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Geheimdiensttätigkeiten aufklären

Die Öffnung der geheimen Archive und eine damit verbundene lückenlose Aufklärung der italienischen Geheimdiensttätigkeiten in Süd-Tirol, erwartet sich der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, durch die Verabschiedung des Gesetzentwurfes zur Neuordnung der Geheimdienste.

Der italienische Geheimdienst hat in den 60er und 80er Jahren selbst Anschläge verüben lassen, um damit den Süd-Tiroler Freiheitskampf zu kriminalisieren und dessen Unterstützung durch die Zivilbevölkerung zu unterminieren.

Bis in die 80er Jahre hinein wurden sogar Mordanschläge gegen jene Freiheitskämpfer geplant, die vor Folter und ungerechtfertigten Gefängnisstrafen ins Exil fliehen konnten.

Viele Bombenanschläge, die zum Teil auch Menschenleben gekostet haben, wurden einfach den Freiheitskämpfern in die Schuhe geschoben und besonders die Pusterer Buabm somit für Anschläge verantwortlich gemacht, die man ihnen nie nachweisen konnte.

Bis heute müssen sie dafür ihren Kopf herhalten und dürfen nicht nach Süd-Tirol zurückkehren.

Durch die Öffnung der Archive soll endlich Licht in die dubiosen Tätigkeiten des italienischen Geheimdienstes gebracht werden.

Gleichzeitig erhofft sich Knoll dadurch auch eine Entlastung der im Exil lebenden Freiheitskämpfern, damit endlich die längst überfälligen Begnadigungen vorgenommen werden.

Am Verhalten des italienischen Staates wird sich nun zeigen, ob Italien die Größe besitzt seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, oder ob die brisanten Inhalte auch weiterhin der Öffentlichkeit vorenthalten werden, um somit italienischen Terror und Mord zu vertuschen.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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4 Kommentar(e)

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1
Matteo Gesualdo Corvaja

Geheimdienste in Südtirol
Da fällt mir eine nette Episode ein:
Eines Abends erwischte der italienische Artillerieoffizier Amos Spiazzi zwei italienische Polizeibeamte, die dabei waren, einen Sprengstoffattentat zu verüben.
Er nahm sie fest, aber auf dem Weg nach Bozen wurde sein Auto angehalten.
Die Gefangenen wurden von den Carabinieri ohne Erklärung nach Bozen gebracht und spiazzi wurde kurz darauf nach Verona versetzt und kehrte nie wieder als Vertreter der Armee nach Südtirol.

2

Post Scriptum
Ich halte es für sehr eigenartig, dass man zwei Tage nach der Ausstrahlung den ursrünglichen Namen dieser Sendung seitens des Senders von "Stasi in Südtirol" in "Auftrag: Konflikte verschärfen" nachträglich umbenannt hat. Warum wohl?

3

Stasi in Südtirol, Radiosendung
Den vollen Text dieser Radiosendung des DLF aus der BRD "Stasi in Südtirol, Auftrag: Konflikte verschärfen" vom 04.Aug.2007 kann man jetzt unter der unten angegebenen Adresse nachlesen, oder in der Rubrik unter der gleichen Adresse nachhören : Audio on demand, Beiträge zum Nachhören unter: -> HTML, -> Podcast, -> Flash, -> MP 3 nachhören. Diese Adresse des Radiosenders "Deutschlandfunks" aus Köln mit dieser Radiosendung über die neuere Geschichte Südtirols lautet: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/654565

4

Stasi in Südtirol . Ein echter Hammer!
Zu diesem Thema passt ausgezeichnet eine Sendung des in der BRD bundesweiten Deutschlandfunks (vergleichbar mit RAI oder Ö1) aus Köln in der Reihe "Hintergrund Politik", gesendet am 04.Aug.2007 um 18.40 Uhr mit dem Titel "Stasi in Südtirol". Diese Sendung kann man ab sofort über MP 3 überspielt bekommen, oder in einigen Tagen den vollen Text aus dem Archiv nachlesen. In dieser Sendung geht es darum, wie eine Hand die andere bei der Unterdrückung und Verfolgung der Südtiroler Freiheitskämpfer und der damaligen Selbstbestimmung vor allem der 60-er Jahre in Italien und in Ost-Berlin gewaschen hat oder wäscht, solange es die ostdeutsche Stasi als eine verbrecherische geheime und kommunistisch-totalitere Staatsterror-Organisation gegeben hat und ihre gezielte Einflussnahme über Doppelagenten in und aus der rechtsextremen Szene auf den Verlauf der Südtiroler Selbstbestimmung der 60-er bis 80-er Jahre. Dabei sollten im Auftrag der Stasi über Querverbindungen zu italienischen Geheimdiensten die Südtiroler Kämpfer für die Selbstbestimmung des Landes als italienfeindliche rechtsextreme Terroristen bewusst kompromitiert werden, sowie die ganze damalige Freiheitsbewegung in Süd- und Nordtirol als Nazi-Umtriebe propagandistisch abgestempelt und so für die unwissende Aussenwelt als nicht syphatiewürdig dargestellt werden, obwohl es allen damals Beteiligten finsteren Mächten klar war, dass es dabei den Tirolern nur um die Selbstbestimmung der Menschen in ihrer völkerrechtswidrig von Italien verwalteten Heimat Südtirol gegangen ist, nicht mehr und nicht weniger. Kommt uns das aus der Zeit des Duce-Faschismus nicht bekannt vor, als faschistisches Italien zusammen mit dem deutschen Faschismus die Südtiroler peinigte, oder gerade in unserer Zeit die neu fabrizierten Vorwürfe und Verleumdungen aus gewissen Kreisen in Bolzano an die Adresse der Befürworter der jetzigen Selbstbestimmung Südtirols, es würde sich dabei um pangermanische Ideologie handeln? Auch die Frau Dr. Eva Klotz kommt ausführlich in dieser Sendung zu Wort und kann glaubwürdig für alle Zuhörer die geschilderten Ereignisse darstellen, indem sie entschieden alle Vorwürfe der Rechtslastigkeit der Südtiroler Selbstbestimmung damals in den 60-er Jahren und später zurückweist und diese Bewegung in der gerechten tirolpatriotischen Kontinuität des Widerstandes gegen alle Faschismen in Südtirol sieht. In dieser Sendung werden mehrere Thesen aufgestellt, u.a. dass wahrscheinlich alle Anschläge und Bombenattentate, von denen sich der BAS (Befreiungsausschuss Südtirol) seinerzeit ausdrücklich distanziert hat, etweder im Auftrag der damals wie Heute noch existierenden italienischen Geheimdienste, oder Ihrer Stasi-Helfer ausgeführt worden sind, z.B die Bombenattentate in Verona, Trient und gegen andere Einrichtungen der italienischen Staatsbahnen usw, sowie die Geschichte der Attentate der 80-er Jahre. Das vorhandene Stasi-Archivmaterial in Deutschland könnte daher bei Bedarf bei entsprechenden Nachforschungen zu neuen Interpretationen der neueren Geschichte Südtirols führen, wenn es sich dabei klipp und klar herausstellen sollte, dass hinter sehr vielen Attentaten damals nicht der Südtiroler Widerstand, sondern der italienische Staat selbst gestanden und zusammen mit der ostdeutschen Stasi Regie geführt hat. Ich habe diese aus journalistischen Gesichtspunkt ausgezeichnete Radiosendung über die Geschichte Südtirols so verstanden, wie ich es eben geschildert habe und jeder kann sich beim Nachhören, oder Nachlesen selbst ein Bild davon machen, welche Interessen die damalige verbrecherische ostdeutsche Stasi in Südtirol in welchem Auftrag, sicherlich nicht umsonnst, sondern teuer in harten Devisen bezahlt, gegen die Südtiroler Selbstbestimmung betrieben hat. Die Frage welchem Staat das genützt hat, erübrigt sich daher von selbst. Unter der folgenden Adresse kann man die volle Länge dieser Sendung nachhören und später nachlesen: http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/hintergrundpolitik/