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Fahrverbot für Militärfahrzeuge

abgase.jpgRoland Lang, Mitglied des Hauptausschusses fordert in einem offenen Brief an Landesrat Michl Laimer, den Leiter der Umweltagentur, Luigi Minach, sowie den Kommandanten der Gebirgstruppen, Armando Novelli, ein Fahrverbot für Militärfahrzeuge. Während die Normalbürger als Luftverpester gelten, patroulliert die italienische Armee ungehindert und ungestraft durch unsere Städte.

 

Nachdem das Land Südtirol zur Eindämmung der Feinstaubbelastung in Bozen und anderen Städten und Dörfern der Provinz Fahrverbote verfügt hat, um der Luftverschmutzung vorbeugend zu begegnen, müssten diese Maßnahmen auch weiter ausgedehnt werden. Es kann nicht sein, dass der kleine Bürger, der mit seinem Auto zur Arbeit fahren muss, als Luftverpester sein Auto, oder der Schüler sein Mofa, ausgerüstet mit Kat, stehen lassen muss, aber die italienische Armee ohne jede Notwendigkeit ungehindert herumkurven kann.

Nachdem das Land Südtirol über einen vorzüglichen Zivilschutz verfügt, die Sicherheit der Bürger durch Bergrettung, Katastrophenschutz, Feuerwehren usw. bestens gewährleistet ist, gibt es keinen Grund, dass Militärfahrzeuge, zudem oftmals veraltete, die Luft verpesten. Da auch die Beziehungen zu den Nachbarstaaten, besonders zu unserem Vaterland Österreich, ausgezeichnet sind, sind die vielen Patrouillenfahrten der Armee nicht notwendig. Auch der Ausbruch eines Bürgerkrieges in Bozen oder in Meran gilt als sehr unwahrscheinlich.

Außerdem wohnen auch die italienischen Soldaten und Offiziere mit ihren Kindern und Ehefrauen vor allem in den Städten, wo die Luftverschmutzung am größten ist. Auch sie atmen die schlechte Luft aus den Auspuffen vielfach veralteter Panzerwagen, Lastwagen und Jeeps. Zu diesen Euro- Unbekannt- Wagen gehören auch die Hubschrauber der Ale Altair in St. Jakob.

Deshalb fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass auch das italienische Militär zum Schutze der Volksgesundheit, wie der Normalbürger, angehalten wird, die Fahrverbote einzuhalten. Auch sie sollten die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, ist doch vor beinahe jeder Kaserne eine Haltestelle.

Besonders an den Landesrat für Umweltschutz, bzw. an den Verantwortlichen des Amtes für Luftreinheit geht die Aufforderung, auch dem Militär die Einhaltung der Fahrverbote nahem zulegen. In Verhandlungen mit dem General der Gebirgstruppen müsste es möglich sein, eine Lösung (keine Militärautos während der Fahrverbote) zu finden, damit die schätzungsweise 1.500 Fahrzeuge des „Esercito" nicht weiter die Luft verpesten.

Da die Beziehungen zwischen Militär und Politikern ausgezeichnet sind, müsste es in Kürze eine Zusage aus dem militärischen Hauptquartier der Gebirgsjäger geben.

Für die SÜD-TIROLER FREIHEIT

Roland Lang
Hauptausschussmitglied

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