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Durnwalder trägt Verantwortung – Südtirol hat mit Italien keine Zukunft!

eva_klotz_004.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, erinnert Landeshauptmann Durnwalder an die Tatsache, dass die Autonomie in einem ihrer Kernbereiche, nämlich Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache, tagtäglich nicht nur eingeschränkt, sondern außer Kraft gesetzt wird. Der Landeshauptmann hatte in der Pressestunde des ORF erklärt, die Selbstbestimmung werde nur dann ein Thema sein, wenn die Autonomie eingeschränkt werde.

Eva Klotz wirft Luis Durnwalder Leichtfertigkeit und Unterlassung  hinsichtlich der politischen Weichenstellung für die Zukunft vor: seine äußerst dürftigen Aussagen zum Selbstbestimmungsrecht beweisen, dass er nicht die Absicht hat, sich gründlich mit unserem wichtigsten Lösungsweg auseinander zu setzen. Selbstbestimmung bedeutet, dass die Abstimmenden mehr als eine Option haben. Er spricht immer von der Rückkehr zu Österreich. Wenn das seine Option ist, dann soll er auch etwas dafür tun, anstatt immer nur einen lapidaren Spruch anzubringen, nämlich dass nur noch eine kleine Mehrheit für die Rückkehr zu Österreich sei.

Südtirol hat mit Italien keine Zukunft, und wer sich der langsamen, aber sicheren Altoatesinisierung nicht mitschuldig machen will, muss etwas dafür tun, dass Südtirol von Italien weg kommt, solange es dafür nicht zu spät ist!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
23. 6. 08

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4 Kommentar(e)

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Pressestunde des LH
Immerhin stellte der Landeshauptmann in der Pressestunde fest, das Selbstbestimmungrecht ist ein Grundrecht eines jeden Volkes, auch der Süd-Tiroler. Das Land Süd-Tirol ist seinerzeit vor fast 90 Jahren nicht freiwillig vom Vaterland Österreich abgetrennt worden. Auf dieses Recht der eigenen Selbstbestimmung hat Süd-Tirol nie verzichtet und wird auch in Zukunft das nicht tun. Darüber hinaus machte Luis Durnwalder eine wichtige Feststellung, nämlich Süd-Tirol ist urtiroler Boden, Tirol reicht von Kufstein bis nach Salurn. Alle Süd-Tiroler und damit alle Tiroler sind ein integraler und unzertrennlicher Teil des österreichischen Volkes, seiner über viele Jahrhunderte gewachsenen ethnischen Identität. Süd-Tirol verbindet mit dem Vaterland Österreich gemeinsame Geschichte, Sprache und Kultur. Eine Neuregelung des politischen Status der Zukunft in Süd-Tirol hält der Landeshauptmann durchaus für möglich, wenn die heutige Euro-Region Tirol, oder andere Regionen in Europa der EU, irgendwann aus Brüssel ein grünes Licht für eine Volksabstimmung zur Neuregelung und Änderung der Verwaltungsgrenzen bekommen sollten. Diese Volksabstimmung müsste man aber nach Meinung des LH in Süd-Tirol sehr solide vorbereiten, die Parteien und die Bevölkerung müssten ein halbes Jahr für die Vorbereitung bekommen. Erst dann dürfte man über diese Frage abstimmen, und der LH der AP Bozen sei sich sicher, dass die absolute Mehrheit der Bevölkerung der AP Bozen für die Rückkehr der eigenen Heimat zum Vaterland Österreich stimmen würde. Für Durnwalder kommt in diesem Simme nur eine Option in Frage, nämlich Rückgliederung nach Österreich und keine Selbständigkeit als Resultat der demokratischen Klärung der Selbstbestimmungfrage, Südtirol gehöre nach Österreich, so der LH. Den Gesetzesentwurf im Senat in Rom und Referendumvorschlag des Altpräsidenten Francesco Cossiga hält er in diesem Sinne für kontraproduktiv, da dieser zu viele Wahlalternativen vorsieht. Die völkerrechtliche Schutzmacht der süd-tiroler Interessen Österreich hat die heutige Autonomie und den wirtschaftlichen Erfolg Süd-Tirol realpolitisch erst möglich gemacht, meinte der LH. Er hofft dazu, dass bald diese Schutzmachtfunktion in der künftigen Österreichischen Bundesverfassung in der Präambel fest verankert wird. Gemessen an früherern Aussagen hat daher der LH von Südtirol sehr viel an Aussagen getroffen, die man in dieser Dichte und Klarheit "ex kathedra" noch nie gehört hat. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur aus Wahlkampfgründen geschehen ist. Nach Silvius Magnago ist daher Luis Durnwalder der erste Landeshauptmann, der zum ersten mal in der Geschichte offen von der Möglichkeit der realisierbaren politischen Selbstbestimmung des Landes spricht. Er hat während dieser Pressestunde im ORF 2 am 22.Juni 2008 in diesem Zusammenhang zum ersten mal auf den Freiheitskapf der Süd-Tiroler der 60er Jahre nicht gegen Trient sondern "gegen Rom" hingewiesen, und die Widerstandskämpfer dieser Jahre bezeichnete er als Freiheitskämpfer für die Selbstbestimmung des Landes und Volkes. Es waren klare politische Äusserungen eines Landeshautmanns der AP Bozen Südtirol. Seine Meinung zu dieser Frage ist wohl auch die Meinung der Parteispitze der SVP. In dieser Partei wird es aber auch Kräfte geben, die darüber anders denken und so eine mögliche politische Entwicklung in Richtung der Selbstbestimmung behindern werden wollen. Daher nur eine Konzentration der Selbstbestimmung freundlichen patriotischen Kräfte in Süd-Tirol nach der LW im Herst 2008 kann realpolitisch etwas grundlegendes in dieser Frage weiter bewirken und Weichen von epochaler Bedeutung für Süd-Tirol in der Frage der Selbstbestimmung stellen, sollten in der nächsten Landesregierung in Bozen auch die Parteien der deutschsprachigen Opposition vertreten sein. Das Land Süd-Tirol ist daher nach dieser Pressestunde der eigenen Selbstbestimmung ein bedeutendes Stück näher gekommen.

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Mitschuld
Um der italianisierung entgegenzuwirken braucht es vor allem die Hilfe aller Südtiroler. Um jedoch alle zu erreichen und sie darauf aufmerksam zu machen ist eine Partei zu wenig. Meiner Meinung nach müssten sich auch alle heimatverbundenen Verbände und Vereine aktiver mit dieser Problematik auseinander setzen und Aufklärung betreiben. Sonst wird am Ende wirklich wieder aus Gewohnheit das Edelweis angekreutzt.

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Wenn die SVP Italien ist, sieht es für Südtirols Zukunft rosig aus

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Zukunft
Südtirol hat mit der SVP keine Zukunft, denn die SVP ist Italien!! Also muss zuallererst die SVP weg damit Südtirol von Italien los kommen kann.