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Deutsche Beipackzettel für Medikamente: Keine weiteren Kompromisse!

eva_500_ehrenburg.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, ist darüber erbost, dass das Recht auf Gebrauch der deutschen Muttersprache in Sachen Medikamenten- Beipackzettel noch immer nicht gewährleistet ist. Gleichzeitig fordert sie die Landesregierung und Verwaltung dazu auf, keine weiteren Kompromisse einzugehen, sondern alles zu unternehmen, um die tägliche Diskriminierung zu beenden.

Aufgrund des in Sachen Beipackzettel bereits eingegangenen Kompromisses ist es bereits schwer genug, das Recht auf deutsche Sprache durchzusetzen. Es hängt vom guten Willen des Apothekers und vom Verständnis der wartenden Kundschaft ab, ob man auch einen deutschen Beipackzettel erhält oder nicht. Außerdem sind keineswegs alle Zettel jederzeit auf Deutsch erhältlich. 

Eva Klotz ermutigt die Südtiroler, auf die Aushändigung des deutschen Beipackzettels zu bestehen und Diskriminierungen zu melden, damit Politik und Wirtschaft entsprechenden Druck zu mehr Einsatz bekommen. 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
26. 2. 08

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7 Kommentar(e)

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1

Freundlich seid ihr..
@ulli& Yvan: Ich erlebe die Südtiroler als freundlich und kompetent ob deutsch/oder ladinisch- italienisch sprechend!!!!!!!!!!!!!!
Da sind Yvan, die Bayern viel schroffer, aber ihr im Jura habt ja keine Bayern, wandere doch nach Bayern aus , wenn es dir dort so gut geht! Freiheit für Südtirol! geistig, atmend und hoffend...

2

hallo yvan, leider hast du recht, jedoch nicht alle südtiroler sind gleich. ich kann dir sagen warum viele südtiroler so unfreundlich sind: es geht ihnen zu gut und sie vestehen gut zu jammern und als arme diskriminierte dazustehen. geh einmal in ein gescchäft oder in ein gasthaus in südtirol und dann in österreich. übrigens: viele südtiroler die ich kenne und die in der heutigen zeit leben denken genauso aber die von vorgestern können das eben nicht

3

Hallo Heinz und Italiano vero!

Warum sind Südtiroler in der Regel so unhöflich mit Leute die nicht aus Südtirol oder Österreich stammen ? Ich schlage vor Südtirol zu boykottieren ! Am liebsten Bayern ! Dorthin sind Leute freundlicher und höflicher als in Südtirol!

Es lebe dem schönen Bayernland!

Yvan

4

@Italiano Vero
Ich kann bei der Forderung nach italienischen UND deutschen Beipackzetteln in keinster Form auch nur annähernd eine Andeutung auf Rassismus finden. Es spricht ja niemand davon die italienischen Beipackzettel durch deutsche zu ersetzen.

Und warum sollte ich in Italien Urlaub machen, bin eh schon das ganze Jahr in Italien *lol*

PS: und auf einer deutschen Internetseite schreibt man für gewöhnlich auch Kommentare in deutsch, auf einer italienischen Internetseite schreibt man Kommentare in italienisch, ...
Aber dies wird ja von vielen mit der siamo-in italia mentalität "vergessen".

5

Autonomie wertlos
"Rassismus" ist fremde Gebiete als Kriegsbeute zu besetzen und den deutschen gegen ihren Willen eine italienische Kultur aufzuzwingen. Hier sieht man wieder deutlich was es heißt einem fremden Staat anzugehören.
Die Autonomie ist nichts wert und
von Italien können die Südtiroler nur Diskriminierung, Benachteiligung bis hin zur Verachtung erwarten.
Es ist Zeit zum Aufwachen!

6

sud Tirol è ... e rimarrà italia
E' inutile che continui a dire....
fino a prova contraria a roma risulta che il sud tirol è italia....
da come parli tu ..... è RAZZISMO contro di noi ITALIANI !!!!!!!
Allora appena vi vediamo arrivare in vacanza in italia che dovremmo dire se tanto ci disprezzate......
Smettila Ipocrita !!!! L'ITALIA AGLI ITALIANI !!!!

7

Warum wird nicht geklagt?
Als in österreich lebender Südtiroler kenne ich diese Problematik nur aus den Medien. Ich finde dies ist aber wirklich eines der heiklen Themen und eine diskriminierung der deutschen Sprache ist hier nicht einzusehen. Ich finde es übrigens auch diskriminierend wenn ich eigens um einen deutschen Beipackzettel bitten muss. Der sollte automatisch beigelegt sein! Beipackzettel sind ja auf deutsch schon nicht leicht zu verstehen...

Ich kann es aber nicht nachvollziehen warum es immer noch nicht möglich sein soll deutschsprachige Beipackzettel in allen Apotheken verfügbar zu machen. Immerhin sind ja (fast) alle Medikamente auch in Deutschland und Österreich erhältlich und eine gute deutsche Übersetzung existiert somit also.

Weiters verstehe ich nicht warum es hier nicht auch mal Konsequenzen geben soll. Warum bedarf es eigentlich einer Interverntion der Landesregierung? Liese wäre sicher die richtige Adresse und sollte intervenieren. Aber eigentlich sollte doch auch ein einzelnder Bürger, der Verbraucherschutz oder z.B. die Südtiroler Freiheit sich der Sache annehmen und die jeweiligen Medikamentenfirmen klagen. Oder stelle ich mir das wieder mal zu einfach vor? Ist das mal wieder eines der Gesetze deren verletzung keine Strafe mit sich zieht?