denn auf diese Weise wird ein ganz elementares, jahrzehntealtes Ur-Anliegen Süd-Tirols negiert. Die Bevölkerung wird an der Nase herumgeführt und lässt sich auf diese Art das Ganze gefallen. Normalerweise müsste Durni, wenn ihm schon die Hände gebunden sind und/oder er tatsächlich nicht mehr in der Lage oder willens ist, das Beste für sein Land herauszuholen, schleunigst die Konsequenzen ziehen. Der Anstand würde es ihm dann gebieten, sich zurückzuziehen und jemandem die Macht zu überlassen, der oder die keinen solchen Zwängen unterliegt und dem oder der der Weg nicht verstellt ist. Andernfalls könnte Durni als der LH in die Geschichte eingehen, der die Selbstbestimmung leichtfertig verpfuscht hat. Möge das auch in der SVP ernsthaft diskutiert werden!

9

Staatsbankrott
Welche Länder stehen vor dem Staatsbankrott?
Um herauszufinden, welche Länder völlig pleite sind und vor dem Staatsbankrott
stehen, muss man sich nur die Liste der Leistungsbilanz der Länder anschauen.

Die Leistungsbilanz ist Teil der Zahlungsbilanz eines Staates. Sie umfasst die
Handelsbilanz mit den exportierten und importierten Waren, der
Dienstleistungsbilanz mit den Dienstleistungen aus Reiseverkehr, Transport-
und Versicherungsleistungen und Kapitalerträgen, der Übertragungsbilanz mit
den geleisteten und empfangenen privaten und öffentlichen Übertragungen (also
Überweisungen) von ausländischen Arbeitnehmern in ihre Heimatländer, den
Beiträgen an internationale Organisationen und die Entwicklungshilfe. Der
Saldo der Leistungsbilanz stellt eine wichtige ökonomische Grösse zur
Bewertung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft dar.

Hier die Liste dank unseren "Freunden" bei der CIA: (für etwas sind sie auch
mal gut)

Die ersten 20 Länder mit dem grössten Überschuss sind:

China, Deutschland, Japan, Saudi Arabien, Russland, Schweiz, Norwegen, Kuwait,
Holland, Singapore, Schweden, Vereinigte Emirate, Taiwan, Algerien, Iran,
Malaysia, Hong Kong, Lybien, Venezuela und Thailand.

Diese Länder stehen verhältnismässig gut da.

Jetzt fahren wir die Liste runter und schauen uns die Länder mit dem grössten
Defizit an:

Island, Sudan, Estland, Slovakei, Tschechien, Kroatien, Lithauen, Mexico,
Kolumbien, Ukraine, Lettland, Serbien, Vietnam, Kazakhstan, Ungarn, Pakistan,
Bulgaria, Neuseeland, Indien, Ireland, Polen, Südafrika, Portugal, Rumänien.

Diese Länder stehen alle unmittelbar vor dem Staatsbankrott. Tatsächlich hat
Island faktisch Konkurs erklärt und die anderen verhandeln mit dem
Internationalen Währungsfond über einen Rettungsplan.

Die Länder an letzter Stelle, Frankreich, Türkei, Griechenland, Italien,
Australien, Grossbritannien und Spanien liegen im Koma.

Und am Ende der Liste, die USA, sind ganz klar der Todeskandidat überhaupt,
wird nur noch künstlich am Leben erhalten!

Amerika hat ein Defizit von $2 Milliarden PRO TAG, oder $2'404.- pro Einwohner
im Jahr!

Wenn man das Minus pro Kopf rechnet, dann ist Spanien mit $3'152.- Weltmeister!

WENN MAN DAS DEFIZIT ALLER EU-STAATEN ZUSAMMENADIERT, DANN STEHT DIE EU AN
ZWEITLETZTER STELLE!!!

Zu finden unter http://www.alles-schallundrauch.blogspot.com

10

Staatsbankrott
Das wäre wirklich ein Novum in der Politik, wenn ein Staat der alten EU auch wirklich Pleite gehen würde. Die Staatsfinanzen des Stiefelstaates sprechen aber hier eine klare Sprache. Hat überhaput die EU noch so viel Geld flüssig, dass sie diesen maroden Staat vor einem finanziellen Kollaps auch praktisch retten könnte, wenn es darauf ankommen würde? Die Frage ist nur, was dann, später müsste man das gleiche anderswo in der EU wieder tun, oder noch ein zweites mal bei Italien? So ein Beispiel würde nur Schule machen. Ich glaube, das würde nur die ganze EU zum Scheitern bringen, außerdem hat niemand in Europa und in der Welt diese unvorstellbar hohen Summen, die man dafür brauchen würde, um einen bankrotten Staat nachhaltig zu sannieren. Der Stiefelstaat wird im großen und ganzen allein mit seinen Problemen fertig werden müssen, oder es wird ihn nicht mehr geben. Einen oder sogar mehrere Nachfolger wird es in diesem Fall aber geben müssen. Dieser Staat ist schon lange de facto Pleite, nur will das niemand zugeben, weil das einen möglichen wirtschaftlichen Zusammenbruch nur noch beschleunigen würde. Man würschtelt sich noch hindurch, aber wie lange noch? Einen Kassasturz wird es in Italien irgendawann geben müssen, man kann doch die Grundgesetze der Ökonomie nicht permanent auf den Kopf stellen. Den Schaden würden dann alle haben, auch die Nachbarländer, die mit Italien Handel treiben. Dafür ist aber dieser Staat allein verantwortlich. Die permanente politische Krise im Stiefelstaat wird jetzt noch eine starke Schwester dazu bekommen, nämlich eine bis jetzt nur angekündigte Wirtschaftskrise der nächsten Monate und Jahre, die sich gewaschen hat. Das wird zwangsläufig alle zentrifugalen politischen Kräfte auf den Plan rufen, von der Lega Nord dis nach Südden hin. Sogar die AP Friaul in Italien sucht von sich aus verstärkte Zusammenarbeit mit Kärnten und Süd-Österreich als möglichen Rettungsanker in der Krisenzeit. Dort scheint die Europaregion viel besser zu funktionieren, die Initiative dazu geht in erter Linie von der Landesregierung in Udine aus und nich allzu sehr in Klagenfurt. Ganz anders als in Tirol, wo anscheinend jemand permanent das Interesse hat, dass dieses noch so sinnvolle Projekt einer Europaregion Tirol zwischen allen Landesteilen des historischen Landes nicht so bald Erfolg hat. Man will ganz einfach den Tirolern aller Sprachen ihren Erfolg in der lokalen Regionalpolitik der EU nicht gönnen. Allzuviel Zusammenwachen in diesem Land ist wohl südlich der Brennergrenze bei bestimmten Stellen der Macht des Staates doch nicht erwünscht, ist meine Einschätzung. Gerade darin würde sicher ein Schlüssel für bessere politische Zeiten nicht nur in ganz Tirol liegen. Auch Italien würde von einem neuen politischen Aufbruch in diesem Raum sehr stark profitieren. Stattdessen betreibt man die Politik der alten Hüte, der autonomistischen Pfenigfüchserei, wo man alles und jedes an Zugeständnissen für die AP Bozen fast auf einer Goldwage abwiegt, damit man dem Land nur nicht allzu sehr entgegenkommt, und wenn, dann muss man das sich mit teuren Gegenleistungen erkaufen. Manchmal liegt aber der Fehler nicht im Systen, dieses ist nicht ein Teil der Lösung sondern ein Verursacher des Problems. In diesem konkreten Zusammenhang bedeutet das, so lange die Frage der Selbstbestimmung in der AP Bozen nicht glaubwürdig gelöst werden kann, solange wird es auch alle damit zusammenhängenden Probleme und politischen Dissonanzen ohne Ende geben. Eine gesicherte und solide politische Perspektive der Zukunft für alle schaut aber ganz anders aus, als wir das aus dem politischen Alltag in Tirol südlich des Brenners kennen, gerade wegen Europa ohne Grenzen, das man aber zuerst verstehen und auch im politischen Alltag überall umsetzen muss, bzw. kann oder auch nicht.

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selbstbestimmung
sollte der italienische staat wirklich in den staatsbankrott schlittern, dann wird sich trotzdem nichts an der südtiroler-situation ändern. europa würde einspringen um bella italia zu helfen.

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Die Politik der SVP
@ Frau Eva Klotz. Ich halte trotzdem den amtierenden Landeshauptmann von Südtirol für einen fähigen Landespolitiker, dem man einmal auch die Selbstbestimmung des Landes zur Gänze zutrauen kann. Warum er gerde jetzt damit zögert, nämlich eine klare Politik der Selbstbestimmung zu fahren, kann man als Anhänger dieser Idee in Unkenntnis der realen Sachlage und Sachzwänge in den oberen Etagen der Politik kaum eine plausible Antwort auf diese Frage geben. Der Landeshauptmann vertritt vielleicht die Option einer schrittweisen Selbstbestimmung, nämlich den Ausbau der heutigen Autonomie bis hin zur Vollautonomie. Sollte man einmal irgendwann in Zukunft dort als AP Bozen ankommen, dann gäbe es keinen Unterschied zur Selbstbestimmung oder Widerspruch mehr, der wäre eher dialektischer Natur. Das ist aber vielleicht eine Betrachtungsweise, die noch gestern gegolten hat. Die Autonomie Südtirols ist als Modell bereits veraltet und taugt noch als Option für demokratiepolitisch unterentwickelte Länder vor allem der sog. Dritten Welt. Heute kann man überall in Europa und in der EU auch als eine Autonome Provinz die Selbstbestimmung als solche von der alten Staatsmacht fordern und in Namen einer Landesregierung auch die Vorbereitungen dafür treffen, wie z.B. in Schottland oder Katalonien. In der AP Bozen in Italien gibt es leider die alten Reflexe, dass so eine klare selbstbestimmungfreundliche Politik zu einem offenen Konflik und Kraftprobe mit der Macht der Fremdbestimmung führen würden und womöglich noch auch zum Bruch der alltgekannten Autonomievereinbarungen. In diesem konkreten Fall geht es aber in erster Linie nur um die demokratische und friedliche Klärung dieser Frage. Kann damit eine Demokratie heute noch dazu in einem alten Land der EU überhaupt überfordert sein? Der Landeshauptmann handelt dabei meiner Meinung danach, wie er gerade seinen politischen Spielraum in dieser für die Zukunft des Landes so wichtigen Frage selbst einschätzt. Es reicht natürlich nicht nur theoretisch die Möglichkeit der Selbstbestimmung zuzulassen, aber auch das ist bereits ein Erfolg. Das ist aber nach unserem Dafürhalten sicher nicht genug. Falls die SVP die Selbstbestimmung des Landes als langristiges politisches Ziel auch will, dann müsste sie auch dafür offen eintreten, wenn nicht, dann müsste sie Edelweisspartei den Menschen erklären, warum sie das nicht tun will. Wenn z.B. die SVP Bürgermeister, d.h. 99% aller südtiroler Bürgermeister, 2006 eine Selbstbestimmungpetition an den Nationalrat in Wien unterzeichnen und später diese dort feierlich in einer Art Staatsakt übergeben, dann müsste diese Partei auch jetzt und in Zukunft dazu klar stehen. Das würde man sich doch als Minimum an politischer Glaubwürdigkeit einer Partei dieses Formats wünschen. Es müsste allen klar sein, die Selbstbestimmung des Landes ist möglich, wenn die legitime demokratisch gewählte Führung der AP Bozen in Namen der eigenen Volksgruppe die endgültige Klärung dieser Frage befürwortet und klar regional, national und international fordert. Es gibt sogar bereits eine klare Gesetzesvorlage dafür im Senat des Altpräsidenten Cossiga. Die Meinung der SVP dazu war bis jetzt, es ist utopisch zu glauben, so ein Antrag würde jemals eine Mehrheit in diesem gesetzgebenden Gremium in Italien bekommen. Das würde ich nicht so sehen, würde sich der LH der AP Bozen gemeinsam mit der Schutzmacht der eigenen Interessen dafür klar auch einsetzen wollen, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass irgendwann auch Italien über einen möglichen Ausweg ernsthaft nachdenken will. Vor allem natürlich dann, wenn es Südtirol nicht ohnen einen Preis und Entschädigung von einer dritten Seite in die Selbstbestimmung entlassen wollen würde. Dazu ist aber immer noch eine Volksabstimmung oder ein Referendum in Südtirol selbst notwendig, damit dieses Projekt auch eine klare legistische Grundlage bekommt. In Süd-Tirol ist es die Frage aller Fragen seit Generationen. Europaweit ist diese nicht so spektakulär, wie man das vielleicht auf den ersten Blick vermuten würde. Solche Selbstbestimmungen gab es und wird es immer und überall früher oder später in der Geschichte geben. Sie sind selten, aber sie kommen vor, wie gerade in der Dänischen Autonomen Provinz Grönland, früher im Februar 2008 im Kosovo oder im Juni 2006 in Montenegro, gerade jetzt findet sie in Abchasien und Süd-Ossetien statt. Die letzten zwei Länder berufen sich gerade auf solche Präzedenzfälle wie oben genannt. Jede Selbstbestimmung kann eine glaubwürdige Begründung haben, die muß man dann einer näheren Prüfung in einer soliden demokratischen Auseinandersetzung und später einer demokratischen Abstimmung unterziehen, damit sie einmal die erlebbare Wirklichkeit für die betroffenen Menschen wird. Die Landespolitik in Südtirol erweckt manchmal den Eindruck, dass bevor sie selbst diese Politik wählt, andere Mächte und Regionen in der Umgebung die Initiative dazu ergreifen müssten. In erster Linie ist das aber die Aufgabe der Landespolitik und der Landesregierung in Bozen diese Frage der Selbstbestimmung der eigenen Staatsmacht zu stellen. Die kommende europaweite Krise kann womöglich so heftig sein, dass die SVP, ob sie will oder nicht, in diesem Sinne handeln müssen wird, damit der erreichte Wohlstand gehalten werden kann, und ohne Wohlstand hat auch die Autonomie die wichtigstge systemerhaltende Grundlage verloren. Diese Partei hat aber gerade ein Mandat vom Wähler bekommen und kann damit tun und lassen was sie für richtig erachtet, wohl bis zur nächsten Wahl. Die Opposition kann ihre Visionen für das Land der Bevölkerung vorstellen und für diese werben, aber solange man nicht selbst die Politik der Landesregierung direkt machen kann, solange ist man leider auf die Rolle eines Zuschauers und Mahners reduziert. Es ist aber bekanntlich möglich unter bestimmten Umständen auch aus dieser Rolle heraus die Politik nachhaltig zu beeinflußen, das tut zum Beispiel auch die STF, ohne die die bescheidenen Fortschritte auf dem mühsamen Weg der Selbstbestimmung der letzten Jahre nicht möglich gewesen wären. Wenigstens auf diese Bewegung ist Verlaß und hoffenlich auch einmal, wenn die Zeit dafür gekommen ist, auch auf die ehemalige Sammelpartei der Süd-Tiroler die SVP, die mit dem offensiven Angehen dieses Thema wieder zu dem werden kann, was sie so lange Zeit war, nämlich wieder eine starke Sammelpartei. Das würde man dieser Partei und dem Land Tirol südlich des Brenners sehr wünschen, da nur eine starke Sammelpartei am ehesten so eine Frage der Selbstbestimmung heute wie morgen demokratiepolitisch glaubwürdig stellen kann.

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Ich schätze die Kommentare von Markus Anton, er befasst sich intensiv mit unserem Freiheitsanliegen und zeichnet Möglichkeiten auf, dieses voranzubringen. Ich darf ihn in zwei Punkten berichtigen: Südtirol bekommt bis jetzt 90% seines Steueraufkommens aus Rom zurück. Es hat in den letzten Monaten zwar geheißen, man wolle einen geringeren Prozentsatz geben, da sich Südtirol an der Tilgung der Staatsschulden beteiligen müsse. Bisher hat man dies dadurch abgewandt, dass man mit Rom übereinkommen will, mehr Kompetenzen zu übernehmen. Die Rede ist von der Postverwaltung.
Markus Anton verkennt zweitens den Einfluss Durnwalders auf die Politik der SVP. Diese tanzt nach seiner Pfeife und nicht nach der des Obmannes Pichler- Rolle. In der Selbstbestimmungsfrage hat Durnwalder vor kurzem ein unerhörtes "Machtwort" gesprochen:"Solange ich etwas in Südtirol zu sagen habe, wird es die Selbstbestimmung nicht geben!" Die SVP hat dazu nichts gesagt, und dieses Diktat hat etwas sehr Verhängnisvolles zur Folge: die Partei macht sich keine Gedanken über einen Wechsel in der Politik, die Selbstbestimmungsdiskussion wird einfach abgewürgt. Ich hatte vorher den Eindruck, der machtlose SVP- Obmann bereit wäre, sich mit dem Selbstbestimmungsgedanken zumindest auseinander zu setzen, auch der eine oder andere Funktionär gab uns schüchtern Recht. Aber Durnwalder blockt alles ab: Das wird es nicht geben und damit Schluss! Natürlich fragt man sich,ob er er sich (wie vor ihm Magnago?) durch irgend etwas, einen "Handel" mit Rom? die Hände gebunden hat. Sollte Durnwalder aus Angst davor, keine Mehrheit mehr für das Los von Rom zu bekommen, die Selbstbestimmungsdiskussion abwürgen, so steht dem seine Aussage vom Juni 2006 gegenüber:"Wenn es wirklich zu einer Abstimmung käme, und wir 6 Monate Zeit hätten, die Bürger aufzuklären, würde sich auch heute eine knappe Mehrheit für eine Rückkehr zu Österreich finden" (Tageszeitung "Dolomiten", 8. 6. 06). Was will Durnwalder also?
Warum tut er dann das Gegenteil? Damit hoffe ich, Markus Anton einige Gedankenanstöße zur Bewertung des mächtigsten Südtirolers geliefert zu haben.
Lt. Abg. Eva Klotz

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Keine Panik auf der Titanic?
Das absurde dabei ist, die Süd-Tiroler sind bekanntlich nicht einmal freiwillig auf diesesem Schiff M/S Titanic Italia. Dieser Vergleich stammt sogar aus den letzten Tagen und ist von einem Minister der heutigen Regierung in Rom. Wenn man die Petitionen für Selbstbestimmung des Landes Tirol südlich des Brenners in der ganzen Geschichte seit 1918/19, also von Anfang dieser Fremdherrschaft an berücksichtigt, dann versuchte dieses Land immer wieder unermüdlich bei günstigen historischen Gelegenheiten an das rettende Ufer der eigenen gemeinsamen Heimat und des gemeinsamen Vaterlandes nördlich des Brenners zu kommen. Das letzte mal im Jahre 2006, bei der geschlossen unterzeichneten Petition der Südtiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat des Vaterlandes in Wien. Wenn jemand das in Italien überhaupt sichtbar beachtet hat, dann war das der ehemalige Staatspräsident Francesco Cossiga, der im Mai 2006 ein Referendum zu dieser Frage der direkten Ausübung der Selbstbestimmung und über eine endgültige staatliche Zugehörigkeit in seinem im Senat in Rom im Mai 2008 erneut eingebrachten Gesetzesentwurf "Selbstbestimmung für die AP Bozen Südtirol" ja klipp und klar vorgeschlagen hat. Die SVP hat diesen Vorschlag nicht weiter beachtet und es für eine Finte erachtet. Für den amtierenden Landehauptman geht dieser Vorschlag nicht weit genug, dazu müsste man echte Garantieren aus Rom bekommen, dass so eine Volksabstimmung frei und ungestört sowie gut vorbereitet abgehalten werden kann und ein etweiges Ja zu Selbstbestimmung von Italien respektiert und politisch umgesetzt wird. Auf eine direkte Kraftprobe in dieser Frage zwischen Rom und der AP Bozen will der LH von Südtirol nicht ankommen lassen, da die Kräfteverhältnisse das ganz einfach nicht erlauben würde. Daruf meine Cossiga 2006 wörtlich, Durnwalder und seine Parteifreunde interessiert nur das viele Geld aus Rom und keine Selbstbestimmung. Das ist unrichtig und leicht widerlegbar. Laut Autonomiestatut bekommt lediglich das Land in einem Steuerausgleich zu 80% zurück die Steuergelder vom Staat zurück, die es selbst Dank Autonomie auch auf eigene Rechnung erwirtschaftet und darf daher nach eigenem Ermessen Prioriäten bei der Gestaltung der lokalen Politik und damit der Gesellschaft in der AP Bozen setzen. Also Rom hat bis jetzt Südtirol kaum ein Euro geschenkt. Dem Land geht es heute gut aber gerade die nahende Krise müsste bei den Verantwortlichen in der Politik in Bozen alle Alarmglocken schrillen lassen. Sie müssten rechtzewitig auch einen Plan B ausarbeiten, wenn es in Italien wirklich zu argentinischen Zuständen kommen sollte. Laut SVP Meinung wird der Selbstbestimmungfall dann eintereten, wenn die Autonomie ernsthaft bedroht sein wird. Bis jetzt denkte man da eher an eine politische Bedrohung, aber auch eine permanente wirtschaftliche Krise kann die Autonime ernsthaft gefährden. ZumBeispiel, wen Rom daran gehen würde, nicht 80% der Steuer nach Bozen zurückzuführen, sondern je nach vorhandener Kassalage. Kommt das einem aus der Geschichte nicht irgendwie bekannt vor? Auch die noch so stark geglaubte Macht der Fremdbestimmung der autonomen EX-DDR hat einen zivilisatorischen Kollaps um das Jahr 1989/90 erlebt. Erst dadurch wurde die Wiedervereinigung in diesem seinerzeit geteilten Nachbarland der Österreicher und der Alt-Österreicher in Südtirol erst möglich. Es hat aber dort einen Politiker zur richtigen Zeit an richtiger Stelle gegeben, nämlich den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl, der im Vaterland der Deutschen sofort die Chance auf Wiedervereinigung erkannt hat und unverzüglich national und international politisch handelte. Die Verwalter der Kriegsbeute des Zweiten Welkrieges die SU und Rußland haben von der BRD so genannte Kredite in dreistelliger Miliardenhöhe gewährt bekommen. Unter anderem hat diese Hilfe zur Selbsthilfe aus Deutschland diese ehemalige Großmacht vor einem endgültigen Kollaps und politischen aber vor allem wirtschaftlichen Zusammenbruch und Chaos gerettet. Diese Geschichte ist womöglich nicht so leicht auf Italien und die AP Bozen mit ihrer völkerrechtlichen Schutzmacht und Vaterland Österreich übertragbar, aber auch da gibt es jetzt eine einmalige historische Chance auf die Klärung der Frage der Selbstbestimmung des Landes Tirol südlich des Brenners. Italien müsste dieses Land nicht einmal ohne Gegenleistung in die Selbstbestimmung entlassen, sollte das das Resultat der demokratischen und friedlichen Klärung der Selbstbestimmungfrage des Landes werden. Der Stiefelstaat kommt aber immer und überall aus Prinzip zu spät, warum sollte jemand in den obersten Etage der La Casta gerade jetzt über solche Lösung der Selbstbestimmungfrage zum Vorteil für Italien nachdenken? Dieser Staat ist ein Teil des Westens und der EU, in diesem Teil der Welt gibt es viele Sicherheitsmechanismen, einen überstürzten komletten wirtschaftlichen Zusammenbruch wird nicht oder nur in abgeschwächter Form geben, aber auch das ist jetzt vorstellbar geworden, ausschliessen kann man es nicht mehr. Italien hat nicht nur eine Schuldenlast von sage und schreibe 106% der Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres, sondern hat als wohl erstes Land der EU langsam aber sicheer keine Möglichkeit mehr an internationalen Kapitalmärkten neue Kredite wie bisher in gewünschter Höhe zu bekommen. Bis jetzt war die Devise, dieses Problem der Überschuldung Italiens ist ein Problem der Gläubigerseite. Diese unvorstellbar gigantische Summe wird kein normales Land dieser Welt jemals zurückzahlen können. Allein die Bedienung der Zinsen nimmt jeder Regierung in Rom jeden noch so sehr gebrauchten Spielraum in der Gestaltung der eigenen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Italien ist mit seinen Staatsfinanzen Pleite und das wissen auch alle, daher will man diesem Land langsam keine Kredite mehr geben. Die nächsten Monate oder Jahre werden zeigen, wie sehr dieses Land von der nahenden allgemeinen Wirtschaftkrise betroffen sein wird und ob diese Krise durch den Einfluß der EU abgemildert werden kann. Sollte es wirklich zu argentinischen Zusänden im Stiefelstaat kommen, dann werden alle zetrifugalen Kräfte in Italien zwischen Sizilien, Sardinien und Padanien stark an Schwung und Kraft gewinnen. Man mächte nicht hoffen, dass der italienische Nationalstaat nach 150 Jahren wieder dort ankommt, wo dieses Land Italien vor Rissorgimento des Garibaldi war. Die Menschen haben auch dort eine bessere und gesicherte Zukunft verdient, es sind wie überall ehrliche und fleißige Menschen, denen man aber in diesem Staat jeden weiteren Spielraum einer ungestörten Entwicklung genommen hat. Aber gerade deswegen verdienen sie eine andere bessere und sichere Zukunft, und ganz sicher nicht das, was man diesem Land an nicht vorhandenen oder verpfändeten Perspektiven heute in Rom bietet. Man darf daher gespannt sein, ob die größter Partei des Landes die SVP auch diese einmalige Chance auf die Selbstbestimmung des Landes wieder einmal verpasst, oder ob sie die Zeichen der Zeit erkennen wird. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, dieser Spruch stammt vom Schöpfer der Deutschen Wiedervereinigung der Jahre 1989/90 Michail Gorbatschow und diese Worte waren zuerst an die Adresse der vergreisten und politisch sowie ideologisch autistischen Führung der Autonomen Führung dieses Landes in Ost-Berlin gerichtet. Das Land Süd-Tirol hat keinen Gorbi, aber es hat die Politikerin Eva Klotz, die seit Jahr und Tag die SVP an ihre Verantwortung in der Selbstbestimmungfrage unermüdlich erinnert. Eine Demokratie macht das möglich, aber ebenfalls möglich ist auch für die Edelweißpartei eine klare und verständliche politische Linie der Selbstbestimmung des Landes gegenüber Rom, gerade heute in der Zeit, in der wir leben. Scheinbar wartet die SVP noch, bis die politische Wetterlage dafür noch besser sein wird. Zum Schluß kann sie aber zu spät kommen und die mögliche reale Chance der Ausübung der Selbstbestimmung in Südtirol ohne höheren Zwang und Not verschlafen. Sie allein würde dann die politische Verantwortung dafür tragen. Auch hier würde es dann heißen, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. In diesem Fall gilt aber dieser Spruch für die gesamte Gesellschaft in der AP Bozen, die weiterhin ohne Zeitlimit auf Gedeih und Verderb der Macht der Fremdbestimmung ausgeliefert wird. Jetzt wurde die Parolle ausgegeben, nur keine Panik auf der M/S Titanic, die Kapelle spielt bis zum Schluß für das Publikum Lieblingsstücke von der allerbesten Autonomie der Welt.