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Innsbrucker Straße in Bozen

Sven_Knoll_200_02.JPGAls erfreulich und begrüßenswert bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Tatsache, dass es seit Samstag eine Innsbrucker Straße in Bozen gibt.

Damit wurde ein wichtiges Signal für die geistig-kulturelle Einheit des Landes Tirol gesetzt, da erstmals seit der Annexion Süd-Tirols durch Italien, in Bozen wieder eine Straße auf die gemeinsame Heimat Tirol und das Vaterland Österreich hinweist.

 

Bedauerlich ist laut Sven Knoll jedoch die Tatsache, dass für die neue Innsbrucker Straße ausgerechnet eine schäbige Umfahrungsstraße am Rande der Stadt ausgewählt wurde und nicht eine Straße in Zentrumsnähe.
Es ist dies jedoch ein erster Schritt in die richtige Richtung, den es nun mit Konsequenz weiterzuverfolgen gilt.

Nach der Teilung Tirols wurden nämlich nicht nur die deutschen Ortsnamen von Italien verboten, sondern auch die Straßennamen italienisiert, bzw. all jene durch neue italienische Namen ersetzt, die einen Bezug zum restlichen Tirol, oder zum Vaterland Österreich hatten. Damit sollte jeder Hinweis auf die nichtitalienische Vergangenheit des Landes ausgelöscht werden.
Umso wichtiger und notwendiger ist es daher, dass dieses faschistische Geschichtsbild nun nach fast 90 Jahren revidiert wird.

In beinahe jeder größeren Stadt in Österreich gibt es Straßen, die nach Orten in Süd-Tirol benannt sind. Es wäre daher wünschenswert, wenn nun auch andere Gemeinden die Initiative ergreifen und Straßen nach Ortschaften in Nord- und Ost-Tirol benennen. Im Gegensatz zu den aufgezwungenen italienischen Straßennamen, verbindet uns mit diesen Orten nämlich nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch eine gemeinsame Kultur.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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5 Kommentar(e)

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1

Innsbruckerstrasse das kann weiter gehen
Dies ist entweder ehrlich gemeint oder eine Behruhigungstaktik der
"italienisch dominierten Statdhalter".
Wie auch immer ein erster Schritt!
Ich wäre für eine "Tolomei Gasse" und einen "Klotz Platz" unten dann ein Hinweis wer diese Herren waren.
So wird es bei uns in der CH gemacht.
So ist allen gerecht getan, ausser ein paar ewiggestrige könnten dann noch intervenieren, aber auf beiden Seiten natürlich....

2

Österreich für Süd-Tirol!
Südtiroler Platz, Bozner Platz, Meraner Straße, Brunecker Straße, Brixner Straße usw., das alles im Zentrum (!) der Landeshauptstadt Innsbruck! Den Südtiroler Platz gibt es zb (!) auch noch in Salzburg, wie bei uns in Innsbruck direkt am Hauptbahnhof!

Österreich hält zu Süd-Tirol!!!

"Wir alle sind Tiroler und im Herzen sind wir auch Österreicher." Das waren wir immer und werden es immer sein...

KEIN UNRECHT WÄHRT EWIG!

3
Heinz Pichler

Schöner Name, Schäbige Strasse.
... und demzufolge verstehe ich, dass es schwer ist dort eine Italienerstrase in Innsbruckerstrasse umzubenennen. Aber es ist schade dass man nicht eine Strasse im Zentrum genommen hat.

Es wäre aber schön wenn man im restlichen Land dem Beispiel folgen würde. Nur eben den schönsten Strassen österreichische Namen zu geben. In ländlichen Gebieten sollte dies auch kein Problem sein.

4

Innsbruckerstrasse
Anstatt der Freiheitsstrasse,oder Italienallee, hätte man den Namen Innsbruckerstrasse anbringenkönnen,da ja viele Fussgänger sind und nicht nur Auto's vorbeidonnern.

5
Georgos Egger

Straßenname
Wie ist es dazu gekommen? Wer steckt dahinter? Welche Absichten lagen zugrunde? Was soll mit der Straßenbenennung ausgedrückt werden. Daß es sich um eine "schäbige Umfahrungsstraße" handelt, ist m. E. geeignet, nachdenklich zu stimmen. Ist diese Benennung wirklich auf eine dem Südtiroler Deutschtum und der Tiroler Landeskultur wohlgesonnene Haltung zurückzuführen?