Start / Archiv / Gänsestopfleber runter von der Speisekarte!

Gänsestopfleber runter von der Speisekarte!

Roland_Lang_500_2_002.jpgZum großen Bedauern von Tierfreunden und Tierliebhabern, so Leitungsmitglied Roland Lang von der SÜD- TIROLER FREIHEIT, werden auch in Südtirol, wie etwa in einem der besten Restaurants in Bozen, gestopfte Gänseleber bzw. Entenleber nicht nur beim  Silvestermenu angeboten. In Italien ist die Stopfleberproduktion verboten, da die durch das Stopfen verursachte Tierquälerei von den verschiedenen Tierschutzorganisationen immer wieder gebrandmarkt und veröffentlicht wurde. Auch in Deutschland, Österreich, Polen, Irland, Schweiz, Israel  usw. ist die Produktion der Stopfleber verboten.

Für die „Foie gras“ Produktion werden nur Erpel verwendet, folglich
werden jedes Jahr mindestens 15 Millionen weiblicher Kücken nach der
Geburt „aussortiert“, vergast oder zerschreddert.

Die überwiegende Mehrzahl der „Produktionsstätten“ sind große
Industriehallen, in denen gestresste Tiere eingepfercht und von
Maschinen (Pressluft) oder von Hand „gestopft“ werden. Bei erwachsenen
Vögeln werden zwei – drei Wochen vor der Schlachtung in mehreren
Portionen 900 g Nahrung zugeführt. 500g Maisbrei, mit der eine Ente in
5 Sekunden gestopft wird, entsprechen 12-15 Kilogramm Spaghetti beim
Menschen und das 2-3 mal täglich innerhalb von 5 Sekunden.
 
gaenseleber.jpgNeben geplatzten Mägen, Asphyxie, Lebererkrankungen, Milz- und
Nierenschäden, weisen die Tiere gequetschte und gebrochene Schnäbel
sowie tumorartige Wucherungen im Schlund auf. Wenn die Tiere sich
bewegungslos zum Sterben hinlegen, wissen die Produzenten, dass sie sie
jetzt schlachten müssen, bevor diese an den Folgen des Stopfens
verenden. Tausende Tiere sterben dennoch bevor sie geschlachtet werden
(kopfüber in Bügeln aufgehängt und durch das Elektrobad gezogen).

Um dem Geschäft mit dieser Tierquälerei ein Ende zu bereiten, muss
deren Verkauf verhindert werden! Deshalb dürfen gestopfte Gänse- und
Entenleber keinen Platz auf einheimischen Speisekarten finden. Die SÜD-
TIROLER FREIHEIT ersucht alle Restaurantbesitzer, aber auch jeden
Einzelnen, auf dieses „Schmerz und Qualenprodukt“ zu verzichten!

Für die SÜD- TIROLER FREIHEIT

Roland Lang
Vorstandsmitglied

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

1 Kommentar

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Die Gänsestopfleber soll den vermeintlichen "Feinschmeckern" (auch jenen in Südtirol) in ihren unersättlichen, verwöhnten und fetten Hälsen stecken bleiben.