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Die neuen Schritte der SVP sind zu wenig!

geld.jpgDie neuen Schritte welche die SVP nach der empfindlichen Wahlniederlage setzen will, sind laut einer Presseaussendung des Bezirkes Pustertal der SÜD-TIROLER FREIHEIT, zu wenig.
Es ist zwar positiv, dass die SVP aufgrund der Abstrafung durch die Wähler anfängt, über ihre Postenschacherpolitik nachzudenken, damit allein lassen sich die Probleme des Landes aber nicht lösen.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert die SVP daher auf, auch der Parteibuchwirtschaft ein Ende zu bereiten. Viel zu oft werden die Chefetagen der verschiedenen landeseigenen Betriebe und Ämter nämlich nicht nach dem Kriterium der besten Qualifikation, sondern nach der Parteizugehörigkeit zur SVP besetzt.

Diese Politik der Postenschacherei und Vetternwirtschaft ist undemokratisch und gehört daher endlich unterbunden.

Die SVP ist zudem aufgefordert, dem Ausverkauf der Heimat, der Zersiedelung und der schleichenden Italienisierung ein Ende zu bereiten. Vor allem aber muss die SVP endlich ihre Politik in Punkto Selbstbestimmung überdenken, denn die Zugehörigkeit zu Italien ist eine permanente Zitterpartie, die unserem Land nichts als Probleme schafft und langfristig zum Verlust der sprachlich kulturellen Identität führen wird.

SÜD-TIROLER FREIHEIT
Bezirk Pustertal

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7 Kommentar(e)

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1
Heinz Pichler

Tirol wieder im Aufwind
Ja, ich vermisse auch schon seit Jahren dass es in Tirol (vor allem in Südtirol) doch sehr wenig Einsatzbereitschaft gezeigt wird um von Italien loszukommen. Ich meine damit nicht nur die SVP, deren einziges Ziel in den letzten Jahren es war die Autonomie nicht zu verlieren und einige Zuständigkeiten zu bekommen von denen Italien eh nur froh war sie loszuwerden. Nciht wirklich eine grossartige Errungenschaft. Deshalb würde mich es auch sehr wundern wie es die SVP schaffen sollte bis zu den Landtagswahlen den Wähler zu überzeugen dass sie ach doch so gute Arbeit geleistet hat.

Der Mensch brauch oft halt etwas länger um zu begreifen dass er verarscht wird. Aber in Südtirol scheint man es so langsam begriffen zu haben. Ich sehe es auch sehr positiv dass sich immer mehr junge Leute (also die Wähler von morgen) die Frage stellen warum wir eigentlich in diesem Staat leben.

2

Da stimme ich zu
Da fährt die K. und K.-Südbahn drüber! (bis Ala oder Salurn)
🙂

(Habe wo gelesen, dass die STF bei den Jungen großen Zulauf haben soll. In den Dörfern kann ich mir das vorstellen.)

3

SVP und Opposition
Die SF und andere Parteien der Opposition werden immer die Selbstbestimmung von und in Italien fordern, gerade im Jahre 2008 und 2009! Man würde sich noch so gerne wünschen, dass gerade die SVP als grösste Partei etwas vorzeigbares in der Selbstbestimmung der Öffentlichkeit präsentieren würde. Alles was diese Partei auch als Erfolg vorzeigen kann, dass ist das Halten des status quo der Autonomie und Abringen der Staatsmacht nach "mühsamen" politischen Kämpfen von weiteren noch so kleinen lokalen Zuständigkeiten von Rom nach Bozen. Ein grosser Wurf der Selbstbestimmung für Süd-Tirol schaut aber meiner Meinung nach anders aus. Bis Herbst 2008 hat die SVP noch Zeit etwas wirklich vorzeigbares in der Frage der Selbstbestimmung auszuarbeiten und dafür zu werben. Wenn nicht, dann haben die Wähler im Herbst 2008 die Möglichkeit die Parteien zu wählen, die ihrer Meinung nach sich am stärksten und nachhaltigsten für die Selbstbestimmung Süd-Tirols einsetzen. In diesem Sinne ist schon die politische Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit ein echtes Markenzeichen der Selbstbestimmung des Landes über alle Landesgrenzen hinweg geworden. Tibet hat Dalai Lama, Schweiz hat Wilhelm Tell, Tirol hat Andreas Hofer und Süd-Tirol hat heute Frau Eva Klotz als Integrationsfigur der Selbstbestimmungbewegung der Süd-Tiroler. Ich hege die Hoffnung, dass dieser Vergleich von vielen Menschen überall geteilt wird, aber auch die patriotische Haltung von solchen Forumteilnehmern, wie "ff", "Libertad", "Armin" und andere, trägt dazu bei, dass die Selbstbestimmung auch einmal für Süd-Tirol ohne Wenn und Aber kommen wird. Da fährt die Brenner-Eisenbahn drüber, sei es auf Umwegen oder durch BBT.

4

Masslos oder tatsächlich?
Ich habe nicht maßlos übertrieben, sondern nur einige Tatsachen unverblümt dargestellt.
Ich würde eher sagen der Freiheitskampf hat Süd-Tirol vor die UNO gebracht und zu den Rechten die sie heute besitzen, aber nicht die SVP! Die SVP hat dann "nur" vollzogen. Aber ich lasse mich da gerne belehren.

Man darf nicht vergessen, dass diese Minderheitenpartei immer wieder das vollste Vertrauen der Wähler erhielt. Da kann der Wähler doch Einsatz erwarten.
Aber die SVP ruht sich anscheinend seit 1992 wohl aus. Die Frage ist nur wo. Auf den Rücken der Süd-Tiroler?
Ich vermisse seitens der SVP jegliche außergewöhnliche oder bedeutende Tat, die dieses Land hätte näher an Österreich wachsen lassen. Es ist immerhin unser Vaterland und Schutzmacht.

5

SVP-ÖVP
Bitte nicht schon wieder maßlos übertreiben! Ein Denker hat einmal gesagt, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Stellt euch ein Land Süd-Tirol ohne die Rolle der SVP in der Politik in den letzten 60 Jahren vor, und ihr habt die Antwort, welche Art von "Regierung" gerade die Süd-Tiroler dann heute haben würden. Die heute gelebte Autonomie wurde möglich: erstens wegen Pariser Vertrag und der Schutzmachrolle des österreichischen Vaterlandes in Europa und vor der UNO, zweitens Dank der konsequenten Politik der SVP, und drittens Dank dem heldenhaften Einsatz der Freiheitskämpfer der 50er und 60er Jahre für die Einführung der 1946 versprochenen Autonomie, was 1972 bis 1992 geschah. Heute darf man sich nicht ausruhen, sondern die Autonomie in Richtung der Selbstbestimmung national und international weiterentwickeln. Wer aufhört besser zu sein, der hat schon längst aufgehört gut zu sein und das gilt für alle in diesem Kontext.

6

SVP noch schlimmer
Die SVP ist noch viel schlimmer. Sie tut weder für die Wirtschaft, noch für die sozial schwachen Schichten etwas. Sie stimmt in Rom gegen die Südtiroler und verpulvert das Geld für Ausländer.
Für die SVP ist es wichtig, dass es faschistische Ortsnamen und keine deutschen Schulen mehr in Südtirol gibt. So schauts aus.

7
Georgos Egger

SVP – ÖVP
Was die STF über die SVP vorbringt, erinnert mich leider sehr an „unsere“ ÖVP. Im Hinblick auf die kommenden Wahlen im Bundesland Tirol pickt sie schöne Tiroler Landschaftsfotos heraus, um den Wählern ein einseitiges Bild zu suggerieren. Wie die ruinierten und verpflasterten Täler aussehen, kann ja nicht als Empfehlung für diese Partei gelten. Sie nennt sich „Volks“-partei, ist aber mitnichten auf Seiten des Volkes, sondern der Zinsgeier und Wirtschaftskonzerne, auf Seiten der Aufkäufer unseres Landes, auf Seiten der europäischen Militärmacht und der babylonischen Völkervermischung. Sie nennt sich „christlich“, pfeift aber sowohl auf die Bibel als auch auf das päpstliche Lehramt (siehe Homoehe!). Sie nennt sich „Familienpartei“, hat aber für Familien umso weniger übrig, je mehr Kinder sie haben. Schluß jetzt! Je mehr ich in ihrem Kübel rühre, umso trüber wird das Wasser.