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Grand Prix der Volksmusik – Keine Finanzierung für Trikolore

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Gegen eine Finanzierung des Grand Prix durch Landesbeiträge spricht sich der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll aus. Solange Süd-Tiroler Interpreten beim Grand Prix unter der italienischen Trikolore antreten müssen und somit nicht das Land Süd-Tirol, sondern den Staat Italien vertreten, ist eine Finanzierung durch Landesgelder unangebracht.

Es ist nicht akzeptabel, dass 180.000 Euro über die Haushaltskapitel Tourismus und Marke in ein Projekt fließen, welches die heimischen Teilnehmer ihrer Identität beraubt und unserem Land, vor einem Millionenpublikum, einen italienischen Stempel aufdrückt.

Viele Zuseher sind zurecht erbost darüber, in aller Welt immer wieder als Italiener abgestempelt zu werden, doch offensichtlich fehlt hier der Wille zur Einsicht, so Sven Knoll.

Gerade ein Wettbewerb wie der Grand Prix der Volksmusik, sollte die notwendige Sensibilität für die besondere Situation in Süd-Tirol aufweisen.

Das Land und die Süd-Tiroler Organisatoren des Grand Prix sind daher aufgerufen, sich dafür zu verwenden, dass die heimischen Interpreten zukünftig für Süd-Tirol und nicht mehr unter der Trikolore antreten.

Nur wenn die Interpreten auch Süd-Tirol vertreten, ist eine Finanzierung durch Landesbeiträge gerechtfertigt.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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Vorschlag
Mein Vorschlag wäre, man sollte den Grand Prix der Volksmusik ohne Fahnen und Flaggen schwingen abhalten. Einfach nur unter dem Titel "Deutschland, Österreich, Schweiz oder eben in unserem Beispiel Südtirol) Es müssen doch nicht immer Fahnen eine Rolle spielen. Allerdings darf die italienische Fahne nicht weiterhin Süd-Tirol beim Grand Prix der Volksmusik präsentieren.