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Ein Jahr SÜD-TIROLER FREIHEIT: Eine Erfolgsbilanz – Motto: „Mut zur Freiheit!“

pressekonferenz_1_jahr_sued_tiroler_freiheit.jpgAm 11. Mai 2007 wurde die SÜD-TIROLER FREIHEIT als neue politische Bewegung der Öffentlichkeit vorgestellt und hat in diesem einen Jahr seit der Gründung, bereits eine beeindruckende Erfolgsbilanz aufzuweisen. 
Innerhalb kürzester Zeit ist es nicht nur gelungen, durch tatkräftigen Einsatz eine mitgliederstarke Politbewegung aufzubauen und sich somit in der Süd-Tiroler Politiklandschaft zu etablieren, sondern durch klare Positionierungen und positiven Aktionismus, auch neue politische Akzente zu setzen.

Mit der Aktion „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!" wurde eine neue Form des politischen Selbstbewusstseins in Süd-Tirol erweckt, welches besonders bei der Jugend immer größeren Zuspruch findet.
So haben die gleichlautenden Plakate, das Schild am Brenner, sowie die Aufkleber, von denen inzwischen schon an die 75.000 Stück verteilt wurden, bereits Kultstatus erlangt und dazu beigetragen, dass sich immer mehr junge Menschen für volkstumspolitische Themen interessieren.
 
Bereits von Beginn an hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT Wert darauf gelegt, dass die Jugend nicht nur zierendes Beiwerk, sondern als Träger der zukünftigen Generation, einen zentralen Stellenwert in der politischen Ausrichtung der Bewegung einnimmt.
Dieses Bekenntnis zur Jugend hat sich bezahlt gemacht und spiegelt sich auch in den Mitgliederstatistiken der SÜD-TIROLER FREIHEIT wieder, welche somit in jeder Hinsicht behaupten kann, die jüngste politische Bewegung in Süd-Tirol zu sein.
 
Innerhalb dieses einen Jahres hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT durch Aktionen und Stellungnahmen immer wieder politische Themen vorgegeben und sich dabei zu einem Sprachrohr für all jene entwickelt, die sich mehr für die Zukunft der eigenen Heimat erwarten, als immer nur das Beste aus der Situation zu machen, die sich gerade ergibt.

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Die konsequente Haltung in volkstumspolitischen Belangen, sowie der unermüdliche Einsatz für den Erhalt einer lebenswerten Heimat und intakten Umwelt, haben der SÜD-TIROLER FREIHEIT ein unverkennbares Profil auferlegt.
 
Als erste Gesamttiroler Politorganisation hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT auch maßgeblich dazu beigetragen, die Menschen in Nord- und Ost-Tirol für das Süd-Tirol Anliegen zu begeistern. Innerhalb nur eines Jahres konnte auch in Nord- und Ost-Tirol eine solide Mitgliederbasis aufgebaut werden und durch gezielte Initiativen somit auch ein politisches Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile gefördert werden. Auch der aktuelle Foto- und Videowettbewerb wurde extra dafür als Gesamttiroler Wettbewerb ausgeschrieben.
 
Mit den Gemeinderatswahlen in Natz-Schabs, am 11. November 2007, hat sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT erstmals einer Wahl gestellt und dabei auf Anhieb ein sehr gutes Ergebnis erlangt. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit und einer weiteren Partei, die diesmal als Konkurrenz angetreten ist, konnte das Stimmenpotential beträchtlich maximiert werden.
 
Dieser Zuspruch zur SÜD-TIROLER FREIEHEIT ist auch in den anderen Bezirken spürbar, in denen eine regelrechte Aufbruchstimmung herrscht, sodass innerhalb kürzester Zeit im ganzen Land bereits eigene Bezirksgruppen gebildet werden konnten.
 
Dieser Aufschwung soll nun auch für die Landtagswahlen genützt werden, um die Position der SÜD-TIROLER FREIHEIT weiter auszubauen und somit zu stärken. In diesen Wochen werden die Bezirksgruppen der SÜD-TIROLER FREIHEIT die Landtagskandidaten nominieren.
 
Bewegung und keine Partei: Die SÜD-TIROLER FREIHEIT versteht sich dabei jedoch nicht als traditionelle Partei, sondern als politische Bewegung, der es nicht um Macht, Geld, oder politische Ämter geht, sondern um die Umsetzung der eigenen politischen Inhalte. 
 
Der starke Rechtsruck in Italien nach den Parlamentswahlen, hat viele Bürger in Süd-Tirol beunruhigt, da in Rom jetzt wieder jene neofaschistischen Kreise an der Macht sind, die kein Verständnis für Minderheitenfragen haben und Süd-Tirol als rein italienische Angelegenheit betrachten.
 
Bereits wenige Tage nach bekannt werden des Wahlergebnisses, haben Vertreter dieser Rechtsparteien angekündigt, „dass Italien die Süd-Tirol Autonomie als international nicht abgesichert betrachte und man daher mit den Privilegien aufräumen werde".
 
Derlei Äußerungen lassen nichts Gutes für die kommenden Jahre erahnen und stellen nur einmal mehr unter Beweis, dass die Zugehörigkeit Süd-Tirols zum italienischen Staat eine permanente Zitterpartie ist, die uns politisch, aber auch wirtschaftlich nichts als Probleme bereitet.
 
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Die Hauptforderung der SÜD-TIROLER FREIHEIT, nämlich das Selbstbestimmungsrecht für Süd-Tirol, ist daher aktueller und notwendiger denn je, da die kommenden Jahre darüber entscheiden werden, ob es noch eine Zukunft für Süd-Tirol geben wird. Deshalb soll das Motto lauten „Mut zur Freiheit!"
 
SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol
9. Mai 2008

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5 Kommentar(e)

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1
Günther Morat

Gratulation! Diese Bewegung kommt zur richtigen Zeit!

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@ Erwin: dass Deutsche und Ladinische Namen noch keine aemtliche gueltigkeit haben ist doch eine Schande: ich wuerde den Politiker empfehlen, bevor die Italienischen Namen abzuschaffen, die deutschen zu ratifizieren suscht bleibn ins iberhaupt kuane Namen mehr... 🙂

Dass die "offiziellen" Ortsnamen kaum gebraucht werden ist es nur eine Legende falls du net lei von die deutsche Bevolkerung redest. Das heisst dass nur die Namen der kleinen Seitentaeler nicht gebraucht werden, weil sind solche Orten auch nicht Landesweit beruehmt. Die italienischen Name von Rabenstein, Matsch oder Rasun Antholz vielleicht kennen lei wenige Leute. Aber Silandro, Ora, Fortezza oder Postal werden schon a haufn gebraucht beide von Italiener und Deutschen...

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Endlich Mut zur Selbstbestimmung
Das Selbstbewusstsein der Süd-Tiroler Freiheit hat sich wirklich bezahlt gemacht! Man geht nun endlich ans Eingemachte und der Zuspruch verdeutlicht den Zuspruch aus der Süd-Tiroler Bevölkerung!

Es kann doch nicht sein, dass Süd-Tirol in ausländischen Medien und Websiten immer mehr zum italienischen Alto Adige "verkommt"!

Ein kleines Beispiel: Unter der vielgenutzen Software Google Earth spielen die deutschen Ortsnamen in Südtirol keinerlei Rolle, weil diese keinen offiziellen Charakter haben und lediglich gedultet werden. Dies erweckt den Anschein, als sei Süd-Tirol ein rein italienisches Gebiet! Keine Spur von deutschsprachigkeit oder Gleichberechtigung der deutschen Sprache. Dieses Vorgegaukle von italienischen Ortsnamen welche größtenteils keinerlei Verwendung finden ist eine nicht mehr tragbar im heutigen EU, welche sich Freiheit der Völker und Frieden auf die Fahnen geschrieben hat. Zugleich aber gibt es in einem der Gründerstaaten, nämlich Italien, immer noch so viele rechte Kräfte, welche die Rückkehr zu den wahren Ortsnamen, die "Entschärfung" des extrem faschistischen Siegesdenkmales und so weiter, mit allen Mitteln zu verhindern suchen, um allen die Italianità von der normalen italienischen Provinz Bolzano - Alto Adige vorzugaukeln.

Bei solchen Zuständen ist es doch kaum verwunderlich, dass Süd-Tirol nach Freiheit ruft.

Italien soll machen was es will, aber ohne Süd-Tirol!

Sollte jemand etwas gegen meine Meinung einzuwenden haben, bitte einfach melden und ich werde meinen Standpunkt erläutern!

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>„dass Italien die Süd-Tirol Autonomie
>als international nicht abgesichert
>betrachte und man daher mit den
>Privilegien aufräumen werde"

Los von Rom, Los von Berlusconi!!!!

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Nur weiter so!
Liebe Freunde, ich gratuliere Euch recht herzlich zum Geburtstag!!! Es ist echt super, dass es mit der Süd-Tiroler Freiheit endlich wieder eine Gesamt-Tiroler Bewegung gibt, die auch die Landeseinheit ernst nimmt. Leider haben ja die dahingehenden Bemühungen der anderen mittlerweile stark nachgelassen - sei es, weil dort halt jetzt Eigeninteressen mehr zählen oder einfach aus Bequemlichkeits- oder anderen Gründen. Bei Grün & Co überrascht das weniger, bei der SVP schon mehr. Jedenfalls wünsche ich Euch recht viel Erfolg bei Eurer Überzeugungs“arbeit“ und wieder mehr Mitstreiter in dieser Sache und uns allen, dass es südlich und nördlich des Brenners doch wieder weniger Eigenbrötelei gibt, sodass Tirol möglichst bald wieder ganz zusammenfinden kann!