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Gesamttiroler Bewegung: SÜD-TIROLER FREIHEIT nun auch in Nord- & Ost-Tirol aktiv

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Im Mai dieses Jahres hat ein großer Kreis um die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz die neue politische Bewegung „SÜD-TIROLER FREIHEIT – FREIES BÜNDNIS FÜR TIROL“ gegründet. Diese politische Bewegung wird nun auch in Nord- und Ost- Tirol aktiv werden, um als erste Gesamttiroler Politbewegung das Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile voranzutreiben.
 

Bereits bei der Gründung wurde statutarisch festgelegt, die neue Bewegung auf alle Tiroler Landesteile auszudehnen und somit den Bürgern aus Nord-, Ost-, und Süd-Tirol die Mitgliedschaft und Mitarbeit zu ermöglichen.

Der Name „SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol“ steht bereits für das Programm, denn das Selbstbestimmungsrecht für Süd-Tirol sowie die Wiedervereinigung Tirols sind neben dem Erhalt einer intakten Natur- und Kulturlandschaft die thematischen Schwerpunkte der neuen Bewegung.

Die vom Innsbrucker SOFFÌ Institut durchgeführten repräsentativen Umfragen haben ergeben, dass 55% der Süd-Tiroler die Loslösung von Italien wünschen und 54% der Nord- und Ost-Tiroler die Wiedervereinigung Tirols begrüßen würden.

Insbesondere bei der Generation der unter 30 jährigen ist der Wunsch nach Wiedervereinigung Tirols besonders groß und zeugt vom wachsenden Unmut über die immer noch anhaltende Teilung Tirols.

Die Politik in Nord- und Süd-Tirol ist daher angehalten, endlich geeignete Schritte in die Wege zu leiten, um das Unrecht der Teilung Tirols zu überwinden und in Ausübung des demokratischsten aller Mittel, der Selbstbestimmung, die Wiedervereinigung Tirols anzustreben.

Bereits heute ließen sich in vielen Bereichen der Politik, der Wirtschaft und der Kultur die Tiroler Landesteile einander näher bringen und durch gezielte Zusammenarbeit gemeinsame Ressourcen optimal nützen.

Die offizielle Landespolitik beider Länder hat diesbezüglich aber herzlich wenig unternommen und verliert sich all zu oft in kurzsichtigen Denkweisen, die die Landesteile mehr trennten als einten.

Viele Menschen in Nord-, Ost-, und Süd-Tirol sind aber nicht mehr bereit, das Unrecht der Teilung noch länger hinzunehmen und wollen sich aktiv für die Landeseinheit einsetzen.

Mit der Gründung der Bewegung „SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol“ wurde nun eine Plattform geschaffen, die diese Kräfte in ganz Tirol bündelt.

Nach Jahrzehnten der Trennung wird es somit erstmals wieder eine Gesamttiroler Politbewegung geben, deren Wirken sich nach den Grundsätzen der Menschenrechte ausrichtet und die aktiv die Zusammenführung der Tiroler Landesteile anstrebt.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol

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v.l.n.r. Winfried Matuella, Sven Knoll, Dr. Eva Klotz, Prof. Dr. Hans Klecatsky, parteiloser
ehemaliger österreichischer Justizminister (1966 bis 1970) 

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3 Kommentar(e)

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Jugend-Chat für Gesamt-Tirol
Es fehlt noch eine Jugendbewegung die in Gesamt-Tirol beständig ist und Jugendlichen aus ganz Tirol die Möglichkeit bietet miteinander zu kommunizieren wie beispielsweise durch Chats etc. Ich kann aus Eigenerfahrung sprechen da ich öfters schon mit Nordtiroler Jugendlichen gechattet habe und seitdem eine sogenannte GesamtTiroler Freundschaft entstanden ist trotz der Teilung unseres Landes.

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Tiroler Einheit
Auch die Tiroler in Süd Nord und Ost und damit die Österreicher sind ein Volk, daher haben sie ein verbrieftes Menschenrecht auf ein Leben in einer Gemeinschaft ohne Teilung, die uns alle mit der Zeit ganz sicher entfremdet. Die Aussenwelt konnte und kann sich bei so vielen Gelegenheiten ein Bild davon machen, dass die Tiroler friedlich und demokratisch im Einklang mit allen europäischen Rechtsnormen die Wiederherstellung der Landeseinheit in einem Europa freier und selbstbestimmter Völker anstreben. Unsere Heimat ist Tirol von Salurn bis Kufstein, wo diese Landeseinheit von der Bevölkerung erwartet, ersehnt und auch ganz sicher begrüsst wird. Das Vaterland der Südtiroler war nie und ist heute nicht weder Italien noch wie auch immer geartetes "Reich" ausserhalb unseres wirklichen Vaterlandes und das war schon immer und bleibt auch heute und in der Zukunft das rot-weiss-rote Österreich. Diese Klarstellung halte ich für angebracht, damit die Selbstbestimmung eine klare Ausrichtung verfolgt, ohne sich in unnötige Nebenschauplätze zu verzetteln. So eine Selbstbestimmung auf dem Wege der Abstimmung hat es z.B. in bis 1956 zu Frankreich gehörenden Saarland gegeben, das heute ein Bundesland der BRD ist. Derartige Selbstbestimmung sind zwar selten, aber sie kommen in der Geschichte immer wieder vor. Sollte die Selbstbestimmung in Südtirol an Schwung und Publizität in der Welt gewinnen, dann wird vor allem Europa in Südtirol ganz genau nachschauen müssen, ob diese bis heute von Italien verwehrte Selbstbestimmung in Südtirol ihre politische, historische, ethnische, oder humanitäre Berechtigung besitzt. Die Meinungsumfragen zeigen in allen Teilen Tirols ohne jegliche propagandistische Vorbereitung, dass die Tiroler in allen Teilen der Heimat die Tiroler Heimat auch wünschen und sie betrifft naturgemäss alle Landesteile von Salurun bis Kufstein und von Reschen bis Lienz. Das Bundesland Tirol ist in der komfortablen Lage seit dem Jahr der Teilung ohne Fremdbestimmung zu leben. Das Land Südtirol ist ein Teil einens Staates, den man den Menschen hier mit Verrat, Betrug und Gewalt aufgezwungen hat. Erst in den 30 vergangenen Jahren hat es auch für Südtirol eine positive politische Entwicklung gegeben, sodass man heute meinen könnten, die Südtiroler sind wieder die Herren im eigenen Haus. Das stimmt aber nur zum Teil, da die Frage der Selbstbestimmung von der Landespolitik in Bozen aus bestimmten Gründen meistens ausgeklammert wird. Die Bevölkerung aber will immer noch die Wiederherstellung der Tiroler Landeseinheit und hat der Fremdbestimmung und Teilung bei passenden historischen Gelegenheiten immer wieder klar und deutlich widersprochen, letztes Mal 2006 bei der Petition von fast 100% der Südtiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat in Wien mit der Forderung nach Selbstbestimmung für die Alt-Österreicher und ihre Nachkommen in der AP Bozen Südtirol in Italien von heute, die immer noch im eigenen Land 75% der Gesamtbevölkerung vorort ausmachen. Diese Selbstbestimmung wird einmal kommen, wenn die meisten Menschen hier eine klare und wirklich wählbare Alternative zum jetzigen status quo erblicken. Früher einmal waren hier keine Debatten über Selbstbestimmung vorstellbar, dann später unter vorgehaltener Hand, in unserer Zeit spricht man ganz offen darüber und die nächsten Jahre werden zeigen, ob Südtirol in die Nähe der Selbstbestimmung politisch ankommen wird. Auch wenn in einigen Monaten die Menschen hier sich für Selbstbestimmung des Landes in einer freien Abstimmung entscheiden würden, es ist anzunehmen das würde die heutige Staatsmacht in Südtirol nicht besonders beindrucken, aber sehr wohl den Rest von Europa und hier liegt die grösste Chance für die Selbstbestimmung, wenn man die öffentliche Meinung für sich gewinnt. Die Tiroler Einheit betrifft aber auch die Tiroler im Bundesland Tirol, daher Italien und Österreich müssten danach trachten, dass man im Zeitalter der Europäischen Einigung die Einheit eines geteilten Landes Tirol ermöglicht, das in seiner ganzen Geschichte nie geteilt gewesen ist. Erst seit 1918 verläuft quer durch Tirol eine Unrechtsgrenze und sie hat schon weitgehends ihren Schrecken verloren, aber das Land Tirol ist immer noch geteilt. In diesen Monaten und Jahren redet man in Schottland, im Baskenland, in Katalanien, sogar in Belgien nicht nur theoretisch über die Möglichkeiten der Selbstbestimmung, sondern man setzt im Einklang mit allen Rechtsvorschriften vor allem auf der nationalen Ebene konkrete politische Schritte in diese Richtung. Die politische Arbeit der Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit gibt uns allen Hoffnung, dass der Traum von der Landeseinheit nicht nur ein Traum bleibt, aber auch wir alle die das wollen, müssen mutig und entschlossen etwas substantielles dazu beitragen, dass diese Tiroler Einheit auch einmal kommen wird, denn auch wir sind EIN VOLK!