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Faschistische Relikte an Bozner Oberschule

Im Haupteingang der Handelsoberschule Cesare Battisti in Bozen befinden sich zwei Tafeln auf denen der Faschismus verherrlicht wird.

Auf der rechten Seite am Schuleingang grüßt ein römischer Soldat mit faschistischem Gruß, in der anderen Hand hält er Gewehr und Spaten, Zeichen der „Kolonialisierung“ fremder Länder und Völker. Gegenüber befindet sich eine Tafel, die einen römischen Feldherren, triumphierend auf einen gebändigten Löwen zeigend, darstellt.

Verziert wird das schwarze Marmorrelief von mit Lorbeerzweigen geschmücktem Rutenbündel, marschierenden Soldaten, einer altrömischer Standarte und den Abkürzungen folgender faschistischer Organisationen:

– GIL: Gioventú Italiana Lavoratori: die damalige faschistische Jugendorganisation, die wie im ehemaligen Deutschen Reich die Hitlerjugend regimetreuen Nachwuchs züchten sollte. In Italien verboten.
– OND: Opera Nazionale Dopo Lavoro: wurde für die politische Beeinflussung der Arbeiterschaft genutzt. In Italien verboten.
– GUF: Gruppo Universitario Fascista: wurde dazu missbraucht, alle Studenten in eine faschistische Studentenorganisation zu pressen. Ohne eine Mitgliedschaft in der GUF war studieren in Italien ausweglos. Einer der prominentesten Mitglieder war -gezwungenermaßen- der heutige Staatspräsident Giorgio Napolitano. In Italien verboten.
– MVSN: Milizia Volontaria Sicurezza Nazionale: die „Camicie nere“ (=Schwarzhemden) der Faschisten. Morde, Attentate, Massenmorde, Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehen auf ihr Konto. Als Leibwache des Faschismus verfolgten sie auch Partisanen und Juden. Auch in Südtirol erlangten sie durch ihr Verbrechen traurige Berühmtheit. In Italien verboten.
– PNF: Partito Nazionale Fascista: die Faschistenpartei deren oberster Chef der Duce Benito Mussolini war. In Italien verboten.

Da alle diese Organisationen faschistischen Ursprungs sind, wurden sie vom demokratischen Italien verboten und von der internationalen Völkergemeinschaft geächtet.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ist sich bewusst, dass diese beiden Marmortafeln zur Verherrlichungen des Faschismus und seiner gewalttätigen Organisationen vom Südtiroler Hans Piffrader gestaltet worden sind, die er selbst als „Giovanni“ Piffrader signierte. Aber sie stellen die Verherrlichungen einer Diktatur dar, die in Italien, Europa, Afrika und besonders auch in Südtirol Angst, Schrecken und Tod verbreitet hat.

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