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Gedenkjahres 2009: Andreas- Hofer-Lied als Landeshymne einführen

andreas_hofer_mantua.jpgIn Hinblick auf die Gedenkfeiern für den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer ruft die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT die Tiroler Bevölkerung dazu auf, sich daran zu beteiligen. Als Zeichen der Feierlichkeit und Bekenntnis zur Tiroler Geschichte soll auch am kommenden Sonntag sowie am Todestag, dem 20. Februar die Tiroler Fahne ausgehängt werden.

Als politischen Zeichen fordert die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT die Einführung des Liedes „Zu Mantua in Banden“ als Landeshymne für Südtirol, so wie  dies im österreichischen Bundeslandes Tirol seit langem der Fall ist. Im kommenden Gedenkjahr  „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“ sowie der 200. Todestag von Andreas Hofer im Jahr 2010 wäre der passende Anlass dafür, so Werner Thaler von der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT. 

Die Abgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz, wird in einer Landtagsanfrage die angeblichen Hindernisse der Einführung der Tiroler Landeshymne zur Sprache bringen. 

Eine Einführung der Landeshymne auf Antrag der Partei „Die Freiheitlichen“ ist bislang im Südtiroler Landtag immer von der SVP abgelehnt worden. Umso mehr verwundert es, wie dieselben SVP-Vertreter anlässlich von Andreas- Hofer- Gedenkreden die Taten des Andreas- Hofer hervorheben, aber im Landtag nicht die Schneid haben das „Andreas- Hofer- Lied“ als Landeshymne einzuführen. 

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
15.02.2008

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5 Kommentar(e)

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1

Armutszeugnis der SVP
Das sehe ich genauso. Leider hat die SVP aber einen historischen Bonus und wird deshalb vermutlich vor allem von der älteren Bevölkerung gewählt. Keine Frage, die SVP hat unter Magnago sehr viel erreicht was wir ihr hoch anrechnen können.
Leider hat die SVP aber vergessen, dass es das Ziel dieser Partei sein soll Süd-Tirol von Italien zu befreien und nicht nur die Autonomie auszubauen bzw. schützen.

Ich finde es ist ein Armutszeugnis für die SVP, dass wir in Südtirol eine Opposition brauchen die solche Ziele hat die eigentlich Ziele der SVP sein müssten!

2

Bekennung zur Kultur
Reden wir nicht um den heißen Brei herum. Der Kosovo will unabhängig werden und macht es einfach. Die baltischen Staaten hatten auch nicht die Russen gefragt, sondern sie haben sich einfach als unabhängig erklärt.
Da braucht es kein Zögern und Zaudern, sondern Weitblick und Entschlossenheit.

Wenn die SVP/Durnwalder in der Alto Adige um Stimmen wirbt und schon Italiener auf eine Minderheitenparteiliste setzt, dann geht es ihr nicht mehr um die Südtiroler und Tirol, sondern nur mehr um Stimmen einzusammeln, um möglichst viele Posten für ihre
Günstlinge besetzen zu können.

Leider ist das die Realität heute.
Meiner Meinung sind in Süd-Tirol die Wahlen in den letzten Jahrzehnten zur Postenverteilungsfrage innerhalb der SVP verkommen.
Es ist höchste Zeit für eine starke Opposition.

3

Landeshymne
Die Tiroler unter Andreas Hofer kämpften 1809 in erster Linie gegen Fremdbestimmung eines bayerischen Königs in ganz Tirol für die Landeseinheit und Vaterland Österreich und im südlichen Teil von Rovereto bis kurz nach Bozen gegen Fremdbestimmung eines italienischen Königs von Napoleons Gnaden, wenn auch nicht zeitgleich und für den Erhalt der über Jahrhunderte gewachsenen Landeseinheit und Landesintegrität Tirols. Diese wurde bekanntlich nach dem Wiener Kongress 1815 wiederhergestellt, und so hat Hofer von der Geschichte einige Jahre später auch Recht bekommen. Aus diesem Beispiel kann man lernen, dass der Einsatz für die Wiederherstellung der Landeseinheit nicht umsonst war, und dass man dieses Ziel nie aus den Augen und aus dem Sinn verlieren darf. Die italienische Irredenta hat vor 1918 einen Bruch zwische Welsch- und Deutsch-Tirol herbeigeführt, aber der Wille zu Landeseinheit im deutschsprachigen Teil in Süd, Ost und Nord-Tirol ist weiterhin klar vorhanden und demokratiepolitisch noch viele Jahre und Jahrzehnte der Zukunft mehrheitsfähig, wenn man die Menschen nur darüber auf beiden Seiten des Brenners abstimmen lassen würde, bzw. wenn man diese Einheit schon jetzt auch gesellschaftlich und politisch sichtbar leben würde. Für mich persönlich ist dieser Wunsch nach der Wiederherstellung der Einheit der geteilten Tiroler Heimat in allen wertkonservativen politischen Parteien des Landes klar vorhanden. Wenn auch die Politiker der SVP oder ÖVP in dieser Frage sehr viel Vorsicht walten lassen, dann vieleicht aus diesem Grund, weil sie der neuen langsam gewachsenen und schon jetzt vorhandenen Gemeinsamkeit zwischen Nord, Süd und Ost Tirol keinen Schaden zufügen wollten. Wer aber keine Fehler machen will, der wird auch nie wissen, unter welchen Voraussetzungen diese Einheit politisch einmal möglich wäre. Eine gemeinsame Landeshymne, Landesfahne und Zweierlandtag, das wäre meiner Meinung nach schon heute politisch zur Gänze realisierbar. Es gibt aber in absehbarer Zeit immer noch keine Tageszeitung, die aus und für alle Landesteile täglich berichten würde, sowie keine weiteren Medien wie Radio oder TV-Sender. Die Anwesenheit der italienischen Kultur wäre dabei erwünscht und vorteilhaft, wenn die Italiener aus Süd-Tirol solche Projekte unterstützen wollen würden. Eine Tiroler Selbstbestimmung muss immer danach trachten, dass gerade die italienische Sprachgruppe niemals das Gefühl einer Benachteiligung in dieser Frage bekommt. Das war damals im Freiheitskampf des Landesvaters Andreas Hofer auch so, als alle Tiroler aller Srachgruppen für ein Tirol bei Österreich als Vaterland gekämpft haben, obwohl Welsch-Tirolern das italienische Königreich Italien an und für sich viel näher gewesen sein müsste. Die Selbstbestimmung sollte daher vieleicht zuerst gesellschaftspolitisch medial geschehen und dazu würde man solche Symbole wie eine gemeinsame Landeshymne, Fahne, Wappen, Zweier-Landtag dringend brauchen, damit schon jetzt das stark vorhandene Gefühl der Tiroler Landeseinheit in den Eliten der Politik auch weiter von unter in der gesamten tiroler Gesellschaft ausgebaut wird. Die Menschen in ganz Tirol brauchen Vorbilder und Orientierung und das können ihnen die Medien und Landespolitiken auch geben, wenn sie nur wollen. Das tut zumindest ohne Wenn und Aber die politische Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit, damit ist diese Partei heute die erste Adresse der Tiroler Einheit.

4

Ich bin neugierig wie sich die SVP wieder rauszudrehen versucht.
Für Geld würden die sogar "avanti popolo" singen oder ein Lied von Madonna als Landeshymne einführen.

Dabei hatten die Tiroler nicht gegen Italiener, sondern gegen Franzosen gekämpft.

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Drum auf und stosst die Glaeser an!
Beh...fino al 2001 "Zu Mantua in Banden" era anche il nostro inno, poi l'hanno tolto.
Peccato, perchè un inno ci vuol proprio, ma non sono sicuro che quello vecchio sia il più adatto (è così scuro e poi parla solo della morte del nostro Sandwirt, ma non dice propprio nulla sulla nostra terra), mi pare molto più bello "Wohl ist die Welt so gross und weit"...O se proprio non si teme di esagerare coi contenuti politici anche "Dem Land Tirol die Treue".
Difatti queste due canzoni sono le più amate dalla gente perchè sono allegre...