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Durnwalder soll sich entscheiden, ob er für oder gegen die Selbstbestimmung ist

sven_knoll2.jpgAls Zickzackkurs, der dem Selbstbestimmungsrecht mehr schadet als nützt, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIOLER FREIHEIT, Sven Knoll, die großspurige Androhung von Landeshauptmann Luis Durnwalder, welcher im Rahmen der Sommerpressekonferenz angekündigt hat, die Selbstbestimmung auszuüben, wenn die italienische Regierung die Autonomie weiter in Frage stellt.

 

Das Selbstbestimmungsrecht darf jedoch nicht zum Druckmittel verkommen, sondern ist ein international anerkanntes Menschenrecht, auf dessen Basis Völker frei über ihre politische Zugehörigkeit entscheiden können.
Anstatt immer nur vom Selbstbestimmungsrecht zu reden, sollte Durnwalder endlich konkrete Schritte zu dessen Ausübung einleiten.

Es lässt sich inzwischen schon gar nicht mehr mitzählen, wie oft Durnwalder in seiner Amtszeit mit der Selbstbestimmung gedroht hat, ohne auf die großen Worte aber jemals Taten folgen zu lassen.
Durnwalders inflationärer Umgang mit der Forderung nach Selbstbestimmung, führt dieses Menschenrecht langsam aber sicher ad absurdum, und entzieht ihm somit langfristig auch die Legitimation.

Durnwalder soll sich daher endlich entscheiden, ob er für oder gegen einen Verbleib Süd-Tirols bei Italien ist.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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7 Kommentar(e)

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1

Wie fahne im Wind
Wieder mal zeigt sich: die #SVP ist von Rom gekauft worden. Nur bei Rückstufung von Südtirol (finanzieller Natur) ist es für LH denkbar die Selbstbestmmung zu fordern.
Einen Tiroler hat immer auch die Gradlinigkeit ausgemacht. Davon sind LH und Konsorten wohl sehr weit entfernt. Es zählt nur mehr Macht und Geld, keine Moral oder Prinzipien.

War gerade in Barcelona: von den Katalanen können wir noch was lernen: ünerall steht geschrieben: independencia und viele kataqlanische Sportler spielen nicht für Spanien bei Nationallmannschaftsturnieren.

2

Nicht in Ordnung!
Es ist absolut nicht in Ordnung, wenn LH Durnwalder das Selbstbestimmungsrecht für unser Land jetzt zu einem bloßen Joker oder Druckmittel gegenüber Rom verkommen lässt! Da hängt zu viel dran. Früher war es genau seine Partei, die SVP, die sich als Sammelpartei ehrlich um die Landeseinheit bemüht, die diesem Herzenswunsch so vieler Tiroler politisch Gewicht verschafft hat. Wir müssen aber wohl zur Kenntnis nehmen, dass die SVP inzwischen ein Teil des italienschen Systems geworden ist und gegenüber früher den umgekehrten Weg geht. Somit liegt es jetzt hauptsächlich an der STF und ihren Mitstreitern, das politische Erbe der ersehnten Landeseinheit zu verwalten, diesen Wunsch (weiterhin) zu artikulieren und seine Realisierung zu schaffen. Gleichzeitig liegt es am Wähler, die SVP bei der LT-Wahl im Herbst für ihre Abkehr von einer ehrlichen Sammelpartei-Politik, für ihren Abstieg in die tiefen Sphären des Opportunismus zu bestrafen. Vielleicht tut sich dann auch ein LH Durnwalder wieder a bissele leichter.

3

Und jetzt...
Der "Rottweiler" ist sicher am Pensionisten Lohn ausrechnen....
Hier hat er das Maul zu voll genommen, ich glaube er hat sich da in etwas eingelassen, was für uns normale BürgerInnen zu hoch ist....

4

Selbstbestimmung für AP Bozen
Der Wahltag ist bekanntlich auch Zahltag. Die Bürger in Süd-Tirol haben es wieder in der Hand einer demokratischen Wahl im kommenden Oktober zum Landtag auch in der Frage der Selbstbestimmung des Landes indirekt die politische Ausrichtung der Politik der künftigen Landesregierung in dieser so wichtigen Frage zu bestimmen. Die meisten werden wohl wie immer wieder die SVP wählen, höchstwahrscheinlich wird aber die gerade noch Sammelpartei der Süd-Tiroler die absolute Mehrheit weit verfehlen und mögliche Koalitionspartner für die Regierungsarbeit suchen müssen. Die kommenden Jahre ab Oktober 2008 werden von historischer Bedeutung für die Selbstbestimmung Süd-Tirols sein. Sollte es zu einer Landesregierung nach der Wahl aus SVP und aus den deutschsprachigen Oppositionsparteien kommen, wird dann ab sofort ein neuer Tiroler Wind im Landtag, in der Landesregierung der AP Bozen Südtirol und in der Brennerstrasse bei der Edelweißpartei wehen. Eine mögliche klare und demokratiepolitisch legitimierte Politik der Selbstbestimmung für Süd-Tirol ist aber auch in den nächsten Jahren nur unter der Führung des jetzigen Landeshauptmannes Luis Durnwalder politisch überhaupt vorstellbar, sollte dies kein Minderheitenprogramm im Lantag bleiben. Er ist ein um Südtirol sehr verdienter Politiker, der Vertrauen in allen Sprachgruppen genießt, er verfügt auch über die besten Kontakte überall hin, nach Rom genauso wie nach Wien oder nach Innsbruck, und er hat auch die in langer Zeit als Landesspitzenpolitiker aufgebaute Autorität und Machtbasis die Selbstbestimmung des Landes als politisches Ziel auch gegen manche Widerstände und Rankenspiele lokal durchzusetzen. Es gibt heute nicht wirklich viele Politiker in Süd-Tirol, die auch das staatsmännische Format haben, die Selbstbestimmung als solche lokal, national und international für die Süd-Tiroler in der AP Bozen in und von Italien zu fordern und auch in der EU der freien und der selbstbestimmten Völker in Absprache mit der Schutzmacht der südtiroler Interessen, dem Vaterland Österreich, auch Zug um Zug politisch möglich zu machen. Man sollte sich daher das schon in allen politischen Lagern überlegen, welchen schweren Rucksack an politischer und historischer Verantwortung der LH von Südtirol dann tragen müsste, würde gerade er diese Aufgabe für das Land in Namen des Süd-Tiroler Volkes und der Österreichischen Minderheit in Italien, wie er selbst die Südtiroler immer gerne nennt, aus freien Stücken übernehmen und als LH mit der Landesregierung und mit der SVP erfüllen müssen. Daher, wenn die Selbstbestimmung der AP Bozen jemals eine Chance auf reale Verwirklichung haben sollte, müssten in so einem Fall alle Parteien und alle Bürger, die das wollen, wie ein Mann und eine Frau hinter dem LH und hinter der Landesregierung in dieser Frage dann stehen. Wenn jemand überhaupt bald eine breite Unterstützung in der Bevölkerung für dieses politische Vorhaben erreichen kann, dann gerade der heutige LH. Ein möglicher Nachfolger/In in diesem Amt ist lange noch nicht in Sicht, er oder sie müsste sich erst in vielen Jahren das erarbeiten, worüber der heutige LH bereits jetzt verfügt, und vor allem kein Stern am politischen Himmel Süd-Tirols leuchtet so hell, wie der des heutigen Landeshauptmanns. Luis Durnwalder wird so oder so in die Geschichte als ein großer Tiroler Landeshauptmann eingehen, wenn auch in und von Süd-Tirol. Er hat sich auch wiederholt in der Frage der Selbstbestimmung seiner politischen Verantwortung und Stellung als LH der AP Bozen Südtirol entsprechend bis jetzt ausreichend oft und klar genug ausgedrückt, daher ist er auch bekanntlich vom italienischen Altpräsidenten Cossiga als ein Tiroler und Österreichischer Nationalist genannt und geschimpft worden. Viele werden das als Kompliment empfinden, auch wenn der LH wahrlich kein Nationalist, sondern ein Patriot Süd-Tirols und des Österreichischen Vaterlandes immer schon war und ist, das hat er auch vor nicht allzu langer Zeit in der ORF-Pressestunde auch bewiesen und die Selbstbestimmung als solche als mögliche politische Entwicklung der Zukunft der AP Bozen auch nicht ausgeschlossen. In seiner Verantwortung als Landeshauptmann der AP Bozen Südtirol hat er natürlich die Sorge, dass eine von so vielen gewünschte Politik der Selbstbestimmung unter Umständen allzu schnell und schlecht vorbereitet vielleicht einmal scheitert, die erreichte Autonomie nimmt einen großen Schaden dadurch und das Land steht u.U. danach schlechter da, als je zuvor in den letzten 30 Jahren. In diesem Zusammenhang kann man aber nur die Worte des großen Süd-Tiroler und Patrioten Kanonikus Michael Gamper in Erinnerung rufen, nämlich sinngemäß: Wer in diesem Land für das Recht auf Selbstbestimmung kämpft, wird sogar den lieben Herrgott als Bundesgenossen haben, und weiter, so sicher wie man die Teilung des Landes und die Fremdbestimmung über Süd-Tirol erdulden muß, so sicher wird auch der Tag kommen, wo Ein Land Tirol wiedervereint auferstehen wird und eine neue freie Zukunft ohne die Unrechtsgrenze am Brenner wieder findet. Dafür lohnt es sich in allen Zeiten, unter allen Umständen und in allen Parteien politisch zu kämpfen, das Recht auf die eigene Selbstbestimmung als Person und als Ethnie in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Heimat ist erstes und wichtigstes Menschenrecht, das erst weitere Rechte für jeden von uns möglich macht. Gerade am Vorabend des Andreas Hofer Gedenkjahres 2009 ist es sinnvoll, alle Patrioten in Süd-Ost-Nord-Tirol und damit in ganz Österreich daran zu erinnern und das unveräusserliche Menschenrecht auf die eigene Selbstbestimmung klar und deutlich lokal und international von der freien demokratischen Welt dazu in einer EU der freien und selbstbestimmten Völker einfordern.

5

Wäre schön wenn die SVP und damit auch Durnwalder endlich konkrete Schritte einleiten würden. Lieber aber führen sie uns an der Nase herum und gehen mit allen Mitteln auf Stimmenfang. SVP=Italien.

6

Perferkt gesagt
Besser könnt man es kaum auf den Punkt bringen. Jetzt müsst dieser einfache Gedankengang halt noch mehr unter die Leute gebracht werden (PR-Arbeit). Denn, obwohl es irgendwann einfach reicht, checkens manche immer noch nicht.

7

wahlzeit
Wer auf diese Androhungen noch hereinfällt ist doch selber schuld, wir stehen kurz vor den Wahlen und da müssen natürlich Stimmen gesammtelt werden und da hört sich dies ja gut an, jedoch wird in dieser Hinsicht bei der SVP nicht viel passieren! Die SVP hat keinerlei Ambitionen sich von Rom zu lösen. Nur wir Wähler können die SVP in dieser Hinsicht einen Denkzettel verpassen indem wir Sie nicht wählen, vielleicht denkt dann auch mal unser heiliger Schein darüber nach ob es nicht besser wäre Politik für uns Südtiroler zu machen und nicht für die Politiker!