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Grönland ist der Eigenständigkeit nahe – viel mehr als Autonomie!

flagge_grnland_290.jpgDie Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll, freuen sich über den in Grönland erfolgten weiteren Schritt auf dem Weg des Selbstbestimmungsprozesses in Europa. Da dem Staat Dänemark nach der Volksabstimmung nur noch die Befugnisse in den Bereichen Außen- und Währungspolitik verbleiben, kann man nur noch von einer Föderation sprechen.

Mit der staatsrechtlichen Definierung als eigene Nation kann Grönland in Zukunft in äußerst wichtigen Bereichen, darunter im schulischen, kulturellen, sportlichen, gänzlich eigene Wege gehen. Mit diesem Erfolg ist Grönland der staatlichen Eigenständigkeit näher als einer bloßen Autonomie.

Eva Klotz und Sven Knoll fordern die Führungsspitze der SVP auf, sich ein Beispiel an diesem Erfolg Grönlands zu nehmen und endlich auch konkrete Schritte für Südtirol in die Richtung Selbstbestimmung zu setzen.

Lt. Abg. Eva Klotz und Sven Knoll
26. 11. 08

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16 Kommentar(e)

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1
achim.baden-württemberg

komisches Bärtchen
Sinngemäß lautete ein Anti-Nazi-Witz folgendermaßen:

Was ist ein deutscher Mann ?

Wer italienisch grüßt (Herr Stefan R. !!!), den Bart englisch trägt, deutsche Frauen Kinder machen lässt und selber keine Kinder machen kann, das ist ein deutscher Mann !

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Rechtssicherheit für Süd-Tiroler
„Parteiprogramm der SVP, Punkt 4.
DER ANSPRUCH AUF DIE GEISTIGE UND KULTURELLE ZUGEHÖRIGKEIT SÜDTIROLS ZUM VATERLAND....“

Das Parteiprogramm der SVP ist zu wenig und liest sich wie ein Scheinbekenntnis.

Wenn Süd-Tirol nämlich noch länger bei Italien verharrt, dann ist es mit der „geistigen und kulturellen Zugehörigkeit zu Österreich“ bald vorbei.

Was nützen geistige und kulturelle Zugehörigkeit, wenn die Süd-Tiroler italienischen Gesetzen unterworfen sind, die sie zwingen eine italienische Identität anzunehmen? Solche schmalspurigen Erklärungen sind aus heutiger Sicht wohl nur Alibi-Handlungen.
Was die Südtiroler anstreben müssen und brauchen ist Rechtssicherheit und die Einhaltung des Völkerrechts.
Die SVP muss nicht nur geistige und kulturelle Zugehörigkeit, sondern auch und vor allem die rechtliche(!) Zugehörigkeit zu Österreich erarbeiten und fordern.

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Umfragen von 2006
Einige zu diesem Thema der Landeseinheit unabhängig voneinnader 2006/7 in Süd-, Nord-Ost-Tirol durchgeführten Meinungsumfragen haben ohne jede propagandistische Vorbereitung in den Medien der Bürger und nach Jahrzehnten des Schweigens in den Medien zu diesem Thema ein eindeutiges Ergebnis dazu noch aus dem Stand gebracht, in Tirol in seinem deutschsprachigen Teil zwischen Salurn und Kufstein befürworten nach bevor klar immer noch 54-61% der Bürger die Wiederherstellung der Landeseinheit zwischen Süd-Ost-Nord Tirol. Dazu noch in Tirol südlich des Brenners haben sich zum Beispiel in einer SVP Umfrage "Ihre Vision für Südtirol" von September 2006 sogar 61% der Befragten für die Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich ausgesprochen, und weitere zirka 21% für den stärkeren Ausbau der Autonomie, sowie 18% für einen Freistaat Südtirol. Mag schon sein, dass die SVP Anhänger anders abstimmen als der Rest der Bevölkerung, aber wenn man bestimmte Fragen aufgrund der italienischen Staatsräson permanent bewußt in der AP Bozen totschweigt, darf man sich auch nicht wundern, dass man nicht noch eine deutlichere Mehrheit zu dieser Frage bekommt. Italien wird schon ganz genau wissen, wo die Gefahren für Status Quo des Alto Adige liegen und danach von Anfang dieser Fremdherrschaft an auch dementsprechend handeln, auch ohne, dass viele Süd-Tiroler in dieser allerbesten Autonomie der Welt etwas davon merken. Würde man aber die Wähler der FP oder der STF, der Union danach fragen, welche Lösung der Selbstbestimmung sie heute bevorzugen würden, würden diese Ergebnisse noch eindeutiger im Sinne der Tiroler Einheit ausfallen. Solche Zahlen sind natürlich immer in Bewegung begriffen. Es ist schon klar, wenn die Landesregierung oder Landespolitik nicht ausreichend Aufklärungsarbeit in dieser Frage leisten wollen oder können, ist die Frage der Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol oder der Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich nicht so leicht und so eindeutig beantwortbar. Der Landeshauptmann der AP Bozen meinte aber einmal vor der Landtagswahl im September 2008, man sollte die Menschen bei der Frage der Ausübung der Selbstbestimmung mit der Option der Freistaatlösung oder der Eigenstaatlichkeit nicht verwirren. Das wird als Lösung der Selbstbestimmung für Südtirol niemals kommen, entweder bleibt es bei der Autonomie, die man ständig dazu noch ausbauen kann, oder das Land kehrt in einer günstigen historischen Stunde zu Österreich zurück. Nur diese zwei Optionen sind heute und in absehbarer Zeit aufgrund der völkerrechtlichen Situation, in der sich die AP Bozen befindet, für die heutige Landespolitik vorstellbar, es sei denn Rom und Wien würden aus frien Stücken einmal der Freistaatlösung zustimmen, was man ziemlich sicher ausschliessen kann, und es ist dazu äusserst fraglich, ob dann die Bürger diese Lösung der Tiroler Einheit vorziehen würden. Bei der Selbstbestimmung kann man, wenn man es damit ehrlich meint und in erster Linie, was die Wahrscheinlichkeit der politischen Durchsetzbarkeit überhaupt betrifft, nur die am ehesten politisch mögliche Variante unterstützen. Diese heisst zuerst die Klärung der Frage, ob man die Selbstbestimmung mehrheitlich überhaupt will, und diese kann man dazu relativ einfach in einer meinungsbildenden Volksabstimmung in der AP Bozen der nächsten Jahre auch beantworten. Sollte ein Resultat Ja lauten, dann erst im zweiten Schritt müsste man klärten, wie diese Selbstbestimmung eine konkrete Form annehmen könnte und sollte. Dabei müssten alle Parteien in so einem Fall eine einzige mehrheitsfähige Lösung befürworten und diese heisst nach meinem Dafürhalten immer noch die Wiederherstellung der Tiroler Landeseinheit zwischen Süd-Nord-Ost Tirol. Das Bundesland Tirol ist seit zirka 650 Jahren ein Teil von Österreich, genauso wie der südliche Teil davon es bis 1918/19 auch gewesen ist. Wenn man heute als Süd-Tiroler das Vaterland nicht kennen will oder verleugnet, dann hat man deutlich bewiesen, das man weder die Autonomie noch eine Freistaatlösung verdient, von der Rückkehr des Landes Süd-Tirol zum Vaterland ganz zu schweigen. Ohne dieses Vaterland wäre weder die heute Autonomie oder der erreichte Wohlstand jemals möglich gewesen, noch würde das Land eine Perspektive der Selbstbestimmung haben. Das Land Süd-Tirol wäre heute wahrscheinlich eine stinknormale italienischsprachige Provinz Alto Adige, wie zum Beispiel der andere noch südlichere Teil von Tirol, nämlich Welsch-Tirol Trentino es mit der Zeit geworden ist. Mag sein, dass dies ein Versäumnis der Politik in Süd-Tirol war und ist, den Menschen klar zu vermitteln, was es heisst ein eigenes Vaterland zu haben, ohne Bekenntnis zu Tirol und Vaterland ist dazu keine wie auch immer geartete Selbstbestimmung der Zukunft in Süd-Tirol möglich. Europaweit aber gibt es fast keine einzige ethnische Minderheit, die de facto auch ein Vaterland hat, die dieses nicht genug schätzen würde oder schätzen/lieben wollte. Wo und was das eigene Vaterland ist, das müsste man schon allein aus eigenem Überlebenstrieb heraus als Minderheit und schon selbst ganz genau und ohne lange nachzudenken wissen. Dafür gibt es mehr als genug Beispiele,sei es die Ungarn in Rumänien oder in der Slowakei, die Deutschen in Dänemark, Polen und Tschechien, die Polen in Litauen oder Belarus, Ukraine, die Dänen in Deutschland, die wenigen Italiener in Istrien und Dalmatien, die wenigen Alt-Österreicher in Slowenien und West-Ungarn, die katholischen Nord-Iren in UK, die Schweden auf den Aland Inseln usw., vom Süden Europas am Balkan ganz zu schweigen. Das Land Süd-Tirol ist vor 90 Jahren vom Vaterland unfreiwillig und gewaltsam getrennt worden. Das ist natürlich eine lange Zeit. Beide Länder haben verschiedene Entwicklungen seit dieser Zeit durchgemacht, vor allem was Österreich-Bekenntnis der Bürger nach 1945 betrifft. Dennoch, auch in Süd-Tirol gibt es klar Österreich Bewußtsein, dieses Land Österreich hat eine über ein Tausend Jahre lange eigene Geschichte, auf die man wie kein anders Land oder eine Minderheit dieses Landes nur sehr stolz sein kann. Österreich ist das beste, was den Menschen in diesem mitteleuropäischen Raum passieren konnte, nicht anders als in der Scweiz oder in anderen Ländern. Das land Tirol hat seine Bestimmung gerade bei Österreich gefunden, das Sudetenland zum Beispiel suchte es einmal bei Deutschland, das deutsche Land Siebenbürgen bei Rumänien und diese Länder gibt es heute leider nicht mehr, die Menschen haben dort die Heimat verlassen oder verlassen müssen. Das Land Süd-Tirol ist diesem Schicksal nur durch den günstigen Verlauf der Geschichte und Dank dem einmaligen Einsatz der eigenen Schutzmacht Österreich Gott sei Dank entronnen. Die Staaten und Nationen etstehen nicht allein nur durch Zufall, sondern sind ein Produkt einer gemeinsamen politischen und zivilisatorischen Anstrengung einer identitätsstiftenden sprachlich, kulturell und ethnisch unverwechselbaren Gemeinschaft. Wenn man sich als Minderheit oder als ein Teil davon ausschliesst, dazu noch in Italien mit dieser Erfahrung mit dieser Macht der Fremdbestimmung, dann schafft man sich freiwillig ohne Not oder auf Zuflüstern der Macht der Fremdbestimmung eine äusserst fragwürdige und unsichere Perspektive des eigenen ethnischen Überlebens. Dazu bekanntlich in einem Land, wo die Süd-Tiroler nicht mehr als 0,5% der Gesamtbevölkerung des Staates darstellen. Es war eine glückliche Fügung der Geschichte und ein Resultat der gemeinsamen Anstrengung der Süd-Tiroler zusammen mit dem Vaterland Österreich, dass die AP Bozen heute so ein hohes Niveau der Autonomie und des Wohlstands erreichen konnte. Die Altoatesinisierung wird aber unwilkürrlich ob man es will oder nicht weiter voranschreiten, und wenn es den Süd-Tirolern zusammen mit der eigenen Schutzmacht nicht gelingen wird, vor der EU und vor der Welt die Frage der eigenen Selbstbestimmung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten klar und glaubwürdig im Sinne der Wiederherstellung der Landeseinheit mit dem Bundesland Tirol zu beantworten, dann wird es um das Jahr 2020 wohl endgültig dafür zu spät sein. Dafür hat man schon einen neuen Begriff gefunden, die Verelsässerung, wo bekanntlich im Elsaß in Frankreich die dortige deuschsprachige Minderheit (einstige Mehrheit im Land selbst) den Zug der ethischen Selbstbestimmung eher selbstverschuldet verpasst hat, im Gegensatz zum ehemals französischen Saarland, das nach einer Selbstbestimmungabstimmung am 01.01.1957 der BRD beigetreten ist, oder der Autonomen DDR, die diesem Beispiel 1990 gefolgt ist und das damals durchaus mögliche Modell der Eigenstaatlichkeit freiwillig verworfen hat. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in der AP Bozen glaubt aber weiterhin an eine gemeinsame Zukunft der Tiroler als übergeordnetes Ziel der beiden Landespolitiken in Bozen und Innsbruck. Die Fortschritte in der Politik der Wiederherstellung der Landeseinheit werden immer wieder von allen Seiten gefordert und im Interesse des Landes mit Nachdruck auch angemahnt.

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Österreich und Freiheit
Die Süd-Tiroler Freiheit hat nicht die absolute Mehrheit im Landtag (noch nicht :-)), deshalb kann sie nicht MACHEN, sondern nur sprechen und motivieren und die SVP auffordern Volkspolitik und nicht Machtpolitik zu betrieben.

Ich habe den Eindruck viele Südtiroler glauben, wenn sie zurück zu ihrem Vaterland Österreich wollen, wird ihnen etwas genommen.
Es ist genau das Gegenteil der Fall. Ihre Kultur und Sprache bleibt geschützt und es ginge den Südtirolern wirtschaftlich besser.
Ich denke sie müssen nicht mehr Steuern zahlen, als für Italien und die Sozialleistungen sind in Österreich ebenfalls besser.

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schade
wie oft lese ich nur: "Eva Klotz und Sven Knoll fordern..." ist es möglich, dass man in südtirol nur FORDERN kann? wo bleibt das MACHEN, MOTIVIEREN, SPRECHEN, ZUSAMMENBRINGEN, KONKRETISIEREN?

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ich WETTE, dass die STF heute DEUTLICH MEHR erfolg hätte, und die schützen DEUTLICH BELIEBTER wären, wenn sie die sache LANGSAM angehen würden.

das motto von heute sollte sein: LOS VON ITALIEN, REIN IN DIE UNABHÄNGIGKEIT

morgen kann man über ein vereinigtes tirol reden. die akzeptanz der mehrheit ist zu klein, wie ich finde. viele südtiroler wollen nicht zurück nach österreich, wären aber sofort bereit einen eigenen unabhängigen STAAT oder FREISTAAT zu haben.

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Aus dem Parteiprogramm der SVP
Man darf bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass die SVP zu der grossartigen patriotischen Kundgebung der Schützen in Bozen am 08.11.2008 einige der höchsten Politiker dieser Partei als eigene Vertretung entsendet hat, darunter den Parteiobmann Pichler Rolle und die Frau Landesrätin Kasslater Mur. Der Landeshauptmann der AP Bozen hat das Land als ein ganzes zu repräsentieren und dieses Land ist bekanntlich die Heimat von vielen Menschen von nicht tiroler sondern italienischer Herkunft, die sich mit dem Gedanken der Tiroler Landeseinheit zwischen der AP Bozen und dem Bundesland Tirol aber gar nicht anfreunden können. Auch wenn es oft glaubwürdig behautet wird, dass bis zu einem Drittel der Italiener bei entsprechenden Garantien für die eigene Sprachgruppe ohne lange zu zögern in einer theoretischen Volksabstimmung die Selbstbestimmung für das Land Tirol del Sud - Tirol südlich des Brenners wählen würde. In Erinnerung bleiben auch die vielen Sympathiebekundungen bei diesem Umzug der Schützen von der Seite der anwesenden Italiener selbst, die sich durch den nationalistischen Schreimob nicht haben einschüchtern lassen. Bereits die Entsendung von so einer hochrangigen Abordnung der SVP zu dieser Kundgebung der Schützen zeigt deutlich, dass diese Partei voll und ganz die Ziele der Bewegung für die Selbstbestimmung des Landes durchaus inhaltlich nach wie vor voll teilt und sich auch als ein Teil dieses Lagers in der Geschichte, Gegenwart und in dr unmittelbaren Zukunft des Landes Südtirol ansieht. Die SVP Politikerin Frau Martha Stocker hat gerade in diesen Tagen bei einem Symposium zur Frage der künftigen politischen Zusammenarbeitet in Tirol in seinem deutschsprachigen Teil zwischen BL Tirol und AP Bozen die Frage der Tiroler Einheit wieder aufgeworfen, als sie sinngemäß in ihrem Vortrag meinte, die Landeseinheit kann nur vom Süden her aufgerollt werden. Mitte September antwortete sinngemäß der SVP Politiker und Südtiroler Senator Pinzger dem ehemaligen italienischen Minister Nesi, der in einem Leserbrief die Abschaffung der angeblichen Autonomieprivilegien der AP Bozen durch den Staat und sogar ein Selbstbestimmungreferendum für Alto Adige gefordert hat, als er meinte, die italienische Politik möge die Modalitäten dieser Abstimmung über die künftke staatliche Zugehörigkeit des Landes bald ausarbeiten und sich über den Ausgang des Referendums im Sinne des weiteren Verbleibs Südtirols bei Italien nicht so sicher sein. Die entsprechende Pressemitteilung der SVP stammt vom 11.09.2008. Ein Jahr früher am 05. September 2007 fand im Kursalon Meran eine Veranstaltung mit anwesenden hochrangigen Gästen sonderzahl zum Thema statt: Ein Schutzschild der Minderheiten, Pariser Vertrag und politisch- kulturelle Situation in Südtirol. Am 05. September 1946 unterzeichneten bekanntlich Italiens Außenminister Degasperi und sein österreichischer Amtskollege Karl Gruber in Paris den Pariser Autonomievertrag für Südtirol, der den weiteren Verbleib des Landes bei Italien auf Druck der Allierten bei beiden Seiten besiegelte. Der LH Durnwalder sagte damals in dieser Veranstaltung wörtlich, " Es gibt nichts zu feiern und wir wollen nichts anbeten. Wir wollen in Erinnerung rufen", Südtirol habe damals Selbstbestimmung gewollt und die Autonomie bekommen - die zweitbeste Lösung. "Ohne Österreich hätten wir die Autonomie nie bekommen und nie erhalten", und er dankte allen, die einen persönlichen Beitrag dafür geleistet haben.

Dazu noch ein Zitat aus dem Parteiprogramm der SVP, das bekanntlich die politischen Ziele und ideologischen Vorgaben der Partei als weltanschauliche Orientierung klar definiert. Punkt 4.

SÜDTIROL UND ÖSTERREICH

SÜDTIROL WAR DURCH JAHRHUNDERTE TEIL ÖSTERREICHS: ALS FOLGE DES ERSTEN WELTKRIEGES WURDE SÜDTIROL VOM MUTTERLAND ABGETRENNT. DIESES HISTORISCHE UNRECHT WIRD VON DER SVP UND VOM SÜDTIROLER VOLK NACH WIE VOR EMPFUNDEN. DER ANSPRUCH AUF DIE GEISTIGE UND KULTURELLE ZUGEHÖRIGKEIT SÜDTIROLS ZUM VATERLAND, ZUM DEUTSCHEN SPRACHRAUM UND ZUM MITTELEUROPÄISCHEN KULTURRAUM IST UND BLEIBT EIN WESENTLICHES GESTALTUNGSELEMENT UNSERER EIGENSTÄNDIGEN ENTWICKLUNG.

Wie es oben im Parteiprogramm erwähnt wurde, handelt es sich dabei um einen geistig-ethischen und kulturellen und keinen politischen Anspruch. Der ist einer Partei in einem Staat auch noch so sehr subjetktiv empfundenen Fremdbestimmung nicht erlaubt gewesen, und dieser Staat hatte oder hat auch entsprechende Instrumente in der Ausübung seiner Staatsgewalt um dies zu sanktionieren. Dieser Widerspruch ist erst in unserer Zeit von der Europäischen Einigungspolitik dialektisch in den letzten Jahren und Jahrzehnten langsam beantwortet und aufgehoben worden. Heute darf man auch einen geistigen und klaren politischen Anspruch der Wiederherstellung der sprachlichen, ethnischen und kulturellen Landeseinheit in Tirol zwischen Süd-Nord und Ost erheben. Das hat sich schon langsam zu den obersten Etagen der Landespolitiken in Bozen und Innsbruck endlich umgesprochen. Man arbeitet jetzt daran, dass diese neuen politischen Möglichkeiten des Zusammenwachsen dessen was zusammen gehört auch so schnell als möglich genutzt werden. Heute scheint auf beiden Seiten der inner-tiroler Brenner-Grenze die Frage zu sein, nicht ob die Tiroler Landeseinheit kommen wird, sondern wann und in welcher Form. Die EU macht direkt oder indirekt Rom und Wien bereits jetzt in dieser Frage konkrete demokratiepolitische Vorgaben, daher kann man verstehen, warum beide Seiten dieses Thema so zurückhaltend behandeln. Es liegt an den Tirolern in Süd-Nord-Ost selbst zu wissen, was sie wollen und diesen Wunsch nach Landeseinheit auch klar und deutlich zu artikulieren. Europa wird sich aus eigenen demokratiepolitischen Überlegungen heraus zu 100% diesem Ziel der Tiroler nicht entgegenstellen aber es wird genauso die Rechte der alten Nationalstaaten wahren müssen. Letztenendes wird man in den EU-Gremien dann entscheiden müssen, welche Interessen haben mehr Recht und Gewicht auf Berücksichtigung, die der Egoismen der alten Nationalstaaten oder die der nach der Wiederherstellung der politischen und kuturellen, ethnischen Landeseinheit strebenden kleinen Volksgruppen in dieser EU der freien und der selbstbestimmten Vökler der Gegenwart und wohl auch der Zukunft der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Man muss aber zuerst einmal als Landespolitik-en in Bozen und Innsbruck einmal so weit sein, dass man gemeinsam diese Frage Europa friedlich und demokratisch legitimiert stellen kann. Europas Herz schlägt aber eindeutig für Menschenrechte und dazu gehört auch das erste und wichtigste Menschenrecht auf die eigene Selbstbestimmung als Person oder eine eigene Ethnie in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Tiroler Heimat, trotz dieser tragischen Geschichte des Landes und wider alle möglichen Vorbehalte in der nationalen Politik der Macht der Fremdbestimmung. Die offene Frage der Tiroler Landeseinheit ist beantwortbar und wir sind vielleicht schon bald in dieser Lage, dass wir sie auch beantworten können, wen WIR ALLE überall in Tirol in seinem deutschprachigen Teil und im Vaterland selbst sie auch beantworten wollen. Wir können wieder einmal in einem gemeinsamen wiedervereinten Land leben, wenn wir es nur wollen!

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An Tatsachen halten
Ich kann die scheinbare und so betonte Beliebheit Durnwalders nicht nachvollziehen.
Da nützen auch seitenweise Lobeshymnen von Markus A. nichts, denn ich messe Menschen an ihren Aussagen und Taten und selten nach meinem Bauchgefühl.

„WENN ES WIRKLICH ZU EINER ABSTIMMUNG KÄME...“

Hat Durnwalder auch gesagt, vom wem die Initiative ausgehen muss. Das verschweigt er, weil er genau weiß, dass dies in erster Linie er selbst sein muss.
Wenn Durnwalder ein vernünftiges Gesprächklima bezüglich der Selbstbestimmung haben will, dann muss er weiter gehen, als nur im Konjunktiv zu schwelgen und dem Volk vorzutäuschen, dass er ja dafür wäre. Sozusagen: Er wäre ja dafür, aber immer irgendwelche anderen Leute sind es nicht.
Wie bei der STF nachzulesen hat Hitler schon vor seiner Machtergreifung Süd-Tirol an Italien verkauft. Ich habe genau dies behauptet und nicht was anderes.
Heute verkauft Durnwalder Deutsch-Südtirol. Wie soll man es sonst interpretieren, dass der Landeshauptmann sich in die Reihen des italienischen Militärs stellt und dort unsere Annexion zelebriert.
Durnwalder feierte den 1. Weltkrieg, die Kriegserklärung Italiens an unser Vaterland Österreich. Er feierte die italienische Einheit und die Einverleibung Tirols als Tolomeiisches Alto Adige.

Das ist ein Skandal und ein Verrat höchsten Ranges. Ein Verrat am Volk und an Tirol.
Das kann man nicht anders interpretieren.

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@ Antwort ff
Ich würde doch nicht den allerseits beliebten Landeshauptmann mit dem Diktator mit dem kommischen Bärtchen vergleichen, auch im entferntesten nicht. Wenn man ein vernünftiges Gesprächklima zwischen den Menschen und zwischen den Parteien haben will, sollte man von solchen wilden Vergleichen Abstand halten, die tun der Sache nichts gutes. Der eine Politiker steht für den Rechtstaat, soziales Denken, Ausbau der Autonomie bis hin zur Vollautonomie, weitere Entwicklung der Demokratie und Menschenrechte, für eine gute soziale und interethnische Zukunft in Südtirol für alle Menschen. Der andere hat das Land, das ihm nie gehörte, in der Optionfrage 1939-43 an einen anderen verbrecherischen Diktator verschenkt und später genauso wie das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich mit Krieg und Verwüstung überzogen, und indirekt sogar nach 1945 die Selbstbestimmung zu diesem Zeitpunkt der Geschichte in Tirol südlich des Brenners damit politisch für die Seite der Allierten verunmöglicht. Heute leben wir Gott sei Dank in einer Demokratie in der EU noch dazu. Die SVP und ihre Politik ist eine Kompromißlösung, man kann damit einigermaßen als Autonomie über die Runden kommen, aber es gibt heute europaweit bereits bessere Lösungsansätze der Selbstbestimmung der fremdbestimmten Ethnien und diese sind noch dazu weiter in Entwicklung der politischen Ausformung begriffen. Wenn man die politische Lage der AP Bozen in Europa der EU in Abstand von z.B. 5-10 Jahren vergleicht, bis in das Jahr 1957 zurück, dann kann man eindeutig festellen, dass die Autonomie in der Frage der Selbstbestimmung auch ohne das Instrument eines Referendums bereits gewaltige Fortschritte gemacht hat. Der Weg der SVP ist sicherlich kein schlechter, ganz im Gegenteil, aber das erreichte sollte zugleich auch ein Ansporn sein mehr an Selbstbestimmung für Südtirol als verantwortungsvolle Landespolitik zumindest sichtbar und hörbar anzudenken. Ein Referendum zum Beispiel, wie soeben in der dänischen Autonomie Grönland oder in einigen Jahren 2011 auch in Schottland, das sind Beispiele genug, wie dieses Selbstbestimmungrecht in manchen Autonomien in der EU auch praktisch ausgelegt wird. Heute geht es zuerst einmal darum, dass die Idee der Selbstbestimmung in der Ap Bozen überhaupt in irgendeiner Form regional aber auch national und international institutionalisiert wird. Das könnte zum Beispiel die Landesregierung selbst in einem eigenen Beschluß tun, in dem sie auf Vorschlag einer oder mehreren Parteien eine zuerst einmal meinungsbildende Volksabstimmung in der AP Bozen zur Frage der Notwendigkeit der Klärung der Frage der Selbstbestimmung des Landes beschliessen wollte, diese auch solide vorbereiten und später auch abhalten würde. Das kann aber auch die Opposition selbst in einem Initiativantrag im Bozner Landtag in Zukunft auch tun. In diesem Fall würden dann alle Parteien zu Selbstbestimmung direkt eine konkrete Stellung beziehen müssen, indem sie dafür oder dagegen stimmen würden. Heute schwebt die Idee der Selbstbestimmung wie ein Duft in der politischen Landschaft, aber niemand kann oder will sagen, wie dieser Duft auch eine konkrete Marke bekommen sollte. Daher geht es meiner Meinung nach zuerst einmal darum, dass die Selbstbestimmung der AP Bozen als politisches Ziel so bald als möglich eine konkrete Form bekommt, die man mit der Zeit mit politischen Inhalten füllen kann. Theoretisch hat es in der Frage der Selbstbestimmung so einen Anlaßfall und theoretischen politischen Handlungsbedarf in Form der Petition der Bürgermeister aus Südtirol von 2006 an Österreich bereits gegeben, ohne dass diese Initiative zu Ausübung der Selbstbestimmung die Landesregierung aufgegriffen und politisch heute weiter tragen würde. Man darf dabei nicht vergessen, dass fast alle Bürgermeister der AP Bozen der SVP angehören, also wenn sie schon einmal den Mut hatten in Namen dieser Partei eine Selbstbestimmung-Petition zu unterzeichen und nach Wien weiter zu schicken und feierlich im Nationalrat in Wien zu übergeben, dann müssten sie auch jetzt dazu politisch stehen. Die Selbstbestimmung als solche kann natürlich zuerst einmal von den Süd-Tirolern selbst von der Macht der Fremdbestimmung verlangt werden und zwar durch die demokratisch legitime Vertretung, d.h. die demokratisch gewählten Parteien, Landtag in Bozen und Südtiroler Landesregierung, der heute der um das Land sehr verdiente LH Luis Durnwalder vorsteht. So lange das nicht der Fall ist, wird sich weiterhin nicht besonders viel in der Frage der Selbstbestimmung bewegen können. Den Wunsch nach Selbstbestimmung haben die Südtiroler Schützen bei der beeindruckenden Tirol patriotischen Großkundgebung in Bozen am 08.11.2008 klar artikuliert, jetzt geht es darum, diesen Wunsch in die politischen Gremien des Landes weiter zu tragen und eine rechtliche Grundlage für dieses politische Ziel in der Landespolitik zuerst einmal zu schaffen. In solchen Fragen muß man leider als eine fremdbestimmte Ethnie oft genung in Jahren und Jahrzehnten denken und auch danach zielorientiert handeln, wenn man Erfolg haben will. Wahrscheinlich ist nur so die eigene Selbstbestimmung möglich, außer der Zufall oder die Geschichte selbst kommt dieser Entwicklung zu Paß, wie dies der Fall bei der Deutschen Wiederverinigung 20 Jahre zurück gewesen ist. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass dies auch in Zukunft im Fall der Frage der Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol in seinem deutschsprachigen Teil Dank der demokratischen Doktrin der EU vor allem auch so oder so ähnlich sein könnte.

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Die Mehrheit will ich sehen...
... dann lasst endlich die Menschen frei in einer Volksabstimmung diese Frage ein für alle male demokratisch beantworten. Dann habt ihr es Freunde des Alto Adige schwarz auf weiß, was die Bürger über die Selbstbestimmung der eigenen näheren Heimat wirklich denken und was sie für die eigene Zukunft wollen! Das kann man wohl politisch glaubwürdig relativ einfach klären, wenn man "nur" ein Referendum zu Selbstbestimmung abhält, oder eine "nur" politisch meinungsbildende Volksabstimmung über die Notwendigkeit dieses Referendums. All das ist in den letzten 90 Jahren kein einziges mal geschehen, was es aber gab, das waren meinungsildende petitionen gegen die Fortsetzung dieser Fremdherrschaft, die letzte erst aus dem Jahre 2006, die so gut wie von allen Bürgermeistern unterzeichnet worden ist. Eine normale demokratiepolitisch reife Staatsmacht hätte schon längst auf so eine eindeutige Petition politisch reagiert. Die italienische Staatsmacht sucht aber zuerst einen Denkfehler nicht bei sich selbst, sondern bei den Süd-Tirolern, die sich justament 90 Jahre von der Italianità nicht begeistern lassen wollen. Italien hat dieses Land Süd-Tirol ohne seine Zustimmung 1918/19 auf eine politische Geisterbahn der Geschichte geschickt, daher hat es die objektive minimale moralische Pflicht als Staat der so empfundenen Fremdbestimmung in diesem Land Tirol südlich des Brenners, sich um solche Fragen zu kümmern. Wenn man das in dieser langen Zeit nicht geschafft hat, wann wird man es überhaupt schaffen? Fragen über Fragen, auf die es keine glaubwürdige Antwort gibt. In Wirklichkeit will man sich in Süd-Tirol nur mit der Zeit eine Art Besitzurkunde ersessen haben, das eindeutig formulierte Völkerrecht auf die eigene Selbstbestimmung der Süd-Tiroler, der bella figura wegen x-mal von Italien so oft vor internationalen Gremien unterzeichnet und ratifiziert hin oder her, und egal ob es den betroffenen Menschen gefällt oder nicht, es bleibt dabei, in Alto Adige siamo in Italia. So ist es nun einmal um das Selbstbestimmungrecht der Süd-Tiroler in der eigenen seit Menschengedenken angestammten näheren Heimat bestellt, in diesem Land wo heute die Bananen blühen.

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also die mehrheit will ich sehen! ich und viele, ganz viele südtiroler wollen keine vereinigung von tirol, keine rückkehr zu österreich!!!

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Durnwalder verkauft Süd-Tirol
Durnwalder: „WENN ES WIRKLICH ZU EINER ABSTIMMUNG KÄME UND WIR SECHS MONATE ZEIT HÄTTEN DIE BÜRGER AUFZUKLÄREN, WÜRDE SICH AUCH HEUTE EINE KNAPPE MEHRHEIT FÜR EINE RÜCKKEHR ZU ÖSTERREICH FINDEN.”

Landeshauptmann Luis Durnwalder
Quelle: Tageszeitung Dolomiten am 08. Juni 2006

Herr Durnwalder,
jetzt sind schon 2 Jahre vergangen!
Die Bürger sind aufgeklärt. Für eine Abstimmung und die Selbstbestimmung sollte in erster Linie der Landeshauptmann an forderster Front stehen. Eine Mehrheit würde sich finden lassen. Nur Durnwalder will keine Mehrheit finden. Er verschaukelt das Volk.

Durnwalder und die SVP betreiben gegen das Volk politisch seit Jahrzehnten eine reine Hinhaltetaktik. Sie äußern sich zu Tirol und der Selbstbestimmungsfrage im Grunde nur, wenn die politischen Ereignisse sie dazu zwingen. Damit das Volk dann ruhig bleibt, wird schnell das Thema gestreift und ein Interesse an der Selbstbestimmungsfrage vorgetäuscht.
Dabei laufen Durnwalders Kommentare auf die immer gleiche Aussage hinaus: zwar nicht jetzt, aber vielleicht in Zukunft. Damit vertröstet er die annektierte Tiroler Volksgruppe immer wieder aufs Neue auf eine ferne ungewisse Zukunft.

In Wahrheit, denke ich, will die SVP und Durnwalder von Österreich, von Gesamt-Tirol und der Selbstbestimmung nichts wissen. Der Landesverräter läuft lieber am 4. November bei den Kriegsfeiern des italienischen Militärs mit und verrät damit sein Volk auf schamlose Weise.

Wenn Durnwalder von „einem“ Tirol und einer Volkskultur spricht, denkt er nur an seine Wählerstimmen. Kommen die Stimmen nicht mehr von der deutschen Minderheit, wendet er und die SVP sich ab und es wird beim Staatsvolk, bei den Italiener um Stimmen geworben. Die deutschen Wähler sind austauschbar geworden und dienen der SVP nur mehr zu ihrem Machterhalt. Was bleibt dann von Süd-Tirol noch übrig?

Hitler verkaufte unsere Vorfahren für die Gunst Italiens und für seine Vorherrschaft in Europa.
Durnwalder und die SVP verkaufen die Tiroler Volksgruppe für ihre Macht und genauso für die Gunst eines unterdrückenden Staates.
Immer wieder wurden die Süd-Tiroler für politische Zwecke missbraucht. Etnisch sind sie zweifellos Tiroler. Nur die Politik läßt sie seit 90 Jahren keine Tiroler sein.

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Was müssen wir tun?
Die Fahne Grönlands ist wie auch die der Süd-Tiroler Selbstbestimmung rot weiss und rot. In Grönland hat man soeben die Frage geklärt, ob die Bevölkerung dieses Landes die Selbstbestimmung der eigenen Autonomie von der alten Staatsmacht Dänemark überhaut will. Bei einem Resultat dieser Volksabstimmung, wo sich 3/4 der Wähler für dieses politische Ziel klar ausgesprochen haben, kann man getrost davon sprechen, dass dies der eindeutige demokratiepolitische Wille und Wunsch der Grönländer ist. So eine Abstimmung hat es in Italien 2007 auch in Cortina d.A. und in den angrenzenden Gemeinden über den Provinzwechsel von Belluno zu Südtirol gegeben. Dieses Projekt ist leider bis jetzt scheinbar in den Mühlen der Römischen Bürokratie versandet, und nicht einmal diese Abstimmung hat viel Aussicht auf Erfolg. Man hat den Eindruck, noch so ein berechtigter Wunsch aus der Bevölkerung selbst wird von diesem Staat einfach nicht ernstgenommen oder auf ST. Nimmerleinstag geschoben. Damals haben sich diese drei ladinischen alt-tiroler Gemeinden zu über 80% für den Landeswechsel zur AP Bozen ausgesprochen, eine andere Gemeinde an der Grenze zu Ost-Tirol hat gleich für einen Staatswechesl zu Österreich gestimmt, ohne dass so ein Resultat jemand in Rom wirklich beeindruckt hätte. Das war jetzt in Grönland ganz anders. Die dänische Staatsmacht hat diese Autonomie Grönland lange Zeit großzügig unterstützt und begleitet, sowie auf diese Volksabstimmung zur eigenen Selbstbestimmung solide vorbereitet. Nach Bekanntgabe des Resultats hat Kopenhagen die Landesregierung in Grönland zu diesem Ergebnis sogar beglückwünscht. Man konnte auch lesen, dass fast alle im dänischen Parlament vertretenen Parteien so einen Ausgang aus demokratiepolitischen Überlegungen heraus ausdrücklich begrüsst haben. Nur eine Partei meldete Vorbehalte bezüglich der künftigen Nutzung der Bodenschätze und damit verbundenen Rechte des dänischen Staates auf dem Gebiet dieser Autonomie durch die dänischen Firmen. Jetzt hat aber die Regierung in Grönland ein Mandat direkt vom Volk bekommen, Zug um Zug die Ausrufung der Selbstständigkeit vorzubereiten. Eine zweite Volksabstimmung zu dieser Frage wird nicht mehr benötigt. Man möge sich bloß nur vorstellen, auch die Staatsmacht Südtirols Italien würde zusammen mit der Regierung der AP Bozen eine Abstimmung zu Selbstbestimmung des Landes vorbereiten, diese ungestört abhalten lassen, die Ergebnisse anerkennen und den Süd-Tirolern zum gewählten Weg der Selbstbestimmung gratulieren sowie die Autonomie in Bozen auf den kommenden Übergang und Loslösung von Italien vorbereiten. Angesicht der im Stiefelstaat herrschen demokratiepolitischen Kultur und Sitten scheint noch so ein berechtigfter Wunsch der Süd-Tiroler fern von jeder politischen Realität. In der EU lebt man anscheinend auch heute in manchen Autonomien leider in verschiedenen Welten und Epochen, vor allem was die gelebte Demokratie betrifft. Dennoch, auch in Süd-Tirol ist die Selbstbestimmung langfristig möglich wenn: 1. Dies dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Tiroler südlich des Brenners entsprechen würde. Dieser Wunsch ist noch dazu ethnisch, kulturell, sprachlich und historisch klar begrundbar, z.B. zuletzt 2006 durch die Selbstbestimmung Petition der 99% der südtiroler Bürgermeister an den Nationalrat in Wien in Österreich. 2. Diesen Wunsch in der AP Bozen können schon heute, wenn nicht die Regierungsparteien, dann die Parteien der deutschsprachigen Opposition artikulieren, die zusammen so um 20% der Wählerstimmen bei der letzten Wahl bekamen. Zusammen mit dem patritotischen Flügel der SVP, dem wie man hört auch die Politikerin dieser Partei Frau Sabina Kasslatter Mur als eine Art Sprecherin dieses Lagers anhören sollte, zusammen mit anderen Traditionsverbänden in Süd-Tirol müsste man auch schon jetzt politisch stark genug sein, um zum Beispiel gerade im Andreas Hofer Jahr 2009 eine Volksabstimmung von der Landespolitik über die Frage zu fordern, ob die Menschen die Klärung der Selbstbestimmung in Tirol südlich des Brenners überhaupt wünschen würden. Die Bevölkerung selbst könnte dann in einer meinungsbildenden Abstimmung nach einem halben Jahr Vorbereitung diese Frage mit einem ja oder mit einem nein beantworten. Eine demokratische Staatsordnung in einem Land der EU müsste doch dieser simplen Aufgabe gewachen sein. Vorausgesetzt es würde bei dieser Abstimmung die absolute Mehrheit der Wähler überhaupt zu dieser Wahl gehen und das politische Ziel der Selbstbestimmung bejahen, dann wäre das für die künftigen Landesregierungen der AP Bozen als politische Zielvorgabe der Autonomie politisch bindend, eben langfristig die Selbstbestimmung für Südtirol anzustreben oder diese Frage in einer anderen Form demokratiepolitisch glaubwürdig zu klären. 3. Vorausgesetzt so eine Abstimmung würde überhaupt einmal stattfinden können und die Mehrheit würde die Selbstbestimmung als Ziel der Autonomie klar bejahen, dann wäre dann die Landesregierung in Bozen am Zug und wäre verpflichtet, diesen Wunsch in Namen der Südtiroler nach Wien und Rom weiter zu tragen, also zu den beiden Signatarmächten des Pariser Autonomievertrages für die AP Bozen. 4. Die Schutzmacht der Südtiroler Interessen das Vaterland Österreich hat das verbriefte völkerrechtliche Mandat ohne Zeitlimit in Namen der Süd-Tiroler vor internationalen Organisationen und Gremien zu sprechen, wie die OSZE, EU-Gremien und vor allem vor der UNO. 5. Würde Rom die Klärung der Frage der Selbstbestimmung der AP Bozen weiterhin nicht ernst nehmen wollen, könnte die Landesregierung der AP Bozen an die eigene Schutzmacht herantreten und diese bitten, diesen Wunsch den internationalen Gremien vorzutragen und um ensprechende Anhörung in Namen der Autonomie ersuchen. 6. Die Ansprechadressen in Europa sind dafür Europa Parlament, EU-Rat oder Kommission aber auch die OSZE (Nachfolgeorganisation der Helsinki-Konfrenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europ von 1975), die in Wien ihren Sitz hat. Im Pariser Vertrag wurde ausdrücklich die UNO als Schiedsinstanz in allen Südtirol betreffenden Fragen zwischen Wien und Rom festgelegt. Daher würde wahrscheinlich bei einer Abstimmung zu dieser Frage die Mehrheit der Vollsversammlung ausreichen, um Italien zu Respektierung dieses Wunsches nach Selbstbestimmung aus Südtirol zu verpflichten, d.h. zuerst einmal eine echte Abstimmung zu dieser Frage in Südtirol ermöglichen, so vielleicht oder auf der Grundlage des im Römischen Senat vom Altpräsidenten Francesco Cossiga 2006 und 2008 eingebrachten Gesetzes zur Klärung der Selbstbestimmungfrage der AP Bozen. Italien und Österreich haben sich auch in diesem Pariser Vertrag ausdrücklich dazu verpflichtet, alle diesbezüglichen Entscheidungen der UNO zur Gänze zu respektieren und auch im eigenen direkten Machtbereich 1:1 zügig umzusetzen. Im Sicherheitsrat der UNO also in der "Weltregierung" hingegen haben mehrere wichtige Staaten ein Vetorecht, so z.B. China oder USA könnten dagegen stimmen, so ein Beschluß aber müsste in diesem Fall einstimmig fallen. Von einem SR der UNO ist aber im Pariser Vertrag meiner Meinung nach nicht die Rede, sondern nur allgemein von der UNO als solche. 7. Die Landesregierung könnte dann, vorausgesetzt den Fall die UNO würde zugunsten der Notwendigkeit der Abhaltung der Abstimmung zu Selbstbestimmung in der AP Bozen entscheiden, die weiteren Vorbereitungen treffen, um Zug um Zug wie zum Beispiel im Falle von Grönland eine Referendum ausrufen und später nach einem ja dazu der Bürger die Selbstbestimmung ausüben, wahrscheinlich sogar in Takt mit anderen Selbstbestimmungen von anderen Autonomien in den Ländern der alten EU wie Schottland oder Katalanien, Flandern. 8. Als Abschluß dieses politischen Prozesses würde man dann zwischen Rom-Bozen-Innsbruck und Wien klären müssen, wie diese Selbstbestimmung konkrekt eine Form annehmen sollte, entweder in Form der Wiederherstellung der historischen Landeseinheit zwischen Süd-Nord-Ost Tirol oder als neues 10. Bundesland des Vaterlandes oder mit Zustimmung der Signatarmächte des Pariser Vertrages als ein neuer Staat in Europa. Also, so oder so ähnlich könnte vielleicht der lange legistische Weg zu Selbstbestimmung der AP Bozen aussehen. Man kann aber heute davon ausgehen, dass weder die Landesregierung in Bozen noch die Schutzmacht Südtiros den Wunsch offen hegen würden, diese Frage der Selbstbestimmung in Südtirol auf diese oder ähnliche Art und Weise klären zu wollen. Was man heute hört, das sind allgemeine Absichtbekundungen des Ausbau der Autonomie in Richtung der Vollautonomie und auf der anderen Seite der Brennergrenze in Tirol ist die Rede von einer neuen europäischen Form und von einer politisch aufgewerteten institutionalisierten Partnerschaft zwischen Innsbruck und Bozen, zwischen den Landesteilen Tirols in Süd-Ost und Nord. Heute könnte wahrscheinlich einzig und allein nur der politische Druck von der Seite der Oppositionsparteien und von den Traditionsverbänden überhaupt eine minimale Bewegung der Landesregierung in Bozen in Richtung eines zaghaften Selbstbestimmungkurses bewirken. Jede Reise beginnt aber mit dem ersten Schritt. Die Grönländer sind am 25/26.11.2008 nach der gewonnenen Volksabstimmung zur Vollautonomie und Selbstbestimmung bald schon fast am Ziel angekommen. Dazu kann man sie nur herzlich beglückwünschen, was auch ihre alte Staatsmacht bereits getan hat, und auch dieser ist für ihre einmalige anderen Ländern beispielgebende demokratiepolitische Reife, Weitsicht sowie Mut zu Entscheidungen von historischer Bedeutung zu gratulieren. Europa kann auch so gelbt werden, wie wir das soeben alle am Beispiel Grönland und Dänemark gesehen haben. Tack ska du ha Danmark i namnet av oss alla! Zu Deutsch: Vielen Dank Dänemark in Namen von uns allen!

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Viel Glück Grönland!
Und wieder überwindet ein "Land" die Tücken auf dem Weg zur Selbstbestimmung! Wie lange müssen wir uns noch gedulden! Grönland ist der beste Beweis, dass, wenn alle zusammenhalten, in der heutigen Zeit NIEMAND einem Volk das Recht auf Selbstbestimmung verwehren kann!!! Also: "Auf, auf zur Freiheit, auf, auf zur Pflicht, Tirol ist EINS VERGISS DAS NICHT!!!" Viel Glück Grönland!!!

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Beispiel für das südliche Tirol!!!!
Da kann man nur sagen alles Gute an das Land inmitten vom Meer, dort oben im Norden unweit vom Nordpol.

Da stellt sich die grundlegende Frage: Wann sind wir so weit? Was können wir machen bzw. was müssen wir machen, um unsere Selbstbestimmung zu erhalten?

Ich hoffe, dass dieses unser Ziel in der nahen Zukunft liegt. Wir müssen von nun an jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, jedes Monat und jedes Jahr kämpfen!!!

Was im Staate Dänemark möglich ist, müsste doch auch im Staate Italien realisierbar sein.

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Gratulation Grönland!
Seit heute befindet sich die Autonomie Dänemarks in Absprache mit der alten Staatsmacht bereits in der Transformationphase von einer Autonomie zu einem neuen Staat. Dieses Recht auf die eigene Selbstbestimmung hat diese hochentwickelte Nordische Demokratie des Königreich Dänemark den eigenen Autonomien und Minderheiten nicht erst seit gestern, sondern bereits seit vielen Jahrzehnten klar und deutlich eingeräumt. Dänemark hat großzügig diese Länder unterstützt und ohne diese Unterstützung ist die Selbstbestimmung für sie nur sehr schwer realisierbar. So eine Abstimmung wie am 25.11.2008 in Grönland hat es schon einmal auch in einer anderen Dänischen Autonomie der im Nordatlantig gelegenen Färöer Inseln Mitte der 70er Jahre geben, in der die betroffene Bevölkeung aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus die eigene Selbstbestimmung abgeleht hat. Alle Autonomien in Nord-Europa, wie Färöer, Grönland, Aland Inseln waren und sind mit anderen Staaten wie DK, N, S, ISL, SF gleichberechtigte Partner im Nordischen Rat, der die eigenen Interessen der Nord-Europäer vor der EU und dem Rest der Welt vertritt. In Grönland haben sich die Menschen bei der gestrigen Abstimmung zu dieser Frage anders entschieden als die Färöer Inseln vor 30 Jahren. Die Grönländer wollen klar zu 3/4 die eigene Selbstbestimmung, sie haben nicht nur ein eigenes land, sondern sie sind auch eine eigene Nation. In der AP Bozen handelt sich aber um eine ethnische Minderheit, die aber im eigenen Land in den völkerrechtlich im Pariser Vertrag anerkannten Grenzen dieser Provinz eine 3/4 starke ethnische Mehrheit darstellt. Die deutschsprachigen und ladisnischen Tiroler südlich des Brenners sind nach offiziellen Meinung der größten Partei des Landes eine Österreichische Minderheit in Italien. Der amtierende Landehauptmann hatte vor mehreren Monaten in einer TV-Sendung in Österreich zu Fragen der Innenpolitik in der Pressestunde des ORF diesen Sachverhalt mehrmals betont, Südtiroler sind ein unzetrennlicher und integraler Bestandteil der historisch gewachsenen Österreichischen Nation, wenn auch heute gezwungenermaßen ausserhalb der Grenzen dieser Zweiten Republik. Im Falle der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler hat gerade das der Landeshauptmann der AP Bozen gemeint, als er vor zirka einem Monat in einem Dolomiten-Interview sinngemäß sagte, man darf die Menschen in Südtirol mit der Idee der Eigenstaatlichkeit des Landes nicht verwirren, das wird es als Lösung der Frage der Selbstbestimmung in Südtirol niemals geben, da Aufgrund der verschiedenen völkerrechtlichen Voraussetzungen in diesem Raum in der EU von heute und morgen es für Südtirol nur die Option der Weiterentwicklung der heutigen Autonomie zur Vollautonomie geben kann, oder falls das vom Wahlvolk der AP Bozen in und von Italien gewünscht und dies jemals in einer Abstimmung auch geklärt und bejaht wird, die Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich möglich sein wird. Eine andere politische Lösung in der Selbstbestimmungfrage ist nach dieser Auslegung der außenpolitischen Lage rund um Südtirol nicht denkbar. Der LH meinte auch zum Thema der Selbstbestimmung einmal, wird in der absehbaren Zukunft in der EU politisch es vielleicht machbar sein, dass man in einer Provinz eines EU-Staates über die Frage der Zugehörigkeit zu einer anderen Region als die bisherige oder zu einem Landeswechsel als Wahlvolk demokratisch abstimmen kann, dann wird die SVP die erste Partei sein, vorausgesetzt das werden die künftigen Spielregeln der zwischenstaatlichen Demokratie in der EU sein, die sich dafür einsetzen wird, dass dieses neue politische Recht in der AP Bozen auch wahrgenommen und auch in Form von konkreten Projekten umgesetzt wird. So habe ich persönlich diese seltenen Stellungnahmen zu Selbstbestimmung des heutigen für das Land so sehr verdienten Landeshauptmanns verstanden. Es wäre sicher für Luis Durnwalder ein krönender Abschluss seiner Amtszeit, wenn er mit der SVP in der Landespolitik und zusammen mit der deutschsprachigen Opposition es schaffen würde, gerade für die Zukunft des Landes so wichtigen Frage, eine brauchbare politische Perspektive in der Frage der künftigen Ausübung der Selbstbestimmung zu geben. Wie es scheint, werden die Zeiten dafür auch in der alten EU immer besser. "2010 könnt ihr Weltmeister sein, dieser Weg wird kein leichter sein, er wird steinig uns schwer.., 2010 könnt ihr Weltmeister sein und diese Nation steht hinter euch und zwar sehr", das war ein Zitat aus dem bekannten Lied von Xavier Naidoo. Ich weiss zwar nicht, ob die AP Bozen mit ihrer Landespolitik die Chance hätte, bereits schon jetzt und in den nächsten Jahren Weltmeister der Selbstbestimmung zu werden, aber alles spricht dafür, dass dieses Ziel der demokratischen Klärung der Frage der Selbstbestimmung mit der Zeit immer realistischer auch im Süden Europas in der AP Bozen Südtirol sein wird.