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Es kommt Bewegung in die Politik: jetzt die Weichen stellen!

logoSF2008250.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT sieht im Ergebnis der Parlamentswahlen vor allem eines: es kommt Bewegung in die Politik, die SVP wird endlich  gründliche Gewissenserforschung machen, ihre bisherige romtreue Politik überdenken und von ihrem hohen Ross herunter steigen müssen.

Seit 30 Jahren setzen sich die volkstumspolitischen Kräfte beharrlich und unbeirrt für eine Zukunft Südtirols ohne Italien ein, und es zeichnet sich ab, dass dieser Einsatz wichtiger denn je wird. Die vielen Opfer der Freiheitskämpfer sowie der tägliche Einsatz für Erhaltung von Sprache, Kultur und Identität dürfen nicht umsonst gewesen sein. Nach dem Wahlsieg Berlusconis sind massive Angriffe auf Säulen der Autonomie zu erwarten und nicht der Ausbau der Selbstverwaltung, sondern die Einebnung regionaler Zuständigkeiten. 

Deshalb ruft die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT dazu auf, jetzt die Weichen für die politische Wende in Südtirol hin zur Unabhängigkeit zu stellen, und endlich konkrete Vorbereitungen zur Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes zu treffen. Wenn die italienischen Rechtsparteien einmal Fakten geschaffen und die sogenannte Autonomie ins Wanken gebracht haben werden, könnte es dafür zu spät sein! 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
15. 4. 08

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6 Kommentar(e)

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1

wahlen
ich kann nur hoffen, dass diese schlappe ein vorgeschmack auf den herbst war,

die svp muss unter die 50%, erst dann sind wir ein demokratisches land.

2

Freiheitliche stark
zitiere "der arrogante und komplizierte Wähler".

Das habe ich noch nirgends gehört, dass eine Partei die Wähler beschuldigt. So ungefähr, der blöde Wähler hat das Edelweiss nicht angekreuzt. Wo sind wir denn? In einem Einparteisystem in der Sowjetunion? Stimme der STF zu, endlich kommt Bewegung (=Demokratie) in die Politik.
Bisher hatte man keine andere Wahl als die Gegen-das-Volk-Partei zu wählen.

Die SVP hat verloren, weil der Wähler genug von der Arroganz und der Verlogenheit dieser Partei hat und weil er vor allem den Freiheitlichen seine Stimme gegeben hat.

3
Heinz Pichler

SVP und deren gute Selbsteinschätzung
Man muss Durnwalder schon Recht geben. Schuld am schlechten Abschneiden der SVP ist nach wie vor der arrogante und komplizierte Wähler. Hätten mehr Wähler die SVP gewählt, dann hätte sie auch mehr Stimmen erhalten. Ich denke seine Endtäuschung über die Wähler ist durchaus berechtigt...

Aber mal ernsthaft: wenn eine Partei bei solch einer Niederlage nicht versucht die Fehler in der eigenen Partei zu suchen, sondern die Wähler, Rom , Prodi und die Opposition dafür verantwortlich macht dann ist das doch noch viel lächerlicher als das was wir von der SVP mitlerweile eh schon gewohnt sind. Jetzt wäre der optimale Zeitpunkt über die eigene Politik nachzudenken.

Ich freue mich schon auf die Landtagswahlen.

4

Versuch
.. Prodi hats net geschafft, wollte es vielleicht nicht.
Nun wurde Berlusconi und PDL gewählt. Auch im Südtirol!
Warum es nicht versuchen, ddie Rechte , optimaler ein zu Fordern.
Ich bin mir sicher, dass der gewählte MiPrä. sich es nicht leisten kann und wird 300.000
deutsch Tiroler, nicht ernst zu nehmen.
Vielleicht bin ich blauäugig, aber wir werden sehen.
Valori und Futuro, die Parteisjungen Emmanuele Filiberto
di Savoia, Principe im Exil und auch Doppelter Staatsbürger, der trotz Weltoffenheit, aber über das Südtirol und seine Probleme nur die Achseln gezuckt hat. Er hats glaub in keine dser beiden Kammern geschafft. Denn Monarchie brauchen "wir" glaub ich nicht im Etschtal....

5

Interview aus STOL
Durnwalder: „...und das bei absolut leeren Staatskassen - kann ich nur sagen: so geht es nicht, wenn man ein Land regiert, das 1600 Milliarden Euro Schulden hat.“

Aber sich gegen die Selbstbestimmung aussprechen! ("...solange ich was zu sagen habe")

Durnwalder: „Wir haben gemeinsam beschlossen, mit Prodi zusammenzuarbeiten.“ ...
„Die Koalition mit Prodi war für das Wahlergebnis im Nachhinein gesehen sicher nicht sehr positiv.“

Die Koalition mit Prodi war für die Südtiroler wohl zum Nachteil und dafür ist die SVP verantwortlich.

Durnwalder: „Dann kann man nicht mehr Rom die Schuld geben.“

Die Wähler geben auch nicht Rom die Schuld, sondern sind mit der SVP nicht zufrieden.

Durnwalder: „Die Leute sind ein wenig verwöhnt und kompliziert worden. In anderen Regionen würde man sich nicht nur die Finger, sondern die Ellbogen ablecken, wenn man das hätte, was wir schon haben.“

Man wird das Gefühl der Arroganz nicht los. Vergleicht Durnwalder Süd-Tirol mit Kalabrien, Sardinien oder mit welcher Region? Warum vergleicht er die Lebensmittelpreise, Kaufkraft und Steuern nicht mit unseresgleichen (Nord-Tirol, Österreich oder Bayern)?

Durnwalder: „Wir werden keine Politik auf Kosten der Einwanderer machen.“

Dann etwa auf Kosten der Süd-Tiroler?

Durnwalder: „Diese Wahlen haben gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass alle SVP wählen. Viele sind heute offen für andere Parteien.“

Muss der Wähler immer Edelweiss ankreuzen oder darf er auch „wählen“?

6

I glaub des werd net so sein... im Fernseher hobn grod in Karl Zeller frogt wos fuer a Grund die Niederlage der SVP habe... Und er hot sogt dass es sei die Prodi-Allianz gwesen, und dass sie iatz bedenken werden ob der Foll sei mit in Berlusconi zu orbeiten...

Naja... hoffmor lei dass zulescht net a die SVP beim Wahlversommlungen uns den Stinkefinger zeign werd...