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Für Faschistendenkmäler gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn durch Schleifung

eva_500_ehrenburg.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, hält es für unerlässlich, dass die politischen Verantwortungträger in Sachen Siegesdenkmal und anderer faschistischer Relikte von oberflächlichen Argumenten abgehen und sich endlich mit folgenden Tatsachen ernsthaft auseinandersetzen:

Sehr viele Bürger nicht nur Boznens, sondern auch des gesamten Landes,
haben sich an diese Denkmäler gewöhnt, sie sehen in ihnen nichts
Besonderes, schon gar nicht Mahnmale. Genau das war die Absicht und
Überlegung der Faschisten. Bezüglich der von Ettore Tolomei gefälschten
Ortsnamen haben sich mittlerweile leider auch viele Südtiroler bereits
so sehr  an diese gewöhnt, dass sie sie als  selbstverständlichen Teil
des eigenen Kulturerbes ansehen. Damit scheint die Rechnung der
Faschisten aufzugehen.

Die halbherzigen Reaktionen der italienischen Parteien auf die jüngste
Schützendemonstration zeigen, dass sie nicht gewillt sind, sich klar
und deutlich von den faschistischen Überbleibseln zu distanzieren. Das
Gerede von den Mahnmalen ist nichts anderes als eine Ausrede, um weiter
Zeit zu gewinnen, bis sich alle daran gewöhnt haben! Solange Südtirol
zu Italien gehört, werden diese Denkmäler Brennpunkte und Mittelpunkte
italienischen imperialistischen Denkens bleiben. Von diesen Denkmälern
und den faschistisch belasteten Ortsnamen wird bis heute der Anspruch
Italiens auf das Gebiet des heutigen Südtirols bzw. "Alto Adige"
abgeleitet.

Vor allem die Kulturlandesrätin Kasslatter- Mur wird aufgefordert, sich
mit diesen Überlegungen gründlich auseinander zu setzen und sich nicht
vom altoatesinischen Kleingeistertum hinreißen zu lassen. In diesem
Fall sollte uns das demokratische Europa als Beispiel dienen, wie man
verfährt: Aus den Augen, aus dem Sinn. Das bedeutet: Schleifung!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
10. 11. 08

 

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4 Kommentar(e)

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1

Faschismus ist nicht unsere Kultur
Also weg mit den erfundenen pseudo-italienischklingenden Orts- und Flurnamen!
„Alto Adige“ ist ein Hirngespinst Ettore Tolomeis, dem Totengräber Süd-Tirols.

Italien und die Italiener klammern sich aus zwei Gründen an die faschistischen Relikte.
Einerseits, weil sie sich damit identifizieren und glauben dieser menschenverachtende Faschismus ist ihre italienische Kultur.
Andererseits, weil sie vom eigentlichen Unrecht ablenken wollen: nämlich die unrechtmäßige Besetzung und Annexion Süd-Tirols.

2

ich find es einfach nur heuchlerisch. durni lädt zwar gerne den dalailama ein, er will ihn unterstützen in seiner unabhängigkeit... aber uns verkauft er nach rom

3

Durni, machen Sie endlich …
… die Augen auf und tun Sie was für Tirol! Was diese it. Postfaschisten aufführen, ist ja schrecklich. Da stellt es einem Demokraten ja alle Haare auf. Das ist nur in Italien möglich, und Durni lässt sich das gefallen. Seien Sie ein Mann und wehren Sie sich dagegen, beschreiten Sie den Tiroler Weg (unter Einschluss der vernünftigen Italiener in Tirol natürlich, aber ohne die Faschisten), bitte!

4

stimme Eva zu
ich kann Eva vollkommen zustimmen. In keinem anderem demokratischen europ. Land sind Zeichen von Diktaturen erlaubt und wurden entfernt, in Deutschland und Österreich sofort nach dem 2. Weltkrieg, nur Italien verharmlost den Faschismus bis heute, und das in beiden Lagern. Und dies ist leider auch bei den Italienern in Südtirol dasselbe.

Entfernung aller faschistischen Zeichen und Verbot neofaschistischer Parteien wie Unitalia oder la Destra!!