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Großprojekte: Bevölkerung soll entscheiden und nicht von Mediatoren überredet werden

sven_knoll1.jpgAls Feigenblattaktion, mit der die Bevölkerung vor den Landtagswahlen ruhig gestellt werden soll, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die vom Land angekündigte Einführung von „Mediatoren für Großbauvorhaben“.
Immer mehr Menschen sind verärgert darüber, dass die SVP einfach über die Köpfe der Bevölkerung hinweg Großprojekte bauen lässt, die eigentlich niemand will.
Mit den angekündigten Mediatoren soll nun, rein zufällig zwei Monate vor den Landtagswahlen, den Menschen das trügerische Gefühl gegeben werden, ein echtes Mitspracherecht zu haben.

 

Diese Art von Politik kann nur als schäbiges Blendwerk bezeichnet werden, da nicht die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen, sondern lediglich die Absicht, einen größeren Stimmenverlust für die SVP bei den Landtagswahlen zu verhindern.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an das Mediationsverfahren beim Bozner Flugplatz, dass die Steuerzahler zwar viel Geld gekostet hat, letztlich aber nicht verhindern konnte, dass auch weiterhin Unsummen in das marode Flugplatzunternehmen gepumpt werden.

Es ist daher zu befürchten, dass durch die Einführungen von Mediatoren der Bevölkerung Bauvorhaben wie der Brenner-Basis-Tunnel, oder der Bozner Flugplatz, unter dem Deckmantel einer offen geführten Diskussion, aufgeschwatzt werden sollen, um somit demokratische Volksabstimmungen über die Großprojekte zu verhindern.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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