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Herz Jesu Sonntag: Gelöbnis für die Freiheit und Erinnerung an die Feuernacht

herz_jesu_feuer_2008.jpgDie JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft alle Tiroler Landsleute auf, sich dieses Wochenende an den Feiern zum Herz Jesu Sonntag zu beteiligen und als sichtbares Zeichen der Verbundenheit zur Tiroler Heimat, die Tiroler Fahne von den Häusern zu hissen.
Die Erneuerung des Herz Jesu Gelöbnisses mit den damit verbundenen Bergfeuern auf den Gipfeln unserer Heimat, gehört nicht nur zu den eindrucksvollsten und schönsten Traditionen in Tirol, sondern ist auch ein politisches Bekenntnis für Freiheit und Recht, das gerade in der heutigen Zeit aktueller denn je ist.

 

In Zeiten drohender Kriegsgefahr und Fremdebestimmung, hat das Tiroler Volk göttlichen Beistand für die Freiheit der Heimat erbeten und in einem feierlichen Gelöbnis das Land dem Herzen Jesu geweiht.
Heute, mehr als 200 Jahre danach, ist das südliche Tirol wieder fremdbestimmt, von einem Staat, der kein Anrecht auf dieses Land hat und der in all den Jahren seit der Annexion keine Gelegenheit ausgelassen hat, die Tiroler Identität des Landes auszumerzen, um es somit endgültig zu italienisieren, so Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Die Feierlichkeiten zum Herz Jesu Sonntag, die stets ein Ausdruck unbändigen Freiheitswunsches waren, haben daher nichts an ihrer Aktualität eingebüßt und erscheinen gerade heute, da in Italien wieder neofaschistische Kreise an der Macht sind, notwendiger denn je.

In diesem Zusammenhang erinnert die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT auch an die Feuernacht 1961, in der sich aufrechte Tiroler, unter Einsatz ihres Lebens, gegen die verbrecherischen Unterdrückung des italienischen Staates zur Wehr gesetzt haben.
Für diesen selbstlosen Einsatz gebührt den Freiheitskämpfern Dank und Anerkennung, da sie dazu beigetragen haben, dass die gezielte italienische  Unterwanderung des Landes gestoppt wurde und Süd-Tirol seine Identität somit bis heute bewahren konnte.
Umso beschämender ist es daher, dass der italienische Staat auch heute noch nicht das Unrecht einsieht, das er an Süd-Tirol begangen hat und die Freiheitskämpfer die damals vor Folter und Kerker flüchten konnten, noch immer politisch verfolgt werden. Es ist ein Armutszeugnis und Ausdruck fehlender Menschlichkeit, dass diese Männer, die ihr ganzes Leben für die Heimat geopfert haben, bis heute nicht nach Süd-Tirol zurückkehren dürfen.

Die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft daher alle aufrechten Tirolerinnen und Tiroler dazu auf, die Erneuerung des Herz Jesu Gelöbnisses dieses Jahr ganz besonders andächtig zu begehen und dieses bewusst mit der Hoffnung auf Selbstbestimmung zu verknüpfen, damit Süd-Tirol endlich die Freiheit wiedererlangt, auf die es nun schon seit mehr als 89 Jahren verzichten muss.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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3 Kommentar(e)

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1
Georgos Egger

intolerante Toleranz
Der Tiroler Gelöbnisbund entstand anläßlich der durch die „Aufklärung“ der „fortschrittlichen“ österr. Regierung unter Joseph II. zustandegekommenen Unterdrückung der Herz–Jesu–Verehrung in Tirol. Daran sollte man sich bei dieser Gelegenheit auch erinnern und sich gewahr werden, daß man im Namen der Toleranz sehr intolerant werden kann.

2

Dem Land Tirol die Treue!
Bitte nicht vergessen, dass ist der letzte Herz-Jesu-Sonntag vor dem Andreas Hofer Jubiläumsjahr der gesamt Tiroler Volkserhebung von 1809 gegen die Fremdherrschaft und für das vereinte Land Tirol, sowie für unser gemeinsames Vaterland, damals wie heute Österreich. Ich habe neuerlich die Beschreibungen der Feier des 100. Jahrestages aus dem Jahre 1909 gelesen, als Tirol noch nicht geteilt war. Die ersten dunklen Wolken des nahenden Krieges sah man schon damals in ganz Tirol mit einer seltsamen Klarheit und Dichte. Damals schworen alle aufrichtigen Tiroler Patrioten dem Land Tirol und dem Vaterland der Tiroler die uneingeschränkte Treue für die nächsten 100 Jahre!. Sie haben niemand in der Geschichte der letzten 89 Jahre der Fremdbestimmung in Süd-Tirol enttäuscht. Ich erinnere vor allem an die srändigen mahnenden Worte des grossen Süd-Tiroler Patrioten Kanonikus Gamper, der schon 1918 Italien prophezeite, die Fremdbestimmung in Tirol südlich des Brenners bis zur Salurner Klause wird einmal scheitern, das war für ihn so sicher wie Amen in der Kirche. Im gesamten Ersten Weltkrieg konnte keine Handbreite des südtiroler Bodens von Italien erobert werden. Erst durch den in der europäischen Geschichte einmaligen Verrat und Vertrauen- sowie Vertragsbruch von 1915 ist die heutige Macht der Fremdbestimmung in den "Besitz" Süd-Tirols gekommen. Wie Italien mit dieser "Kriegsbeute" von 1918 bis in die späten 70 Jahre umgegangen ist, das wissen die meisten von uns noch sehr gut. Heute wie gestern gilt es daher leider immer noch, mit zulässigen Mitteln der Demokratie gegen dieses Unrecht anzukämpfen und jeder Mann und jede Frau in ganz Tirol und Österreich kann etwas dazu beitragen. Am kommenden Sonntag am Herz-Jesu-Feuer teilnehmen, zum Beispiel. Je mehr Lichter in ganz Tirol brennen werden, umso kraftvoller wird dieser Akt der Selbstbestimmung in ganz Süd-Tirol sein, und vieleicht auch in ganz Europa gesehen. Wer um nichts anderes in sener Heimat kämpft, als für das verbriefte Recht auf Selbstbestimmung, der hat den Herrgott zum Bundesgenossen. Das waren einmal Worte von Michael Gamper, vergessen wir sie nie!

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feuer
im taufer tal werden wir den brauch
immer weiter fortführen und weter leben lassen und hoffe das andere gemeinden wieder mehr auf tadition und vaterland setzen