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Einschüchterungsversuch italienischer Rechten in Sterzing – „Qui è territorio italiano!“

sterzing_27_02_2008_01.jpgMit Fackeln, Spruchbändern und nationalistischen Aussagen hat eine Gruppe rechtsgerichteter gestern Abend in Sterzing gegen eine Bezirksgruppensitzung der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Wipptal protestiert. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT rund um die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz zeigt sich verwundert über den Einschüchterungsversuch und verurteilt diese Provokation auf schärfste.

Anwesend war auch mehr als ein halbes Dutzend Carabinieri und Polizisten, welche die Nationalisten unter Kontrolle hielten. Mit Aussagen wie „qui è territorio italiano" oder „Eva Klotz habe im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst" versuchten die italienischen Provokateure die Mitglieder der SÜD-TIROLER FREIHEIT zu provozieren.

Für die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT ist der nationalistisch-faschistische Geist, welchen die Demonstranten zum Ausdruck brachten, erschreckend. Es zeigt, dass diese Italiener die Tiroler Volksgruppe in Süd-Tirol nicht anerkennen wollen und so tun, als sei Süd-Tirol eine rein italienische Provinz. Das Leugnen der Tiroler Geschichte und des Selbstbestimmungsrechtes der Tiroler südlich des Brenners beweißt eindeutig, dass faschistische Gedankengut in den Köpfen der ewig Gestrigen immer noch vorhanden ist.

Forderung nach der Entfernung der Tafel „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!" am Brenner erteilt die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT eine klare Absage. „Wir haben für die Tafel alle notwendigen Genehmigungen und sehen keinen Anlass diese zu entfernen" so Sven Knoll von der JUNGEN SÜD-TIROLER FREIHEIT!

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
28.02.2008

 

 

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47 Kommentar(e)

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1

Tirol semper fidelis, Mater Austriae ora
@

Was nun BAS oder FPÖ? NPD? Warum sagen wir nicht gleich Nationalsozialistische Partei dazu? Du bist ein nichts-wissender nicht-Tiroler und nicht-Österreicher! Allein schon die FPÖ und die SF als gefährliche Parteien zu bezeichnen zeugt davon das du keine Ahnung von Politik hast und von Österreich noch weniger!

Für Leute wie dich die es einfach nicht verstehen wollen: Stolz auf Heimat, Sprache, Kultur und Brauchtum... Ist etwas das wir Österreicher und Tiroler alle haben! WIR SIND KEINE NAZIS!!!! Patriot ist nicht gleich Nazi!!!!!! genauso wie Süd-Tirol nicht Italien ist! Das einzige das dieses Land fordert ist sein natürliches und verbrieftes Recht!Merk dir das und misch dich nicht in Angelegenheiten ein von denen du keine Ahnung hast und unterlass deine unverschämten Unterstellungen! Wir fordern nicht das Deutsche Reich, wir fordern unsere Freiheit!!!

2

@Yvan
Sehr geehrter Hr. Yvan,

ich bin einer der mit den Italiernern normalerweise keine Probleme hat. Aber zu hadern beginnt es dann immer, wenn es um das Thema "Süd-Tirol, Selbstbestimmung usw." geht. Dann zeigt der Italiener plötzlich sein anderes Gesicht, um deutlicher zu werden: werden sie nationalistisch (vermutlih gehören auch Sie zu dieser Kategorie). Im Sinne des guten Zusammenlebens könnten auch die Italiener etwas dafür tun, oder? Wenn ich so in ihren Zeilen lese, habe ich den Eindruck,dass sich der Deutsche Süd-Tiroler zum wohle des guten Zusammenlebens mux mäuschen still verhalten soll, während Italiener vor dem Siegesdenkmal Kränze niederlegen, immer noch faschistische Relikte verehren, ja sogar Politiker die sich öffentlich zum Duce bekennen, ins Parlament kommen bzw. möchten.Dies wäre in Deutschland bzw. Österreich nicht möglich. Ich finde es etwas überzogen, die STF als faschistische/nazistische Partei abzustempeln.
Es kommt leider immer wieder vor, dass heimatliebende, patriotische Menschen, von Leuten wie Ihnen (wo man richtig den Hass gegenüber den deutschsprachigen Tirolern in Süd-Tirol herauslesen kann) ohne richtige Argumente in die rechte Ecke gedrängt werden. Es wird Ihnen aber nicht gelingen, da es den Tatsachen nicht entspricht.

Mit freundlichen Grüßem Hr. Yvan

3

Sehr geehrter Herr Pichler!

Ich glaubte dass Sie mit mir mitreden nicht wollten! Wenn ich Ihre Kommentare lese bin ich fest überzeug dass die SF das friedliche Zusammenleben aller Südtiroler gefährdet! SF ist so gefährlich wie die NPD in Deutschland und ist nur eine Filiale der FPÖ in Italien! Ich bin auch fest überzeugt dass die SF der Nachfolger vom Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) ist. Alle separatistischen Bewegungen führen nur zum Krieg und zum Hass! Herr Pichler, wie Sie gesagt haben ich bin lächerlich aber Sie sind grotesk!

Mit freundlichen Grüssen Herr Pichler

4

Provakation..
@Markus: Tessiner sind keine italienische Schweizer, sondern italienissprechende Schweizer.
Jura war Kt.Bern, die Beliers waren damals die Befreiungsfront
(Los von Bern)- Habe dort vor mehr als 30 Jahren Militär (geladen)
geleistet. Die Separatisten waren sehr brutal, wir mussten unser Essen aus Bern mit Helikoptern einfligen lassen, Restaurants in Pruntrut haben uns Soldaten nicht bedient.Wagen wurden gesprengt.Usw.
Es bestanden Pläne das Bundeshaus zu sprengen, Wagen wurd durch den ND des Militärs abgefangen.
2 Separatisten haben in F und E
politisches Asyl verlangt, wo sie, wenn sie noch leben heute noch sind. In einer Volksabstimmung wurde Jura der letzte Kanton der Eidgenossenschaft-der bestens funktioniert und bürgerlich ist!
@Yvan:genau das steht den Südtirolern zu und das sag ich als Doppelbürger der Italien liebt, aber eine Kultur hat das Recht so zu leben wie es ihr geziemt, da braucht es keine Studenten die immer alles besser wissen und Bayern und Skinheadstum (habe recheriert( hochleben lassen ).
Zum Schluss : Südtirol ist für mich ein schöner Fleck der total automom bleiben muss, denn nur wer sich der /seiner Kultur erinnert
entwickelt sich weiter dem Ziel zu!
und Yvan schreiben darf jeder denke ich!!

5

TV Sender...
@ H. Pichler; weil ich mich gerne über das regionale im Südtirol orientieren würde,:: Sprachendekret? d! Da müsste eigentlich ein Regional
Teil auf deutsch untertitelt oder gesprochen sein. In Mailand bin ich schnell, aber in Kaltern ZB weniger ... deshalb wäre dies gut!
in italienische Sender, zB trentino regionale?
Sind die Regionalteile eingebunden

6
Heinz Pichler

TV Sender
In südtirol wird neben den italienischen Sendern auch ARD, ZDF, ORF1 und ORF2 ausgestrahlt. Südtirol Nachrichten und Abendprogramm gibt wird ab 20:00 in Südtirol ausgestrahlt.
Das Südtirol eigene Programm ist auch in meinen Augen recht spärtlich, andererseits finde ich den ORF durchaus einen guten Sender.

Ich kann es ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, dass du dir einen deutschsprachigen Sender erwartest wenn du italienische Sender abonnierst.

7

Rai, ZDF , SF DRS und Kabel.../...Sateli
Als CH und It Bürger, habe ich das
ital. Package aboniert von Cablecom
Schweiz. Sind etwa 10 Sender werden laufend ergänzt. Ich vermisse aber einen deutschsprachigen Sender aus Südtirol der informiert.
Da muss ich auf ORF schalten, dort kommt zeitweise Südtirol News im Mini Zib, etc! Warum macht ihr ST kein Fernsehen, wäre doch im Dekret der zweisprachigkeit und finaz. Unterstützung wäre euch auch gesichert!

8
Heinz Pichler

@Doppelbürger:
1) Würde ich die österreichische Staatsbürgerschaft annehmen, dann würde ich gleichzeitig auch das Wahlrecht in Italien verlieren. Sprich ich könnte dann meine Stimme nicht mehr der deutschsprachigen Minderheit in Italien geben.
Nicht dass meine Stimme so wichtig ist, aber wenn es mehrere Leute machen würden käme es zu einem Problem.

2) Ich und meine Vorfahren waren Südtiroler. Somit würde ich (in meinen Augen) durch den Stammbaum wieder einen Südtiroler=Italienischen Pass bekommen.

9

Provokation
@Yvan: du hast schon aus der Schweiz gegrüsst, das Tirol als uninteressant ningestellt, Bayern gelobt und jetzt grüsst du aus der Westschweiz? Jetzt sag ich dir als CH und It. "Bei Sion hört für mich di CH auf und Frankreich beginnt"!
Ich bin fürItalien meine aber kulturelle Rechte der Südtiroler
brauchen Schutz und Tirol!
Alles klar Yvan noch domandi?

10

Antwort..
@Heinz Pichler: Wenn du /mal fiktiv den ital. Pass abgibst, kannst du nachweisen wo Verwandte eingetragen sind, dies wäer jo das Tirol, dann müsstest du aus Völkerrechtlichen Gründen (Stammbaum Nachweis) den Austria
Pass bekommen. Da Tirol ja zu Austria gehört.
Frage: Waren die Demonstranten von der AN oder Skinheds..?

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Staatsbürgerschaft der Süd-Tiroler
Heute sind die Heimat- und Bürgerrechte der Süd-Tiroler an die italienische Staatsangehörigkeit in der ERU und in der Welt gebunden, da die AP Bozen Südtirol völkerrechtlich zu Italien gehört. Die Republik Österreich ist bekanntlich seit 1946 die völkerrechtliche Schutzmacht der 3/4 süd-tiroler Bevölkerungsmehrheit in Tirol südlich des Brenners, auch wenn Rom in diesem Fall von einer Minderheit sprechen will. Vieleicht wird es irgendwann aber so etwas, wie nur die eine EU-Unions- oder Europa-Staatsangehörigkeit geben. In der Zwischenzeit könnte aber das Bundesland Tirol in Österreich darauf drängen, dass man den Landsleuten in Tirol südlich des Brenners einen zweiten Pass anbietet, für alle die das wollen, nämlich den des Österreichischen Vaterlandes, eben aufgrund der ethnischen Herkunft der Süd-Tiroler. Das ist überall in Europa nicht erst seit gestern und heute der Fall, dass die vielen Vaterländer den eigenen Landsleuten, die aus welchen Gründen auch immer ausserhalb der Grenzen des Vaterlandes leben oder leben müssen, grosszügig die eigene Staatsbürgerschaft anbieten und zwar als identitätsstiftende Geste der Verbundenheit. Vorausgesetzt, beide Länder, das Vaterland und das Land wo die Menschen dann leben, lassen diese Möglichkeit der Doppelstaatsangehörigkeit rechtlich zu. Doppelte Staatsangehörigkeit ist aber international gesehen nichts aussergewöhnliches, sondern eher der Normalfall. Diese Frage der Staatsangehörigkeit ist aber gerade in Süd-Tirol durch die verhängnisvolle und leidvolle Erfahrung der Menschen in der Geschichte mit zwei Faschismen aus der Zeit der sog. "Option" vor 1943 immer noch gefühlsmäßig belastet. Würden womöglich abertausende Menschen daraus in unserer Zeit Gebrauch machen und einen zweiten Reisepass des Vaterlandes annehmen, dann könnte Italien wieder damit wie damals 1946 gegen die Selbstbestimmung des Landes und Volkes hausieren gehen und gegen die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler argumentieren. Ich vermute, dass nur die gesamt-tiroler Politik in Innsbruck und Bozen in Absprache mit Wien diese Frage mit allen Konsequenzen ausreichend klar beurteilen kann und gegebenfalls auch eine Entscheidung treffen könnte. Für die vielen Sportler z.B. aus Süd-Tirol wäre dsas aber eine Möglichkeit, gerade in ihrer Jugend für das Land zu starten, das sie als ihre Heimat und Vaterland empfinden, damit ihnen in Italien niemand mehr nachsagt, sie wollen die italienische Hymne nicht mitsingen oder die Tricolore schwenken, alo sie haben diese Möglichkeiten der sportlichen Betätigung nicht verdient. Andere Mütter haben auch schöne Töchter, und was gerade Alpinsport betrifft, da sind die Österricher heute eine eigene klasse für sich. Eine Schlagzeite, "der oder die für Österreich startende Südtiroler/In hat das und das gewonnen" würde sogar die Bemühungen um das Recht auf Selbstbestimmung erleichtern, da beim Sport ziemlich alle zuschauen. Alle Politiker könnten daher überlegen, ob es da nicht einen Spielraum gäbe, all den Menschen, die in der AP Bozen Südtirol permanent leben, eben aufgrund ihrer ethnischen Herkunft unbürokratisch am Konsulat in Bozen oder in Innsbruck selbst auf der Bezirkshauptmannschaft auch die Möglichkeit des Erwerbes eines österreichischen Reisepasses zu ermöglichen. In vielen Ländern Europas ist das möglich, wo man nur nachweisen muss, dass man von dem Volk abstammt, desssen Staatsangehörigkeit man bekommen möchte, auch wenn man permanent im Ausland lebt, in Süd-Tirol solange die Frage der Selbstbestimmung der AP Bozen eben nicht ausreichend geklärt ist, oder noch nicht nicht geklärt werden kann. Vieleicht denkt jemand in der hohen Politik in beiden Landesregierungen in Tirol in Bozen und in Innsbruck im Sinne der Wiederherstellung der Einheit der Tiroler darüber nach. Die EU würde höchstwahrscheinlich nichts dagegen haben, sondern sogar solche Lösungen im europäischen Geiste begrüssen.

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Heinz Pichler

@ulli
@ulli: keine sorge, auf den Beweisfotos der SF sieht man ja sogar sehr genau dass es sich um eine friedliche Demonstration handelt. Friedliche Demonstrationen finde ich eigentlich immer in Ordnung, auch wenn ich anderer Meinung bin...
Auch auf dem Video sieht man auch einige deutschsprachige Südtiroler mit deutschen Plakaten. Ich denke man kann schon ziemlich gut zwischen den Zeilen lesen was hier berichtet wird und was wirklich gewesen ist.

noch was: warst du bei der demonstration dabei oder hast du nur zugesehen? Ich finde es ja durchaus in Ordnung wenn ein deutschsprachiger Südtiroler mit der jetzigen Situation zufrieden ist. Aber soch mit einer italienischen Fahne auf die Strasse zu stellen und GEGEN TIROL zu demonstrieren finde ich dann doch etwas zach...

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Heinz Pichler

@anonimo
Danke für die besserwisserischen Worte. Mal angenommen ich würde den italienischen Pass zurückgeben.
Wie könnte ich dann eine andere Staatsbürgerschaft bekommen wenn ich weiterhin in Südtirol leben würde?

Und wie soll ich als in Südtirol lebender Südtiroler je zu einem zweiten Pass kommen?

Ich finde also nach wie vor dass mir die Staatsbürgerschaft aufgezwunden wurde. Oder welche reale alternative gibt es wirklich?

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"Rot und Weiss das sind die Farben die wir in unserem Herzen tragen!"

Rot-Weiss-Rot bis in den Tod!

Mander `s isch Zeit...

Der Freiheit entgegen...

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Demonstranten in Sterzing
An sich muss man die Italiener die jetzt in Süd-Tirol leben verstehen, dass sie lieber Italiener bleiben möchten. Das wird auch jedem einleuchten.

Aber warum soll ein Land, in dem knapp 75 % eben keine Italiener sind, ewig bei Italien bleiben?

Warum soll es der Bevölkerungsmehrheit zumutbar sein, in einem ihrer Kultur und Sprache fremden Land zu leben, während das Gleiche der Minderheit nicht zumutbar sein soll?

Und wissen die Demonstranten eigentlich, dass sie sich zuerst einmal auf Tiroler Boden befinden? Was wissen diese Demonstranten eigentlich über Tiroler Geschichte?

Wahrscheinlich nicht viel.

Hat man ihnen in der Schule gelehrt, dass die italienischen Orts- und Flurnamen fast allesamt bloß deshalb erfunden wurden, um eine italienische Bevölkerung, die es vorher nicht gab, vorzutäuschen, um sich das Land einzuverleiben?
Hat man ihnen gelehrt, dass alles ursprünglich Tirolerische ausradiert werden sollte, dass sogar Grabinschriften und Familiennamen italianisiert wurden? Hat man ihnen gelehrt, warum sich Italien dafür nie entschuldigt hat und in abgeschwächter Form weiter an diesem Unrecht festhält?

Wenn ich ein Italiener wäre, dann würde ich mich dafür für meinen Staat schämen!

Frau Dr. Klotz vorzuwerfen, Sie hätte im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, ist allerdings in diesem Zusammenhang ein starkes Stück und eine wirkliche Provokation.

Aber eines glaube ich auch: sollte es in Süd-Tirol wirklich einmal zu einer Selbstbestimmung in welcher Form auch immer kommen: die dort lebenden Italiener würden garantiert dieselben Minderheitsrechte bekommen, welche die deutsch- und ladinischsprachigen Süd-Tiroler jetzt haben.

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@ Peter
Durni uns Van Staa sind nicht das volk, aber vom Volk gewählt! Und wenn das Volk die 2 gewählt hat, dann wird das Volk wohl auch einen Grund dazu gehabt haben, oder? Ob dir das paßt interessiert "das Volk" nicht.

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Patriot auf Lebenszeit

Es isch a schande, daß sich do di leit nou streiten,zu wos mir TIROLER stien und kearn.Vor Longer Zeit hot schun uaner mit den Kompf unkep,und er isch erst fertig bol mir in FREIHEIT und friedn lebm kennen und mir in inserer Kultur nimmer Unterdruckt werden. ES LEBE DAS HEILIGE LAND TIROL

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ich geb den italienern recht es waren auch fiele südtiroler dabei
Die südtiroler freiheit macht auch viel provokationen

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ulli59wuqhotmail.com

es ist aber so, südtirol ist in italien. das heißt aber nicht, dass südtiroler (deutschsprachige) italiener sein sollen. sie sind südtiroler,leben ihre kultur und traditionen wie sie es von jeher gewohnt sind, das ist auch gut so un d ich denke das funktioniert auch. die italienischsprachigen haben aber genauso das recht so zu leben wie sie es für richtig halten. beide sprachgruppen könnten voneinander lernen. den meisten gelingt das auch. da gibt es aber leute wie klotz & co die mit allen mitteln versuchen dies zu verhindern. Sven Knoll benutzt gerne das wort die ewig gestrigen. ich frage mich nur wer hier die ewig gestrigen sind.

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Nationalstolz
Ich glaube, aus Yvan spricht nur der gekränkte Nationalstolz eines Italieners im Ausland im Kanton Jura in der Schweiz. Gerade dort hat man aber eine reiche Erfahrung an gelebter Selbstbestimmung als ein land und Volk vor 30 Jahren gehabt. Wenn es dem so wäre, und dieser Forumteilnehmer ist persönlich gekränkt, dann hat der Yvan etwas missverstanden. Das gibt ihm immer noch lange kein Recht beleidigende Kommentare an unsere Adresse zu verfassen. Wir haben kein Problem mit Italien als Land mit seiner grossartigen Zivilisation und Sprache, sondern damit, dass der italienische Staat sich selbst und uns die restlose Klärung der Frage der Selbstbestimmung des Landes permanent verbietet. Die Landespolitik in Bozen versucht diese Politik Roms auf dem Wege des Ausbaus der Autonomierechte bis hin zu Selbstbestimmung zu konterkarieren. Als Italiener kann man gerade in Süd-Tirol nur die Menschen bezeichnen, die so eine Definition ihrer ethnischen herkunft ohne Wenn und Aber auch unterzeichnen würden. Das war aber In Tirol südlich des Brenners bei der deutschsprachigen Bevölkerung so gut wie nie der Fall gewesen, in den vergangenen fast 90 Jahren seit dem Beginn der italienischen Fremdherschaft. Die Süd-Tiroler sind zuerst Tiroler und laut Definition der SVP und des Landeshauptmanns die Österreichische Minderheit in Italien, im eigenen Land immer noch eine 3/4 Mehrheit. Die heute verpflichtende und seinerzeit 1918 mit Betrug und Gewalt aufgezwungene Zugehörigkeit zu Italien als Staat des Landes Süd-Tirol und seiner Menschen, sowie im weiterer Folge auch die heutige Staatsangehörigkeit hat daher mit dem wirklichen Bekenntnis als Tiroler und damit Österreicher und in weiterer Folge Angehörige der Deutschen Kulturnation aber überhaupt nichts zu tun. Die Liebe und Treue zu einem Land kann man nicht per Gesetzt verordnen, sondern höchstens auf die Einhaltung des geltenen Rechtes durch die Bürger als Staat pochen und sanktinieren, mehr nicht. Das Völkerrecht spricht da eindeutig von Bekenntnisfreiheit und das gilt für alle demokratischen Länder, auch für Italien. Gerade ein Jurist, oder einer der vorgibt das zu sein, müsste das ganz genau wissen. Seine eigenartige Auffassung, dass es sich bei italienischen Staatsbürgern nur um Italiener handeln darf, stammt daher eher aus der Mottenkiste des italienischen Duce-Faschismus, aber ganz sicher nicht von gestern und heute. Ich glaube aber eher nicht, dass der Forumteilnehmer Yvan sich dessen bewusst war, als er dies geschrieben hat. Die Italiener haben halt viel mehr Temperament, als die Menschen im Alpenraum. Vielmehr ist das ein gekränkter Nationalstolz. Vieleicht hat er nie in einem Land gelebt, wo die Italiener eine ethnische Minderheit bilden. Dazu wäre eine Möglichkeit sogar in der Schweiz selbst gerade im Tessin/Ticino vorhanden, wo die italienischen Schweizer das Staatsvolk der Eidgenossenschaft stellen und mit der italienischen Tricolore aber überhaupt nichts anfangen können. Die Slowenen in Süd-Kärnten haben 1920/21 in einer freien und überwachten Abstimmung für Kärnten und Österreich abgestimmt, die Süd-Tiroler haben nie diese Möglichkeit von Italien bekommen. Jedes Bundesland in Österreich ist von Wien so gut und so sehr autonom, wie das Land Süd-Tirol von Italien, daher ist es für die Machtzentrale sehr schwierig den eigenen Willen einem eigenständigen Bundesland demokratisch "aufzuzwingen". Gerade in Süd-Kärnten versucht ja Wien das unuterbochen seit vielen Jahrzenten auch zu tun, mit mäßigen Erfolgen, leider. Der österr. Bundepräsident Fischer wird doch keine Panzer in Bewegung setzen, um den eigenen Standpunkt oder den der Republik in dieser Frage in Kärnten durchzusetzen, das ist in einer Demokratie nicht üblich, auch wenn man das Recht auf der eigenen Seite weiss. Es ist eine andere nur bedingt vergleichbare Lage wie im Falle von Süd-Tirol, daher kann man auch gefühlsmäßig diese Problemlage nicht so leicht nachvollziehen. Die so lange aufgeschobene Selbstbestimmung Süd-Tirols würde meiner Meinung nach Vorteile für alle Menschen bringen, auch den in Süd-Tirol lebenden Italienern. Das ist sicher wie Amen in der Kirche. Wenn man die heutige durch Autonomie geregelte Sprachgruppentrennung, Disagio, gegenseitige Belagerungsmentalität überwinden will, kann man das nur auf dem Wege der Klärung der Selbstbestimmungfrage machen. Dazu braucht man aber ein Referendum oder Volksbefragung und Italien geht heute wohl davon aus, dass man in so einem Fall als Verlierer aus diesem Land abziehen müsste. Das ist nicht zwangsläufig der Fall, da jede Abstimmung nur mit einem offenen Ergebnis abgehalten werden kann und weiters, Rom hat von Anfang an nie gelernt mit der Selbstbestimmung konstruktiv umzugehen. Die Jahre zwischen 1918 - 1972 waren in dieser Hinsicht ein Desaster der italienischen Süd-Tirol Politik. Erst seit der halbherzigen und unvollständigen Einführung und praktischen Umsetzung der Autonomie bis 1992 hat sich das deutlich gebessert, vor allem aber nach dem Beitritt Österreichs zur EU 1995. Die volle Wahrheit der Verletzung dieses Menschenrechtes auf eigene Selbstbestimmung des süd-tiroler Volkes und Landes durch italienische Staatsmacht bis in die späten 80er Jahre und danach werden aber ganz sicher die künftigen Generationen von Fachwissenschaftern herausfinden können und das ist ganz bestimmt kein Ruhmesblatt der Italianità, ganz im Gegenteil. Die Vorgangsweise der italienischen Staatsmacht war in den 60er Jahren sogar in einer westlichen Demokratie nicht anders als anderswo noch vor zehn Jahren am Balkan, wo gerade im Feber 2008 eine dieser unendlichen ewig aufgeschobenen Selbstbestimmunggeschichten erfolgreich abgeschlossen worden ist, nämlich im Kosovo. Für die Kosovaren ist das die erste nationale Selbstbestimmung, da sie in ihrer Geschichte nie vorher ein Teil Albaniens gewesen sind, sondern das war immer ein Teil Serbiens oder des Osmanischen Reiches und wieder Serbiens. Die Ausgangslage für diese gelungene Selbstbestimmung ist daher in dieser Hinsicht nicht so leicht vergleichbar mit Süd-Tirol. Dem italienischen Herrschaftsanspruch in Tirol südlich des Brenners haben die Menschen bei entsprechenden hitorischen Gelegenheiten klar und deutlich widersprochen, so war das in der Petition an die USA 1918, oder an Österreich 1946 und 2006. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass das Land Tirol auch eine italienische Identität und Seele hat, nämlich das Trentino. Hätten die Italiener 1918 gerade im Trentino die Menschen danach gefragt, ob sie die Zerschlagung der Landeseinheit und Viertteilung wollen, hätten sie wahrscheinlich eine Absage bekommen. Das haben aber die italienischen Irredentisten und Faschisten mit Brachialgewalt leider zerschlagen und sie ist nur noch in Resten heute im Trentino gerade noch vorhanden, aber sie lebt noch, Gott sei Dank! Wer würde dann noch so ein Dilema zu lösen vermögen, die Geschichte von "Orpheus und Euridike" wäre vieleicht ein passender Vergleich dazu, die Hoffnung darf man aber nie aufgeben. Aus diesem Grund berufen sich auch die Süd-Tiroler auf ihr gutes Recht auf eine Landeseinheit des deutschsprachigen Teiles von Tirol zwischen Salurn und Kufstein. Das Königreich Italien hat bekanntlich nach dem Sturz des Duce im Zweiten WK in den Jahren zwischen 1943-45/46 die direkte Kontrolle über Süd-Tirol verloren. Die Atlantikcharta von 1941 als eine Art "Gründungsakte" der UNO der für Freiheit und Demokratie und gegen Gewaltherrschaft der Totalitarismen, Unterdrückung und Verweigerung des elementarsten Selbstbestimmungsrechtes für alle Völker der im Krieg kämpfenden Nationen dieser Welt sprach schon damals auch in Hinblick auf die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler als Volk und Land eine klare und deutliche Sprache. Kein freiheitsliebendes Volk darf eine Fremdbestimmung im eigenen Machtbereich dulden, selbst einer Fremdbestimmung weiterhin ausgesetzt werden oder stillschweigend vor der Völkergemeinschaft zustimmen. Darauf haben sich auch die Süd-Tiroler in ihrer Petition von 1946 an Österreich bezogen, so gut wie von allen Bürgern unterzeichnet, als sie damals in einer verzweifelten Bitte an den damaligen österr. BK Leopold Figl und an die freie Welt das Selbstbestimmungsrecht für das Land Süd-Tirol eingefordert haben. Leider vergebens. Frankreich und GB waren dafür, aber USA waren dagegen, da man ein zweites mal wie 1918 das Land Süd-Tirol als eine Art "Belohnung" Italien versprochen hat, und zwar als Lohn für getane Dienste. 1918 war das diplomatischer Verrat und Betrug an Bündisparner Österreich Ungarn, 1943 war das der Sturz des Mussolini-Regimes und ein fliegender Seitenwechsel im Krieg. Das kann man im zweiten Fall natürlich nur begrüssen, aber ganz sicherlich nicht die weitere Verweigerung der Selbstbestimmung für Süd-Tiroler von und in Italien. Das vom Krieg selbst schwer gezeichnete Vaterland Österreich war natürlich zum damaligen Zeitpunkt ein diplomatisches Leichtgewicht und konnte sich nicht in dieser Frage international in der Völkergemeinschaft durchsetrzen. Der völkerverbindende Europagedanke der EU hat aber diese Frage der Tiroler Teilung seit 1957 bereits teilweise dialektisch zum positiven hin stark verändert und auch nachhaltig die Ausgangslage für die Selbstbestimmung des Landes gebessert. Heute kann man bereits die Tiroler Einheit auf der lokalen Ebene der Länder leben, die Unrechtsgrenze am Brenner ist mehr oder weniger "unsichbar" geworden, auch wenn die institutionelle Einheit der geteilten Tiroler Landesteile immer noch nicht erreicht worden ist. Das wird weiterhin uns allen, die an ein Land Tirol zwischen Salurn und Kufstein und an das Österreichische Vaterland glauben, auch in Zukunft als gerechte und edle Zielsetzung noch erhalten bleiben. Das Beispiel des schweizer Kanton Jura mit der Hauptstadt Delsberg/Delémont mit ca 70 Tausend Menschen im nord-westlichen Teil der Schweiz ist auch in diesem Zusammenhang sehr interessant. Der Jura ist der jüngste Kanton der Schweiz. Er wurde aufgrund der aus der Geschichte dieses Landes resultierenden kulturellen und politischen Spannungen zwischen zwei Sprachgruppen und den darauf folgeneden lokalen und gesamtschweizer Volksabstimmungen gegründet. Eine Selbstbestimmung ohne Wenn und Aber war dort im Jahre 1978 möglich, als dieses französischsprachige Volk selbst in diesem in der Geschichte hin und her geschobenen Landstrich in einem freien und demokratischen Referendum zu dieser so wichtigen Frage mit der abgegebenen Stimme eine für dieses Land weichenstellende Entscheidung getroffen hat. Die Selbstbestimmung wurde in dieser Volksabstimmung vom 24.September 1978 vom Wahlvolk klar bejaht und am 1.Jänner 1979 ist Jura, nach 165 Jahre langen und von den Jurassiern selbst subjektiv auch als solche empfundenen Fremdbestimmung, der Schweiz als der jüngste 26. Kanton offiziell beigetreten. Der Kanton Jura ist daher erst 30 Jahre alt oder jung. Der Jubel der Menschen war damals bekanntlich grenzenlos. Nicht anders als heute und gestern im Kosovo 2008 oder in Montenegro 2006, vieleicht in Schottland 2011. Die historisch gewachsene und begründete unverwechselbare Identität dieses kleinen Landes und heutigen neuen Kantons der Schweiz wurde endlich von der hohen Politik ohne Wenn und Aber respektiert. Die äusserst hitzige Selbstbestimmungsdebatte im Vorfeld der Volksabstimmung in Jura von 1978 war von Rangeleien, gegenseitigen Blockaden aller Art und Tumulten gekennzeichnet, aber vor dem erklärten und mit Abstimmung manifestieren Willen des Volkes musste die hohe Politik letztenendes doch friedlich die alte Politik der Fremdbestimmung doch endlich aufgeben. Heute dürfen bereits mehrere alt-tiroler Gemeinden wie Cortina d.a. aus dem Belluno über Provinzwechsel zu Südtirol abstimmmen und dieses Ziel demokratisch zu über 80% bejahen, auch wenn Italien und Veneto ein Drama daraus machen, diesen Provinzwechsel wird es höchstwahrscheinlich auch geben. Dasgleiche ist auch in Zukunft für die AP Bozen Südtirol auch ohne Wenn und Aber realpolitisch in der Frage der Wiederherstellung der Einheit des Landes Tirol in der EU vorstellbar, die Frage ist nur wann und nicht ob, und das hängt auch davon ab, ob wir mehr in Europa der EU, oder in alten Nationalstaaten mit ihren alten Grenzen leben werden. Das war auch sogar damals 1957 im heutigen deutschen Bundesland Saarland auch nicht anders, als man im Jahre 1956 die französichen Saarländer über die Frage der eigenen Zukunft entweder als Franzosen oder Deutsche entscheiden liess. Sie haben sich zu über 80% für Deutschland als Vaterland entschieden und so ist Saarland am 01.Jänner 1957 der BRD als neues Bundesland beigetreten und bis heute auch geblieben. So eine Form einer freien und demokratischen Klärung der Selbstbestimmungfrage des eigenen Landes wünschen sich auch die meisten Süd-Tiroler seit dem Beginn der italienischen Fremmdherrschaft im Jahre 1918 bis heute immer noch. Die realpolitische Möglichkeit einer Klärung dieser Frage rückt schon jetzt in die greifbare Nähe der Landespolitik. Das Andreas Hofer Jubiläumsjahr 2009 würde eine passende Gelegenheit gerade dafür bieten. So ein Referendum in Form einer Volksbefragung könnte z.B. der Landtag in Bozen mit allen Durchführungsbestimmungen beschliessen und abhalten. Wahrscheinlich wäre unter Berücksichtigung aller Aspekte der gegenwärtigen nationalen und internationalen Politik nur eine Fragestellung sinnvoll, nämlich: Sind sie als Bürger/In der AP Bozen Südtirol für oder gegen die Selbstbestimmung des Landes? Falls ja, würden Sie diese Aufgabe dem Südtiroler Landtag, der Landesregierung in Bozen und der Landespolitik der Autonomie zur restlosen Klärung übertragen, und zwar im Einklang mit allen Rechtsvorschriften der Völkergemeinschaft, der UNO und der EU, der Republik Italien und des Österreichischen Vaterlandes als die völkerrechtliche, im Pariser Autonomievertrag definierte Schutzmacht der Interessen der Süd-Tiroler national und international demokratisch zu klären? Würde die Bevölkerung die Ausübung der Selbstbestimmung auf diesem Wege ablehnen, würde sich die Landespolitik weiterhin auf den Ausbau der Autonomie konzentrieren und manche in Italien könnten dann behaupten, Alto Adige ist endlich in diesem Land politisch und mental angekommen. Würden die Bürger aber die Selbstbestimmung des Landes mehrheitlich und klar bejahen, wären die Tage der italienischen Staatsmacht in Tirol südlich des Brenners bis an die Salurner Klause wahrscheinlich gezählt. Ein Völkerrechtexperte und Politiker der SVP Karl Zeller hat einmal in Hinblick auf die theoretische Möglichkeit der Ausübung der Selbstbestimmung durch die AP Bozen gemeint; "Wir sind ein Volk, wir haben ein Territorium und wir können das Selbstbestimmungsrecht jederzeit ausüben, sofern wir es denn wünschen!" Was den klar vorhandenen politischen Willen des Österreichischen Vaterlandes bei der Unterstützung der Selbstbestimmung Süd-Tirols betrifft, davon zeugt die gerade geplante Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs für Südtirol in der neuen Bundesverfassung der Zweiten Republik, sogar an einer prominenten Stelle in der Präambel dieses Dokumentes. Aussagekräftig in dieser Frage ist auch eine Schlagzeile aus der Dolomiten-Zeitung vom 19.11.2007, nach dem Parteitag der SVP in Meran, auch als Orientierungshilfe für alle Zweifler aber auch Befürworter der Selbstbestimmung: "Zusammenstehen oder untergehen! Gusenbauer, Khol und Innerhofer: Einheit im Edelweiss ein Muss - 80 Prozent für Obmann - Meran (bv) - Was in Deutschland der 3. Oktober, sollte in Südtirol der 17.November sein: Ein Tag der Einheit - im Edelwess." Ende des Zitats. Mit dem 17.November meint man auch die Massenkundgebung für Selbstbestimmung unter der Parole "Los von Trient und Rom" von 1957, also vor mehr als 50 Jahren auf der Burg Sigmundskron bei Bozen, auf der Rütli-Wiese der Süd-Tiroler. Was der 3.Oktober 1990 für die Nachbarn der Österreicher und aller Tiroler war und ist, das müssten doch alle gebildeten Menschen gut wissen, nämlich das Datum der Verwirklichung der Deutschen Einheit. Ein Datum für eine nicht nur theoretische, sondern auch eine praktische und erfolgreiche Festschreibung der süd-tiroler Selbstbestimmung und Tiroler Einheit müsste man als Edelweisspartei und in anderen Parteien des Landes erst finden, z.B. im Andreas Hofer-Jahr 2009 oder sogar noch in diesem Jahr bei der LW im Herbst.

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Süd-Tirol ist nicht Italien!!!

Es ist aber so! Süd-Tirol ist einfach nicht Italien! nur weil Süd-Tirol von Österreich getrennt wurde und jetzt an Italien hängt heisst es noch lange nicht dass wir Italiener sind!! wenn die italiener die in südtirol leben etwas gegen die südtiroler haben dann sollen sie runter nach Italien und nicht hier demonstrieren!!!

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gewählte Vertreter
"Van Staa und Durnwalder sind nicht das Volk."

Nein, sie wurden aber vom Volk gewählt.

"Und was diese Leute sagen, wollen oder nicht wollen, das entscheidet das Volk."

nein, das entscheiden sie selbst.

"Wenn Van Staa und Durnwalder die Tiroler Landeseinheit nicht wollen, dann sollen sie abtreten und ihren Platz frei machen. "

Nein, in einem demokratischen Land stellt sich der Politiker den Wahlen, da wird nicht nach dem Diktat rechtsgerichteter Parteien gehandelt (das hatten wir schon mal und ist gründlich schief gegangen)

23

wie bitte ?
"müssen Sie hier schon Deutsch schreiben. Das hier ist eine deutschsprachige Plattform."

ist für Italienisch kein Platz ?

Zeigt ja deutlich, wo Klotz & Co. lang gehen.

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auch ich war am mittwoch abend bei der demonstration anwesend und ich finde es ungeheuerlich wie die gruppe um fr. klotz unwahrheiten verbreitet. die gruppe bestand aus italienischsprachen und deutschsprachigen italiener südtirolern. sie behaupten polizei u. carabinieri mussten uns unter kontrolle halten, ebenfalls eine lüge. leute wie knoll uind klotz sind böse und ungerechenbar, sie gefährden das friedliche zusammenleben aller in südtirol lebenden volksgruppen.

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Diebstahl ist Diebstahl, ob es sich nun um Gegenstände, Geld oder gar um Länder handelt.
Was gestohlen wurde, muss wieder zurückgegeben werden!
Auch wenn Durni & Co damit nicht einverstanden sind

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rechtsgerichtete
"Mit Fackeln, Spruchbändern und nationalistischen Aussagen hat eine Gruppe rechtsgerichteter gestern Abend ... "

tut ihr doch auch immer wieder in dieser oder in ähnlicher Form. Und rechtsgerichtet seid ihr auch.

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Georgos Egger

Verständlichkeit
@Alberto

Sehr geehrter Herr Alberto nebst anderen Italo-Autoren, wenn Sie von allen verstanden werden wollen, müssen Sie hier schon Deutsch schreiben. Das hier ist eine deutschsprachige Plattform. Die allfällige Forderung an deren Teilnehmer, die des Italienischen nicht kundig sind, eben Italienisch zu lernen, ist kein Äquivalent zu den Regeln eines guten Benehmens, bei Kenntnis der deutschen Sprache - wie man sie von Lesern dieser Beiträge erwarten kann - auch Deutsch zu schreiben.

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Georgos Egger

Unterdrückung?
@Yvan - zur angeblichen Unterdrückung der slowenischen Minderheit in Kärnten:

Slowenisch (eig. Windisch-Kärnten) hat sich in eigener Entscheidung am 10. Oktober 1920 in einer freien Abstimmung mit 59 Prozent Mehrheit für den Verbleib bei Österreich entschieden. Eine solche Selbstbestimmung ist Südtirol niemals gewährt worden. Die Kärntner Windischen hatten sogar mehr Selbstbestimmungsrecht als die Bewohner anderer Bundesländer, denn die Tiroler waren zu dieser Zeit zu weit über neunzig Prozent für den Anschluß an Deutschland, und die Vorarlberger wollten mehrheitlich zur Schweiz. Diese Bestrebungen aber wurde Ihnen von den alliierten Kriegsgewinnern untersagt, ganz abgesehen davon, daß die Schweiz an einer Aufnahme Vorarlbergs in die Eidgenossenschaft nicht interessiert war. Jedenfalls sind die Kärntner Windischen niemals unfreiwillig in der Republik Österreich gewesen, wie es die Südtiroler von Anfang an bei Italien sind. Angesichts kürzlichen Orttafel-Trarahs in Südkärnten bzw. im unteren Lavanttal von Unterdrückung der Slowenen zu reden, gebührt sich in keiner Weise. Das war eher als eine Performance eines schauspielerisch und werbepsychologisch begabten Politikers zu verstehen.

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@ Heinz Pichler
"Aber die italienische Staatsbürgerschaft wurde mir aufgezwungen."

Sie können sie ja aufgeben, wenn sie möchten. Italien hindert sie nicht daran. Falls sie schon einen zweiten Pass besitzen (was in Europa nicht selten ist) werden sie dadurch nicht staatenlos.

"Qui è territorio italiano" ist in Südtirol keine Provokation, sondern eine Wahrheit. Das gleiche gilt strengenommen auch für "Süd-Tirol ist nicht Italien", denn "Süd-Tirol" existiert nicht, im Gegensatz zu "Südtirol" oder "Alto Adige", die in der Costituzione explizit erwähnt werden. Und eine Aussage über etwas, das nicht existiert ist immer wahr.

Mich würde noch etwas anderes interessieren, das in keinem Zusammenhang mit dem letzten steht. Da ich nicht aus Südtirol bin, weiß ich nicht Bescheid.
Hat die Rai bei Liveübertragungen von Sportarten (insbesondere Fußball) im Fernsehen das alleinige Senderecht, oder hatten die Südtiroler z.B. bei der WM 2006 die Wahl zwischen dem Kommentar von ORF und RAI. Das Problem stellt sich auch für die 500000 Italiener in Deutschland, die "gezwungen" werden ARD/ZDF zu sehen, da RAI das Programm über Satellit zu entsprechender Zeit kodiert.

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Van Staa und Durnwalder
Van Staa und Durnwalder sind nicht das Volk. Und was diese Leute sagen, wollen oder nicht wollen, das entscheidet das Volk.

Wenn Van Staa und Durnwalder die Tiroler Landeseinheit nicht wollen, dann sollen sie abtreten und ihren Platz frei machen.
Wir brauchen keine Politiker, die nicht an das Volk denken, sondern nur an ihre persönliche Bereicherung und Bequemlichkeit.

@anonymo
Die Pflicht der Italiener wäre gewesen, in Tirol gar nicht einzumarschieren und uns die österr. Staatsbürgerschaft zu nehmen.

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Heinz Pichler

@Yvan und anonimo
@Yvan: du bist einfach lächerlich und so berechenbar... Ich habe ja gewusst dass du dich nun beschweren wirst weil ich dir das Wort verbieten will.
Aber wenn du genauer lesen würdest (oder es nicht absichtlich falsch verstehen würdest), dann hättest du gesehen, dass ich nicht allen Schweizern das Wort verbietet habe, sondern nur Personen die keine Argumente hervorbringen, die Geschichte nicht kennen (wollen) und nicht diskutieren sondern nur andere beschimpfen. Ob solch eine Person aus der Schweiz ist oder nicht ist irrelevant. Aber nachdem du nicht aus Südtirol bist finde ich deine Postings hier eben noch lächerlicher.

@anonimo: Ich denke wir brauchen nicht diskutieren, dass alle Südtiroler einen italienischen Pass haben und somit italienische Staatsbürger sind.
Markus A. hat geschrieben 75% der AP Bozen sind keine Italiener. Diese 75% haben zwar einen italienischen Pass, sind aber nach ihrer "kulturelle Selbstfindung" keine Italiener, sondern Österreicher.
Von Ausländern hat niemand gesprochen. Oder willst du jetzt ernsthaft die in Südtirol lebende deutschsprachige Bevölkerung als Ausländer bezeichnen?

Du sagst weiters "Niemand ist gezwungen Italiener zu sein." Also wenn du damit die "kulturelle Selbstfindung" meinst dann hast du recht. Aber die italienische Staatsbürgerschaft wurde mir aufgezwungen. Ich kann mich nicht erinnern mich jemals gewünscht zu haben Italiener zu werden.

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jeder menschen der nicht als südtiroler geboren und als so einer erzogen wurde oder seine herkunft verleugnet hat nicht das recht uns zu verurteilen und uns zu sagen was wir sind !

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@ Markus A.
Les die Zeitung! Van Staa hat oft genug gesagt, er habe kein Interesse an die Wiedervereinigung, und Durnwalders Worte dazu (nach der Unabhängigkeit Kosovos) sind auch klar.
Die SF ist nichts anderes als eine kleinstpartei, die wie ein Kleinkind um Aufmerksamkeit schreit, weil sie angst haben, beri der nächsten Wahl komplett unterzugehen zwischen freiheitliche und UfS.

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Georgos Egger

keine Provokation
Die Aussage "Südtirol ist nicht Italien" ist keine Provokation. Nach dem nationalstaatlichen Prinzip, das auf das Volk als Sprachgemeinschaft baut, ist Südtirol ein von fremder Macht besetztes Land. Die faschistische Maßnahme unter Mussolini, die deutsche Spache den Südtirolern zu verbieten, zeigt die Unterdrückung des Südtiroler Volkes seitens der Besatzer deutlich genug. Die persönlichen Angriffe des merkwürdigen Herrn Ivan gegen Frau Klotz und andere Südtiroler zeigt ebenso deutlich, daß dieser Gegner kein vernünftiges Argument vorzubringen imstande ist. Die Unterdrückung eines Volkes kann niemals staatliche Einheit oder Zugehörigkeit rechtlich begründen.
Nach geografischem Befund beginnt Italien überhaupt erst mit dem Apenin, so daß nicht einmal die Poebene zu Italien gezählt wird. Politische Freiheit bedingt, daß ein Volk oder eine Minderheit freiwillig einem Staat angehört. Bei Südtirol ist diese Freiheit seit dem Ende von WK I noch nie vorhanden gewesen.

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Noi provochiamo?
e cosi saremmo noi che provochiamo????non abbiamo messo noi il cartello al brennero...c`ero anche io alla manifestazione mercoledi a vipiteno e non mi sembra giusto dire che noi abbiamo porvocato...perche` non abbiamo cantato alcun coro nazionalista oppure parlato male di voi...lùnico ad aver parlato e stato Davide Orfino il nostro rappresentante di azione giovani... e senza aver recato alcuna offesa mi sembra ha solamente fatto una domanda e ribadito che l`alto adige è e rimane Italia e cosi da 90 anni e sará cosi per sempre...con questo finisco e saluto...se fra noi due ce qualche razzista quelli siete voi per nopi come detto ieri da Davide Orfino siamo per la pacifica convivenya

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Jeder Mensch, der einen echten italienischen Pass besitzt, ist ein Italiener. Aber diese Bedingung ist nicht notwendig. Beispielsweise sind auch Kinder von Menschen, die einen echten italienischen Pass besitzen, (nach italienischem Recht) Italiener, unabhängig davon, ob sie selbst einen echten italienischen Pass besitzen. Daher kann ich nicht nachvollziehen, wieso Markus A. von einem Ausländeranteil von 75% spricht.
Jeder Mensch in Südtirol ist entweder Italiener oder Ausländer. Niemand ist gezwungen Italiener zu sein.
Die "kulturelle Selbstfindung" oder das Zugehörigkeitsgefühl ist Privatsache. Und staatsbürgerliche Pflichten gibt es nicht nur in Österreich, sondern auch in Italien. Diese gelten natürlich für alle Bürger und schließen separatistische Agitation aus.

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Wollte ich nur Markus aufmerksam machen dass ich die Schweizer Demokratie und vor allem der Selbsbestimmung gut kenne weil ich Jura an der Universität studiert habe. Ich arbeite in einer Rechtsanwaltskanzlei und ich unterrichte auch Rechtswissenschaft und Staatsbürgerkünde in einer Privatschule. Also wie François Mitterand (es gibt berühmte Persönlichkeiten auch aussehalb Südtirols und Österreichs)zu seiner Zeit zu Valery Giscard d'Estaing gesagt hat : Ich bin nicht Ihr Schüler und Sie sind nicht mein Lehrer! Auf französisch : vous n'êtes pas mon professeur et je ne suis pas votre élève!

Mit Freundlichen Grüssen aus der Schweiz

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Entschuldigung Markus, ich habe Horst Köhler mit Heinz Fischer verwechselt! Glaubte nur dass Österreich ein Land Deutschlands war! Es tut mir leid Herr Heinz Pichler aber ich bin nur ein schweizer Bürger und habe kein Recht auf diese Internetseite zu schreiben!

Slowenen sind in Kärnten underdrückt und davon schweigen die Österreicher!

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Lachnummer
Na klar, der italienischstämmige Yvan "aus der Westschweiz" kennt sich gut in Süd-Tirol aus. Er versucht andauernd in seinen Kommentaren die Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit lächerlich zu machen, und das Ziel der Selbstbestimmung von allen Parteien der Süd-Tiroler (SVP, FP, STF, Ufs) als Spinnerei abzutun. Er ist auch der Meinung sogar der deutsche Präsident Horst Köhler wäre gegen die Wiedervereinigung Tirols, als ob er irgendeine Kompetenz in dieser Frage hätte oder anstreben würde. Das ist ein blanker Unsinn. Erstens war das heutige Land Süd-Tirol nie in seiner Geschichte ein Teil von Deutschland (abgesehen von der Zeit des Heilgen Röm. Reiches Dt. Nation im Mittelalter, wo symbolisch Österreich sogar bis 1806 und halb Italien seinerzeit realpolitisch auch dabei waren), sondern cirka 600 Jahre ein Teil Österreichs als eben ein Land Tirol von Rovereto bis Kufstein, zweitens würde sich jeder Politiker aus Deutschland heute davor hüten, zu dieser Frage offen eine nicht neutrale Position einzunehmen. Das ist daher an den Haaren herbeigezogen, und es ist drittens eine Verleumdung, wenn man damit eine Meinung einem Staatsoberhaupt unterstellt, die es in dieser Form meines Wissens nie gegeben hat. Die SVP mit Landeshauptmann Durnwalder ist laut Yvan auch klar gegen die Selbstbestimmung. Deswegen hat diese Sammelpartei der Süd-Tiroler dieses Ziel ganz oben in ihrem Parteiprogramm festgeschrieben und der Parteiobmann dieser Partei Elmar Pichler Rolle will nach eigenen Aussagen den Selbstbestimmung-Notfall für die AP Bozen ausrufen, wenn die Autonomie sich ernsthaft in Gefahr einmal befinden würde. Wahrscheinlich nur deswegen, weil die SVP die Selbstbestimmung des Landes nicht will, hat sie 2006 allen SVP-Bürgermeistern der AP Bozen Südtirol empfohlen die Selbstbestimmungpetition an den Österreichischen Nationalrat in Wien zu unterschreiben und im Mai 2006 dem ÖNR-Präsidenten im Namen der Süd-Tiroler feierlich zu übergeben. So gut wie alle Bürgermeister werden in Süd-Tirol ausschliesslich nur von SVP nominiert, also über 99% dieser Amtsträger des Landes. Der nord-tiroler Landeshauptmann Van Staa wäre auch gegen die Wiedervereinigung in Tirol, meinte Yvan. Wahrscheinlich weil er dagegen ist, sagte der Landeshauptmann aus Innsbruck am SVP-Parteitag im November 2007 in Meran, wir können als Tiroler Dank EU-Einigungsprozessen mit Zuversicht in unsere gemeinsame politische Zukunft schauen, die europäische Einigung wird vieles an neuen Spielräumen für unsere Landeseinheit Zug um Zug möglich machen. Ich habe diese politische Ansage zumindest so und nicht anders verstanden. Der Yvan meint weiters, die Schotten, Basken, Katalanen usw. sind Separatisten und werden ihre Ziele nie erreichen. Das haben nur diese Völker allein zu entscheiden und nicht selbstbestimmungfeindliche Chauvinisten. Das haben auch die Serben auch im Fall von Kosovo bis zum 17.02.2008 felsenfest geglaubt und sie glauben es immer noch, dieses Land gehört uns, weil es ein Teil unserer Geschichte sei, auch wenn dort fast keine Angehörigen der Ethnie der gerade vergangenen Fremdbestimmung leben. Wurscht, sie wollen weiterhin bestimmen, was an Menschenrechten und Demokratie heute in Europa zu verstehen ist, alob wir uns als gesamteuropäische Gesellschaft nicht weiter entwickelt hätten. Diese Zeit ist schon längst vorbei in Europa. Wenn man vorgibt gerade aus der Schweiz zu schreiben und nationalistische Standpunkte vertritt, befindet man sich als ideologischer Aussenseiter am Rande der Schweizer Gesellschaft, die gerade ein Paradebeispiel der gelebten Demokratie und Selbstbestimmung in der Welt ist! Anscheinend hat die Schweizer Demokratie zu wenig auf Yvan eigewirkt oder "abgefärbt", dass er versteht, dass die Menschenrechte vor allem der Selbstbestimmung überall unteilbar sind, auch in Italien ist das theoretisch der Fall. Praktisch können die Süd-Tiroler einseitig immer noch die Selbstbestimmung nicht ausüben, weil man den Menschen dieses Recht verwehrt. Mit Menschen, die heute in diesen alten Kategorien noch denken, die sogar eine freie demokratische Diskussion über solche Fragen ins lächerliche ziehen, mit denen kann man nur Mitleid haben. Wer ein Unrecht der Fremdbestimmung verteidigt, ist ein Wegbereiter von Unterdrückung der Menschenrechte der fremdbestimmten Völker und Einschränkung der Autonomie, sogar in westeuropäischen Demokratien. Die Vormachtstellung der italienischen Sprache in Süd-Tirol ist weiterhin die herrschende Realität in der AP-Bozen, obwohl 75% der Bevölkerung keine Italiener sind, und die meisten von ihnen in oder um Bozen leben. Trotz Zweisprachigkeitverpflichtung Italiens im Pariser Autonomie-Vertrag ist das auch heute immer noch der Fall, genauso wie die seinerzeit erfundenen faschistischen italienischen Flur- und Ortsnamen in Süd-Tirol. Dazu ist die deutsche Sprache sogar mit der italienischen als einzige nicht italienische Sprache in der Verfassung des Stiefelstaates als in der AP Bozen verpflichtende Amtssprache ausdrücklich erwähnt und gleichberechtigt, aber das ist nur Theorie wie so vieles an Versprechungen Roms. Man verspricht sich ja so oft und gerne in diesem Land, gerade was die Rechte der Süd-Tiroler betrifft. Im Falle von Yvan besitzt man sogar die Frechheit beleidigende Kommentare an die Adresse der patriotisch gesinnten Menschen zu schreiben, die dann die noch so untolerante und mittelalterliche Bewegung der S-T. Freiheit auf ihrer eigenen Site als Kommentar veröffentlicht.

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Hoert auf jede Gegenprovokation als nationalistisch und faschistisch zu katalogisieren. Ihr seid ja selbst die rechtsradikaleste Bewegung in Suedtirol!

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Provokateure
schian schian schian...;o)

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@Yvan
kommst du aus der Zukunft oder woher weisst du, dass die SF keine Zukunft hat?
Ich bin auch kein Fan der Eva Klotz, aber die Gedanken der Wiedervereinigung teile ich und auch ein grosser Teil der Südtiroler Bevölkerung.

Es wäre zwar interessant mit Leuten die andere Meinungen haben zu diskutieren. Aber nachdem dein Posts meist nur aus Beleidigungen bestehen kann ich darauf verzichten.

Ich für meinen Teil finde es z.B. lächerlich wenn man aus der Westschweiz ist und nichts besseres zu tun hat als uns Südtiroler zu beschimpfen (ich mein damit auch deine anderen Kommentare zu anderen Themen). Habt ihr in der Schweiz keine Parteien die auch Internetseiten haben? Könntest dich ja dort ein bisschen austoben.

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Italiener, es hat kein Grund von ein paar hunderte mitglieder der Südtiroler Freiheit zu fürchten! Südtiroler Freiheit ist keine Partei sondern nur eine separatistische Organisation die keine Zukunft hat! Südtiroler leben noch im mittelalter, oder ? Es gibt hunderte separatistische Organisationen in Europa die ihre selbstständigkeit verlangen leider bisher ohne Erfolg (Katalonien, Korsika, Bretagne, Basken, Bayern, Schottland, Galizien, Flandern, etc..) Also keine Sorge! Van Staa, Durnwalder und Horst Köhler sind auch gegen eine Wiederwereinigung Tirols! Südtirol Freiheits Programm ist unrealistisch, Eva klotz ist altmodisch und eure Kommentare sind witzig! Weiter so mit der Utopie! Südtirol Freiheits mitglieder sind lächerlich!

Viele Grüsse aus der Westschweiz.

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Provokation
Eine Provokation und ein völkerrechtliches Vergehen ist die Annexion von 200000 (oder mehr) deutschen und ladinischen Tirolern als Kreigsbeute im Jahr 1919.

Davon schweigen die Italiener.

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Provokateure
Wer eine Tafel mit der Aufschrift "Süd-Tirol ist nicht Italien" aufstellt, sollte sich nicht über italienische Provokationen aufregen. Das macht einen nur selbst (noch) lächerlicher.

Ausserdem finde ich die Formulierung "...mehr als ein halbes Dutzend Carabinieri und Polizisten, welche die Nationalisten unter Kontrolle hielten." etwas übertrieben. Oder musste man sich von den 9 Protestteilnehmern wirklich fürchten?

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Weiter so!!!Es kommt noch die Zeit wo auch Süd-Tirol frei kommt!!

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Es tut mir leid aber der Tafel "Süd-tirol ist nicht Italien" ist auch eine Provokation!