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Gedenkjahr 2009: Straßen nach „Andreas-Hofer“ bzw. nach den Helden von 1809 benennen

andreas-hofer.jpgDie Arbeitsgruppe Gemeindepolitik der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert, dass sich auch die Südtiroler Gemeinden verstärkt auf das Gedenkjahr 2009 vorbereiten. Während auf Landesebene verschiedene Vorbereitungen getroffen wurden, sollten auch auf Ortsebene Anstrengungen unternommen werden, damit dieses historische Ereignis gebührend gefeiert wird. Vor allem der Jugend muss dieser wichtige Teil der Tiroler Geschichte näher gebracht werden, fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Mittels Beschlussantrag, welcher in den letzten Tagen allen Gemeinderäten der SÜD-TIROLER FREIHEIT zugeschickt worden ist, soll in all jenen Gemeinden, wo bislang keine Straße nach Andreas Hofer benannt worden ist, dies durchgesetzt werden. Als Alternative schlägt die SÜD-TIROLER FREIHEIT die Benennung eines Straße nach einem anderen Tiroler Helden aus dem Jahre 1809 vor.

Bislang gibt es in Südtirol nur 17 Andreas-Hofer-Straßen. Das Gedenkjahr 2009 sollte möglichst alle Südtiroler Gemeinden zum Anlass nehmen, um eine Andreas-Hofer-Straße einzuführen. Darüber hinaus müssen aber noch weitere Aktionen und Initiativen von den Gemeinden ergriffen werden, um die Erinnerung an den Freiheitskampf wach zuhalten, so Werner Thaler, Sprecher der Arbeitsgruppe Gemeindepolitik der SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Ein besonderen Augenmerk muss im Hinblick auf das Gedenkjahr 2009 auf die Jugendlichen gerichtet werden. Besonders der Jugend muss der Tiroler Freiheitskampf näher gebracht werden. Dazu sollten auch die Schulen ihren besonderen Beitrag leisten.

Werner Thaler
Sprecher der Arbeitsgruppe Gemeindepolitik der
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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3 Kommentar(e)

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Welschtirol und André Hofer
Eine Information für alle Italiener, die es vieleicht noch nicht wissen, oder davon noch nicht gehört haben. Als das Land Tirol von Kufstein bis nach Roveretto vor 1809 der Napoleonischen, Bayerischen und der Italienischen Fremdherrschaft u.a. des Vizekönigreich Italien bis nach Bozen ausgesetzt war, und wo die Macht der Österreichischen Kaiser in ganz Tirol so gut wie null war, haben nicht nur die deutschsprachigen Tiroler, sondern auch die italienischsprachigen Trentiner und Ladiner gemeinsam mit Andreas Hofer als Tiroler und als ein Volk in dieser Volkserhebung gegen Fremdherrschaft und für die Unteilbarkeit und Freiheit Tirols und für die über Jahrhunderte gewachsene Landeseinheit und alte Landesprivilegien gekämpft, die man allen Bürgern Tirols aus dem Österr. Kaiserhaus damals garantiert hat. Wer um 1809 für die alte Landeseinheit des historischen Landes Tirol bei Österreich ohne Wenn und Aber und gegen Fremdherrschaft gekämpft hat, und grösste Opfer aufgebracht hat, dem war auch diese Freiheit und Unverletzbarkeit der eigenen Heimat auch das wert. Viele Menschen wollten das damals genauso wie heute nicht verstehen, warum die deutschen Tiroler gegen die Bayern gemeinsam mit den Tirolern aus dem Trentino und den Ladinern gekämpft haben. Daher sehen viele eine Erklärung darin, dass man die Tiroler und vor allem Andreas Hofer und seine Mitstreiter als eine Art katholische "Taliban", in und aus seiner Zeit heraus verständlich, betrachtet. Ich halte es für sinnvoll, dass man gerade kurz vor dem Jubiläumsjahr 2009 alle Menschen aller Sprachen Tirols auch im Trentino an diese alte Landeseinheit nicht nur in administrativer Hinsicht erinnert, auch wenn sie nach 1918 von italienischen Irredentisten und Faschisten mit der Zeit weitgehend zerstört worden ist. Eine Wiederherstellung der Landeseinheit Tirols wird möglich sein, wenn vor allem die Tiroler in Nord Süd und Ost es auch in Zukunft noch wollen werden, und dafür auch demokratisch legitimiert in einem Europa freier und selbstbestimmter Völker kämpfen.

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Ich finde der national HELD Hofer
gehört in die italienischen Geschichtsbücher. Hat den ein Dorf nicht das Recht Strassen zu benennen?
Oder es können Häuser benannt werden! Ich werde im TI mein Haus so benennen! Den Hofer hat sein leben für die Freiheit geopfert,
habe etwas gelesen und er wird von italienischen It totgeschwiegen, dafür aber beinhäuser der Faschos?
Povera Repubblica

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André Hofer-Jahr
Ich frage mich manchmal, was würde unser Andre heute machen oder sagen, wenn er Tirol heute betrachten würde. Er würde einen echten Schock und einen Weinkrampf abbekommen, oder würde er noch mit diesem Land Tirol etwas zu tun haben wollen? Als liebender und fürsorglicher Landesvater würde Andreas Hofer wohl diese Frage eher bejahen. Die heutige Lage Tirols in groben Zügen: Welsch-Tirol dem Tirolertum durch die Italiener völlig entfremdet, die Süd-Tiroler dem Tirolertum teilweise entfremdet, das deutschsprachige Land Tirol ab der Salurner Klause bis nach Kufstein durch die einmalige Schuld Italiens in der Geschichte in drei Teile zerschlagen, der Glaube, Patriotismus und Treue zu Heimat und Vaterland sind mit der Zeit eher ein Minderheitenprogramm geworden, ein Etikettenschwindel nach dem anderen, Süd-Tiroler Wintersportler werden z.B. in den Medien, im nicht italienischen Fernsehen als Italiener tituliert, überall Verunreinigung der Umwelt, eine Transitlawine von Italien nach Bayern, die von Jahr grösser wird, überall wird die Landschaft verschandelt durch neue unnötige Bauten, Ausverkauf der Heimat an den Bestbietenden, die Tiroler in Süd, Nord und Ost verkaufen sich dabei oft genug an die Bestbietenden, an die Turisten und an das Publikum als sehr billige Volksmusikanten, was die Qualität ihrer Darbietung ihrer " Tiroler Volkskunst" betrifft, oder fahren überall hin, der Auftritsort, Publikum und Anlass egal, bzw. tingeln von TV-Schow zu TV-Show, Hauptsache die Kassa stimmt, so dass es einem dabei nur speiübel wird. So macht man sich als Süd-Nord-Ost-Tiroler das Image in der Aussenwelt, die "Piefkesaga" lässt alle grüssen. Niemand überlegt dabei, welches Bild das Land Tirol von sich in die Welt aussendet. Die Landes-Politik in allen Landesteilen ist eher mit sich selbst oder damit beschäftigt, dass den Tiroler in der geteilten Heimat ihre alte Einheit, wie ein reifer Apfel vom Baum einmal in den Schoss fällt, statt mit erlaubten, demokratischen und friedlichen Mitteln dafür politisch und medial zu kämpfen. Tirol wie es früher einmal war, das muss man schon bald mit der Lupe suchen, egal im Ahrn- oder Zillertal. Ich bin noch relativ jung, aber das was mit dem Land Tirol und mit dem Alpenraum passierte und gerade jetzt passiert, das geht mit eindeutig zu weit. Ist das die neue "schöne" Welt, in der wir alle leben wollen? Frei nach Andre Hofer, da muss man sich doch dagegen wehren und für eine andere und menschenwürdige Wirklichkeit einsetzen, oder? Tiroler Mander und Weiber, treue Österreicher s´isch Zeit!