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Forza Italia: „Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT soll verboten werden“

biancofiore.jpgGeht es nach dem Willen der Kammerabgeordneten der Forza Italia, Michaela Biancofiore, sollte die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT verboten werden. In einer schriftlichen Parlaments-Anfrage vom 17. Juni 2008 stellt Biancofiore diese Forderung an die Regierung Berlusconi.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT zeigt sich davon unbeeindruckt, zumal Biancofore diese Forderung bereits mehrfach ausgesprochen hat. Anlass für die lächerliche Forderung ist die neuerliche plakative Darstellung der Botschaft „Süd-Tirol ist nicht Italien!" an der Tiroler Unrechtsgrenze zwischen Österreich und Italien am Brennerpass.

Der rechtliche Vertreter der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, reagiert mit Unverständnis auf die Forderung, dass die Verantwortlichen der SÜD-TIROLER FREIHEIT auch wegen Hochverrates und Verunglimpfung der Verfassung vor Gericht gezerrt werden sollten. „Wir lassen uns ganz bestimmt nicht von unserem erfolgreichen Weg in die Freiheit abbringen", so Thaler.

Die Abgeordnete Biancofiore vergisst all zu oft, dass es sich bei der Forderung nach Selbstbestimmung um ein Menschenrecht handelt. Genauso besteht das Recht auf Meinungsfreiheit. Und diese Rechte darf man in Italien, zumindest bis auf weiteres einfordern, ohne verfolgt zu werden.

„Frau Biancofiore sollte sich damit abfinden, dass die Süd-Tirol-Autonomie eine Übergangslösung bis zur Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes  der Süd-Tiroler ist. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT strebt eine Zukunft Süd-Tirols ohne Italien an. Über kurz oder lang werden wir dieses Ziel hoffentlich auch erreichen, zumal immer mehr Süd-Tiroler in letzter Zeit erkennen, dass Süd-Tirol bei Italien keine Zukunft hat", so Werner Thaler abschließend.

Werner Thaler
SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
19.06.2008

Nachstehend die Anfrage der Abgeordneten Michaela Biancofiore vom 17. Juni 2008:

Atto Camera
Interrogazione a risposta scritta 4-00379
presentata da
MICHAELA BIANCOFIORE
martedì 17 giugno 2008 nella seduta n.018

BIANCOFIORE. –

Al Presidente del Consiglio dei ministri, al Ministro dell’interno, al Ministro degli affari esteri, al Ministro per i rapporti con le regioni.

– Per sapere – premesso che:

la stampa locale ha riportato e personalmente ho potuto constatare – ictu oculi – che la dottoressa Eva Klotz esponente del neo partito «Süd-Tiroler Freiheit» (libertà sudtirolese), figlia del condannato per le stragi del terrorismo irredentista sudtirolese, Georg Klotz, ha nuovamente issato un cartello al confine del Brennero in terra austriaca che dà il benvenuto in Italia sostenendo che «l’Alto Adige non è Italia Sudtirol ist nicht Italien»;
ella utilizza l’astuzia di issare tale cartello su terreno privato e soggetto alle leggi austriache;
ella ha anche di recente predisposto 800 cartelli monolingui in lingua tedesca da apporre all’entrata di ogni comune, sotto la regolare toponomastica a norma di legge, riportanti testualmente la frase «L’Alto Adige non è Italia»;
la stessa ha dichiarato che quei cartelli sarebbero di benvenuto per i turisti e per costoro didascalici affinché sappiano che appunto «l’Alto Adige non appartiene all’Italia e che gli stessi turisti e la popolazione autoctona riflettano e capiscano bene dove si trovano»;

una tale iniziativa è palesemente illecita e affissioni non autorizzate sono soggette a sanzioni amministrative che le autorità locali devono esigere;
tale atto è tanto più grave non solo perché compiuto da una consigliera regionale che ha giurato sulla Costituzione italiana ma soprattutto perché mette a rischio la pacifica convivenza così difficilmente raggiunta al solo fine di pubblicizzare il neo movimento nato dalla scissione con l’Union für Südtirol in vista delle elezioni regionali e provinciali che si terranno nell’ottobre 2008;

questo è l’ennesimo atto posto in essere da esponenti politici del mondo di lingua tedesca altoatesino contro lo Stato italiano e di pesante provocazione nei confronti della comunità italiana dell’Alto Adige, minoranza in terra italiana -:

quali iniziative intendano porre in essere a tutela della pacifica convivenza in Alto Adige e a tutela dell’identità, dell’integrità e dell’onore dell’Italia;

se ricorrano gli estremi – come parrebbe evidente – per l’assunzione di iniziative, anche normative, per la messa al bando del movimento politico presieduto dalla consigliera Eva Klotz, sull’esempio di quanto accaduto in Spagna per il movimento irredentistico Batasuna;

se ritengano di voler tutelare per via legale l’immagine dell’Italia anche innanzi ai tanti turisti stranieri che affollano le meravigliose vallate dell’Alto Adige e che ritengono di trascorrere le proprie vacanze in Italia e non nel sedicente «Stato del Südtirol»;

se intendano manifestare sorpresa alla Repubblica federale austriaca, per non essere ancora riuscita a persuadere il proprietario del terreno su citato, a togliere un cartello offensivo per l’Italia, i trattati di pace e i trattati europei.

(4-00379)

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29 Kommentar(e)

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1

Medien in Südtirol
Es ist nicht nur die RAI die zu unserer algemeinen Italianisierung beiträgt. Leider tun dies auch viele private deutsche Sender wie z.B Südtirol 1, indem sie uns das Gefühl vermitteln in jeder Beziehung zu Italien zu gehören. Durch Werbung, Nachrichten aus Italien, Verkehrsberichte von Modena bis (nur)zum Brenner und im Gegenzug rein gar nichts aus Resttirol oder gar Österreich wird uns eingeredet dass wir Italiener in Italien sind!!!

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Bravo Max!!!
Der Sender Rai Bozen berichtet als italienischer Sender aus und für Alto Adige, oder wie wir es sagen für Süd-Tirol. Ausserdem, der Landesname kommt bei diesem Sender nur in der Form "Alto Adige" und nie als Südtirol, Tirol del Sud oder Sudtirolo, wenn auf Italienisch oder für Italiener aus bzw. über Südtirol berichtet wird. Der richtige Landesname darf daher nur in der Berichterstattung für die deutschsprachigen Süd-Tiroler verwendet werden, sonst nicht. Wer bezahlt, der bestimmt auch die Musik, die gespielt wird. Auch die Ladinische Redaktion von Rai verwendet den Landesnamen in der richtigen Form und auch der ORF macht das in seinen Sendungen und in der Südtirol Redaktion. Jeden Tag zu sehen, ORF, Sendungen aus den Ländern, "Südtirol heute", um 18:30 Uhr.

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"schwoche Süd-Tiroler"
Mir Süd-Tiroler san itz inzwischn 90 Johr ba Italien (traurig obo wohr!) Man sig, dass sich viele Süd-Tiroler leider bereits mitn walischn Stoot identifiziert hom.
Beispiel Fußball: Nichts dogegn, wenn a daitschsprochiger Süd-Tiroler zi Italien hilft, solongs lai in Sport betrifft. Obo wenn nuar Süd-Tiroler ba an Sieg fa Italien sogn: "Endlich hom MOR gwungen" (Beispiel Rai Sender Bozn nochn Spiel gegn Frankreich) sem mocht mi des schun nochdenklich!
Südtirol hot eigndlich net viel bis gor nichts mit Italien zi tien, di meischtn Italiena sein kuana "orginala" Süd-Tiroler sondon lei durch di Faschischtn auabrocht wordn.
No epas zi do Bewegung Süd-Tiroler Freiheit: Mir gfollt enkra Ideologie und enko Wille epas voändon zi well. Mocht weita asö,nuar wertas gonz sicho epas doreichn! Es lebe TIROL!

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Faschisten im Anmarsch
Es wundert mich nicht, dass Frau Biancofiore die Gunst der Stunde benutzt, um Hetze gegen die Südtiroler zu betreiben.
Gestern haben sich Tondo und Galan getroffen und sich gegen den Fortbestand des Autonomiestatus für Friaul-Julisch Venetien ausgesprochen, mit der Hn.Brunella entliehnenen Begründung, die neue Föderale Ausrichtung Italiens würde Sonderautonomien überflüssig machen. Die Geschichte lehrt, dass Italien einen Föderalismus gar nicht will, dass es sich dabei nur um Vorgeschobenes handelt, um noch zentralistischer als zuvor zu regieren, um Sprachminderheiten (oder -mehrheiten) noch mehr zu verwässern und im römischen Tümpel untergehen zu lassen.
Was die Rechten für einen Begriff des Föderalismus haben, das haben sie selbst mit der Farce von 2006 vorgeführt.
Und noch: Padania wird zunehmend als Alibi benutzt, um Sprachminderheiten im padanischen Schmelztiegel mit den "padani" zu verrühren und um sie zum Schluss zu Norditalienern werden zu lassen.
Die Lega Nord und H.Tondo selbst schlagen in Friaul-Julisch Venetien vor, in die Euregio Alpe-Adria auch die Lombardei und Bayern aufzunehmen. Damit würde man das kleine Kärnten verscheuchen und... die Brücke auf dem Landweg zwischen Venetien und Bayern würde genau durch Südtirol führen. Zum Glück würden die Bayern den Unfug nie mitmachen wollen.
Ansonsten, Nachtigall, ick hör dir trapsen!

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Georgos Egger

Unfreundlich!
@ M. G. Corvaja; „Wenn Du kein italienisch verstehst, hast Du auf einer Südtiroler Seite, bei der es vorkommen kan, daß etwas auf italienisch veröffentlicht oder gezeigt wird, nichts verloren.“

Das ist eine gehässige Unfreundlichkeit. So etwas hat in einer gepflegten Gesprächskultur nichts verloren.

6
Georgos Egger

Mehrsprachigkeit
@Stefan R.
„Zudem will ich anmerken, dass die "Sued-Tiroler-Freiheit" selbst an die niederen Instinkte appeliert, indem sie kuenstlich Grenzen in Suedtirol zwischen den Sprachgruppen ziehen will."

Ich glaube nicht, daß dieser Vorwurf gerecht ist. Tirol war immer mehrsprachig und ist es auch heute. Das weiß auch die SF und setzt sich bestimmt nicht darüber hinweg.

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I sog lei wieso lei uane Tafel??
Mir brauchten schun a poor mehrere... Uane afn Reschenpass, Timmelsjoch, Pustertol usw. und no uane in Ala de so eppes lautet: " WILLKOMMEN! Merk dir dass fa doher bis Kufstein bisch du in Tirol - BENVENUTO! Ricorda che da quì fino a Kufstein sei in Tirolo"

Dai Lait!!! de Frau Weissblume isch uane fa insre untergestellten in Rom...zem Schickmor ihr a poor Mails, so dass sie endlich spuert dass der "Partito della figlia del terrorista" net lei aus de Frau Klotz besteht!!!

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Forza Sudtirolo
Man braucht nur logisch nachzudenken, welche Partei theoretisch am meisten die Interessen der Italiener in Süd-Tirol vertreten könnte, nämlich eine Partei, die ihre Parteizentrale in Bozen hätte und dafür immer zuerst alle Entscheidungen hier treffen würde und nicht anderswo, wo die Italiener nur unbedeutende kleine Schahfiguren in diesem Spiel um die Macht sind. Das würde aber auch den Dialog zwischen den Sprachgruppen wesentlich erleichtern, da so eine Parteizentrale einer Sammelpartei der Italiener in Süd-Tirol nicht permanent in Rom oder anderswo nachfragen müsste, was sie sagen und was sie nicht sagen darf. Davon würden dann immer die italienischen Bürger und nicht die Parteizentralen in Rom profitieren, die natürlich wie immer nur die Stimmen brauchen, mehr sicherlich nicht. Mit so einem Gegenüber würde man wahrscheinlich auch als deutsche Partei viel leichter ein Übereinkommen zum Wohle des Landes finden.

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Ich würde auch eine Partei "Forza Sudtirolo", also eine Partei für italienischsprachige Südtiroler, sehr befürworten. Leider haben die italienischsprachigen Südtiroler nur 2 Möglichkeiten: entweder sie wählen eine "richtige" italienische Partei (die sich für eine italienisierung Südtirols ist) oder sie wählen die SVP (die wohl italienischfreundlichste Partei der deutschsprachigen Südtiroler. Aber auch in der SVP werden die Interessen der italienischsprachigen Südtiroler kaum vertreten.)
Meine Vision wäre ja nach wie vor ein gemeinsames "Los von Rom" das von deutschsprachigen, ladinischsprachigen und italienischsprachigen Südtirolern gemeinsam getragen wird. Nur leider sind Visionen meist unerreichbare Ziele...

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Günther Morat

@Gery..naja verstehen tut man es schon mit ein bisschen gutem Willen...aber wieso auf Italienisch pochen, dass mittelfristig eh nicht mehr gesprochen wird....wenn dann schon eher deutsch.

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Günther Morat

Ach ja...und die Frau Biancofiore sollte, wenn sie schon so schön von "illecito" schreibt, bedenken, dass Italien immer noch Besatzungsmacht in Süd-Tirol ist und immer bleiben wird....

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Günther Morat

Müllhaufen in Biancofiores Wahlkreis
Die Frau Biancofiore sollte gscheider schauen, dass der Katastrophenstaat Italien in Neapel, wo sie ja anscheinend letzthin tätig sein sollte, mit dem leidigen Müllproblem zurecht kommt. Es ist ja schon eine Beleidigung an sich, dass die napoletanischen Stinkhaufen unser schönes Wipptal vergrauseln. (der wiederum von der welschen Bahn transportiert wurde...wen wunderts ^^ Italien ist einfach lächerlich!!!

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Forza Sudtirolo
Die Frau Biancofiore hat mit ihrer Politik der Scharfmacherei gegen Süd-Tiroler Politiker in Bozen und unverständlichen sowie überzogenen Forderungen an die Politik in Rom auch ihre eigene Partei Forza Italia Alto Adige mehr als entzweit. Durch diese Partei geht jetzt ein fast nicht mehr zu kittender Riss. Vielleicht gibt es bald schon noch eine neue Partei für Italiener in Süd-tirol, nämlich von mir aus mit dem Namen "Forza Sudtirolo". Die Chancen dafür stehen heute nicht schlecht. Es wäre wahrlich ein echter erlösendender politischer Befreiungsschlag, wenn endlich einmal eine italienische Partei in erster Linie in Namen der in Süd-Tirol lebenden Italiener sprechen und handeln würde, und nicht wie jetzt, Dank der Rolle der Frau Biancofiore, nur als verlängerter Arm der ferner Parteizentrale aus der fernen Hauptstadt fungieren. Die Menschen würden das sicher ganz schnell begreifen und so eine Partei auch wählen wollen. Durch ihre ständige Politik der Scharfmacherei hat die Frau Biancofiore nicht nur u.a. der STF unfreiwillig eine wertvolle Wahlhilfe gegeben, sondern sie ist gerade dabei ihre eigene Partei nachhaltig zu schädigen und zu spalten. Das sagt schon alle über politische Qualität dieser Politikerin.

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Was sollte das bringen?
Eine Bewegung verbieten bringt nichts, weil dann einfach eine neue gegründet würde.
Wenn, dann müsste die Betätigung für die Vereinszwecke verboten werden.
Aber das wäre schon seltsam.
Viel Feind, viel Ehr!

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Dieses Mal schreibe ich auf italienisch
L'iniziativa della Biancofiore è completamente sbagliato, non perchè siano giusti i cartelli della Klotz, ma perchè fa solo pubblicità ad un movimento minoritario come il vostro, persino nella destra nazionalista sedicente sudtirolese. I freiheitlichen sono più bravi di voi ed anche i vostri amici della Union fuer Suedtirol.
Continuate a dire tutto quello che volete: non credo vi attirete molte simpatie neppure dagli albergatori che non ne possono più della cattiva pubblicità che gli fate. D'ora in poi andrò in vacanza solo in Tirolo, dove gli Altoatesini di lingua tedesca non li sopportano...

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micaelaaa!

lascia stare i tedeschi e aiutaci a portar via la monnezza. è per questo che ti abbiamo eletta deputata

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Süd-Tiroler Freiheit
Der größte WITZ 2008!!! Jetzt sehen sie dass die Süd-Tiroler Freiheit immer mehr Zuspruch gekommt und schon verbieten sie eine Partei! Typisch Italien..

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"Il Duce ha sempre ragione"
Mussolini hatte bereits deutsche Schulen, deutsche Vereine, deutsche Zeitungen verboten. Kommt jetzt Mussofiore?

In Meran am Vinschger Tor war damals die Aufschrift zu lesen:
"Il Duce ha sempre ragione"
(Nur zur Erinnerung)

@Stefen R.
Was hast du für eine völkerfeindliche Einstellung? Du findest es unerträglich, wenn andere Menschen eine andere Kultur besitzen, als die Staatskultur?

Die STF beruft sich auf das Völker- und Selbstbestimmungsrecht. Die AN beruft sich auf Gebietsansprüche in Form einer italienischen Kriegsbeute.

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unkorrekt... auch wenn.....
Obwohl ich in Sachen los von Rom anderer Meinung bin, wäre ein Verbot einer demokratisch Gewählten Partei und ihrer Politiker/Innen höchst unverschämt un undemokratisch und würde vor die Menschenrechtskommision
nach Strassbourg (F) gehören!!!
@Gery: ich verstehe italienisch....

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andreas hofer

zum glück denken nicht alle südtiroler wie ihr,der zweite weltkrieg ist seit einigen jahren vorbei.ihr solltet lieber ein bisschen besser italienisch lernen

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Los von Rom.
Los von Rom, los von Italien !!

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@Gery
Wenn Du kein italienisch verstehst, hast Du auf einer Südtiroler Seite, bei der es vorkommen kan, daß etwas auf italienisch veröffentlicht oder gezeigt wird, nichts verloren.

@Markus
Ich verstehe Deinen Vergleich zw. beleidigung der italianità und Beleidigung des Türkentums nicht.
Man kann wohl kaum die Lage eines wirklich verfolgten Volkes (die Kurden) mit der einer Wohlstandsminderheit (die Südtiroler) vergleichen.
Laßt der Biancofiore ihren Schwachsinn labern, auf die hört eh' niemand in Rom, da kann sie noch so blond/blöd sein (wohlbemerkt, ich habe nicht gegen Blondinen!).

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Los von Rom
Los von Rom

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könnte man das übersetzen?

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viva l'austria
Faschismus ist kein Verbrechen, sondern eine Ideologie, die Verbrechen glorifiziert.

Obwohl ich Forza Italia generell ablehne, gebe ich onorevola biancofiore in diesem Punkt Recht. Oder gibt es im Nordtiroler Landtag Abgeordnete, die die Einheit Oesterreichs ablehnen?

Ich finde es unertraeglich, dass in einem Provinzparlament Italiens Menschen sitzen, die die Einheit Italiens ablehnen. Und dass Suedtirol "erst" seit 90 Jahren zu Italien gehoert, braucht mich nicht zu interessieren. Dann lassen wir es eben wachsen, wenn es nicht historisch gewachsen ist.

Zudem will ich anmerken, dass die "Sued-Tiroler-Freiheit" selbst an die niederen Instinkte appeliert, indem sie kuenstlich Grenzen in Suedtirol zwischen den Sprachgruppen ziehen will.

Ueberhaupt bin ich der Meinung, dass die Gedankenwelten der "Sued-Tiroler-Freiheit" und der Alleanza Nazionale sehr aehlich sind. Lediglich das Vorzeichen ist verschieden.

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Unverschämtheit!
Von Neofaschisten und Rassisten wie Forza Italia und Co. brauch man sich sowieso nicht fürchten, denn Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Eher sollte man Frau Biancofiore aufgrund Verunglimpfung eines Völkerrechts verurteilen, da ihre Aussagen mehr als unverschämt und unmenschlich sind.

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"Beleidigung des Türkentums und der Ita
In unserer Zeit gibt es noch solche Vorgangsweisen gegen die im Völkerrecht verbrieften Menschenrechte einer Minderheit, aber eigentlich seit Jahrzehnten nicht mehr in Europa und vor allem nicht in der EU, sondern in Asien oder in Ländern und Gegenden der Welt, wo man von Menschenrechten und Meinungsfreiheit nichts hält. Italien hat noch in den 60er Jahren die Süd-Tiroler so "behandelt", wie die Serben die Kosovo-Albaner Ende der 90er Jahre "behandelt" haben. Die Folge für Süd-Tirol durch einen massiven internationalen Druck war damals die Einführung mehr oder weniger einer echten Autonomie in heute gültiger Form. Im Kosovo haben die direkt Betroffenen im Dez.2007 und später die Aussenwelt dieses politische Modell klar abgeleht und die Lösung der Selbstbestimmung bevorzugt, seit Februar 2008 hat der Staat der ewigen Fremdbestimmung dort nichts mehr zu sagen. Wohin der übersteigerte Nationalismus auf der Seite eines Sttatsvolks am Balkan dieses Land und seine Politiker geführt hat, haben alle gesehen, oder man sieht sie noch als Angeklagte in den Verhandlungen vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag. Die Welt hält so gut wie immer zu denen, die sich auch mit beschränkten Mitteln für ihre eigene Freiheit komromisslos einsetzen, wenn auch im Falle von Süd-Tirol in der Frage der Freiheit der Wahl zwischen Fremdbestimmung und anderen Modellen der politischen Zukunft für das Land. Dazu leben wir heute in EINER EU, wo kein Platz mehr ist für die ewigen Verweigerer der Menschenrechte! Die letzten mir bekannten Anklagen in Italien wegen der "Beleidigung der Italianità" stammen meines Wissens gegen Süd-Tiroler aus den 70er Jahren. Die permanenten Anklagen wegen"Beleidigung des Türkentums" kennt man in heutiger Zeit vor allem in Hinblick auf die Auseinandersetzung zwischen der Staatsmacht in Ankara und einer Minderheit im Kurdisatan, die es angeblich gar nicht gibt, die aber laut Bekundungen dieses Staates wunschlos glücklich sei und keine Selbstbestimmung mehr will, sondern Untergehen im Staatsvolk, da jeder sich glücklich schätzen möge, der ein Türke sei. Italien ist nicht Türkei, und Süd-Tirol ist nicht ganz Italien, sondern ein Subjekt des Völkerrechtes vor der UNO zwischen Italien und Österreich. Seit dieser Zeit passt auch vor allem die EU mit allen Organen darauf, dass die Menschenrechte eingehalten werden, und wie alle Staaten mit ihren Bürgern und mit den Minderheiten umgehen, auch wenn Süd-Tiroler keine Minderheit im eigenen Land sind. Heute sind bereit über 80% des nationalen Rechtes durch Gemeinschaftsrecht ersetzt worden. Italien muss das respektieren, oder aus der EU austreten und vielleicht um eine Mitgliedschaft bei der Arabischen Liga ansuchen. Dort würde man solche antidemokratischen Forderungen der Frau Biancofiore gut verstehen, der letzte wohl Zwangs-Bildungsurlaub im Mezzogiorno hat ihr nicht wohlbekommen hat und sie will wieder die Süd-Tiroler mit ihrem politischen "Liebeswürgegriff" zwangsbeglücken. Heute ist der 19.Juni 2008 und nicht ein Datum vor der demokratischen Zeitrechnung, dazu in einem Europa und in EINER EU der freien und selbstbestimmten Völker von heute!

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Los von Rom
Los von Rom

29

Was wollen die Italiener überhaupt die
Kolonialzeit ist vorbei!
Und übrigens wer versteht schon
Italienisch??