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Ital. Rechtsparteien formieren sich gegen Südtirol – Justiz soll gegen SÜD-TIROLER FREIHEIT ermitten

Nach der beispiellosen Hetzkampagne von Forza Italia, gegen das Plakat der SÜD-TIROLER FREIHEIT mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“, welche eine sofortige Intervention der römischen Regierung und sogar ein Verbot der Bewegung gefordert hat, formieren sich nun auch die übrigen italienischen Rechtsparteien gegen die SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Die Landtagsabgeordneten der neofaschistischen Alleanza Nazionale Mauro Minniti und Alberto Sigismondi, sowie 3 weitere AN Gemeinderäte aus Meran, haben Anzeige erstattet und fordern die Justiz auf, gegen die SÜD-TIROLER FREIHEIT zu ermitteln, da hinter der Plakataktion separatistische und antiitalienische Absichten stecken würden. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass diese Plakataktion eine Beleidigung des italienischen Staates sei, da dieser angeblich alles getan hätte, um die Süd-Tiroler bestmöglich zu integrieren.

Offensichtlich sind die Abgeordneten von AN auf beiden Augen blind, oder haben noch nie ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt, denn es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der italienische Staat alles daran gesetzt hat, das Land auszubeuten und zu italienisieren. Die unfreiwillige Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien, hat dem Land und der Bevölkerung somit nur Not, Leid und Unterdrückung gebracht, so Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird sich von diesen neuerlichen Drohgebärden der italienischen Rechtsparteien jedenfalls nicht einschüchtern lassen und auch weiterhin die die Fahne der Freiheit hochhalten. Mit Interesse bleibt aber abzuwarten, ob sich die italienische Justiz abermals zum Handlanger neofaschistischer Kreise machen läßt und die Süd-Tiroler Freiheitsbestrebungen juridisch verfolgt.

Sven Knoll

Landesjugendsprecher der

SÜD-TIROLER FREIHEIT

und Gemeinderat in Schenna

Kurz nach der Anbringung des Plakates (im Bild Neumarkt) wurde schon versucht es abzureißen.
Wir ersuchen uns eventuelle weitere Beschädigungen an unseren Plakaten zu melden bzw. uns ein Foto mit der Angabe des Ortes zu schicken. Danke!

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10 Kommentar(e)

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1

@davide
Davide, habe deine Homepage angeschaut und sie ist recht gut aufgebaut, nur der Inhalt ist etwas verkehrt geraten.
Du beklagst Antiitalinische Übergriffe, ich beklage antideutsche in Bozen, gepaart mit faschistischen Kundgebungen, obwohl diese verfassungsmässig verboten sind.
Bitte bleib bei den Fakten.
Euch Italienern geht es nirgends so gut wie bei uns und das wurde mir von einigen italienischen Mitbürgern bestätigt.
Was das mit dem disagio sein soll ist mir immer noch ein Rätsel. Aber welche Themen bleiben euch Rechten übrig, wenn nicht Hass auf uns Tiroler zu schüren.

2

Hallo zusammen,
beschädigte Plakate sind mir leider “im ganzen Land“ aufgefallen. In Ehrenburg z.B. habe ich Plakate gesehen bei denen das “nicht“ blau übersprüht war. In Brixen sind mir sogar welche aufgefallen bei denen das “nicht“ weiss übersprüht wurde.

3

Verfassungsfeindlich?
1. Verfassungsfeindlich ist die Annektion (Einverleibung) von Gebieten und Völkern fremder Staaten. Oder steht dies auch in der italienischen Verfassung? Dann sollten umgehend Sanktionen der EU folgen.
2. Die Italiener hätten sich 1919 die Landkarten besser anschauen sollen. Da wollten sie von Landkarten nichts wissen bzw. haben sie gefälscht. Also, Geschichtebücher lesen!!!

4

Durch die Gründung der Südtiroler Freiheit ist für mich und sicher auch für viele anderen "Tiroler" endlich eine Bewegung gegründet worden, die das Sprachrohr für die Heimatbewussten ist, obwohl sie so stark von der faschistischen Seite bekämpft wird.
Wie ich leider immer wieder sehen muss, ist auch auf der deutschen Seite eine Einstellung, die ich nicht akzeptieren kann. Immer wieder laufen deutsche Südtiroler bei Spielen der ital.Nationalmanschaft mit der ital.Flagge durch die Stadt und verraten somit das Vaterland.Viele wissen nichts über die leidvolle geschichte und möchten lieber Italiener sein. Viele sagen:"uns geht es doch hier gut bei italien" und wissen nicht, was sie damit sagen. Ich frage mich:"Wie lange noch?" Ich bin für die Wiedervereinigung Tirols, damit mindestens "ein Problem" weniger ist...

5

Davide
Lieber Davide,
bitte bleibe auf deiner Homepage,
die doch keiner sehen will.
Ich habe kurz reingeschaut auf diese Seite und bin bestürzt über diese Haltung!
Komischerweise begehst du viele kleine gravierende Denkfehler:

1. Die Autonomie ist zur Unterstützung der Minderheiten, ja. D.h.-> Italien = Italienisch
Südtiroler = Deutsch
Wer ist nun die Minderheit? 1+1=Südtiroler.
Ich hoffe du hast diese simple Rechnung endlich verstanden. Verschone uns bitte mit deinem W l'Italia....

2. DU lebst in einer Provinz, die wohlhabender ist als der Rest des Staates -> WISO? Vielleicht aufgrund unserer tiroler Arbeitswilligkeit! Ein kleines Bauchweh schreckt uns eben NICHT ab, trotzdem unsre volle Leistung zu bringen.
3. Du lebst in Sterzing
Sterzing ist ziemlich Italienerfreundlich, was die Freizeit anbelangt. Vor allem die abendlichen Freizeitveranstaltung. Das Derby ist geradezu italienisiert, es gibt eine rieseige Militärkaserne und eine Polizeiliche Obrigkeit, die kein Deutsch spricht.

Also, ich glaube du siehst da etwas falsch!

6

italien verklagen bei EU
als antwort auf diese faschistischen Einschüchterungsversuche solltet ihr euerseits italien verklagen, und zwar vor der EU: wegen verherrlichung des faschismus 60 jahre nach dessen ende: die zahllosen faschistischen relikte an gebüden und brücken müssen verschwinden. was deutschland vor 60 jahren schon gemacht hat, soll italien auch machen müssen. denn der faschismus war nicht weniger schlimm wie der NS.
und wenn schon parteien verboten gehören, dann sind das die postfaschisten, die heute noch ihren duce anhimmeln und wahrscheinlich immer noch üpber das ende des faschismus in italien und deutschland weinen.

schiesst euch ruhig ein eigentor, liebe faschos

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Meine Hochachtung!
So eine Plakataktion hätte die SVP schon lange machen müssen.
Aber sie sind einfach zu feige.
Stattdessen verschwendet sie unsere Steuergelder mit Südtirol-ITALIA-Werbung und Assimilierung.

Die Italiener sind nur so lange tolerant, solange wir den "Italiener" abgeben.
Sobald es zur Wahrheit kommt, schwingen sie die nationalistische Keule.

8

also bitte...ihr seid wohl auf beiden Augen blind...habe gerade im Atlas nachgeschaut und gesehen dass Suedtirol zu Italien gehoert...Ihr seid eine verfassungsfeindliche Bewegung...fuer eine Partei seid ihr wohl zu klein...

9

Es ist nur zu hoffen,dass es sich genügend Leute finden die diese Aktion unterstützen!!!Italien behauptet zwar ein demokratisches Land zu sein, wie wir aber sehen und hören:ist es aber nicht!Es bedarf ständig solcher Aktionen um der Welt, dem Tourismus in unserem Lande zu zeigen: wir sind keine Italiener!!!

10

Beleidigung des Italiener- und Türkentum
In der Türkei wird permanent wegen Beleidugung des "Türkentums" gegen liberale und unabhängig denkende Schriftsteller, Anwälte, Politiker ermittelt und in Italien sollte nach dem Wunsch der Neofaschisten wegen der Beleidigung des "Italienertums" ermittelt werden. Bei dieser Vorgangsweise eines Staates im Orient fragt man sich in Europa zurecht, ob die Türkei zu Europa passt und als EU-Mitglied vorstellbar wäre. Das gleiche könne man sich jetzt bei der Hetze der italienischen Ultrarechten gegen die Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit und der noch folgenen Reaktionen des Stiefelstaates fragen. War es dann schon, oder wird man noch viel tiefer in der Duce-Mottenkiste graben müssen, um endlich alle mundtot zu machen, damit in Alto Adige wieder einmal für die heutigen "Besitzer" im wahrsten Sinne des Wortes eine Friedhofsruhe herrscht? Vergisst eines nicht, wenn genug Menschen hinter dieser Bewegung stehen, dann wir es diesem Staat unmöglich sein diese Bewegung zu kriminalisieren. Genauso war es auch im Sommer 1989 mit der Geschichte der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten, als über Ungarn Zehntausende Bürger der fernbestimmten Ex-DDR über die Einheit mit den Füssen in Richtung BRD abgestimmt haben. Der ostdeutsche Staat im Besitz der Sowjetunion versuchte jede weitere Ausbreitung dieser Freiheitsbewegung und vor allem jeder Debatte darüber mit allen Mitteln zu verhindern. Was folgte, waren Prozesse und Verhaftungen wegen Zersetzung der Staatsordnung und der Einheit dieses diktatorisch regierten, fernbestimmten kommunistischen Staates. Im Herbst 1989 folgten dann zuerst die Gottesdienste für die Freiheit und Einheit im gesamten Gebiet der Ex-DDR und später die an einem Wochentag abgehaltenen Massendemonstrationen der Bürger, die nicht mehr länger bereit waren das Unrecht der deutschen Teilung zu tragen und mit dieser weiter zu leben. Die Machthaber und die Besitzer der Ex-DDR wollten zuerst mit den Panzern auf die Menschenmassen schiessen lassen. Das "Njet" aus Moskau zu diesem geplanten Verbrechen erledigte dann den verbliebenen Rest dieses Unrechtstaates und ein Jahr später war die Deutsche Einheit ein Faktum. Die Beseitigung der innerdeutschen Unrechtsgrenze forderte von allen ein Minimum an Einsatz der davon betroffenen Bürger, das Maximum erledigten schon die Politiker selbst. Das Land Südtirol und die Tiroler Einheit haben ihre eigene Geschichte, die man nicht zur Gänze mit der Geschichte der Deutschen Einheit vergleichen kann, aber auch hier gibt es genug Menschen, die diesen aufgezwungenen Staat satt haben und mit friedlichen und demokratischen Mitteln eine andere und bessere Zukunft für sich selbst und das Land Südtirol wollen. Das ist ein gutes Recht einer Minderheit in Italien und in Südtirol einer 3/4 Bevölkerungsmehrheit, würde man meinen. Wir werden sehen, ob Italien die politischen Aktivitäten der SF in einer reifen Demokratie respektiert, oder ob man versuchen wird, wie in der Türkei Heute, oder wie vor 18 Jahren in der Ex-DDR die Menschen hier mit Prozessen und anderen Schickanen einzuschüchtern.