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Gemeinderat Mals für faschistisches Unrecht

andreas_thanei_02_200.jpgDer Fraktionssprecher der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Andreas Thanei, bedauert, dass der Gemeinderat von Mals sich in der Sitzung vom 8. November gegen eine Regelung der Ortsnamenfrage ausgesprochen hat. Eine historisch korrekte, wissenschaftliche und vor allem eine faschistisch unbelastete Regelung wäre längst überfällig. Jedoch stimmte die gesamte SVP-Ratsfraktion inklusive der italienischen Margherita-Fraktion geschlossen gegen den Beschlussantrag der Opposition.
 

Auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand unter anderem der Beschlussantrag der Ratsfraktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT. Darin sollte der Landtag aufgefordert werden, endlich eine Lösung der Ortsnamenfrage anzugehen, welche historisch, wissenschaftlich und faschistisch unbelastet sein sollte.

„Eine Regelung ist längst überfällig, es geht nicht an, dass alleine die italienischen Ortsnamen amtlich und die deutschen nur geduldet sind“, unterstrich der Gemeinderat Andreas Thanei nach der Verlesung des Beschlussantrages. Mit der lapidaren Bemerkung: „Der Gemeinderat ist hierfür nicht zuständig.“, forderte der Bürgermeister Josef Noggler den Gemeinderat dazu auf, gegen den Antrag zu stimmen. Der Fraktionszwang wirkte und der Antrag wurde mit 16 zu 3 Stimmen versenkt, womit sich also lediglich die deutschsprachige Opposition dafür aussprach.

Indirekt sprach sich somit der Malser Gemeinderat mit der gesamten SVP-Mehrheit für eine Beibehaltung des derzeit bestehenden faschistischen Unrechts aus. Es wird also die Arbeit von Ettore Tolomei weiterhin gefördert, während die deutschen Ortsnamen immer noch nicht amtlich sind. Der SVP ist die Thematik Toponomastik immer noch ein zu heißes Eisen, sei es auf Gemeinde- wie auch auf Landesebene.

Andreas Thanei
Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Mals

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