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Eklat um Begnadigung der Süd-Tirol Aktivisten

Als erbärmlichen Versuch der Kriminalisierung und Verdrehung der historischen Tatsachen, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Äußerungen italienischer Rechtsparteien, die sich vehement gegen eine Begnadigung der Süd-Tirol Aktivisten wehren.

Die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer als Mörder und Terroristen zu bezeichnen ist eine Frechheit, die so nicht hingenommen werden kann.

Die Aktivisten der 60er Jahre haben ihre Anschläge nicht gegen Menschenleben, sondern nur gegen Symbole eines verbrecherischen Staates gerichtet, der mit allen Mitteln versuchte Süd-Tirol zu italienisieren.

Die Anschläge der Freiheitskämpfer waren somit nicht nur gerechtfertigt, sondern eine Notwendigkeit, denn ohne diese hätte Süd-Tirol seine Autonomie nicht bekommen und die endgültige Italienisierung wäre vollzogen worden.

Es ist das Recht eines jeden Volkes, sich gegen die Fremdbesetzung und Unterdrückung eines fremden Staates zu wehren. Die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer sind daher mit den Partisanen des 2.Weltkrieges vergleichbar, die sich ebenfalls für die Freiheit ihrer Heimat eingesetzt haben.

Dass es dabei auch zu Toten gekommen ist, ist tragisch und bedauernswert, doch trägt Italien die Verantwortung dafür alleine.

Die Begnadigung der im Exil lebenden Süd-Tirol Aktivisten ist ein längst überfälliger Akt der Menschlichkeit, der endlich vorangetrieben werden muss. Viele der Freiheitskämpfer sind heute über 70 Jahre alt und haben Jahrzehnte im Exil verbringen müssen. Die Gerichtsurteile mit denen sie von Italien verurteilt wurden, sind mehr als fragwürdig und unter teils dubiosen Umständen zu Stande gekommen.

Bezeichnend ist auch die Tatsache, dass man die Süd-Tirol Aktivisten zu teils lebenslangen Haftstrafen verurteilte, während die Folterpolizisten und Auftragsmörder des italienischen Staates straffrei ausgingen, oder sogar noch befördert wurden.

Es ist höchste Zeit endlich einen Schlussstrich unter dieses Kapitel zu ziehen und den Freiheitskämpfern ihre Freiheit und ihre Würde zurückzugeben.

Sven Knoll

Landesjugendsprecher der

SÜD-TIROLER FREIHEIT

und Gemeinderat in Schenna

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2 Kommentar(e)

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Davide Orfino

Vergogna: Terroristi non eroi!
Mit Verlaub füge ich meine Meinung hinzu:

Trovo davvero preoccupanti i toni dei movimenti estremisti sudtirolesi ma anche quelli della Svp (compreso il presidente della giunta provinciale Durnwalder) secondo i quali i terroristi anti italiani degli anni 60 sono degli eroi, quando tutti sanno che quegli “eroi” sono stati dei veri e propri terroristi che hanno provocato la morte di non pochi cittadini italiani. Queste dichiarazioni arrivate anche da Durnwalder non aiutano certo la convivenza pacifica! Purtroppo viviamo ancora in una realtà in cui i giovani italiani e tedeschi sono divisi nei centri giovanili e nelle scuole! Ma visto che i politici tedeschi della nostra provincia si offendono solo perché gli italiani chiedono un monumento per ricordare le vittime degli anni 60, non mi sorprende che anche tra i giovani di lingua tedesca possa nascere un certo pensiero anti italiano!

Davide Orfino
Presidente di Azione Giovani Vipiteno

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Was soll man von einem Staat auch erwarten, der in den 60er Jahren die Südtiroler Widerstandskämpfer zu Hunderten foltern und viele unter bis Heute ungeklärten Umständen ermorden liess? Ist das etwa eine andere Republik Italien, als zwischen 1960 und 1972? Alle Ehre gebührt den damals mutig handelnden italienischen Staatsanwälten und Richtern, die trozt ungeheueren Drucks und Mobbing aus den Reihen der Justiz und unter Inkaufnahme von verpassten Karrieremöglichkeiten, ihren Berufsethos ernstgenommen haben und die Folterknechte in den Uniformen der Staatsmacht vor ein Gericht gebracht haben, wo sie sich für ihre Untaten verantworten mussten. Sie sind alle von eben diesen italienischen Gerichten freigesprochen worden, auch eine Antwort für alle Menschen in Südtirol auf die Frage nach dem Rechtsstaat Italien. Ein eigenes Kapitel dieser Geschichte stellen die vielen Attentate, die eindeutig nicht von der Seite des Südtiroler Befreiungsausschussen BAS stammten, sei es in Südtirol, Innsbruck, A.Hofer Denkmal, Salzkammergut, Seilbahn usw. Auch dabei sind Menschen gestorben. Die dunklen Mächte hinter diesen Attentaten sind den Historikern bekannt, auch wenn man behauptet, es würde sich um die Neofaschisten aus Milano handeln. Die Zeit für eine Versöhnung ist schon längst reif, aber es wird sie nicht geben, solange Italien an einem Auge blind ist und die Schuld an dieser Entwicklung immer nur bei der anderen Seite sucht.