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Frächterstreik: Treibstoffmangel – Lebensmittelknappheit: Italien versinkt immer mehr im Chaos

lkw_italien_200.jpgDer Streik der LKW-Fahrer, der bestimmt gute und verständliche Gründe hatte, wirkte sich auch auf Süd-Tirol aus: Lebensmittelknappheit, geschlossene Tankstellen, Engpässe bei Lieferungen in Handel und Industrie sind dabei nur die direkten Auswirkungen die auch Süd-Tirol in diesen Tagen zu spüren bekommt.

 

Das ökonomische und soziale Chaos, in das Italien immer weiter hineinschlittert, wird sich langfristig auch auf Süd-Tirol negativ auswirken und stellt damit wieder einmal unter Beweis, dass es Süd-Tirol in jeglicher Hinsicht besser ohne Italien gehen würde.

Kaum ein anderes Land in Europa hat so viele Streiktage aufzuweisen wie Italien. Es vergeht kaum eine Woche in der nicht Postbeamte, Zug- und Flugpersonal, Polizisten, Frächter, Lehrer, Angestellte, oder Bedienstete des Sanitätswesens in den Streik treten und somit die Lebensqualität der Menschen und die Wirtschaftssituation negativ beeinflussen.

Obgleich das Druckmittel des Streikes durchaus zu befürworten ist, hat der inflationäre Gebrauch in Italien dazu geführt, dass sich die Bevölkerung mittlerweile daran gewöhnt hat und es eigentlich schon fast als Besonderheit zu bewerten ist, wenn beispielsweise Züge pünktlich verkehren, oder die Post rechtzeitig zugestellt wird. Als Folge dieser Entwicklung müssen Streiks immer länger und folgenschwerer ausfallen, um überhaupt noch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen.

Es wird dies wohl daher nicht der letzte Streik gewesen sein, der Italien und somit auch Süd-Tirol an den Rand des Chaos gestürzt hat.

Angesichts der Tatsache, dass die Zugehörigkeit zu Italien inzwischen schon dazu führt, dass Benzin nicht mehr regelmäßig an die Tankstellen geliefert werden kann und sogar die Lebensmittel in den Kaufhausregalen schon knapp werden, sollte wohl auch die letzten Skeptiker davon überzeugt haben, dass wir mit Italien keiner rosigen Zukunft entgegenblicken.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT sieht sich anhand dieser Entwicklungen in ihrer Forderung bestätigt, dass es höchste Zeit ist, sich endlich von Italien zu verabschieden.

SÜD-TIROLER FREIHEIT

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5 Kommentar(e)

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1

Österreich an der Spitze der EU
Mit dem Bankenparadies auf Platz Nr.1 auf der Liste der wohlhabendsten Länder der EU habe ich das EU-Mitgliedsland Luxemburg gemeint. Die Schweiz und Österreich verdienen auch sehr viel Geld im Bankensektor. Im Grenznahenbereich zu Österreich in Bayern hat fast jeder/e vermögender/e Bürger/in ein Bankkonto in Österreich. Liechtenstein hat zwar noch bessere Konditionen als Österreich, aber der internationale Kapitalfluss aus ganz Europa und aus der ganzen Welt findet schon seit Jahrzehnten stark und eindeutig aus dem Ausland auch in Richtung Österreich statt, und das hat natürlich sehr viel mit Vertrauen in diesen Staat, in seine politische und wirtschaftliche Stabilität und damit in seine Geldinstitute zu tun. Auch sehr sehr viele Italiener aus Friaul, Veneto und Trentino sehen das so, die ihre Konten in Tirol oder in Kärnten haben. Die Menschen in Italien sind genauso tüchtig und fleissig, wie anderswo in Mitteleuropa und sie können vor allem auch in Sachen Kreativität stark punkten. Leider macht "La casta" in Italien so viel kaputt und die Menschen erwarten sich daher nicht besonders viel von diesem Staat. Viele Süd-Tiroler würden sich wenigstens eine Möglichkeit einer Volksabstimmung von Italien wünschen, mit der man die Frage der Selbstbestimmung Süd-Tirols und die der eigenen Zukunft in diesem Land klären könnte. Diese Selbstbestimmung hat auch eine völkerrechtliche und ethnische Berechtigung. Die Frage von "Padanien" von Lega Nord ist eine andere. Ich vermute, Italien wird erst dann als Land genesen, wenn es eine föderalistische Verfassung bekommen würde und zwar nach dem Beispiel von Süd-Tirol. Daher für die AP Bozen die Selbstbestimmung und für jede italienische Region Autonomierechte.

2

@Markus A.
Du hast recht, "La Casta" weiss kein Weg aus der Krise.
Sie weiss nur, wie man sich desweiteren die Taschen füllen kann.
Wie Dante Alighieri schon sagte:
Ahi serva Italia, di dolore ostello,
Nave senza nocchiero in gran tempesta,
Non donna di provincia,
ma bordello!

3

Das Vaterland an der Spitze der EU !
Eine Meldung von heute, nachzulesen unter: http://www.orf.at/ticker/274517.html

Wie man aus dieser Meldung entnehmen kann, befindet sich Österreich unangefochten seit vielen Jahren in allen positiven Statistiken an der absoluten Spitze der EU. Nach einer brandneuen statistischen Schätzung des EUROSTAT, des offiziellen EU-Statistikamtes ist in diesem Jahr dieses Alpenland zwischen Boden- und Neusiedlersee das viertreichste Land der EU. Nach dieser heute veröffentlichten Statistik liegt das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner (BIP) in Österreich fast um ein Drittel über dem EU-Durchschnitt. Vor Österreich liegt das Bankenparadies, (Daher hohes BIP), weiter die EU-Steueroase Irland und das hochindustrialisierte Land Niederlande, mit dem Österreich fast gleichzieht. Wenn man aber noch in dieser brandaktuellen EUROSTAT Statistik solche Kriterien berücksichtigen würde, wie die Lebenswürdigkeit, intakte Natur und Umwelt, gesunde Staatsfinanzen, Qualität des Sozial- und Gesundheutswesen für alle Menschen, allgemeine Lebenserwartung, Freizeitmöglichkeiten etc., dann wäre wohl das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich vieleicht sogar auf Platz Nr. 1 in der EU, wahrscheinlich zusammen mit der Schweiz als nicht EU-Land in ganz Europa, da der Unterschied zwischen diesen beiden Ländern jetzt nicht mehr so gross ist. In dieser Statistik liegen solche Länder wie Grossbritanien, Deutschland (!) und Frankreich zwischen 10 und 20% über dem EU Durchschnitt, darüber hinaus hat im Vergleich zu Vorjahr Spanien Italien sogar weit überholt und nur Portugal hat noch zusammen mit dem Stiefelstaat die rote Schluss-Laterne aus der Reihe der alten EU-Mitgliedsländer. Die neuen Länder holen langsam aber sicher die alten auf und Zypern, Slowenien und Tschechien sind bereits vor Portugal, andere Länder wie Slowakei, Estland, Malta und das beitrittswillige Land Kroatien sind auf dem besten Wege dorthin, sowie auch solche Länder wie Polen, Litauen, Lettland oder Ungarn. Es bleibt zu hoffen, dass das Land wodie Zitronen blühen nicht früher oder später sich dann mit solchen Ländern vergleichen lassen wird wie Rumänien oder Bulgarien, aber in diem Staat ist ja bekanntlich alles möglich, da die sog "La Casta" in Italien keine Konzepte und nicht einmal in Ansätzen ausarbeiten, wie man aus dieser Krise herauskommt. Starrdessen lässt man die heutige Lage in Italien schön reden und gesundbeten, wie das neuerlich Roms Bürgermeister Veltroni in einer seiner Reden getan hat, als er meinte; "Unser Land muss wirklich wieder vertrauen zurückgewinnen, das Lächeln, die Gelassenheit, die Energie und die Hoffnung." Ich würde gerne Italien alles gute auf diesem Wege wünschen, vorausgesetzt die AP Bozen Südtirol würde eine reelle Chance von der EU auf Selbstbestimmung in Form einer Abstimmung bekommen, damit man nicht ewig lang krampfhaft zusammen hält, was nie zusammen gehört hat, gehören wollte und zusammen gehören will.

Dazu passt auch eine Meldung aus Dolomiten ON LINE von heute aus dem Bereich Politik. Titel: "Angst vor dem Neuen" über die tiefe politische und wirtschaftliche Krise in Italien dieser Jahre, aus der kein Ausweg zu führen scheint.
Nachzulesen in diesen Tagen unter: Dolomiten ON LINE http://www.dolomiten.it;--> NACHRICHTEN; --> POLITIK bzw.unter: http://http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=f&p=5&ArtID=105600&SID=9218060212...

4

Mit Italien im Mittelmeer.
Mit Österreich in Mitteleuropa.
Mit Italien im Mittelmeer.

Italien ist ein südeuropäisches Land, mit dem (Süd) Tirol rein gar nichts gemeinsam hat.
Leider klebt die SVP noch an ihren selbstdotieren Posten.

5

Süd-Tirol ohne Italien
Italien ist immer noch ein schones, lebensfrohes und buntes Land, nicht anders als die neuen EU Länder Malta, Ungarn, Rumänien oder Bulgarien, die mentalitätsmässig nicht weit weg von Italien entfernt sind. Die Welt nördlich der Brennergrenze steht aber nicht still und wenn sich nicht bald etwas grundlegendes in diesm Stiefelstaat ändern sollte oder wird, und danach schaut es ja nicht aus, wird das Land Süd-Tirol als italienische Provinz widerwillen, trotz Vorzüge der Autonomie immer mehr von diesem permanenten wirtschaftlichen und politischen Chaos in Italien tangiert und um seine Etwicklungsmöglichkeiten gebracht werden. Das sehen nicht nur viele Menschen in Süd-Tirol so, sondern immer mehr Italiener selbst, die sogar die Notwendigkeit einer neuen Staatsgründung von mehreren neuen Staaten auf dem heutigen Gebiet Italiens fordern. Der Zerfall von Italien gemacht durch die Italiener selbst, Lega Nord etc., ist keine Utopie mehr, sondern eher die Frage der Zeit. In diesem Fall und wenn es einmal so weit kommen sollte, weiss hoffentlich die Landespolitik und die SVP, wo die Zukunft der AP Bozen Südtirol nur liegen kann, oder wo sie am besten aufgehoben ist, nämlich in Selbstbestimmung des Landes ohne Wenn und Aber und in der Tiroler Einheit.