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Das Votum des Süd-Tiroler Volkes war eindeutig: Über 70 Prozent sagten Nein zur weiteren Finanzierung des Flughafens mit Steuergeld. Die Süd-Tiroler Freiheit hat wie keine zweite politische Kraft gegen den Flughafen mobilisiert und sagt DANKE!

Flughafen-Volksbefragung: Überwältigender Sieg der Vernunft über Geld und Medienmacht!

Die Würfel sind gefallen. Und wie! Als Triumph der Vernunft und Solidarität über Geld und Medienmacht bewertet die Süd-Tiroler Freiheit das Ergebnis der Volksbefragung zum Flughafen. „Über 70 Prozent der Abstimmenden haben der Geldverschwendung und weiteren Umweltbelastung eine klare Absage erteilt“, freut sich die Bewegung. Die Süd-Tiroler Freiheit hat wie keine zweite politische Kraft für das Nein mobilisiert. Die Abstimmung brachte auch eine schallende Ohrfeige für Landeshauptmann Kompatscher und seine Politik!

„Obwohl die Befürworter des Flughafens das Land mit einer beispiellosen Werbekampagne überzogen hatten und die Berichterstattung mehr als einseitig war, folgte ein übergroßer Teil der Bevölkerung nicht dieser Propaganda, sondern der Vernunft“, freut sich Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit. „Auch mit Panikmache und Falschaussagen konnten die Befürworter nicht punkten. Es ist ein historisches Ergebnis und ein Meilenstein!“

„Jetzt gilt es das Votum zu respektieren und die öffentliche Finanzierung endlich zu beenden. Es darf nun keine Winkelzüge mehr geben. Die Bevölkerung hat nicht nur zur öffentlichen Finanzierung klar Nein gesagt, sondern zum Gesetz und Konzept als Ganzes“, unterstreicht Landtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle. „In keinem einzigen Bezirk konnten die Befürworter einen Sieg davontragen. In allen Teilen des Landes war das Ergebnis eindeutig. Die Stimme der Süd-Tiroler konnte nicht klarer und lauter ausfallen!“

Der Erdrutschsieg der Flughafen-Gegner sei aber auch eine Abfuhr an die Politik der Landesregierung und besonders jener des Landeshauptmanns: „Kompatscher hat sich im Wahlkampf nicht als Landeshauptmann für alle präsentiert, sondern sehr klar und einseitig Position bezogen. Er geht geschwächt aus dieser Abstimmung“, gibt Landtagsabgeordneter Bernhard Zimmerhofer zu bedenken. Er richtet aber auch einen Appell an die unterlegenen Befürworter: „Keiner braucht den Kopf hängen zu lassen, jetzt starten wir durch, mit Investitionen in zukunftsträchtige Sparten, wie z.B. alternative Mobilität und Energiewirtschaft. Wir wollen ein energieautarkes Süd-Tirol und somit ein wirkliches Klimaland Süd-Tirol errichten!“

Freudentrunken zeigt sich auch Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit und als Unterlandler direkt betroffener des Flughafens: „Die Solidarität aus allen Teilen des Landes war schon im Wahlkampf überwältigend und hat sich nun an der Urne eindrucksvoll fortgesetzt. Fast 84 Prozent der Unterlandler haben Nein zur Zerstörung ihres Lebensraumes gesagt. In Kurtatsch (93,2 Prozent Nein-Stimmen) und Tramin (92,8 Prozent Nein-Stimmen) konnte nicht nur die höchste Wahlbeteiligung, sondern auch die größte Ablehnung gegen den Flughafen erreicht werden!“

Für die Süd-Tiroler Freiheit, die unzählige Aktionen gestartet und viel Zeit, Schweiß und Geld in den Wahlkampf gesteckt hat, ist es auch ein persönlicher Sieg. Die Bewegung wird um 12.00 Uhr auf einer Pressekonferenz zum Ergebnis näher Stellung nehmen.

Süd-Tiroler Freiheit,
Freies Bündnis für Tirol

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