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Eigene Ehrenzeichen des Landes Süd-Tirol

Sven_Knoll_200_Wien_06.jpgAls verantwortungslose Eigenbrötlerei, mit der die Symbolik der Tiroler Landeseinheit zu Grabe getragen wird, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Einführung eigener Ehrenzeichen des Landes Süd-Tirol, über deren Richtlinien die Landesregierung heute berät.

 

Die gemeinsame Vergabe der Tiroler Ehrenzeichen, für Persönlichkeiten, die sich um das gesamte Land Tirol verdient gemacht haben, war einer der wenigen verbliebenen Symbole der Einheit des Landes Tirol. Durch die Einführung eigener Ehrenzeichen in Süd-Tirol, wird nun auch dieses Band durchtrennt und Opfer einer Abkapselungspolitik der Süd-Tiroler Landesregierung.

Die Vergabe eigener Ehrenzeichen in Süd-Tirol ist nicht nur unverantwortlich, sondern auch völlig überflüssig, da die Tiroler Verdienstzeichen auch Ehrungen für Menschen vorsehen, die nicht aus Nord-, Ost-, oder Süd-Tirol stammen und sich um das Land verdient gemacht haben.
Die Argumentation der Süd-Tiroler Landesregierung, dass man die eigenen Ehrenzeichen benötige, um Italiener auszuzeichnen, ist somit nichts weiter als eine fadenscheinige Ausrede, bei der die Bevölkerung für dumm verkauft wird. In der Vergangenheit wurden nämlich bereits mehrfach auch italienischsprachige Bürger, wie beispielsweise der Rechtsanwalt Dr. Sandro Canestrini, für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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8 Kommentar(e)

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1

@Nickname
ich bin nicht die SF!

Ich bin "nur" ein Mensch der von einem Fremden Staat unterdrückt wird! Meine Familie die seit Jahrhunderten in Tirol lebt wird plötzlich durch eine Staatsgrenze getrennt!?! Ich bin kein "Hetzer" sondern nur jemand der sein Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit fordert! Die SF ist nunmal die einzige Partei die meine Meinung und die von vielen anderen auch am besten vertritt!

Auch wenn sich viele damit abfinden wollen, ich tue das nicht! Ich weiß was ich bin und ich bin bei Gott kein Italiener!

Ein echter (Süd)Tiroler wird in seinem Herzen immer das sein was er ist, nämlich in erster Linie Mensch! Ein Mensch mit Rechten und Pflichten, Bedürfnissen und dem natürlichen Wunsch auf Freiheit!

Der Drang zur Freiheit ist etwas natürliches und menschliches.

Italien hat uns lange genug mit Füßen getreten deshalb finde ich es nur fair und gerecht wenn wir uns das nicht länger gefallen lassen und zum Faustschlag ausholen also jemand der sagt das sei "Hetzerei" der tut mir leid!

Und dauernd diese Anschuldigungen das jemand er die Abspaltung vom italienischen Staat wünscht aus dem "Rechten Eck" kommt das kann ich nicht mehr hören...

Jeder der sich ein ungeteiltes Tirol will ist ein Nazi und die, die es nicht wollen sind keine?

Alle die in Österreich die FPÖ wählen sind Nazis?

Ach komm mir nicht mit solchen Sachen, das ist es mir nicht wert.

2

"Verräter"
"Verraten und verkauft
Durnwalder und die SVP sind Landes- und Volksverräter."

gibt es bei der SF auch mal was anderes als diese hetzerischen, rechtsextremen Töne?

Diese Töne machen euch unglaubwürdig: die Zahl derer, die Euch wählen, werden stets verringert. Dafür sammelt die SF im Rechtsaußen-Becken.

3

Andreas Hofer lässt grüßen...
Lieber Herr Landeshauptmann,
was glauben Sie würde unser "GesamtTiroler" Held, Patriot und Verteidiger des Vaterlandes dazu sagen? Sie sind kein Held, kein Patriot und Verkaufen unser Vaterland das ist alles!
Sie wollen Tiroler sein???

Wir wissen es besser:

"ROT und WEISS das sind die Farben die wir in unseren Herzen tragen!"

Vergesst das nicht!

Los von Rom! Damals wie heute...
Für EIN Tirol von Kufstein bis Salurn! EIN Tirol in Rot-Weiss-Rot!

4
Meine Meinung

Verraten und verkauft
Durnwalder und die SVP sind Landes- und Volksverräter.
Sie arbeiten an der Italienisierung Süd-Tirols, und glauben damit, sich bei den Wahlen für alle Zeiten die absolute Stimmenmehrheit zu sichern.
Das ist nämlich die Wahrheit.

5
Georgos Egger

geistig-kulturelle Landeseinheit
Wiederholt wird diese Einheit erwähnt. Worin aber besteht sie? Wie soll sie beschrieben werden, wenn nicht durch die Präambel der Tiroler Landesverfassung? Da ist als verbindliche Grundlage die Orientierung an der Treue zu Gott und zum Erbe der Väter festgeschrieben. Inwieweit wird das in der Tat berücksichtigt? Es erhebt sich die Frage, inwieweit diese Grundlage mit einer „liberalen“ Auffassung vereinbar ist. Immerhin waren es „Liberale“, die im ausgehenden achtzehnten Jahrhundert den spezifischen Ausdruck tirolerischen Glaubens in Form der Herz–Jesu–Verehrung bekämpften und mit einem Verbot belegten, also die relative Glaubensfreiheit in Tirol gemäß „liberalen“ Vorstellungen und französisch-revolutionärer Auffassung empfindlich einschränkten. Das war die Lage, gegen die die bekannten Worte „Auf zum Schwur, Tiroler Land“ und „Treue ist Tiroler Brauch“ gerichtet sind. Man wird den gegenständlichen Passus in der Tiroler Landesverfassung schwerlich von diesem Hintergrund ablösen können. Deshalb muß ich schon die Gretchenfrage an die Freiheitsbewegung für Südtirol richten: „Wie hältst du’s mit der Religion“

6

Können wir dagegen denn nichts tun?z.B eine Demonstration veranstalten?

7

Einheit Tirols
Die Möglichkeiten, zumindestens die geistige und kultuerelle Einheit der zerrissenen Landesteile von Tirol zu fördern, sind gut wie nie.

Leider wird nun auch diese, nach der Idee der politischen Landeseinheit, scheibchenweise abgetragen.

Beispiele gibt es genug, etwa die Idee eines eigenen "Bergzoos" in Süd-Tirol, wo es doch den Alpenzoo schon seit Jahrzehnten in Innsbruck gibt. Oder eine eigene Uni in Süd-Tirol. Nicht zu vergessen die Süd-Tiroler Sportler, die für Italien antreten müssen und in österreichischen Medien liest man dann zB: "und gewonnen hat der Italiener Armin Zöggeler (sehr italienischer Name!).

Auch von Seiten des Bundeslandes Tirol gab es da viel Negatives: Stichwort: Fusion Süd-Tiroler Sparkasse und Hypo Landesbank Tirol usw.

Dann gibt es Nord- und Süd-Tiroler Unternehmer, die aus Profitstreben am Brenner ein Designer-Outlet eröffnen, welches italienisches Flair suggerieren soll. Geworben wird mit Designer Outlet Brennero, Italia.

Für den weniger politisch Interessierten oder gebildeten entsteht somit der Eindruck, dass am Brenner Italien beginnt und Tirol und Süd-Tirol ganz etwas Verschiedenes ist.

Aber manches macht Mut:

So hat der Chef der Fa. Leitner aus Sterzing in seiner Festrede zur Eröffnung der neuen Nordkettenbahnen in Innsbruck gemeint, dass er stolz darauf wäre, ein deratiges Projetkt in der gemeinsamen Landeshauptstadt Innsbruck umsetzen zu können.

Auch spürt man in der Bevölkerung noch immer ein Zusammenhaltsgefühl, wenn es um Tirol geht.

Hier gilt es anzusetzen. Es ist gut, dass es die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit gibt, die gerade mit Ihrer Ausrichtung, eine Bewegung für ganz Tirol zu sein, viel dazu beiträgt, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Tiroler zu fördern.

Werdet bitte nicht müde, auch solche "Kleinigkeiten" anzuprangern, denn : "der stete Tropfen hölt den Stein!"

8
Cristian Kollmann

"Alto Adige"-Ehrenzeichen
Wenn dabei Personen geehrt werden, die sich für Altoatesinisierung (d. h. Profaschismus, Mitläufertum Tabuisierung der Selbstbestimmung) verdient gemacht haben, ergäbe das Ganze durchaus einen Sinn. Da gäbe es so viele Kandidaten, angefangen bei den altoatesinisierten Landeshauptleuten. Ein eigenes "Alto-Adige"-Ehrenzeichen - das wäre sicher eine gute altoatesinische Idee, die die Paralellgesellschaften fördern würde: Wir sind Tirol - Ihr seid "Alto Adige". Tirol, ich bin stolz auf dich. "Alto Adige", ich schäme mich für dich.